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Viele Menschen in Seniorenheimen leiden unter Einsamkeit und Langeweile. Der Kontakt zu Tieren ist da eine erfreuliche Abwechslung, kann Trost spenden und sogar gegen Depressionen helfen.
Neben dem Trost kann ein Tier den alten Menschen aktivieren, ihm gewissermaßen Aufgaben erteilen. So wird das Gefühl vermittelt, trotz Pflegebedürftigkeit für jemanden da sein zu müssen und gebraucht zu werden. Das stärkt das Selbstwertgefühl ungemein. Schließlich fehlt es vielen pflegebedürftigen Menschen an Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein. Vor allem demenzkranke Patienten erfahren mit einem Haustier wieder einen positiven Lebenssinn.
Wir haben uns zwei interessante Beispiele angeschaut: Einen kleinen Streichelzoo in Berlin-Zehlendorf - den sogar die umliegenden Kitas besuchen - und einen Hundetherapeuten beim Einsatz in einer Pflegeeinrichtung in Prenzlauer Berg.
Die speziell ausgebildete Therapiehündin dient dabei als Motivator. Auch sehr eingeschränkte ältere Menschen konzentrieren sich im Umgang mit ihr, führen Bewegungen aus, die sie sonst nicht mehr machen würden.
Und das Tier erreicht ihr Herz - schneller und unmittelbarer, als jeder Mensch. Es spendet Lebensfreude. Dennoch ist die Hundetherapie in Deutschland nicht offiziell anerkannt und scheitert häufig am Geld…







