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Antenne-Reporterin Inka Gluschke ist mitten in Berlin, in Schmargendorf, im Stadtbezirk Charlottenburg/Wilmersdorf und darf heute mal einen Blick über den Gartenzaun eines so genannten "Hauptstadtgartens“ werfen.
Frau Gorr, sie sind Staudenliebhaberin. Diese pflanzt man meist im Herbst, wenn sie nicht mehr blühen. Wie schafft man es, dass im nächsten Jahr alles farblich miteinander harmoniert bzw. alles zur richtigen Zeit blüht?
Ingrid Gorr
Im Herbst gehen die Stauden in Ruhe und da pflanzt man sie. Es gibt Kataloge in denen sie genau beschrieben sind und auch ihre Blühzeiten genannt. Man pflanzt sie dann so, dass sie alle hintereinander blühen.
Inka Gluschke
Ich sehe hier Storchenschnabel und Schwertlilien, aber was ist das?
Ingrid Gorr
Das ist Diptam, der ‚brennende Busch Moses’. Es gibt ihn in rosa und in weiß. Diptam ist eine kräftige Staude, die sehr herb duftet und sich wunderbar kombinieren lässt mit Frauenmantel, Geranium und mit Goldoriganum, das man übrigens auch essen kann, denn es ist ein Gewürz.
Inka Gluschke
Nun fällt hier eine Farbe ganz besonders auf: die Farbe Lila. Ist das ihre Lieblingsfarbe?
Ingrid Gorr
Sie ist eine meiner Lieblingsfarben, ich mag Blautöne sehr gerne, damit beginnt für mich der Frühsommer. Das geht dann über in gelb-orange, da mag ich die Taglilien, den Frauenmantel und die Fackellilien ganz besonders mit ihren kräftigen Farben.
Inka Gluschke:
Nun ist es aufgrund unserer Sandböden in Berlin etwas schwierig mit Stauden. Mussten sie hier einen umfangreichen Bodenaustausch vornehmen?
Ingrid Gorr
Ich habe hier 25 Jahre lang kompostiert. Aber nicht alle Stauden brauchen einen so fetten Boden. Man muss schauen, welche Pflanzen nicht so anspruchsvoll sind und sich mit etwas weniger zufrieden geben. Da gibt es eine ganze Menge. Ich habe viele Pflanzen ausprobiert und schließlich in meinem Buch „Hauptstadtgarten“ 15 Stauden zusammengestellt, die man auch in Berlin gut durch kriegt. Darunter zählen Strochenschnabel, Frauenmantel, Akelei, Bergenie, Katzenminze, Iris und der Felberich. Mit diesen Pflanzen kann man schon ein schönes Gartenbild gestalten.
Inka Gluschke
Die Finger lassen sollte man aber lieber von Astilben, denn die brauchen viel Wasser?
Ingrid Gorr
Ich kann Ihnen empfehlen lieber die anderen Prachtstauden zu nehmen, da haben sie viel mehr davon, da sie viel pflegleichter sind.
Ingrid Gorr
Im Herbst gehen die Stauden in Ruhe und da pflanzt man sie. Es gibt Kataloge in denen sie genau beschrieben sind und auch ihre Blühzeiten genannt. Man pflanzt sie dann so, dass sie alle hintereinander blühen.
Inka Gluschke
Ich sehe hier Storchenschnabel und Schwertlilien, aber was ist das?
Ingrid Gorr
Das ist Diptam, der ‚brennende Busch Moses’. Es gibt ihn in rosa und in weiß. Diptam ist eine kräftige Staude, die sehr herb duftet und sich wunderbar kombinieren lässt mit Frauenmantel, Geranium und mit Goldoriganum, das man übrigens auch essen kann, denn es ist ein Gewürz.
Inka Gluschke
Nun fällt hier eine Farbe ganz besonders auf: die Farbe Lila. Ist das ihre Lieblingsfarbe?
Ingrid Gorr
Sie ist eine meiner Lieblingsfarben, ich mag Blautöne sehr gerne, damit beginnt für mich der Frühsommer. Das geht dann über in gelb-orange, da mag ich die Taglilien, den Frauenmantel und die Fackellilien ganz besonders mit ihren kräftigen Farben.
Inka Gluschke:
Nun ist es aufgrund unserer Sandböden in Berlin etwas schwierig mit Stauden. Mussten sie hier einen umfangreichen Bodenaustausch vornehmen?
Ingrid Gorr
Ich habe hier 25 Jahre lang kompostiert. Aber nicht alle Stauden brauchen einen so fetten Boden. Man muss schauen, welche Pflanzen nicht so anspruchsvoll sind und sich mit etwas weniger zufrieden geben. Da gibt es eine ganze Menge. Ich habe viele Pflanzen ausprobiert und schließlich in meinem Buch „Hauptstadtgarten“ 15 Stauden zusammengestellt, die man auch in Berlin gut durch kriegt. Darunter zählen Strochenschnabel, Frauenmantel, Akelei, Bergenie, Katzenminze, Iris und der Felberich. Mit diesen Pflanzen kann man schon ein schönes Gartenbild gestalten.
Inka Gluschke
Die Finger lassen sollte man aber lieber von Astilben, denn die brauchen viel Wasser?
Ingrid Gorr
Ich kann Ihnen empfehlen lieber die anderen Prachtstauden zu nehmen, da haben sie viel mehr davon, da sie viel pflegleichter sind.


