Englands Gärten -
Südwales entwickelt sich mehr und mehr zum Geheimtipp für Gartenfreunde. In dieser Bilderbuchidylle sind die Grundstück groß und noch bezahlbar. Hier kann man Gärten entdecken, die wirklich ungewöhnlich sind, denn als Gartenliebhaber kann man sich hier nach Herzenslust verwirklichen.
Jeremy und Camilla Swift tun dies mit Leidenschaft. Vor 21 Jahren kamen der Universitätsprofessor und die Gartenjournalistin aus London nach Wales um ihren Gartentraum zu leben - und das auf einer Fläche von zehn Hektar.
Ideen aus der ganzen Welt vereinen sich hier. Gleich zu Beginn ein formaler französisch anmutender Garten mit Annemonen und Lilien.
Neben dem Haus Urlaubserinnerungen und ein iranischer Garten. Jeremy Swift hat dort lange gelebt. Den Garten hat er sich als Souvenir gebaut.
Im natürlichen Teil führt eine Art Märchenpfad durch den Wald. Stundenlang kann man ihn entlang spazieren. Immer wieder gibt es neue Bilder zu entdecken. Einhörner verstecken sich im Dickicht. Hier wachsen Gräser, Farne und Knöterich.
Amphoren bilden attraktive Blickpunkte. Im Hecken-Theater gibt es zum Tag der offenen Tür, wenn sich alle diesem Gartenvergnügen hingeben dürfen, Musik.
Sogar steinerne Meeresschildkröten scheinen hier an Land zu gehen. Das Gartenreich der Swifts ist schon wirklich beeindruckend.
Und gebaut werden musste viel, zum Beispiel etliche Kilometer von Natursteinmauern, zu deren Füßen spannende Pflanzenkombination in tiefstem Rot aus Holunder und Dahlien wachsen. Und auch das Haus sieht aus als sei es schon immer da gewesen. Dabei ist es noch keine 20 Jahre alt.
Beitrag von Horst Mager







