Kopftuch oder Karriere +++ Genitalverstümmelung als Tradition und Ritual +++ Querstadtein – Stadtführungen aus der Perspektive Obdachloser +++ Mundraub – ganz legal
Vor zehn Jahren musste das Bundesverfassungsgericht entscheiden, ob eine Lehrerin im Unterricht ein Kopftuch tragen darf. Das Urteil: Sie darf. Aber das Ringen auf Länderebene ist seitdem weitergegangen – Was erleben Musliminnen heute - mit Kopftuch und Karriere?
Das Kopftuch - Ausdruck von Glaube, Tradition, Toleranz oder Provokation? - Friederike Sittler im Gespräch mit Eldem Turan vom Projekt "Heroes – Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre".
Die weibliche Beschneidung ist Tradition, Tabu und Ritual - vor allem in afrikanischen Ländern. Die schätzungsweise 6000 beschnittenen Frauen, die in Berlin leben, können nun Hoffnung schöpfen, Hoffnung auf eine medizinische "Rekonstruktion".
In Berlin, der Stadt mit den meisten Wohnungslosen in Deutschland, werden Stadtführungen von (ehemals) Obdachlosen angeboten, die quer durch die Kieze menschliche Kontakte und ungewohnte Sichten auf Altbekanntes bieten.
Mal über den Zaun langen und ein paar der schönsten Mirabellen des Nachbarn pflücken - reizvoll, aber verboten. Wie man redlich und gesetzestreu dennoch "Mundraub" begehen kann, weiß eine Webseite, die herrenlose Obstbäume und verlassenen Gärten kennt.