- Rosengarten Forst

Im Ostdeutschen Rosengarten in Forst ehrt man die Rose schon seit 1913. Angelegt wurde der Garten zum 25. Thronjubiläum Kaiser Wilhelm II. Heute blühen auf 17 Hektar Land rund 500 Rosensorten, die in 13 Themengärten zu sehen sind.

1913 war die Rosenschau mit 350.000 Besuchern ein voller Erfolg. Das Highlight an der Neiße. Über die Hälfte der Besucher würde man sich heute freuen.

Hans-Rainer Engwicht weiß wovon er spricht, wenn es um Rosen und diesen Garten geht. Auch sein Sohn Thomas weiß das schon. In den Adern der beiden Gärtner fließt Rosenblut. Ihr Vorfahr, Paul Engwicht, der Rosen-Paule, war einer der Initiatoren dieses Gartens. Und seither sind diese Namen eng mit der Rose verbunden. 

Zum Beispiel im Neuheitengarten wurden seit 2010 hier 10 000 neue Rosen gepflanzt - Strauch-, Kleinstrauch-, Bodendecker und Kletterrosen. In diesem Jahr sind 20 komplett noch nie da gewesene Rosenneuheiten aufgepflanzt worden, die es bisher in keinem Katalog gibt. Der Sinn des Neuheitengartens besteht eigentlich darin, neue Sorten unter unseren ökologischen Bedingungen zu testen.

Es gibt viel zu entdecken: viele Wasserspiele, Putten und Brunnen. Unter ihnen der historische Kaskadenbrunnen, eine Kopie des Originals. Das steht heute im Brühlschen Park im polnischen Brody.

Beliebt bei den jungen Eltern der Stadt: der Hochstammgarten. Er ist den Forster Babies gewidmet. Und einige unter ihnen haben sogar ihre eigene Rose.

Und wer die Besten der Besten kennen lernen will, der muss sich im Garten der Prämierten Schönheiten umsehen, denn hier sind sie zu finden: die „Roxy Zwergrose“, die Rose „Inspiration“, die „Yellow Meilove“, oder nicht zu vergessen die fast 30 Jahre alte Rose „Reigen“.
Aber fahren Sie nach Forst und suchen sich selbst ihre Favoriten, würde dieser kleine Gauner sagen. Unter 500 Sorten sollte Ihre Rose schon dabei sein.

Autorin: Sylvia Rademacher