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Mit Schirm und Kissen - in der Buchhandlung Tucholsky +++ Mit Auge und Stammtisch - in der Comicbibliothek Renate +++ Mit Löchern und Stuck - das Denkmal-Haus +++ Mit Eiern und Frischkäse - Im Princess Cheesecake
Mitte-Schick gepaart mit Kreativität und subversiven Elementen - so sieht es heute in der Tucholskystraße im Berliner Zentrum aus. Die Straße ist nach dem Berliner Journalisten und Schriftsteller Kurt Tucholsky benannt und der ist auch heute noch hier präsent.
Jörg Braunsdorf betreibt in der Straße die Buchhandlung Tucholsky, in der es neben der klassischen Literatur des Publizisten natürlich auch andere literarische Werke gibt. Neu ist allerdings die englische Übersetzung Tucholskys, initiiert von einer Ex-Ostberlinerin im New Yorker Exil.
Peter "das Auge" Lorenz ist Mitgründer der Comicbibliothek Renate. Angefangen hat alles 1989, als sich ein paar Comicbegeisterte zusammentaten und den Grundstein für die heutige Bibliothek legten. Inzwischen ist aus einer verrückten Idee ein großer Laden mit weit über 10.000 Bänden geworden. Sogar Zeichenkurse werden hier veranstaltet.
Cornelia Suhr hat auf gewisse Weise die Monarchie in die Tucholskystraße zurückgebracht. Der geneigte Käsekuchenliebhaber ist im "Princess Cheesecake" allerhand Versuchungen ausgeliefert: vom klassischen Berliner Käsekuchen bis zum trendigen New York Cheesecake gibt es hier alles, was Herz und der Magen begehren.
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Urgesteine in der Tucholskystraße
In der sich schnell wandelnden Berliner Mitte gibt es noch ein paar Orte, die Institutionen geblieben sind: die Kneipe Zosch, die Caffetteria Buchhandlung, das Beth-Cafe und Frau Stern, die immer so schöne Blumenkästen hat.

Fashion goes Handwerk
Was man in der Tucholskystraße kaufen kann, ist mit einiger Wahrscheinlichkeit auch hier hergestellt worden. Shopping ist hier was für Individualisten - von der Tapete mit Siebdruck bis zur exklusiven Handtasche.

Das Denkmal-Haus
Zuerst waren fast alle dagegen, heute sind die Bewohner des Hauses Geschwister-Scholl-Straße 5 aber stolz auf ihr speziell saniertes Haus. An der Fassade lässt sich Berliner Geschichte ablesen - von der Kaiserzeit bis heute.


