- Tipps

Juni-Fruchtfall +++ Dekorative Birne in Flasche +++ Heckenschnitt im Sommer +++ Keine Angst vor der Apfelgespinstmotte  +++

Juni-Fruchtfall

Keine Panik, wenn plötzlich viele kleine Birnen oder Äpfel auf dem Boden liegen. Es handelt sich dabei um den so genannten Juni-fruchtfall. Bei diesem fallen vor allem die kleinen, nicht so gut entwickelten Früchte vom Baum – als natürliche Form der Fruchtausdünnung. Das passiert vor allem bei reicher Blüte im Frühjahr oder längeren Trockenperioden.

Dekorative Birne in Flasche

Wer einmal selbst Birnen in Flaschen wachsen lassen möchte sollte damit jetzt beginnen. Und so wird’s gemacht: Man wählt eine gesunde Birne aus, die möglichst in der Nähe des Stammes wächst. Dann stülpt man die Flasche über die Birne. Die Flaschenöffnung sollte dabei nach unten zeigen, damit Regen und Kondenswasser ablaufen können. Mit einem Draht wird die Flasche am nah gelegenen Stamm oder Ast befestigt. Ist die Birne groß genug wird sie geerntet.

Heckenschnitt im Sommer

Ende Juni haben die meisten Laub abwerfenden Hecken ihr Hauptwachstum hinter sich. Schneiden Sie jetzt die Pflanzen und sie behalten ihre Form während des Sommers bei. Ein starker Rückschnitt ist zum Schutz brütender Singvögel von März bis September untersagt, leichte Korrekturschnitte aber sind erlaubt.

Der Buchs-Schnitt erfolgt am besten in den Monaten ohne „R“ – also von Mai bis August. Je öfter man ihn schneidet, desto schöner und dichter wird er. Noch ein Tipp: Legen Sie eine alte Decke oder ein Betttuch neben die Hecke – so erspart man sich das mühsame Aufsammeln des Schnittguts aus Stauden oder vom Rasen.

Keine Angst vor der Apfelgespinstmotte

Was diesen Apfelbaum geradezu umgarnt hat sind Gespinste der Apfelgespinstmotte. Sobald sie die bedrohlich wirkenden Motten entdecken, sollten Sie handeln. Aus ihnen entwickeln sich Blätter fressende Schädlinge. Die Raupen sitzen in den Gespinsten, bevor sie sich zum Verpuppen auf den Boden fallen lassen. Selten werden sie so lästig, dass die Obsternte gefährdet ist. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie die Schädlinge per Schnitt entfernen. Dabei unbedingt Handschuhen tragen. Die Gespinste können zu Hautreizungen führen.