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Diese spirituelle Kampfkunst wurde in Japan in den 1920er Jahren entwickelt. Nach Europa kam sie in den 50ern. Achtsamkeit, Gegenwärtigkeit, innere Balance – die geistigen Prinzipien des Aikido sind dem Zen sehr ähnlich.
Im Aikido gibt es keinerlei Wettkämpfe oder Meisterschaften. Gewinnen oder Verlieren sind keine Kategorien im Aikido. Es geht einzig um die Arbeit an sich und die Harmonie mit dem Partner:
Intuitives Handeln, absichtslose Gegenwärtigkeit im Moment und höchste Konzentration.
Der Umgang mit dem Angreifer ist der wichtigste philosophisch-ethische Aspekt: Er wird nicht verletzt, nicht gedemütigt, kann sein Gesicht wahren, auch wenn seine aggressive Energie umgelenkt wird und er selbst auf die Matte rollt.
Die Eskalations-Spirale von Gewalt und Gegengewalt soll so unterbrochen werden. Aikido ist absolut gewaltfrei, die Unversehrtheit aller hat Priorität. Diese Prinzipien sollen (das ist essentieller Bestandteil des Aikido) nicht nur auf der Matte gelten, sondern auch ins Leben und in den Alltag ausstrahlen.
Ulrike Serak ist eine der wenigen Frauen weltweit und die einzige in Deutschland, die den 6. Meistergrad (6. Dan), trägt. Diese höchsten Grade werden nicht allein für technische Vollendung, sondern auch für den Dienst am Aikido (Verbreitung, Lehre) und die Leitung eines funktionierenden, harmonischen Dojos (Übungshalle) verliehen.
Beitrag von Laslo Scholtze








