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Chinatown in Berlin - asiatische Restaurants und Geschäfte +++ Autos hinter Vorhängeschlössern - die denkmalgeschützten Kantgaragen +++ Nesthäkchen im Schlafzimmer - Else Urys Wohnung +++ Vergessene Geschichte - das ehemalige Frauengefängnis
Im Berliner Ortsteil Charlottenburg befindet sich die, nach dem Philosophen Immanuel Kant benannte, Kantstraße. Knapp zweieinhalb Kilometer ist die Straße lang und hat einiges zu bieten. Inzwischen ist die Gegend um die Kantstraße von asiatischen Kultureinflüssen geprägt.
Wie aus einer anderen Zeit dagegen erscheinen die Kant-Garagen: ein wenig marode von außen doch mit architektonisch interessantem Inhalt. 1930 wurde es im Stil der Neuen Sachlichkeit als Berlins erstes Garagenhochhaus eröffnet und steht heute unter Denkmalschutz.
Eine der berühmtesten Einwohnerinnen der Kantstraße war die Schriftstellerin Else Ury. Ihre wohl bekannteste Figur, das "Nesthäkchen", ist inzwischen ein Klassiker. In der Kantstraße erinnert eine Gedenktafel an die in Auschwitz ermordete Autorin.
Die Kantstraße endet, wo sich der Westen Berlins gerade neu erfindet, mit dem Waldorf Astoria und dem Bikini-Hochhaus. Der Betreiber eines künftigen Restaurants an dieser Stelle, bietet schon jetzt, voller Vorfreude in einem Wohnwagen Burger an, mit Bio-Fleisch aus Brandenburg und Pommes, gebraten in Erdnussbutter.
Mit Beiträgen über:
Wie aus einer anderen Zeit dagegen erscheinen die Kant-Garagen: ein wenig marode von außen doch mit architektonisch interessantem Inhalt. 1930 wurde es im Stil der Neuen Sachlichkeit als Berlins erstes Garagenhochhaus eröffnet und steht heute unter Denkmalschutz.
Eine der berühmtesten Einwohnerinnen der Kantstraße war die Schriftstellerin Else Ury. Ihre wohl bekannteste Figur, das "Nesthäkchen", ist inzwischen ein Klassiker. In der Kantstraße erinnert eine Gedenktafel an die in Auschwitz ermordete Autorin.
Die Kantstraße endet, wo sich der Westen Berlins gerade neu erfindet, mit dem Waldorf Astoria und dem Bikini-Hochhaus. Der Betreiber eines künftigen Restaurants an dieser Stelle, bietet schon jetzt, voller Vorfreude in einem Wohnwagen Burger an, mit Bio-Fleisch aus Brandenburg und Pommes, gebraten in Erdnussbutter.
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Asiatown in der Kantstraße
Die Geschichte Kleinasiens in der Kantstraße beginnt 1923, als das erste China-Restaurant eröffnete. Heute reicht das Spektrum von der Kochschule bis zur Bonsaizucht.

Geheimnisvolle Orte: ehemaliger Frauenknast
Einst Operettenknast für Bagatelldelikte, im Dritten Reich Gefängnis für Frauen des Widerstandes, dann Ort für Mode und Kunst. Die weitere Zukunft ist unklar, der neue Investor plant noch.

Schwarzes Café
Ein Ort, fast so bekannt wie die benachbarte Paris-Bar und doch ganz anders: 24 Stunden lang geöffnet. Nur dienstags morgens hat das Café ein paar Stunden dicht, zwecks Raumpflege.



