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Die Floralen Welten in Charlottenburg sind kein gewöhnlicher Blumenladen. Trendflorist Mathias Barten betreibt seit zehn Jahren seine Blumenagentur. Im Dezember ist die Weihnachtsausstellung geöffnet zu der auch Adventskränze gehören.
Ein großes Trendthema 2013 sind Wolle und Filz. Nicht immer muss es der klassische Tannenkranz sein. Mathias Barten arbeitet gern mit haltbaren Materialien wie einem gewundenen Rebenkranz. Kerzen und Deko werden angeklebt. So kann in der kleinen, Winterlandschaft nichts verrutschen! Vorteil gegenüber Tanne: es gibt kein Nadel-Rieseln. Was hier rieselt ist stattdessen Kunstschnee.
Diese frostig-warme Idee macht lange eine gute Figur. Aber natürlich gibt es auch ganz andere Varianten: Man kann natürlich von poppig, rosé und hellblau bis ganz klassisch rot alles modern und auch traditionell interpretieren. Man kann einfach Kränze nur aus Kugeln machen, man kann Süßigkeiten mit einarbeiten, man sollte auch die Gewürze nicht vergessen.
Ob klassisch rot, bunt im Kugelmix oder ganz romantisch - die hochwertigen Kränze ab 80 Euro spielen mit ganz unterschiedlichen Themenwelten. Übrigens: Adventskränze leuchten erst seit 1839.
Die Tradition der Adventskränze ist eine deutsche Erfindung eines evangelischen Theologen aus Norddeutschland. Dieser hat eigentlich damit einen Kinderkalender machen wollen, um für die Kinder die Wartezeit auf Weihnachten zu verkürzen. Zunächst waren es 24 Kerzen, aus denen dann Jahrzehnte später vier wurden.
Nicht immer muss es ein Kranz sein. Mathias Barten zeigt, dass auch mit einem Tablett, Kerzenständern und Mini-Vasen eine moderne teils hochkarätige Kreation entstehen kann.
Blütenreich, mit weihnachtlichem Duft im opulenten Vintagestil.
Beitrag von Hendrikje-Marei Höfig









