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Sie ist eine der beliebtesten Pflanzen im Garten, auf Balkon und Terrasse: die Hortensie. Botanisch gesehen, gehört sie zu den Steinbrechgewächsen und kommt ursprünglich aus Japan.
Rein optisch könnte man sie je nach Blütenform für Schneeball oder für Flieder halten. Manche erinnern gar an Klee oder an Fleißige Lieschen.
Hortensien sind eigentlich Gehölze und ihre Schönheit verdanken sie Scheinblüten, also umgewandelten Kelchblättern. Meist sind die echten, fruchtbaren Blüten darunter versteckt und recht unscheinbar. Mitunter wirken sie aber auch dekorativ und zart mit ihren filigranen Staubgefäßen.
Die Dresdnerin Katrin Meinl züchtet seit fast 20 Jahren Hortensien und das mit großem Erfolg. Ganz jung sind z.B. die Sorten „Grünes Gewölbe“, „Kleiner Winterberg“ und auch die üppige „Gräfin Cosel“.
Obwohl das genetisch bedingte Farbspektrum der Hortensie mit Rosa und Weiß relativ begrenzt ist, gelingt es der Züchterin immer wieder, ganz unterschiedliche Varianten auf den Markt zu bringen.
Zur bekannten Farbpalette gehören die blauen Hortensien, die eigentlich rosa sind und nur durch speziellen Dünger, der Aluminium enthält, ins Blau übergehen.
Es gibt bei den Rosa-Blütenfarbstoffen einen Farbstoff, der auf Aluminium reagiert und der den Rosa-Farbstoff durch eine chemische Reaktion in einen Blau-Farbstoff umwandelt. Auch muss der ph-Wert des Bodens also der Säuregrad zwischen 4 und 4,5 liegen, da sonst das Aluminium im Boden bleibt und die Pflanzenwurzel das Aluminium nicht aufnehmen kann.
Aber nicht nur farbliche Aspekte spielen eine Rolle. Feste Stiele, kräftige Blüten, die gleichmäßig verteilt sind und nicht zu üppiges Laub sind erwünscht.
Hortensien werden für den Topf bzw. Kübel gezüchtet und gedeihen am besten draußen. Idealerweise überwintert man sie in einem Keller, bei ca. 3 Grad.
Wenn die Hortensien im Freien bleiben, kann es mit den Blüten problematisch werden. Da die Pflanze ihre Blüten im Spätsommer oder Frühherbst des Vorjahres anlegt, fallen die nicht ausgereiften Knospentriebe häufig dem ersten Frost zum Opfer. Daher sind ein geschützter Standort und der richtige Rückschnitt wichtig.
Man muss darauf achten, dass die Triebe, die die Blüten bilden, auch an der Pflanze bleiben und wenn man eine Pflanze hat mit grünen Trieben, dann sind das die Triebe, an denen sich im Herbst die Blütenknospen bilden, die im nächsten Jahr austreiben und sich zur vollen Pracht entfalten. Wegschneiden darf man nur die Triebe, die in diesem Jahr geblüht haben.
Ihren Blühhöhepunkt erreicht die Hortensie von Mitte Juli bis Ende August. Wenn sie reichlich Wasser erhält, ohne dass Staunässe entsteht und regelmäßig mit einem phosphorarmen Dünger versorgt wird, beeindruckt sie mit vielfältigen Formen und Farben, auch wenn es eigentlich, genetisch bedingt, nur Rosa und Weiß gibt.
Autorin: Martina Hiller
Hortensien sind eigentlich Gehölze und ihre Schönheit verdanken sie Scheinblüten, also umgewandelten Kelchblättern. Meist sind die echten, fruchtbaren Blüten darunter versteckt und recht unscheinbar. Mitunter wirken sie aber auch dekorativ und zart mit ihren filigranen Staubgefäßen.
Die Dresdnerin Katrin Meinl züchtet seit fast 20 Jahren Hortensien und das mit großem Erfolg. Ganz jung sind z.B. die Sorten „Grünes Gewölbe“, „Kleiner Winterberg“ und auch die üppige „Gräfin Cosel“.
Obwohl das genetisch bedingte Farbspektrum der Hortensie mit Rosa und Weiß relativ begrenzt ist, gelingt es der Züchterin immer wieder, ganz unterschiedliche Varianten auf den Markt zu bringen.
Zur bekannten Farbpalette gehören die blauen Hortensien, die eigentlich rosa sind und nur durch speziellen Dünger, der Aluminium enthält, ins Blau übergehen.
Es gibt bei den Rosa-Blütenfarbstoffen einen Farbstoff, der auf Aluminium reagiert und der den Rosa-Farbstoff durch eine chemische Reaktion in einen Blau-Farbstoff umwandelt. Auch muss der ph-Wert des Bodens also der Säuregrad zwischen 4 und 4,5 liegen, da sonst das Aluminium im Boden bleibt und die Pflanzenwurzel das Aluminium nicht aufnehmen kann.
Aber nicht nur farbliche Aspekte spielen eine Rolle. Feste Stiele, kräftige Blüten, die gleichmäßig verteilt sind und nicht zu üppiges Laub sind erwünscht.
Hortensien werden für den Topf bzw. Kübel gezüchtet und gedeihen am besten draußen. Idealerweise überwintert man sie in einem Keller, bei ca. 3 Grad.
Wenn die Hortensien im Freien bleiben, kann es mit den Blüten problematisch werden. Da die Pflanze ihre Blüten im Spätsommer oder Frühherbst des Vorjahres anlegt, fallen die nicht ausgereiften Knospentriebe häufig dem ersten Frost zum Opfer. Daher sind ein geschützter Standort und der richtige Rückschnitt wichtig.
Man muss darauf achten, dass die Triebe, die die Blüten bilden, auch an der Pflanze bleiben und wenn man eine Pflanze hat mit grünen Trieben, dann sind das die Triebe, an denen sich im Herbst die Blütenknospen bilden, die im nächsten Jahr austreiben und sich zur vollen Pracht entfalten. Wegschneiden darf man nur die Triebe, die in diesem Jahr geblüht haben.
Ihren Blühhöhepunkt erreicht die Hortensie von Mitte Juli bis Ende August. Wenn sie reichlich Wasser erhält, ohne dass Staunässe entsteht und regelmäßig mit einem phosphorarmen Dünger versorgt wird, beeindruckt sie mit vielfältigen Formen und Farben, auch wenn es eigentlich, genetisch bedingt, nur Rosa und Weiß gibt.
Autorin: Martina Hiller


