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Kultur und Kunst auf dem Pfefferberg +++ Handwerk und Gemeinschaft in der alten Königstadt +++ Curry und Familientradition bei Konnopke
Die Geschichte des Senefelderplatzes geht ins 19. Jahrhundert zurück und begann mit einem recht unscheinbaren Namen: Platz A, Abt. XII. 1896 wurde der Dreiecksplatz schließlich nach Alois Senefelder, dem Erfinder der Lithografie, benannt zu dessen Ehren schon vier Jahre zuvor ein Denkmal aufgestellt wurde.
Im Jahr 1841 gründet der bayerische Braumeister Joseph Pfeffer hier eine Brauerei. Im Jahr 1919 übernimmt die Schultheiß AG das Gelände schließt aber bald darauf den traditionsreichen Standort. Im Jahr 2001 beginnen die Sanierungsarbeiten des Geländes. Das neue Konzept umfasst eine Mischung von Kunst und Kultur, sozialen Angeboten und Dienstleistungen. So ist in den letzten Jahren der Pfefferberg zu einem kulturellen Zentrum geworden. Gerade hat das Pfefferbergtheater nach langjähriger Planungs- und Bauzeit hier eröffnet.
Der Bierbedarf war offensichtlich hoch im Berlin des 19. Jahrhunderts. In der einstigen Königsstadt wurde auch Bier gebraut. Heute kümmert sich eine Genossenschaft um die Zukunft des Geländes, die hauptsächlich kleine und mittelständische Unternehmen beherbergt. Theatermaler Mario Kwast führt einen dieser Betriebe. Er arbeitet für Museen, Theater und Filme und liebt die Vielfalt seines Berufs.
Im Jahr 1930 gründete Max Konnopke mit seiner Frau Charlotte seinen Imbiss. Was als Bauchladen beginnt hat bis heute Kultstatus erlangt: Konnopkes Imbiß am U-Bahnhof Eberswalder Straße. Der Enkel des Gründers, Mario Ziervogel, führt heute sein eigenes Currywurst-Restaurant, nur eine Station entfernt.
Mit Beiträgen über:

Der Jüdische Friedhof mit dem Judengang
Fünf Hektar ist der Jüdische Friedhof an der Schönhauser Allee groß und viele wichtige Persönlichkeiten haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden. Der hiesige so genannte Judengang, auf etwa sieben Metern Breite und 400 Meter Länge, ist sagenumwoben.

Pfefferberg
Die Mischung macht's: Neben Schankhalle, Pfefferbräu und Pfefferbergtheater gibt es verschiedene Galerien, das Architekturforum Aedes und das Museum für Architekturzeichnung. Der bekannte Künstler Olafur Eliasson hat hier sein Studio. Dazu gibt es Restaurants und Konzerthallen.

100 Jahre Metzer Eck
Im Metzer Eck stehen sie oft zu dritt am Tresen: Kellnerin Steffi, Schwiegermutter Bärbel und Chefin Sylvia. Eine Eckkneipe, die ein Stück Berlin erhalten will. Das Metzer Eck wurde vor hundert Jahren eröffnet, von Bärbel Falkners Großmutter.


