- Tiere in der Altenpflege

Viele Menschen in Seniorenheimen leiden unter Einsamkeit und Langeweile. Der Kontakt zu Tieren ist da eine erfreuliche Abwechslung, kann Trost spenden und sogar gegen Depressionen helfen.

Neben dem Trost kann ein Tier den alten Menschen aktivieren, ihm gewissermaßen Aufgaben erteilen. So wird das Gefühl vermittelt, trotz Pflegebedürftigkeit für jemanden da sein zu müssen und gebraucht zu werden. Das stärkt das Selbstwertgefühl ungemein. Schließlich fehlt es vielen pflegebedürftigen Menschen an Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein. Vor allem demenzkranke Patienten erfahren mit einem Haustier wieder einen positiven Lebenssinn.

Wir haben uns zwei interessante Beispiele angeschaut: Einen kleinen Streichelzoo in Berlin-Zehlendorf - den sogar die umliegenden Kitas besuchen - und einen Hundetherapeuten beim Einsatz in einer Pflegeeinrichtung in Prenzlauer Berg.

Die speziell ausgebildete Therapiehündin dient dabei als Motivator. Auch sehr eingeschränkte ältere Menschen konzentrieren sich im Umgang mit ihr, führen Bewegungen aus, die sie sonst nicht mehr machen würden.

Und das Tier erreicht ihr Herz - schneller und unmittelbarer, als jeder Mensch. Es spendet Lebensfreude. Dennoch ist die Hundetherapie in Deutschland nicht offiziell anerkannt und scheitert  häufig am Geld…

weitere Themen der Sendung

Luxus rein, Mieter raus

- das ist eine Tatsache, der sich viele Berliner ausgesetzt sehen, seitdem das so genannte Betongold für Investoren so interessant ist. Sie kaufen ganze Häuserzeilen, lassen diese aufwendig sanieren und wollen die Kosten dafür auf die Mieter umlegen.

Gespräch zum Thema Gentrifizierung

Gesprächspartnerin von Friederike Sittler ist Wiebke Rockhoff, Referentin Grundsicherung und Arbeitsmarktpolitik vom Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

Herr Nordmeyer (Quelle: rbb)

Einfach verdrängen!

Viele Berliner mit geringem Einkommen können es sich nicht mehr leisten, im Zentrum der Stadt zu leben. Sie müssen ihre Wohnungen oder auch ihre Werkstatt verlassen.

Überfordert mit Lesen und Schreiben

Sieben Millionen funktionale Analphabeten gibt es in Deutschland. Sie kennen in der Regel die Buchstaben, können aber selbst kleine zusammenhängende Texte nicht inhaltlich verstehen und nacherzählen.

Hof der Hoffnung

Die Fazenda Gut Neuhof liegt bei Nauen. Für ein Jahr können hier ehemals Drogenabhängige ein selbstbestimmtes Leben lernen.