Geheimnisvolle Orte -
Der Film zeigt die spannende und wechselvolle Geschichte der beiden Berliner Häfen: Osthafen und Westhafen.

Das sah vor 100 Jahren anders aus. In die rasch wachsende Reichhauptstadt kamen alle Güter und Baustoffe vor allem über die Wasserwege. "Berlin ist aus dem Kahn gebaut", heißt es. Überall in der Stadt wucherten die Entladestellen, bis die Berliner Kaufleute schließlich den Bau von zwei Großhäfen forderten. 1913 bekamen sie den Osthafen, zehn Jahre später den Westhafen. Auch die Nationalsozialisten förderten die Binnenschifffahrt und damit auch die Berliner Häfen. Die Vorbereitung des Krieges benötigte eine funktionierende Transportwirtschaft im Hinterland. Nach Kriegsende fallen viele private Schiffsführer den Reparationen der sowjetischen Besatzungsmacht zum Opfer. Auch der Westhafen gerät bald schon wieder ins Visier der großen Politik.

Der Osthafen ist nun unmittelbares Grenzgebiet, direkt vor der Kaimauer verläuft der Todesstreifen. Als mit der Wende die Zusammenarbeit der Häfen wieder möglich wird, zeigt sich immer mehr, dass die Politik die Binnenschifffahrt in der Region Berlin-Brandenburg so gut wie abgeschrieben zu haben scheint.

Der Osthafen ist nun unmittelbares Grenzgebiet, direkt vor der Kaimauer verläuft der Todesstreifen.
Als mit der Wende die Zusammenarbeit der Häfen wieder möglich wird, zeigt sich immer mehr, dass die Politik die Binnenschifffahrt in der Region Berlin-Brandenburg so gut wie abgeschrieben zu haben scheint.

