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Die Größte hat eine Höhe von zwei Metern. Über 30 von ihnen haben sich zum Pyramidenfest in der Prignitz versammelt. Die Idee dazu hatte der Maler und Autor Matthias Görnandt aus Krams. Seit Jahren sammelt und repariert er seltene Weihnachtspyramiden.
Die defekten, vom Zahn bzw. Wurm der Zeit benagten Exemplare waren die eigentliche Herausforderung für den Kreativen. Er versah alte erzgebirgische Pyramiden mit Phantasiefiguren aus seiner Umgebung.
Weihnachtspyramiden sind Bestandteil der Volkskunst und des Brauchtums des Erzgebirges. Viele der sich drehenden, karussellartigen Gestelle mit christlichen oder weltlichen Motiven kommen heute aber zunehmend aus China.
Bei seinen Nachforschungen stieß Matthias Görnandt auch auf die Berliner Pyramide. Sie besteht aus einer reinen Holzkonstruktion. Die einfachen Leute konnten sich im 18. Jahrhundert keine teuren Nadelbäume in die Zimmer stellen. Deshalb zimmerten sie sich diese zusammen und versahen sie mit Kerzen und Schmuck.
Die Pyramidenausstellung ist noch bis 8. Dezember in der Kulturscheune Krams/Prignitz zu besichtigen.
Beitrag von Hans Sparschuh







