
Geheimnisvolle Orte -
Albert Speer beauftragte 1943 die "Organisation Todt", das größte und repräsentativste Schloss in Schlesien - Schloss Fürstenstein bei Waldenburg - mit seinen fast fünfhundert Räumen zu einem repräsentativen Führerhauptquartier umzubauen.
Der zu schaffende über- und unterirdische Komplex sollte als Ausweichquartier für das Führerhauptquartier "Wolfsschanze" dienen und das gesamte Oberkommando der Wehrmacht, das Oberkommando der Luftwaffe, die Reichsführung der SS und das auswärtige Amt sowohl überirdisch als auch unterirdisch beherbergen können.


10.000 Arbeitskräfte aus den nationalsozialistischen Konzentrationslagern wurden zugesichert und 130 Millionen Reichsmark bereitgestellt. Das war das Vierfache der Summe, die in den Bau der "Wolfsschanze" investiert wurde. Erstmalig werden im deutschen Fernsehen die Ergebnisse der historischen Forschung über die Geschichte des Fürstenberger Schlosses gezeigt.
Exklusive Fotos und Dokumente ergänzen bisher selten gezeigtes Archivmaterial. Sie erzählen die kaum bekannte Geschichte eines wirklich geheimnisvollen Ortes.
