Aktion: Übern Gartenzaun -
Mit dem Blick über den Gartenzaun ist es in diesem Garten in Berlin-Kaulsdorf gar nicht so einfach. Zur Straße grenzt er sich mit einer dichten Wand aus Blauregen ab und weiter hinten mit so genannten Gabionen. Antenne-Reporter René Hausmann wagt ihn dennoch.
Gabionen sind Körbe, die mit Steinen gefüllt werden - ein prima Sicht– und Lärmschutz. In Haus und Garten wird hier Wert auf Farbe und Design gelegt. Das verrät schon der Eingangsbereich und der Briefkasten.
René Hausmann, Antenne Reporter
„Frau Listemann, Sie haben zum „Tag der Offenen Gärten“ knapp 250 Besucher empfangen. Wie erklären sie sich diesen Ansturm?“
Doris Listemann:
„Unser Garten ist anders als andere Gärten. Wir haben keinen Rasen, er ist aber trotzdem sehr vielfältig. Es gibt eine Menge zu sehen, obwohl er sehr klein ist. Der Garten misst nur 200qm.
René Hausmann, Antenne Reporter:
„Ich finde, so klein wirkt er überhaupt nicht. Sie haben außerdem sehr viel Beton verarbeitet. Wie kamen sie denn auf diese Idee?“
Doris Listemann:
„Aufgrund der Lage und auch der Enge des Grundstücks war die Grundidee eine Art Hofgarten zu schaffen. Und zum Hofgarten gehören ja immer auch Steine. Wir haben uns für Beton und Kiesflächen entschieden. Um Größe im Garten entstehen zu lassen, haben wir 1x1 Meter große Betonplatten verwendet.“
Weitläufigkeit suggeriert auch die abwechslungsreiche Bepflanzung, weil sie Ton in Ton gehalten ist. Ob Weigelie, Flieder oder der rotlaubige Perückenstrauch.
Rhabarber wächst neben Erdbeeren, es
gibt Johannesbeeren, Himbeeren und Stachelbeeren und sogar ein Kräuterbeet findet auf der kleinen Fläche Platz mit Salbei, Rosmarin bis hin zum Lorbeerblatt, Thymian, Dill, Olivenkraut und sogar Waldmeister.
René Hausmann, Antenne Reporter:
„Ich vermute mal, es ist kein Zufall, dass dieser Kräutergarten dicht an der Küche liegt?“
Doris Listemann:
„Wir kochen sehr gerne und uns war es daher wichtig, dass die Kräuter immer griffbereit sind und man sie auch nutzt,um schöne Gerichte daraus zu zaubern.“
Es gibt hier aber nicht nur Kräuter und Tomaten, sondern auch einen hochstämmigen Baum, eine Quitte.
Doris Listemann:
„Ich bin aufgewachsen mit einer Quitte und habe mir immer gesagt, wenn ich eines Tages einen eigenen Garten habe, dann soll der Hausbaum eine Quitte sein. Ich konnte inzwischen auch meinen Mann und die Nachbarn mit dieser Leidenschaft anstecken. Wir feiern jetzt immer ein Quittenblütenfest und bereiten Likör daraus. Es ist ein richtiger gemeinsamer Hype daraus geworden.“
René Hausmann, Antenne Reporter:
„Bekommen die Pflanzen auch genug Wasser bei so viel Beton?“
Doris Listemann:
„Wir haben von Anfang an eine Bewässerungsanlage eingeplant. Wir haben unter der Terrasse eine Zisterne. Da wird das Oberflächenwasser und auch das Wasser vom Dach mit aufgefangen und die speist dann die Beregnungsanlage. Ein Computer steuert das Ganze und durch die Tröpfchenschläuche wird alles gleichmäßig bewässert.“
Und durch gezielte Beleuchtung wird so manche Pflanze auch richtig in Szene gesetzt. Andere schaffen das durch ihr auffälliges Laub wie der Japanische Ahorn, panaschierte Seggen und Funkien.
René Hausmann, Antenne Reporter
„Tiefgaragen sind mir ja bekannt, aber eine Tiefterrasse habe ich noch nicht gesehen. Was hat sie dazu bewogen?“
Doris Listemann:
„Wir hatten immer vor uns ein Wohnzimmer im Garten zu schaffen mit einer Lounge, in der man auch abends sitzen kann und die überdacht ist. Man sitzt hier ansonsten wie auf einem Präsentierteller. Da hatte die Gartenplanerin die Idee, die Terrasse nach unten zu versetzen, hier unten ist es viel kuscheliger und man kann hier viel anheimelnder sitzen.“
René Hausmann, Antenne Reporter
„Frau Listemann, Sie haben zum „Tag der Offenen Gärten“ knapp 250 Besucher empfangen. Wie erklären sie sich diesen Ansturm?“
Doris Listemann:
„Unser Garten ist anders als andere Gärten. Wir haben keinen Rasen, er ist aber trotzdem sehr vielfältig. Es gibt eine Menge zu sehen, obwohl er sehr klein ist. Der Garten misst nur 200qm.
René Hausmann, Antenne Reporter:
„Ich finde, so klein wirkt er überhaupt nicht. Sie haben außerdem sehr viel Beton verarbeitet. Wie kamen sie denn auf diese Idee?“
Doris Listemann:
„Aufgrund der Lage und auch der Enge des Grundstücks war die Grundidee eine Art Hofgarten zu schaffen. Und zum Hofgarten gehören ja immer auch Steine. Wir haben uns für Beton und Kiesflächen entschieden. Um Größe im Garten entstehen zu lassen, haben wir 1x1 Meter große Betonplatten verwendet.“
Weitläufigkeit suggeriert auch die abwechslungsreiche Bepflanzung, weil sie Ton in Ton gehalten ist. Ob Weigelie, Flieder oder der rotlaubige Perückenstrauch.
Rhabarber wächst neben Erdbeeren, es
gibt Johannesbeeren, Himbeeren und Stachelbeeren und sogar ein Kräuterbeet findet auf der kleinen Fläche Platz mit Salbei, Rosmarin bis hin zum Lorbeerblatt, Thymian, Dill, Olivenkraut und sogar Waldmeister.
René Hausmann, Antenne Reporter:
„Ich vermute mal, es ist kein Zufall, dass dieser Kräutergarten dicht an der Küche liegt?“
Doris Listemann:
„Wir kochen sehr gerne und uns war es daher wichtig, dass die Kräuter immer griffbereit sind und man sie auch nutzt,um schöne Gerichte daraus zu zaubern.“
Es gibt hier aber nicht nur Kräuter und Tomaten, sondern auch einen hochstämmigen Baum, eine Quitte.
Doris Listemann:
„Ich bin aufgewachsen mit einer Quitte und habe mir immer gesagt, wenn ich eines Tages einen eigenen Garten habe, dann soll der Hausbaum eine Quitte sein. Ich konnte inzwischen auch meinen Mann und die Nachbarn mit dieser Leidenschaft anstecken. Wir feiern jetzt immer ein Quittenblütenfest und bereiten Likör daraus. Es ist ein richtiger gemeinsamer Hype daraus geworden.“
René Hausmann, Antenne Reporter:
„Bekommen die Pflanzen auch genug Wasser bei so viel Beton?“
Doris Listemann:
„Wir haben von Anfang an eine Bewässerungsanlage eingeplant. Wir haben unter der Terrasse eine Zisterne. Da wird das Oberflächenwasser und auch das Wasser vom Dach mit aufgefangen und die speist dann die Beregnungsanlage. Ein Computer steuert das Ganze und durch die Tröpfchenschläuche wird alles gleichmäßig bewässert.“
Und durch gezielte Beleuchtung wird so manche Pflanze auch richtig in Szene gesetzt. Andere schaffen das durch ihr auffälliges Laub wie der Japanische Ahorn, panaschierte Seggen und Funkien.
René Hausmann, Antenne Reporter
„Tiefgaragen sind mir ja bekannt, aber eine Tiefterrasse habe ich noch nicht gesehen. Was hat sie dazu bewogen?“
Doris Listemann:
„Wir hatten immer vor uns ein Wohnzimmer im Garten zu schaffen mit einer Lounge, in der man auch abends sitzen kann und die überdacht ist. Man sitzt hier ansonsten wie auf einem Präsentierteller. Da hatte die Gartenplanerin die Idee, die Terrasse nach unten zu versetzen, hier unten ist es viel kuscheliger und man kann hier viel anheimelnder sitzen.“



