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Etwa 1.800 Kinder und Jugendliche in Berlin leben überwiegend auf der Straße. Viele von ihnen halten Hunde. Die Klagen über den schlechten Zustand der Tiere mehrten sich. So entstand die Idee für eine mobile medizinische Versorgung: das Projekt HundeDoc.
HundeDoc hat sich in Berlin etabliert und wird gut angenommen. Mitarbeiter des Projektes suchen die Tierhalter vor Ort auf und bieten Hilfe an - kostenlos.
In einem speziell für Tier-Behandlungen umgebauten ehemaligen Rettungswagen arbeitet die Tierärztin Jeanette Klemmt. In ihrer mobilen Klinik führt sie Untersuchungen, Impfungen, Kastrationen und kleinere OPs durch. Außerdem berät sie die Halter zur richtigen Haltung und Gesundheitsvorsorge.
Über die enge Beziehung zu ihrem Tier werden die Halter motiviert, Verantwortung - für das Tier und für sich selbst - zu übernehmen und Angebote von sozialen Einrichtungen anzunehmen, mit denen HundeDoc kooperiert.
Vor deren Räumlichkeiten, an vier Standorten in Berlin, führt die Ärztin an festen Tagen die Behandlungen durch. Die Tierhalter müssen sich bei den Einrichtungen für den Tierarzttermin anmelden.
HundeDoc ist ein Projekt der Stiftung SPI (Sozialpädagogisches Institut Berlin), einem freien Träger der Sozialen Arbeit in Berlin. Es erhält keinerlei Förderung aus öffentlichen Kassen, sondern finanziert sich allein aus Spenden. Die finanzielle Situation ist zunehmend prekär und das Projekt akut vom Aus bedroht.







