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Was hat eine Oboe mit einem Fahrrad zu tun?
Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem italienischen Komponisten Antonio Pasculli und einem trendigen Fahrradladen in den Goerz-Höfen von Friedenau?
Und warum fährt ein Musiker der Berliner Philharmoniker, nämlich der Oboist Christoph Hartmann, auch bei Wind, Wetter und Minusgraden Fahrrad?
Christoph Hartmann ist ein Bewegungsmensch – immer unterwegs, immer auf dem Fahrrad und immer im Tritt. Das hält fit und bei Puste. Und die ist vonnöten für die Obo von der Christoph Hartmann ebenso wie bei den Rädern, nicht nur eine besitzt. Es sind im Schnitt immer so 6-8 Instrumente und ebenso viele Fahrräder.
Neben der Liebe zur Oboe und zum Fahrrad und natürlich zu Frau Maria und Sohn Franz hat Christoph Hartman noch eine weitere Liebe: Den italienischen Komponisten Antonio Pasculli.
Christoph Hartmann
"Es macht sehr viel Freude zu spielen. Es ist eine große Aufgabe oboistischer Art. Ich mag die Opernmelodien sehr. Ich finde er variiert es sehr raffiniert, musikalisch hochwertig. Ich höre es gerne und ich spiele es vor allem sehr gerne."
Und vielleicht hatte Christoph Hartmann eine Melodie von dem Komponisten im Ohr als eines Tages nach einer Radtour mit Freunden der Beschluss gefasst wurde: Wir bauen uns unsere Fahrräder jetzt selbst. Sie gründeten eine Firma und nannten sie nach dem Herrn der schnellen und rasanten Läufe Pasculli.
Sie bieten das maßgeschneiderte, personengebundene Fahrrad an und das hat seinen Preis im vierstelligen Bereich in der Regel. In der Heimat Pascullis werden die Rahmen gebaut, zusammengeschraubt wird das gute Stück hier an Ort und Stelle.
Ein Beitrag von Konstanze Weidhass
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/heimatjournal/archiv/heimatjournal_vom145/portraet_christoph.html