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Bevor Gießkanne und Spaten an den Nagel gehängt werden, gibt es auch jetzt noch ein paar wichtige Dinge zu tun. Das abgeerntete Gemüsebeet muss umgegraben werden. So kann der Frost besser in den Boden eindringen. Seine Sprengwirkung macht die Erde feinkrümelig und locker.
Der Rasen kommt am besten über den Winter, wenn er relativ kurz geschnitten ist und kein Laub darauf liegen bleibt. Also noch ein letztes Mal in diesem Jahr den Rasenmäher schieben. Das gemähte Gras kann dann gleich noch den Fuß empfindlicher Gehölze schützen. Das Laub von Walnussbäumen sollte allerdings nicht im Garten bleiben. Der hohe Gerbstoffanteil lässt es ganz schlecht verrotten. Deshalb: Alles Laub feinsäuberlich zusammenharken und entsorgen.
Wer eine automatische Bewässerungsanlage besitzt, sollte jetzt sämtliche Leitungen entleeren lassen. Fachfirmen nutzen dazu Druckluft mittels Kompressor. Aber auch der herkömmliche Gartenschlauch muss im Winter wasserfrei sein, Gewebe und Dichtungen würden sonst Schaden nehmen.
Mit Stroh- oder Schilfmatten lassen sich die Stämme junger Obstbäume gut schützen. Denn durch den Wechsel von Frost und Sonneneinstrahlung platzt deren Rinde häufig und es können schädliche Pilze eindringen. Einige mediterrane Kräuter wie zum Beispiel Thymian oder Salbei gelten zwar als winterhart, kommen aber in unserer Region unter dem Schutz von etwas Reisig sicherer durch die kalte Jahreszeit.
Ob Dauerregen oder Schneeschmelze, damit der Garten nicht doch mal „Land unter“ geht, sollten alle Abflüsse und Gullis gesäubert werden.
Und bei Kübelpflanzen, die draußen bleiben können, empfiehlt es sich, den Topf auf eine Dämmschicht zu stellen, jedoch so, dass stets Wasser ablaufen kann. Das Gefäß sollte noch dick mit Noppenfolie verpackt und diese abschließend mit Jute oder Schilfmatten kaschiert werden. Das sieht nicht nur nett aus, sondern schützt sowohl den Topf als auch die Pflanze vor Väterchen Frost.
Beitrag von Martina Hiller








