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Mit dem Oldtimer durch Mittenwalde +++ mit der Draisine an den Motzener See +++ mit den Lamas durch Schenkendorf
Mittenwalde, ein Ort wo es weit und breit kein Stück Wald gibt, wurde als slawische Siedlung gegründet. Der Name stammt vom Begriff "Middelwolche", inmitten des Sumpfes. Im 14. Jahrhundert erlangte Mittenwalde mehr und mehr Bedeutung, durch seine Lage an der Grenze von Mark Brandenburg und Lausitz. Es wurden Befestigungsanlagen errichtet von denen heute nur noch das nördliche Tor mit Pulverturm erhalten geblieben ist.
Heute hat Mittenwalde fast 9.000 Einwohner in acht Ortsteilen. Die Altstadt ist liebevoll saniert, wie sich am Salzmarkt sehen lässt. Hier befindet sich, in einem alten Fachwerkhaus, auch das Heimatmuseum des örtlichen Heimatvereins, dessen ganzer Stolz die fast 70 alten Puppenhäuser sind. Das Museum verrät viel über die Stadtgeschichte und so z.B. auch, dass es einmal eine Weinbautradition gab. Daran erinnern im museumseigenen Weingarten rund 90 Weinstöcke, aus denen die "Mittenwalder Museumstraube" gekeltert wird. Der Wein ist allerdings nur für repräsentative Zwecke bestimmt und kommt nicht in den Handel. Das Herzstück des Museums ist die Historische Schmiede, in der Besucher das alte Schmiedehandwerk erleben können.
Ortschronistin Vera Schmidt weiß außerdem von einer ganz besonderen Schuld aus dem Jahre 1562: Damals lieh Mittenwalde den Räthen der Doppel-Stadt Cölln-Berlin 400 Gulden mit einem Zinssatz von 24 Gulden pro Jahr. Bisher wurden diese Schulden nicht zurückgezahlt und so summieren sie sich umgerechnet auf etwa 112 Millionen Euro. Ob dieser Schuld jemals Rechnung getragen wird, ist allerdings höchst fraglich.
Der Bahnhof Mittenwalde-Ost ist der Ausgangspunkt für Draisinefahrten ins Mittenwalder Umland und seit letztem Herbst gibt es hier auch eine neue Bahnhofsgaststätte, wo alles auf Bahn steht. So kommen die Salate aus dem Garten des Schrankenwärters, der Hamburger ist ein amerikanischer Fahrgast und das Bauernfrühstück ist des Lokführers Geheimtipp. Wer möchte, kann sogar übernacht bleiben, in alten, umgebauten Bahnwaggons. Die gibt es auch in Töpchin, falls man nach einem üppigen Mahl in der Grillkota, einem finnischen Grillhäuschen, zu müde für den Heimweg ist.
Wer einmal einen Spaziergang in außergewöhnlicher Begleitung machen möchte, ist bei Anita Selig-Smith in Schenkendorf richtig. 1996 kaufte sie die ersten Lamas und züchtet sie seitdem, übrigens auch Alpakas. Heute ist ihre Herde die größte in Ostdeutschland.
Mit Beiträgen über:
Heute hat Mittenwalde fast 9.000 Einwohner in acht Ortsteilen. Die Altstadt ist liebevoll saniert, wie sich am Salzmarkt sehen lässt. Hier befindet sich, in einem alten Fachwerkhaus, auch das Heimatmuseum des örtlichen Heimatvereins, dessen ganzer Stolz die fast 70 alten Puppenhäuser sind. Das Museum verrät viel über die Stadtgeschichte und so z.B. auch, dass es einmal eine Weinbautradition gab. Daran erinnern im museumseigenen Weingarten rund 90 Weinstöcke, aus denen die "Mittenwalder Museumstraube" gekeltert wird. Der Wein ist allerdings nur für repräsentative Zwecke bestimmt und kommt nicht in den Handel. Das Herzstück des Museums ist die Historische Schmiede, in der Besucher das alte Schmiedehandwerk erleben können.
Ortschronistin Vera Schmidt weiß außerdem von einer ganz besonderen Schuld aus dem Jahre 1562: Damals lieh Mittenwalde den Räthen der Doppel-Stadt Cölln-Berlin 400 Gulden mit einem Zinssatz von 24 Gulden pro Jahr. Bisher wurden diese Schulden nicht zurückgezahlt und so summieren sie sich umgerechnet auf etwa 112 Millionen Euro. Ob dieser Schuld jemals Rechnung getragen wird, ist allerdings höchst fraglich.
Der Bahnhof Mittenwalde-Ost ist der Ausgangspunkt für Draisinefahrten ins Mittenwalder Umland und seit letztem Herbst gibt es hier auch eine neue Bahnhofsgaststätte, wo alles auf Bahn steht. So kommen die Salate aus dem Garten des Schrankenwärters, der Hamburger ist ein amerikanischer Fahrgast und das Bauernfrühstück ist des Lokführers Geheimtipp. Wer möchte, kann sogar übernacht bleiben, in alten, umgebauten Bahnwaggons. Die gibt es auch in Töpchin, falls man nach einem üppigen Mahl in der Grillkota, einem finnischen Grillhäuschen, zu müde für den Heimweg ist.
Wer einmal einen Spaziergang in außergewöhnlicher Begleitung machen möchte, ist bei Anita Selig-Smith in Schenkendorf richtig. 1996 kaufte sie die ersten Lamas und züchtet sie seitdem, übrigens auch Alpakas. Heute ist ihre Herde die größte in Ostdeutschland.
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Kettensägenkünstler in Töpchin
Seit 2004 ist Pierre Ziehe selbstständiger Zimmerer. Holz sei einer der schönsten Werkstoffe zum Bearbeiten, sagt er. Durch seine Kreativität entstehen ständig neue Skulpturen.

Märkische Stuben am Motzener See
Peter Sombert ist seit 20 Jahren Fischer am Motzener See und er liefert den frischesten Fisch für den Chefkoch der Märkischen Stuben Holger Mootz.



