Ein Mann erhebt seine Faust (Foto: dpa)

- Der Gewalt vorbeugen

Hoch über dem Alexanderplatz, der in jüngerer Zeit zum Synonym für gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen geworden ist, trifft Friederike Sittler den Migrationsbeauftragten des Bezirks Berlin-Neukölln, Arnold Mengelkoch, zum Gespräch.

Schwerpunkte des Gesprächs mit Arnold Mengelkoch, Migrationsbeauftragter des Bezirks Berlin-Neukölln:

Sind Beispiele wie das gerade gesehene - der Verein für Integration und Jugendhilfe „Lichtjugend“ - nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein?

Wenn es jetzt heißt, den gewaltbereiten Jugendlichen mit Migrationshintergrund fehle das Heimatgefühl, sie hätten emotionale und soziale Defizite – dann klingt das ein wenig so, als müssten wir alles entschuldigen – aber genau dazu sind viele nicht mehr bereit – was wieder ausländerfeindliche Ressentiments weckt…

Religion – scheint eher dazu zu führen, dass Jugendliche noch radikaler werden – sich aus der deutschen Gesellschaft ausklinken. Kann Religion trotzdem eine Chance sein?

Wie können wir verhindern, dass Jugendliche in die Fänge radikal-religiöser Gruppierungen wie zum Beispiel der Salafisten gelangen?



Migrationsbeauftragter des Bezirks Neukölln
Arnold Mengelkoch
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