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Wenn die Narzissen blühen, ist der Frühling meist schon da. Sie sind auch ein Symbol für die Überwindung der Dunkelheit und des Todes und schmücken oft zu Ostern die Festtagstische.
Weltweit gibt es über 1600 Narzissensorten. Sie bevorzugen humusreiche, durchlässige Böden und Sonne bis Halbschatten. Sie sind wunderschön und, besonders wichtig, äußerst pflegeleicht.
Die gelben „Osterglocke“ ‚Narcissus fortune‘ ist die wohl häufigste Sorte und ist eine klassische Trompetennarzisse. Die Kronen der Trompetennarzissen sind mindestens so lang wie die Länge der Deckblätter. Sie bilden eine Blüte je Schaft aus.
Großkronige Narzissen tragen ebenfalls eine Blüte je Schaft und ihre Kronen sind länger als 1/3 der Deckblätter, jedoch nicht gleichlang oder länger. Eine sehr empfehlenswerte Sorte ist z.B. die Narzisse ‚Ice Follies‘. Sie eignet sich gut zum Verwildern, da sie sehr vermehrungsfreudig ist und recht früh und reichlich blüht.
Zu den großkronigen Narzissen gehören auch die gefüllten Narzissen. Ihre prächtigen Blüten sind zwar wunderschön, haben aber den Nachteil, dass sie recht schwer sind und durch kräftigen Regen oder starken Wind abgebrochen werden können.
Kleinkronige Narzissen schmücken sich mit einer Blüte je Schaft. Die Krone ist dabei kürzer als 1/3 der Deckblätter. Eine der bekanntesten und robustesten Sorten ist ‚Barrett Browning‘.
Engelstränen-Narzissen (Triandrus-Narzissen) sind sehr zierlich und zeichnen sich durch meist zwei oder mehrere hängende Blüten je Schaft und zurück geschlagenen Deckblättern aus. Die Sorte ‚Hawera‘ bildet bis zu 6 Blüten am Schaft aus, hat dafür jedoch eine geringere Frosthärte. Generell sind Engelstränennarzissen nicht so robust wie andere Narzissensorten und sollten am besten an warmen, geschützten sonnigen Stellen gepflanzt werden. Dann eignen sie sich auch zum Verwildern.







