-
Erdbeeren, Kohlrabi oder Salat aus eigener Ernte. Wer möchte, dass sein Pflanzen auf natürliche Weise groß und kräftig werden, kann zu ganz simplen Rezepten greifen.
Biogärtner Volkmar Kolibabe serviert seinen Pflanzen am liebsten besten Wurmhumus, der frei von synthetischen Pflanzenschutz- und Düngemitteln ist.
Das Rezept ist einfach und preiswert. Für die Zubereitung benötigt man nur etwas Zeit, ein wenig Platz und Pferdemist, den man sich kostenlos an Reiterhöfen besorgen kann.
Ein Holzkasten ohne Boden wird mit einer etwa 10cm dicken Schicht Pferdeäpfel befüllt, auch pflanzliche Küchenabfälle und Kaffeesatz eignen sich dafür. Das Ganze sollte immer etwas feucht gehalten werden.
Schon nach kürzester Zeit ist der Hauptakteur vor Ort. „Eisenia Foetida“ - ein besonders agiler Regenwurm, auch als Rot-, oder Kompostwurm bekannt.
Dieser Wurm lebt überall bei uns und wenn es was zu fressen gibt, dann ist er da. Er frisst den Pferdemist, verarbeitet ihn und bildet Stoffwechselprodukte. Diese Stoffwechselprodukte enthalten wasserlösliche Kieselsäure, die die Pflanzen mit der Wurzel aufnehmen können. Diese Kieselsäure stärkt die Epidermis, also die Außenhaut der Pflanze und dadurch wird sie kräftiger, gesünder und widerstandsfähiger.
Wo einer ist, gibt es bald viele, er vermehrt sich rasant, verlangt aber auch immer wieder Nachschlag. Also alle 2 Wochen etwa 10 cm nachlegen und gießen. Richtig wohl fühlt sich der Wurm bei feuchtwarmen 25 Grad. Da produziert er auch den meisten Humus, in bester krümeliger Struktur, so dass nicht einmal mehr gesiebt werden muss.
Erntereif ist die nährstoffreiche Masse spätestens nach einem Jahr. Sie pur zu verwenden wäre Verschwendung. Besser man reichert den Boden immer mal wieder damit an.
Rezept Nr. zwei: Pflanzenjauche
Um Läuse und Raupen fernzuhalten eignet sich Rhabarberjauche, aufgrund ihres hohen Gehaltes an Oxalsäure am besten.
Dafür werden Rhabarberblätter abgeschnitten und mit Wasser angesetzt. Nach etwa 3 Wochen - wenn es warm ist geht es etwas schneller - ist die „Suppe“ fertig, wird abgeseiht und im Verhältnis 1:10 verdünnt auf die Pflanzen gespritzt.
Das sollte allerdings nur in den frühen Morgenstunden oder am Abend passieren, weil es sonst unter starker Sonneneinstrahlung zu Verbrennungen kommen kann. Min
destens genauso lecker, zumindest für die Pflanzen, ist Brennnesseljauche. Sie riecht jedoch heftig.Sie vertreibt nicht nur Menschen und Nachbarn, sondern auch die Insekten, sie wirkt aber nur so lange es trocken ist. Wenn es regnet und der Geruch weg ist, ist die Wirkung auch nicht mehr da.
Brennnesseljauche dient zusätzlich auch als Pflanzen stärkender Dünger.
Rezept Nummer drei: Der "Mulch“. Schnittgut fällt im Garten immer an. Ob Heckenschnitt, Unkraut, das jedoch noch nicht geblüht haben darf oder Rasenschnitt, der angetrocknet sein sollte, damit er nicht schimmelt. Gehäckselt und schön vermengt wird die Masse zwischen den Pflanzen angerichtet. Bewährt hat sich das nicht nur als Verdunstungs- und Unkrautschutz, im Laufe der Zeit wird aus dieser Schicht mit Hilfe des Regenwurmes auch wieder Humus.
Beste Voraussetzungen also für eine üppige Ernte im eigenen Garten.
Autorin: Martina Hiller
Das Rezept ist einfach und preiswert. Für die Zubereitung benötigt man nur etwas Zeit, ein wenig Platz und Pferdemist, den man sich kostenlos an Reiterhöfen besorgen kann.
Ein Holzkasten ohne Boden wird mit einer etwa 10cm dicken Schicht Pferdeäpfel befüllt, auch pflanzliche Küchenabfälle und Kaffeesatz eignen sich dafür. Das Ganze sollte immer etwas feucht gehalten werden.
Schon nach kürzester Zeit ist der Hauptakteur vor Ort. „Eisenia Foetida“ - ein besonders agiler Regenwurm, auch als Rot-, oder Kompostwurm bekannt.
Dieser Wurm lebt überall bei uns und wenn es was zu fressen gibt, dann ist er da. Er frisst den Pferdemist, verarbeitet ihn und bildet Stoffwechselprodukte. Diese Stoffwechselprodukte enthalten wasserlösliche Kieselsäure, die die Pflanzen mit der Wurzel aufnehmen können. Diese Kieselsäure stärkt die Epidermis, also die Außenhaut der Pflanze und dadurch wird sie kräftiger, gesünder und widerstandsfähiger.
Wo einer ist, gibt es bald viele, er vermehrt sich rasant, verlangt aber auch immer wieder Nachschlag. Also alle 2 Wochen etwa 10 cm nachlegen und gießen. Richtig wohl fühlt sich der Wurm bei feuchtwarmen 25 Grad. Da produziert er auch den meisten Humus, in bester krümeliger Struktur, so dass nicht einmal mehr gesiebt werden muss.
Erntereif ist die nährstoffreiche Masse spätestens nach einem Jahr. Sie pur zu verwenden wäre Verschwendung. Besser man reichert den Boden immer mal wieder damit an.
Rezept Nr. zwei: Pflanzenjauche
Um Läuse und Raupen fernzuhalten eignet sich Rhabarberjauche, aufgrund ihres hohen Gehaltes an Oxalsäure am besten.
Dafür werden Rhabarberblätter abgeschnitten und mit Wasser angesetzt. Nach etwa 3 Wochen - wenn es warm ist geht es etwas schneller - ist die „Suppe“ fertig, wird abgeseiht und im Verhältnis 1:10 verdünnt auf die Pflanzen gespritzt.
Das sollte allerdings nur in den frühen Morgenstunden oder am Abend passieren, weil es sonst unter starker Sonneneinstrahlung zu Verbrennungen kommen kann. Min
destens genauso lecker, zumindest für die Pflanzen, ist Brennnesseljauche. Sie riecht jedoch heftig.Sie vertreibt nicht nur Menschen und Nachbarn, sondern auch die Insekten, sie wirkt aber nur so lange es trocken ist. Wenn es regnet und der Geruch weg ist, ist die Wirkung auch nicht mehr da.
Brennnesseljauche dient zusätzlich auch als Pflanzen stärkender Dünger.
Rezept Nummer drei: Der "Mulch“. Schnittgut fällt im Garten immer an. Ob Heckenschnitt, Unkraut, das jedoch noch nicht geblüht haben darf oder Rasenschnitt, der angetrocknet sein sollte, damit er nicht schimmelt. Gehäckselt und schön vermengt wird die Masse zwischen den Pflanzen angerichtet. Bewährt hat sich das nicht nur als Verdunstungs- und Unkrautschutz, im Laufe der Zeit wird aus dieser Schicht mit Hilfe des Regenwurmes auch wieder Humus.
Beste Voraussetzungen also für eine üppige Ernte im eigenen Garten.
Autorin: Martina Hiller


