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Quelle und Mündung der Panke +++ Historisches von der Panke +++ Grenzgeschichten an der Panke

Vor 10 Jahren begann für Carla Kniestedt und Ulli Zelle der Einstieg in das Heimatjournal mit einem Tandem, damals noch etwas holprig. Nach einer Dekade Zusammenarbeit klappt das Radeln zu zweit besser und so erkunden die beiden Heimatjournal-Gesichter den Pankeweg, der entlang des Flusses Panke von der Quelle in Bernau bis zur Mündung in die Spree führt. Der Pankeweg ist nicht nur ein Radwanderweg, sondern auch für Wanderer reizvoll. Insgesamt gibt es in Berlin 20 erschlossene "Grüne Hauptwege" auf etwa 550 Kilometern Länge. Der Pankeweg ist Teil davon und ist mit der Wege-Nummer 5 ausgeschildert.

Insgesamt hat die Panke eine Länge von 29 Kilometern, von denen sich gut 20 Kilometer auf Berliner Stadtgebiet befinden. Die Panke ist Namensgeber für die Gemeinde Panketal und den Ortsteil Berlin-Pankow. Die exakte Quelle ist heute kaum mehr auszumachen, befindet sich aber an den Pankeborn-Quellwiesen, deren Wasser sich im künstlich angelegten Teich "Teufelspfuhl" sammelt und aus dem die Panke gespeist wird. Sie mündet schließlich in den Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal.

In Buch führt die Panke am alten Stadtgut samt Schlosspark vorbei. Das Schloss ist längst abgerissen, das Stadtgut gibt es noch. Auf dem Künstlerhof hat sich ein Restaurant mit Hotel angesiedelt und viele Künstler haben hier ihr Atelier. Nicht zu übersehen ist der Taubenturm, der jetzt die "Galerie 8 Tauben" beherbergt. Die Galerie zeigt eine Ausstellung zur Geschichte des Stadtgutes und im Turm werden Märchenstunden abgehalten.
Die Teilung Berlins wirkte sich auch auf die Panke aus deren Flusslauf zwischen Pankow und Wedding von der Berliner Mauer geteilt wurde. Heute kennzeichnet eine Pflasterreihe unter dem Brückenbogen den Verlauf der Berliner Mauer.
Mit Beiträgen über:
Zu Fuß auf dem Pankeweg
Reporterin Susanne Papawassiliu wandert entlang der Panke auf dem Grünen Hauptweg Nord-Süd.
Ufergeschichten
In den Uferhallen sind sie am Ruder: Bildhauer - Maler - Tischler. 60 Künstler aus der ganzen Welt arbeiten in der einstigen Zentralwerkstatt der Berliner Verkehrsbetriebe.


