+++ Farben kann man nicht hören +++ Organspende schenkt Leben +++ Wenn der Tod dem Leben hilft - ein Gespräch mit Prof. Dr. Gero Puhl +++ Mein fremdes Herz +++ Praxis für Obdachlose +++
Für behinderte Menschen, die keine Ausbildung finden, ist eine "Betreute Ausbildungswerkstatt" oft die einzige Chance. Belal, ein gehörloser Malerlehrling, hat eine andere Möglichkeit gesucht – und im Berliner Malerbetrieb Ates auch gefunden.
Gerade mal 25 Jahre war Markus als die Kupferspeicherkrankheit „Morbus Wilson“ seine Leber zerstörte. Die Diagnose war erschütternd: Nur eine Organtransplantation konnte sein Leben retten. Fünf Jahre ist die Transplantation jetzt her und in Markus’ Leben hat sich einiges verändert.
Mehr als 12.000 Patienten stehen in Deutschland auf Wartelisten für Organtransplantationen – doch nur einem Viertel von ihnen kann geholfen werden. Friederike Sittler im Gespräch mit Prof. Dr. Gero Puhl, Transplantationschirurg am Virchow-Klinikum der Berliner Charité.
27 Jahre ist die Transplantation jetzt her. Damals hatte der Postbeamte Peter Markgraf nach einer scheinbar harmlosen Grippe immer wieder Kammerflimmern bekommen. Die Nachricht, dass der 44-Jährige nur noch mit einem Spenderherz überleben wird, war ein Schock für das Ehepaar.
Die Zahl der Wohnungslosen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Ihr Gesundheitszustand hat sich verschlechtert: Hauterkrankungen, Tuberkulose, HIV… - Ohne Krankenversicherung aber können sie nicht einfach zum Arzt gehen, sondern sind auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen.