- Im Schlosspark Sanssouci mit Antenne Brandenburg

Mehr weiß als Grün, aber trotzdem schön. Als die Gartenzeit vor zwei Jahren Anfang April im Park Sanssouci drehte lief die Frühjahrsbepflanzung auf Hochtouren. Das ist in diesem Jahr nun definitiv nicht so, weil der Winter einfach kein Ende fand. Antenne-Reporter René Hausmann will wissen, was die Gärtner nun machen, die seit Tagen in den Startlöchern sitzen.

Schloßparkgärtnermeisterin braucht den Platz, die Frühlingsbepflanzung muss raus, die Sommerbepflanzung steht in den Startlöchern und die Kollegen werden auch schon hippelig im Park.

Die Sonne wärmt zwar schon ganz gut, aber auch für die vielen Kübelpflanzen ist es einfach noch zu kalt. Hier im Schlosspark Sanssouci sind sie natürlich fürstlich untergebracht - in der Orangerie. Trotz der Kälte draußen gibt es hier drinnen ein zartes Frühlingserwachen und Leute, die daran arbeiten.

So muss die Erdkopfdüngung vorgenommen werden, d.h. die alte Erde, die ausgespült ist und keine Nährstoffen mehr enthält, die wird etwa 4-5cm abgekratzt . Dann wird Hornspäne draufgestreut und frischer Kompost hinzugemischt. Der Kompost hat schöne Nährstoffe in sich. Sie sind sofort verfügbar. Die Hornspäne zersetzen sich dann im Laufe der Zeit und geben den Pflanzen noch einmal Stickstoff. Beim Wässern werden dann noch einmal die Pflanzen auf Schädlingsbefall kontrolliert.

Mitte Mai, wenn die Eisheiligen vorbei sind, kommen die Pflanzen dann raus.