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Den Stauden-Oskar hat die Katzenminze wohl für die beste Nebenrolle im Gartenbeet bekommen. Ihre blau-violetten Blütenkerzen umrahmen und umschmeicheln die Pracht der Rosenblüten.
Je nach Sorte blüht die Katzenminze von Mai bis Oktober. Zahlreiche Insekten zieht sie im Sommer durch ihre nektarhaltigen Lippenblüten an. Die Katzenminze ist der ideale Begleiter für Rosen, da sie mit ihrem dichten Laub den weniger anmutigen kahlen Fuß der Rose verdeckt. Die Sorte „Nepeta racemosa“ eignet sich vor allem zur Beeteinfassung, denn sie bildet mit ihren graugrünen Blättern attraktive dichte Polster und wird nicht höher als 30 Zentimeter.
Die rosablühende „Odeur Citron“ verbreitet einen zitronigen Duft. Ideal für das Staudenbeet sind die großblütigen Sorten wie „Nepeta grandiflora“ oder hier die Sorte „Laufen“. Ihre auffallend großen Blütenquirle präsentiert sie auf gut einem Meter Höhe.
Auch die hohen Sorten sind standfest. Sie haben hellgrüne Blätter, bevorzugen frische Böden und können auch halbschattig stehen. Ein Rückschnitt nach der Blüte verhindert die Selbstaussaat und sorgt für eine zweite Blüte bis zum frühen Herbst.
Auf den ersten Blick ungewöhnliche Rosenbegleiter sind Kräuter. Für die Rosenkennerin Kati Bräutigam führt diese Kombination zu einem ganz besonderen Dufterlebnis. Sie ist auf die Idee gekommen, Kräuter und Duftrosen zu kombinieren, weil der französische Züchter Delbard die Düfte seiner Rosen genau aufschlüsseln lässt. Man hat dabei herausgefunden, dass viele Rosen Kräuterdüfte enthalten. Vor allem Zitrusdüfte, aber eben auch Basilikum, Anis, Curry. Dies alles sind Düfte, die recht kräftig sind und die man vor allem an der Rose nicht vermutet.
Die französische Beetrose „Angie“ und Zitronenthymian: eine elegante und zugleich sinnliche Symbiose.
Kein Balkon ohne Basilikum! Von einer Rose ‚geadelt’ wirkt das Küchenkraut besonders dekorativ. Das lilafarbene Strauchbasilikum, das in den letzten Jahren immer beliebter geworden ist, schmückt die wunderschöne Rose „Molinar“. „Molinar“ ist benannt nach einer französischen Parfumeursfamilie. Der Duft ist umwerfend.
Eine fruchtige Note verbindet die Duftrose „Jugendliebe“ mit dem Ananassalbei. Aus den Blättern lässt sich ein erfrischender Tee bereiten.
Für Rosen gibt es auch Begleitpflanzen, die sie vor Schädlingen schützen. Wenn Rosen viele Jahre an einem Standort stehen, tritt häufig die so genannte „Bodenmüdigkeit“ auf. Eine Ursache sind Nematoden, das sind winzig kleine Eelchenwürmer, die die Rosenwurzeln anfressen.
Durch die Pflanzung von Ringelblume oder auch Studentenblume kann man dem vorbeugen, da beide die positive Eigenschaften besitzen die Würmchen in Schach zu halten.
Positive Eigenschaften haben auch Rittersporn und Lavendel: Ihre intensiven Blautöne bringen optische Tiefe ins Staudenbeet, sie sind daher die klassischen Rosenkavaliere. Mit ihren blau-violetten Blütenkerzen bringen sie die Schönheit der „Königin der Blumen“ so richtig zum Leuchten.
Autorin: Anke Heinken
Die rosablühende „Odeur Citron“ verbreitet einen zitronigen Duft. Ideal für das Staudenbeet sind die großblütigen Sorten wie „Nepeta grandiflora“ oder hier die Sorte „Laufen“. Ihre auffallend großen Blütenquirle präsentiert sie auf gut einem Meter Höhe.
Auch die hohen Sorten sind standfest. Sie haben hellgrüne Blätter, bevorzugen frische Böden und können auch halbschattig stehen. Ein Rückschnitt nach der Blüte verhindert die Selbstaussaat und sorgt für eine zweite Blüte bis zum frühen Herbst.
Auf den ersten Blick ungewöhnliche Rosenbegleiter sind Kräuter. Für die Rosenkennerin Kati Bräutigam führt diese Kombination zu einem ganz besonderen Dufterlebnis. Sie ist auf die Idee gekommen, Kräuter und Duftrosen zu kombinieren, weil der französische Züchter Delbard die Düfte seiner Rosen genau aufschlüsseln lässt. Man hat dabei herausgefunden, dass viele Rosen Kräuterdüfte enthalten. Vor allem Zitrusdüfte, aber eben auch Basilikum, Anis, Curry. Dies alles sind Düfte, die recht kräftig sind und die man vor allem an der Rose nicht vermutet.
Die französische Beetrose „Angie“ und Zitronenthymian: eine elegante und zugleich sinnliche Symbiose.
Kein Balkon ohne Basilikum! Von einer Rose ‚geadelt’ wirkt das Küchenkraut besonders dekorativ. Das lilafarbene Strauchbasilikum, das in den letzten Jahren immer beliebter geworden ist, schmückt die wunderschöne Rose „Molinar“. „Molinar“ ist benannt nach einer französischen Parfumeursfamilie. Der Duft ist umwerfend.
Eine fruchtige Note verbindet die Duftrose „Jugendliebe“ mit dem Ananassalbei. Aus den Blättern lässt sich ein erfrischender Tee bereiten.
Für Rosen gibt es auch Begleitpflanzen, die sie vor Schädlingen schützen. Wenn Rosen viele Jahre an einem Standort stehen, tritt häufig die so genannte „Bodenmüdigkeit“ auf. Eine Ursache sind Nematoden, das sind winzig kleine Eelchenwürmer, die die Rosenwurzeln anfressen.
Durch die Pflanzung von Ringelblume oder auch Studentenblume kann man dem vorbeugen, da beide die positive Eigenschaften besitzen die Würmchen in Schach zu halten.
Positive Eigenschaften haben auch Rittersporn und Lavendel: Ihre intensiven Blautöne bringen optische Tiefe ins Staudenbeet, sie sind daher die klassischen Rosenkavaliere. Mit ihren blau-violetten Blütenkerzen bringen sie die Schönheit der „Königin der Blumen“ so richtig zum Leuchten.
Autorin: Anke Heinken


