Operationszentrale (OPZ), Quelle: rbb

Geheimnisvolle Orte - Das geheime Militärkommando in Geltow

Getarnt im Märkischen Kiefernwald ist das Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Geltow bei Potsdam seit der Gründung 2001 die wichtigste militärische Kommandozentrale der Bundesrepublik. Ein Ort von aktueller Brisanz, denn von hier werden die Auslandseinsätze der Bundeswehr gesteuert.

Lutz Göricke auf dem Gelände des Einsatzführungskommando. Quelle: rbb
Lutz Göricke auf dem Gelände des Einsatzführungskommando.

Wo sich das deutsche Militär heute um Transparenz und Offenheit bemüht, spannt sich über jeden Quadratmeter das bizarre Narbengewebe deutscher Geschichte. Verborgen und geheimnisvoll.

Als Luftkriegsschule III und Kommandozentrale der Luftwaffe wurde das Militärgelände 1936 zwischen Werder und Eiche Golm in dem kleinen Ort Geltow erbaut. Ein Flugplatz, der heute nicht mehr existiert, gehörte damals dazu. Unter dem Tarnnamen „Kurfürst“ sollte es vor allem Göring und seinem Stab als geheime Kommandozentrale dienen. Weniger komfortabel waren die Arbeitsbedingungen im unterirdischen Fernmeldeamt für den Oberleutnant Harro Schulze Boysen. Dessen Abteilung des Reichsluftfahrtministeriums war aus Sicherheitsgründen nach Geltow ausgelagert worden. Am 31. August 1942 verhaftete ihn die Gestapo wegen Spionage in seinem Büro.

In die 3.000 Quadratmeter große unterirdische bombensichere Bunkeranlage

wurden ein Jahr später auf Geheimbefehl Hitlers die Sarkophage Friedrich Wilhelm I. und Friedrich II. aus der Potsdamer Garninsonkirche eingelagert. 1945, kurz vor Kriegsende, wurden diese Särge dann so abenteuerlich wie sie nach Geltow überführt wurden, mit den Überresten des Ehepaares Hindenburg nach Bernterode abtransportiert. Nachdem die Russen das Gelände verließen, wurde Geltow bei Potsdam wieder zum Kommando auserkoren, dem der Landstreitkräfte der NVA. Nicht nur die unterirdische Bunkeranlage wurde für den Ernstfall saniert, sondern auch das gesamte militärische Areal als Bastion für die Umzingelung West -Berlins gerüstet. Nach dem 11. September 2001 beschlossen die westlichen Demokratien, in den Krieg gegen den Terror zu ziehen. Und plötzlich waren die Qualitäten des Militärgeländes in Geltow bei Potsdam wieder gefragt. Gut getarnt inmitten märkischer Kiefernwälder und nahe der Hauptstadt wurde das Kasernengelände zur Kommandozentrale der modernen Kriegsführung - dem Einsatzführungskommando der Bundeswehr.

Film von Galina Breitkreuz

Erstausstrahlung am 14.01.14/rbb

Geheimnisvolle Orte: Das Gefängnis Moabit, Quelle: rbb

Das Gefängnis Moabit

Mitten in Berlin, zwischen Kanzleramt und Kurfürstendamm, hinter dicken Mauern und meterhohem Stacheldraht befindet sich eines der ältesten Untersuchungsgefängnisse Deutschlands - die JVA Moabit. 

Das wichtigste Requisit aus dem Hollywoodfilm "Troja" steht am Hafen der Regionalhauptstadt Canakkale © rbb/Johannes Unger

Troja und der Schatz des Priamos

Der Film zeichnet die spannende Odyssee des legendären Schatzes nach, beschreibt den Mythos der viel besungenen Heldenstadt, erzählt von der Besessenheit des deutschen Abenteurers und Altertumsforschers Heinrich Schliemann und erzählt von den Begehrlichkeiten, die das Gold von Troja bis heute weckt.

Die sogenannte III. Irrenanstalt entwarf der Stadtbaurat Ludwig Hoffmann im holländischen Landhausstil. Heute sind hier immer noch verschiedene Fachkliniken untergebracht. © rbb

Heilstätte für Bettler, Bürger, Bonzen - Die Krankenhausstadt Buch

In Berlin-Buch stand Anfang des 20. Jahrhunderts der größte Krankenhauskomplex Europas. Hier gab es eines der bedeutendsten Hirnforschungsinstitute, das die Nazis zu Untersuchungen an Euthanasieopfern nutzten. Hitler wurde hier obduziert und Honecker verarztet.

Logo "Geheimnisvolle Orte" (Quelle: rbb)

Der Grunewald

Der Film begibt sich auf Spurensuche im und in Grunewald, nach seiner wechselvollen Historie und nach dem Verborgenen.

Die Stettiner Skyline und die Oder. © rbb/Esther Schwade

Stettin

Nur zehn Kilometer jenseits der deutschen Grenze schaut die polnische Stadt an der Oder auf eine junge Vergangenheit zurück. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird die einst flächenmäßig drittgrößte Stadt Deutschlands Polen zugesprochen. Die ehemalige Hauptstadt Pommerns. Fast die gesamte Bevölkerung wird ausgetauscht. Aus Stettin wird Szczecin.

Geheimnisvolle Orte: Das Gefängnis Moabit, Quelle: rbb

Das Gefängnis Moabit

Mitten in Berlin, zwischen Kanzleramt und Kurfürstendamm, hinter dicken Mauern und meterhohem Stacheldraht befindet sich eines der ältesten Untersuchungsgefängnisse Deutschlands - die JVA Moabit. 

Das wichtigste Requisit aus dem Hollywoodfilm "Troja" steht am Hafen der Regionalhauptstadt Canakkale © rbb/Johannes Unger

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Die sogenannte III. Irrenanstalt entwarf der Stadtbaurat Ludwig Hoffmann im holländischen Landhausstil. Heute sind hier immer noch verschiedene Fachkliniken untergebracht. © rbb

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Die Stettiner Skyline und die Oder. © rbb/Esther Schwade

Stettin

Nur zehn Kilometer jenseits der deutschen Grenze schaut die polnische Stadt an der Oder auf eine junge Vergangenheit zurück. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird die einst flächenmäßig drittgrößte Stadt Deutschlands Polen zugesprochen. Die ehemalige Hauptstadt Pommerns. Fast die gesamte Bevölkerung wird ausgetauscht. Aus Stettin wird Szczecin.