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Friederike Sittler im Gespräch mit dem Journalisten Dr. Christian Böhme, ehemaliger Chefredakteur der Jüdischen Allgemeinen Wochenzeitung.
Schwerpunkte des Gesprächs:
In den letzten Jahren war es nach außen hin auffällig ruhig in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, die ja immer mal mit internen Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Gruppierungen, Alteingesessenen und Zugewanderten von sich Reden machte.
Lala Süsskind stand als Vorsitzende für Konsolidierung – was vor allem die desolaten Finanzen betraf. Nachdem sie nun nicht wieder antrat, scheint es einen rasanten Kurswechsel und die Rückkehr zu den alten, öffentlich ausgetragenen Grabenkämpfen zu geben.
Wie kommt es, dass die Jüdische Gemeinde zu Berlin einerseits die größte Gemeinde in Deutschland und andererseits offenbar auch die mit dem größten Chaos ist?
Einem außenstehenden Betrachter leuchtet sofort ein, dass 2,5 Millionen Haushaltsdefizit und 9 Millionen Schulden beim Senat zu viel sind und gespart werden muss.
Warum gewannen dann trotzdem wie schon früher diejenigen Kandidaten, die weiter fröhlich Geld ausgeben wollen?
Welche Erwartungshaltung gibt es gegenüber dem Senat?
(Das Gespräch wurde im Jüdischen Museum Berlin aufgezeichnet.)
Öffnungszeiten des Jüdischen Museums Berlin
Montag: 10-22 Uhr
Dienstag-Sonntag: 10-20 Uhr
Letzter Einlass für Besucher ist dienstags bis sonntags 19 Uhr, montags 21 Uhr.
Bitte räumen Sie bei Ihrem Besuch im Jüdischen Museum genügend Zeit für die Sicherheitskontrollen am Eingang ein.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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