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Sicherheit durchs Handy am Ohr - eine Initiative, die helfen soll Ängste zu überwinden und Frauen auf dem nächtlichen Nachhauseweg nicht zum Opfer werden zu lassen. Das Heimwegtelefon - eine Dienstleistungsidee, die noch in den Kinderschuhen steckt, aber bereits Zuspruch findet.
Zwei Frauen haben das Heimwegtelefon ins Leben gerufen, eine Hotline, die man anrufen kann, wenn man abends allein auf dem Weg nach Hause ist. „Viele kennen das Gefühl: Sobald es dunkel ist, wird einem ein bisschen mulmig, wenn man durch einsame Straßen läuft. Wir telefonieren eh beide immer mit unserm Freund oder mit unserer Mutti. Warum sollen das nicht auch die Leute als Angebot bekommen, die eben nicht die Chance haben, Freunde oder Familie anzurufen“, meint Frances Berger, eine der Gründerinnen der Hotline.
Die Angst vor einem Überfall ist in der Dunkelheit größer als am Tag. Jedes Geräusch kann Panik hervorrufen. Für mehr Sicherheit will das “Heimwegtelefon” sorgen. „Freiwillige sitzen hier an der Leitung, um diejenigen nach Hause zu begleiten, die nachts alleine auf der Straße sind. Zu Beginn des Telefonats teilt der Anrufer mit, wo er sich befindet und was sein Ziel ist. Dann folgt ein Gespräch, das die Laufzeit verkürzt. In regelmäßigen Abständen wird der aktuelle Standort in Erfahrung gebracht. Heimwegtelefon verfolgt besonders zwei Ziele: Gespräche, die Sicherheit vermitteln und Angreifer abschrecken, und Präsenz, um zu reagieren, wenn der Ernstfall eintritt.“ (von der Homepage des Heimwegtelefons)
Beitrag von Angelika Brötzmann





