Rollenspiele +++ Nach der Flut +++ Zwischen Asyl-Hoffnung und Abschiebe-Drohung +++ Asyl in Deutschland +++ Bubales - Jüdisches Puppentheater in Berlin +++ Inklusion im Drachenboot
Haben Sie auch schon einmal gedacht, was wäre eigentlich, wenn ich in einem anderen Jahrhundert gelebt hätte? Wäre ich Magd oder Prinzessin gewesen oder eine Fantasy-Gestalt wie in den Romanen von Tolkien? Eine katholische Akademie in Niedersachsen bietet dazu ein Rollenspiel an.
Anfang Juni sahen wir tagelang im Fernsehen fast nichts anderes als die Bilder der Fluten. Aber was ist jetzt eigentlich, wo die Flüsse längst wieder in ihrem angestammten Bett fließen? Was wurde aus Sandsäcken, überfluteten Kellern und Feldern?
Jahrelang ist die Zahl der Asylsuchenden in Deutschland gesunken, jetzt steigt sie wieder. Und reflexartig entbrennt die Debatte, ob die Flüchtlinge rechtmäßig hierher kommen oder Deutschland "betrügen" wollen…
"Wir können ja schließlich nicht alle aufnehmen" wird mancher sagen. Andererseits drängt sich wieder das Bild von der Festung Europa auf. – Friederike Sittler im Gespräch mit der Journalistin Ursula Voßhenrich, die über Jahre die Asyl-Debatten verfolgt hat.
Auf Hebräisch heißt "buba" Puppe und auf Jiddisch heißt „bubale“ Liebling. Die „bubales“ sind in der Tat Puppen, die man schnell ins Herz schließen kann. Die Puppen aus weichem Vlies und Plüsch entführen nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene in eine bunte, jüdische Phantasiewelt.
Inklusion – also der Abbau vielfältiger Schwellen um Menschen trotz persönlicher Einschränkungen die Teilnahme am normalen Leben zu ermöglichen, kann im Sport bedeuten keinen "Behindertenbonus" zu bekommen. Ob das funktioniert? – Beobachtungen bei einer Drachenbootregatta.