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Die Begeisterung für alles "Mediterrane“ ist groß, nicht nur im Urlaub. Mediterrane Pflanzen verschönern auch hierzulande unsere Gärten. Und das hat Tradition.
Bei mediterranen Pflanzen reden wir immer über Kübelpflanzen. Schon seit dem 14. und 15. Jahrhundert wurden sie auf sehr aufwändige Weise über die Alpen zu uns gebracht, um sich den südlichen, mediterranen Flair auch in den Norden zu holen.
Mit Zitrusgehölzen holen sich Gartenfreunde den Urlaub nach Hause. Ob Zierorangen, Zitronen- oder Mandarinenbaum. Sie alle lieben die Sonne und Gartenbesitzer ihren Duft und den Geschmack des Selbstgeernteten! Doch nicht alle "Mediterranen" sind im Mittelmeerraum zu Hause.
Mediterrane Pflanzen werden fälschlicherweise immer mit dem Mittelmeerraum in Verbindung gebracht. Das ist aber ein weit verbreitetes Vorurteil. Sie kommen aus Asien, Südamerika, aus Afrika oder auch aus Neuseeland. Die Zitruspflanzen haben ihren Ursprung zum Beispiel in Asien oder die Hanfpalme Trachycarpus stammt aus China.
Aufgrund mangelnder Winterhärte eignen sich die Sonnenanbeter gut für den Kübel. Gefäße aus Terrakotta machen das mediterrane Flair perfekt. So auch beim Olivenbaum, der sehr stresstolerant ist. Junge Bäume vertragen Frost bis zu minus 6 Grad. Ob als junger Baum oder altes Gehölz - in der Baumschule gibt es eine große Auswahl.
Wie wäre es zum Beispiel mit einer Guave?
Vorsicht ist bei diesem immergrünen Exemplar geboten: dem Oleander. Hier sind alle Teile giftig: Blätter, Blüte und Triebe. Deshalb gilt: immer Hände waschen nach dem - durchaus notwendigen - Schnitt.
Wenn man bei dieser Pflanze über zwei Jahre, drei Jahre vergisst den Schnitt durchzuführen dann verkahlt sie von unten. Deshalb bleibt einem nur, die Pflanze radikal zurückzuschneiden, damit sie sich neu aufbauen kann.
Und dann treibt der Oleander wieder energiegeladen aus und versprüht mediterranes Flair im Garten. Dauerfrost mag er nicht, leichte Nachtfröste dagegen übersteht er. Wird es kälter, sollte er ins Winterquartier.
Klassische Zypressenalleen sind der Inbegriff toskanischer Landschaften. Auffallend: ihr raketenförmiger Wuchs. Mit bis zu 15 Grad minus haben die Mittelmeer-Gehölze kurzzeitig kein Problem.
Und das ist vielleicht die robusteste von allen: die Hanfpalme. Sie verträgt Frost bis zu minus 18 Grad. Dann aber benötiget die Stammspitze - das so genannte Herz - einen Extra-Schutz. Im Sommer unter Palmen entspannen ist also auch hierzulande möglich!
Mit Zitrusgehölzen holen sich Gartenfreunde den Urlaub nach Hause. Ob Zierorangen, Zitronen- oder Mandarinenbaum. Sie alle lieben die Sonne und Gartenbesitzer ihren Duft und den Geschmack des Selbstgeernteten! Doch nicht alle "Mediterranen" sind im Mittelmeerraum zu Hause.
Mediterrane Pflanzen werden fälschlicherweise immer mit dem Mittelmeerraum in Verbindung gebracht. Das ist aber ein weit verbreitetes Vorurteil. Sie kommen aus Asien, Südamerika, aus Afrika oder auch aus Neuseeland. Die Zitruspflanzen haben ihren Ursprung zum Beispiel in Asien oder die Hanfpalme Trachycarpus stammt aus China.
Aufgrund mangelnder Winterhärte eignen sich die Sonnenanbeter gut für den Kübel. Gefäße aus Terrakotta machen das mediterrane Flair perfekt. So auch beim Olivenbaum, der sehr stresstolerant ist. Junge Bäume vertragen Frost bis zu minus 6 Grad. Ob als junger Baum oder altes Gehölz - in der Baumschule gibt es eine große Auswahl.
Wie wäre es zum Beispiel mit einer Guave?
Vorsicht ist bei diesem immergrünen Exemplar geboten: dem Oleander. Hier sind alle Teile giftig: Blätter, Blüte und Triebe. Deshalb gilt: immer Hände waschen nach dem - durchaus notwendigen - Schnitt.
Wenn man bei dieser Pflanze über zwei Jahre, drei Jahre vergisst den Schnitt durchzuführen dann verkahlt sie von unten. Deshalb bleibt einem nur, die Pflanze radikal zurückzuschneiden, damit sie sich neu aufbauen kann.
Und dann treibt der Oleander wieder energiegeladen aus und versprüht mediterranes Flair im Garten. Dauerfrost mag er nicht, leichte Nachtfröste dagegen übersteht er. Wird es kälter, sollte er ins Winterquartier.
Klassische Zypressenalleen sind der Inbegriff toskanischer Landschaften. Auffallend: ihr raketenförmiger Wuchs. Mit bis zu 15 Grad minus haben die Mittelmeer-Gehölze kurzzeitig kein Problem.
Und das ist vielleicht die robusteste von allen: die Hanfpalme. Sie verträgt Frost bis zu minus 18 Grad. Dann aber benötiget die Stammspitze - das so genannte Herz - einen Extra-Schutz. Im Sommer unter Palmen entspannen ist also auch hierzulande möglich!


