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Steht man oben, sieht man alles – der Grunewaldturm +++ Für sie die schönste Straße Berlins – Heidi Hetzer +++ Beim Essen leise schaukeln – das Restaurantschiff "Alte Liebe"
Auf knapp elf Kilometern Länge schlängelt sich die Havelchaussee entlang des Ostufers der Havel. Angelegt wurde sie Ende des 19. Jahrhunderts als Verbindung der Gemeinde Zehlendorf mit der ehemaligen Stadt Spandau.
An der Havelchaussee befindet sich auch der Grunewaldturm, ein 55 Meter hoher Backsteinturm, von dessen Aussichtsplattform sich die ganze Gegend überblicken lässt. Am Fuße des Turms betreibt Björn Hansow seit fünf Jahren das Restaurant Grunewaldturm. Björn Hansow hat viel Erfahrung in der Spitzengastronomie. In Zusammenarbeit mit dem Papilio-Theater wir es ab Oktober auch ein Krimidinner im Grunewaldturm geben.
Am anderen Ufer der Havel wuchs Berlins mobile Legende Heidi Hetzer auf. Die Havelchaussee hatte sie stets im Blick. Als junge Frau fuhr sie dort Autorennen. Die Leidenschaft fürs Fahren hat seither nicht aufgehört. Als nächstes möchte die 75jährige Australien und Afrika mit dem Auto bereisen.
Der Grunewald gehört zu den größten zusammenhängenden Waldgebieten der Region. Darin befindet sich der Friedhof Grunewald-Forst, mit dem traurigen Beinamen Selbstmörder-Friedhof. Als solcher wurde er bis ins Jahr 1927 genutzt um auch denen einen würdigen Platz zu geben, die den Freitod wählten.
Seit 1992 gibt es die Wassersportgemeinschaft am Großen Fenster. Hier, im größten Segelrevier der Hauptstadt, können Segelbegeisterte oder Wasserwanderer ihrem Hobby nachgehen.
Mit Beiträgen über:

Schildhorn-Sage
Der Slawenfürsten Jaxa von Köpenick soll im Gründungsjahr der Mark Brandenburg vor Albrecht dem Bären durch die Havel geflohen sein. Als er dabei zu ertrinken drohte, rief er den bis dahin verhassten Christengott an. Aus Dankbarkeit für seine Rettung hängte er Schild und Horn an einen Baum und bekannte sich zum Christentum. Seither trägt die Landzunge, auf die er sich gerettet hat den Namen Schildhorn.

Restaurantschiff "Alte Liebe"
Der Name ist Programm, denn Kapitän Marc-Oliver Lüdickes alte Liebe ist die Havel und auf der betreibt er Berlins wohl ältestes Schiffsrestaurant. Seine Mutter Angelika tat das vor ihm und von ihr stammen auch die meisten Rezepte. Auch in Zukunft werden Lüdickes und die Havel wohl unzertrennlich sein. Die nächste Generation ist steht auch schon in den Startlöchern.

Freizeit an der Havelchaussee
Die Umgebung der Havelchaussee ist ein Mekka für Freizeitaktivisten. Sport in der Großstadt muss nicht in Asphaltwüsten stattfinden. Hier an der Havel gibt es genug Natur für jeden Bewegungsfreund. So steht Windsurfen hier hoch im Kurs, genau wie Mountainbike, Laufen oder Inlineskating.


