- Weihnachtskaktus

Er hatte bisher den Ruf einer leicht angestaubten Großmutterpflanze. Der Weihnachtskaktus feiert ein triumphales Comeback mit Blüten in rot, rosa, orange oder elegantem weiß.

Heute liegt der Weihnachtskaktus im Trend. Das verdankt er auch den verschiedenen Farbtönen seiner Blüten. Es gibt ihn in creme oder rose, in lachs, auch in knalligem pink und natürlich auch in rot.

Diese reichblütigen Exemplare sind Hybriden. In der Natur wachsen Weihnachtskakteen, botanisch Schlumbergera, in den feucht-warmen Regenwäldern Brasiliens. Dort sitzen die sogenannten Epiphyten in den Astgabeln von Bäumen und leben von Niederschlägen und den frei werdenden Nährstoffen herab fallender Blätter.

Entscheidend für das Comeback des Weihnachtskaktus auf unseren Fensterbrettern ist wohl auch, dass er robust ist und nur minimale Pflege verlangt. Das ist die ideale Einstiegspflanze für Anfänger. Sie sollte bis zur Blüte mäßig gegossen werden, aber sie mag keine Staunässe. Ab Oktober, wenn sie erste Blüten austreibt, fängt man wieder mit dem Gießen an.

Zunächst sind nur farbige Pünktchen an den oberen Rändern der Blattglieder zu sehen. Im Laufe der Zeit werden daraus kleine, dann immer längere Knospen, die sich péu a péu öffnen.

Das Schöne daran ist, dass nie alle Knospen auf einmal aufgehen, der Blühzeitraum erstreckt sich also über mehrere Wochen. Selbst einen Standortwechsel macht der blühende Weihnachtskaktus anstandslos mit. Sofern man seine Wuchsrichtung nicht ändert.

Im Frühjahr lassen sich auch unkompliziert Ableger schneiden. Dafür entfernt man einen Trieb mit ein oder zwei Blattgliedern, lässt die Schnittstelle etwas antrocknen und steckt ihn dann in sandiges Substrat. Besser sind mehrere Triebe, damit die neue Pflanze schnell buschig aussieht, dann nur noch angießen und etwas Geduld haben.

Im Advent bringt der Weihnachtskaktus dann in Kombination mit dem Weihnachtsstern willkommene Abwechslung in die Dekoration. Traditionell in Rot oder gar in Pink wird er auch neben Alpenveilchen und Tannengrün zum Hingucker. Und die schneeweißen Exemplare blühen winterlicher Zimmerschmuck mit etwas Glück fast bis zu Ostern.

Beitrag von Martina Hiller

weitere Themen der Sendung

Gutshof Britz

Der Gutshof Britz liegt im Herzen des Stadtbezirks Berlin-Neukölln. Hier wurden Deutschlands erste Robinien um 1720 gepflanzt. Auch wenn sich von diesen Bäumen in dem wirklich schönen, aber ziemlich unbekannten Park keine Spuren finden lassen, wächst hier doch der vermutlich älteste Ginko Berlins, gepflanzt um 1885.

Meerrettich

Unter langen, teils schon welken Blättern, verbirgt sich der schärfste aller Meerrettiche, der Spreewälder. Die Blätter erinnern an Rüben oder Mangold. Meerrettich zu ernten ist äußerst mühsam.

Tipps

Obstgehölze umtopfen +++ Gehölze durch Steckhölzer vermehren +++ Weihnachtsbaum zum Aufessen

 

Pflanzen zum Backen

Backe, backe Kuchen - Damit Plätzchen und Kuchen gelingen, gibt es Pflanzen, die dem Gebäck das gewisse Etwas verleihen. Vor allem in der Vorweihnachtszeit lohnt sich da die richtige Würze.

Advent, Advent, Adventskranz

Die Floralen Welten in Charlottenburg sind kein gewöhnlicher Blumenladen. Trendflorist Mathias Barten betreibt seit zehn Jahren seine Blumenagentur. Im Dezember ist die Weihnachtsausstellung geöffnet zu der auch Adventskränze gehören.

Erste Baumpflanzung für die BUGA 2015

Premnitz ist ein Ort von Fünfen, an denen die Bundesgartenschau 2015 stattfinden wird. 2015 feiert Premnitz außerdem 100jähriges Bestehen als Industriestandort. Die Vorbereitungen für die Bundesgartenschau haben längst begonnen.

Grell pinkfarbene Rote-Bete-Suppe, mit Petersilie garniert, in einer weißen Schüssel, Quelle: Lucia Hennerici

Rezept: Rote Bete Suppe mal anders

Wie man mit Meerrettich und Roter Bete eine köstliche Suppe anrichten kann, verrät Sternekoch Matthias Buchholz vom Buchholz im Gutshaus Britz.