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Lesung am Schmiedefeuer +++ Schuhe von Chabro +++ Mehl vom Windmüller +++ Kürbis im Pförtnerhaus
Die Stadt Beelitz, im Südwesten Berlins gelegen, blickt auf eine über tausendjährige Geschichte zurück. Bekannt ist Beelitz heute vor allem für den Spargel, der hier auf rund 1300 Hektar wächst. Seit diesem Jahr nennt sich Beelitz offiziell "Spargelstadt". Die historische Altstadt ist auch Kulisse für den Polizeiruf 110.
In der alten Schmiede brennt auch heute noch das Schmiedefeuer, allerdings nicht mehr für die Hufeisen der Postkutschenpferde, sondern für Kulturliebhaber. In Wohnzimmeratmosphäre finden hier Veranstaltungen statt: vom Schauspiel bis zur Lesung.
Schon Eberhard Chabrowskis Großvater hatte eine Schuhmacherei in Berlin. In die Werkstatt am Ku'damm, die sein Vater 1955 eröffnete, strömte auch Prominenz: Roland Kaiser, Karel Gott, Brigitte Mira, Paul Kuhn, Harald Juhnke. Die so genannten "Chabro-Schuhe" waren beliebt. Eberhard Charbrowski hatte auch Geschäfte in Berlin, bis zu seinem Ruhestand. Doch ganz los kam er von seinem Handwerk nicht und so hält er die Schuhmacherfahne in Beelitz hoch, wo er jetzt wohnt.
Ullrich Hyna war schon immer von Mühlen fasziniert. Also ist er Müller geworden. Aber erst viele Jahre später, als der Förderverein der alten Bockwindmühle einen Betreiber suchte, wurde sein Traum vom Windmüller wahr. Seither drehen sich die Flügel der Beelitzer Mühle wieder und zum anstehenden zehnjährigen Jubiläum gibt es sogar ein Spezialbrot.
Die Beelitzer Heilstätten sind weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Im ehemaligen Pförtnerhaus betreibt Angela Recla ein Restaurant samt Biergarten. Im Herbst ist Kürbis-Curry die Spezialität des Hauses.
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Kochzimmer Beelitz

Kürbis-Schnitzfestival und Ausstellung
In Klaistow gibt es jedes Jahr die größte Kürbisausstellung der Region mit mehr als 100.000 Kürbissen aus aller Welt. In diesem Jahr findet erstmals auch das erste Schnitzfestival statt.



