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Obstgehölze umtopfen +++ Gehölze durch Steckhölzer vermehren +++ Weihnachtsbaum zum Aufessen
Obstbäume, die in Kübeln wachsen, werden alle zwei Jahre umgetopft. Dabei darauf achten, dass der neue Kübel ein Loch im Boden hat und etwa zwei bis fünf Zentimeter größer ist als der alte. Zunächst eine Drainageschicht einfüllen, z. B. aus Tongranulat. Fünf Zentimeter reichen aus.
Die Schicht sorgt dafür, dass überschüssiges Wasser gut abfließen kann. Anschließend wird eine Lage Gartenvlies als Filter über den Boden gelegt und gute Gartenerde in den Kübel gefüllt. Der Wurzelballen wird gelockert. Ist er sehr fest werden beim Lockern die oben liegenden feinen Wurzeln mit einem Messer durchtrennt. Das fördert die Neubildung der Haarwurzel. Damit sorgen Sie auch für einen schnelleren Bodenschluss mit der neuen Erde. Beim Auffüllen des Topfes den Gießrand nicht vergessen. Zum Schluss gut angießen.
Gehölze durch Steckhölzer vermehren
Im Winter kann man Gehölze durch Steckhölzer vermehren. Gut funktioniert das bei Heckenpflanzen wie immergrünem Liguster, Weigelien oder Forsythien. Schneiden Sie dazu bei frostfreiem Wetter einjährige Triebe unmittelbar unter einem Auge ab und kürzen Sie diese auf etwa 20 cm ein. Gut gelockerter Boden erleichtert das Stecken und anschließende Bewurzeln. Wichtig: die Steckhölzer nahezu komplett in die Erde zu stecken. Achten Sie darauf, dass die Triebspitzen nach oben zeigen, sonst bilden die Steckhölzer keine Wurzeln aus.
Weihnachtsbaum zum Aufessen
Originell und gesund: ein „Weihnachtsbaum“ aus Kresse! Dafür schneiden Sie doppellagiges Küchenkrepp in die gewünschte Form, legen es auf einen Teller und befeuchten es bereits vor der Aussaat. So bleibt der Samen besser liegen. Dann säen Sie möglichst dicht und gleichmäßig. Vergessen Sie nicht die Kressesamen mindestens einmal täglich zu besprühen. Schon nach einer guten Woche ist die Kresse ausreichend gewachsen, so dass man sie ernten, essen und präsentieren kann.









