Die Sendung im Detail

Religion im Kulturradio

Religion im Inforadio

Programmtipp

Tracy; Quelle: rbb/Matthias Neumann

Multijobber in ihrem Alltag - Vier Jobs - Null Freizeit

Tracy ist 22 Jahre alt. Sie arbeitet auf 400-Euro-Basis als Sprechstundenhilfe in einer Tierarztpraxis, anschließend geht sie zu McDonalds und abends verkauft sie, wann immer es möglich ist, in der Waldbühne Erdbeerbowle.

Über uns

Industriekletterer bei der Konrolle des goldenen Kreuzes auf dem Berliner Dom (Foto: dpa)

Redaktion

Mit Themen zwischen Himmel und Erde wendet sich das Magazin zu Religion und Kirche nicht allein an religiös gebundene Zuschauer.

Himmel und Erde jeweils am ersten Samstag des Monats um 18:00 Uhr

Archiv

  • Birgit M., Quelle: rbb

    Endlich trocken

    Wenn Birgit M. morgens das Haus verlässt, fährt sie nicht zu einer regulären Arbeit, sondern zu einer Tagesstätte. Ihre Arbeit besteht darin, diszipliniert an sich selbst zu arbeiten. - Nach aktuellen Schätzungen gibt es zwischen 1,3 und 2,5 Millionen alkoholabhängige Menschen in Deutschland, 30 Prozent davon sind Frauen.  

    Flüchtling hilft Flüchtlingen, Quelle: rbb

    Flüchtling hilft Flüchtlingen

    Von Protesten der Nachbarschaft gegen geplante Asylbewerberheime, von Aufmärschen und Pegida-Aktionen hört und liest man immer wieder. Dass es aber auch viel Solidarität für Flüchtlinge gibt, ist weniger bekannt. Gerade Ältere, die nach dem Zweiten Weltkrieg selbst auf der Flucht waren, haben oft großes Verständnis für Menschen, die bei uns um Aufnahme bitten. 

    Mouhamed Tanko, Quelle: rbb

    Ein Zuhause für Mouhamed

    Für rund 100 Flüchtlinge, die auf dem Kreuzberger Oranienplatz für eine bessere Flüchtlingspolitik gekämpft haben, ist die Lage seit Räumung des Camps prekär: Viele dieser Menschen stehen auf der Straße, bisher gab es nur temporäre Lösungen für ihre Unterbringung. Einer von ihnen ist der 30jährige Mouhamed Tanko aus Niger. Er war obdachlos, bis eine Berlinerin sich ein Herz fasste, und ihn in ihre Wohnung aufnahm.

    (Das Video zum Beitrag liegt aus lizenzrechtlichen Gründen nicht vor)

    Konfessionelle Schule, Quelle: rbb

    Konventionell, Professionell, Konfessionell?

    Noch in den 70er / 80er Jahren musste mit Spott und Mitleid rechnen, wer ein katholisches Gymnasium besuchte. Das hat sich grundlegend geändert. Konfessionelle Schulen sind hoch angesehen. Viele gelten sogar als „Leuchttürme“ in der Bildungslandschaft. Ist der Ruf berechtigt? Was machen diese Schulen anders als staatliche? 

  • Friederike Sittler (Quelle: rbb)

    Himmel und Erde vom 06.12.2014

    +++ Sebastian Brendel, Musiker +++ Gegen Judenhass und Islamfeindlichkeit +++ Solidarische Landwirtschaft +++ Der Geschmack der Heimat +++ Eine Weihnachtsgeschichte +++ 

    Sebastian Brendel, Quelle: rbb

    Sebastian Brendel, Musiker

    Opernsänger oder Kirchenmusiker - das war die Wahl, vor der Sebastian Brendel stand. Studiert hat er beides. Letztlich haben ihn aber die Aufgaben eines Kirchenmusikers mehr gereizt. Er leitet das Kirchenkreisorchester Schöneberg und den "Neuen Chor Alt-Schöneberg", der aus zirka 80 Sängerinnen und Sängern besteht. – Sebastian Brendel ist blind. 

    Gegen Judenhass und Islamfeindlichkeit, Quelle: rbb

    Gegen Judenhass und Islamfeindlichkeit

    Die großen monotheistischen Religionen haben viel gemeinsam. Dazu gehört auch, dass sie von Kriegstreibern als Alibi missbraucht werden und dass Christen, Muslime und Juden sich bedroht und verfolgt fühlen. Zwei junge Berliner – eine Muslima und ein Jude – wollen Schluss machen mit den alten Ressentiments, die immer wieder neu geschürt werden. 

    Solidarische Landwirtschaft, Quelle: rbb

    Solidarische Landwirtschaft

    Kürbis, Kartoffeln, Rüben und frische Eier in der Kirche – und das nicht nur zum Erntedankfest, sondern wöchentlich. Das gibt es in der Auferstehungskirche in Berlin- Friedrichshain. Hier folgt eine Gruppe von Berlinern der Idee von der Solidarischen Landwirtschaft. Ihr Partner ist ein Gemüsebauer aus dem Spreewald. 

    Der Geschmack der Heimat, Quelle: rbb

    Der Geschmack der Heimat

    Sie mussten ihr Land verlassen, um ihr Leben zu retten, haben oftmals Freunde, Familie und ihre Habseligkeiten in ihrer Heimat zurück gelassen und leben jetzt in Flüchtlingsheimen, weit weg von zuhause. Ein Stück Heimat finden Flüchtlinge in Berlin nun aber auf ihrem Teller, unterstützt von Berliner Studenten. 

    Eine Weihnachtsgeschichte, Quelle: rbb

    Eine Weihnachtsgeschichte

    …eine alte Geschichte neu erzählt in einem heute eher unüblichen Genre: als Scherenschnitt-Trickfilm. Unüblich auch der Ort des Geschehens – kein Stall in Bethlehem sondern ein Flüchtlingsboot vor Lampedusa. Eine Weihnachtslegende aus dem Jahre 2014. 

  • Wo die Wende begann

    Viele können sich vermutlich schon nicht mehr so richtig erinnern, was es mit der Umweltbibliothek auf sich hatte – wie sie langsam immer bedeutsamer wurde und welche wesentliche Rolle sie am Ende spielte. Aus der Zionskirche in Berlin-Mitte entwickelte sich der Protest aus kirchlichen Widerstandsräumen heraus immer mehr in die Öffentlichkeit.

    Keine Gewalt

    "Wir hatten alles geplant, wir waren auf alles vorbereitet - nur nicht auf Kerzen und Gebete", bekannte nach der friedlichen Revolution ein Mitglied des SED-Zentralkomitees. Zu den Ereignissen des Wende-Herbstes Friederike Sittler im Gespräch mit Hans-Jürgen Röder, dem langjährigen DDR-Korrespondenten des Evangelischen Pressedienstes.

    TV-TIPPS

    Von Mauerfall bis Hexenkult – Reportagen der HIMMEL UND ERDE-Redaktion im ERSTEN und im rbb Fernsehen 

    Ein Pfarrer für Gehörlose

    Manchmal begegnen wir ihnen im Alltag, sehen sie gestikulieren. - 8000 Gehörlose gibt es allein in Berlin. Roland Krusche ist seit mehr als 20 Jahren "Landespfarrer für die Gehörlosen-Seelsorge". Dafür hat er die Gebärdensprache erlernt und erlebt die Welt der Gehörlosen als faszinierende Bereicherung.

    Schulfach "Herausforderung"

    Alle Schüler der Berliner "Evangelischen Schule Zentrum" müssen sich nach den Sommerferien einer selbst gewählten Herausforderung stellen. Vier Mädchen zwischen 12 und 14 Jahren begeben sich auf eine 3-wöchige Kanutour Richtung Müritz. Ganz auf sich allein gestellt und ohne Handy müssen die Schülerinnen ihren Alltag organisieren und Probleme bewältigen. Auch ihr Heimweh.

  • Himmel und Erde vom 04.10.2014

    +++ Der Wallstreet-Agent +++ Babylotsen +++ Verdrängen, Verleugnen, Versagen +++ Die Eltern-AG +++ TV-Tipp: Bikini, Kirche, Wasserklops +++ Palästinensische Berlinerin und moderne Muslima +++

    Herbert Büdke, Quelle: rbb

    Der Wallstreet-Agent

    1952 gab die SED das Startsignal für den konsequenten Aufbau des Sozialismus in der DDR. Dabei störte die Kirche. Ihre Mitglieder wurden diffamiert, Zeitungen waren voller Verunglimpfungen. Auch der junge Diakon Herbert Büdke wurde Opfer dieser Kampagne. Als "Wallstreet-Agent" abgestempelt wurde er von der Straße weg verhaftet. 

    Babylotsen, Quelle: rbb

    Babylotsen

    Laut polizeilicher Kriminalstatistik sterben in Deutschland jede Woche drei Kinder an den Folgen von Misshandlungen, 70 weitere müssen medizinisch behandelt werden. Häufig sind Misshandlungen die Folge einer Überforderung der Eltern. Damit es gar nicht so weit kommt, wird in der Charité schon auf der Säuglingsstation mit der Prävention begonnen. 

    Prof. Michael Tsokos, Quelle: rbb

    Verdrängen, Verleugnen, Versagen

    "Wenn ein Kind vor Schmerzen schreit, wenn man beobachtet, wie es gequält wird, dann muss man eingreifen – als Nachbar und Bürger", - Prof. Michael Tsokos, Rechtsmediziner und ärztlicher Leiter der Gewaltschutzambulanz der Charité, im Gespräch mit Friederike Sittler.  

    Eltern-AG, Quelle: rbb

    Die Eltern-AG

    Die ELTERN-AG ist ein Treff für Eltern von Kindern im Vorschulalter und für werdende Eltern. Sie will Müttern und Vätern in belastenden Lebenssituationen helfen, ihrer eigenen Stärken zu entdecken, will Verständnis und Unterstützung bieten. 

    Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Quelle: rbb

    TV-Tipp: Bikini, Kirche, Wasserklops

    Der Breitscheidplatz, Zentrum der West-City, ist nach Jahren der Stagnation wieder im Aufwind: Bikini-Shopping, Hotel Waldorf-Astoria, Pan-Am Lounge und Monkey-Bar ziehen Berliner und Touristen aus aller Welt an. Mitten drin: die Kaiser Wilhelm-Gedächtniskirche. Ein Reporterteam begleitet die Menschen in und um die Kirche 24 Stunden lang. 

    Nadine Hijab, Quelle: rbb

    Palästinensische Berlinerin und moderne Muslima

    Am 4. Oktober beginnt das Opferfest – das höchste Fest für gläubige Muslime. Auch Nadine Hijab wird spenden, wie schon oft. Sie wird etwas kochen und vor der Moschee verteilen. Der jungen Berlinerin gefällt es, wenn sie anderen damit eine Freude machen kann. Und die arabischen Spezialitäten bringen ein Stück Heimat nach Berlin.

  • Fritz Braeuer, Quelle: rbb

    Quereinsteiger Lehrer

    Seit einer Woche sind Bahnen, Busse und Straßen wieder voller. Die Ferien sind zu Ende.
    Und unterwegs in die Schule sind nun auch Leute, die vorher einen ganz anderen Job hatten und jetzt die Lücken in den Kollegien als Quereinsteiger füllen sollen. Einige sehen darin eine gute Chance zur Verbindung mit der Praxis, andere fürchten eine Entprofessionalisierung des Lehrerberufs.

    Irakische Christen, Quelle: rbb

    Auf der Flucht – Sorge um Verwandte im Irak

    Es ist Irrsinn und es ist Realität: Christen, Muslime und Juden fühlen sich gleichermaßen in aller Welt bedroht. Angeblich im Namen Gottes wird brutale Gewalt gegen Andersgläubige ausgeübt. Das wohl schlimmste Beispiel dieser Tage: der Terror der IS  – Morden für einen islamischen Staat. - Was bedeutet dieses Leben mit der Angst für eine christliche Familie aus dem Irak?

    ShlemonYonan, Quelle: rbb

    Kein Zurück in die Heimat?

    Dem Grauen entkommen, gestrandet in Flüchtlingslagern. Was überwiegt: Das Glück davon gekommen zu sein – oder die Verzweiflung?  In der syrisch-orthodoxen Kirche in Berlin-Schöneberg spricht Friederike Sittler mit Shlemon Yonan von der Berliner Initiative „Christen helfen Christen“.

    Rainer Maria Kardinal Woelki, Quelle: rbb

    Abschied von Berlin

    Am 7. September gibt der Berliner Kardinal Woelki zumindest liturgisch seinen Abschied - bevor er am 20. September in Köln Erzbischof wird. Abschiedsgottesdienst in St. Hedwig, der Berliner Kathedrale mit der Woelki noch einiges vorhatte, wie überhaupt mit dem Bistum. Eine Bilanz der drei Jahre des Mannes vom Rhein an der Spree. 

    St. Adalbert, Quelle: rbb

    Rettung einer Verborgenen

    Was tun mit einer Kirche, die baufällig geworden ist und deren Sanierung viel Geld kostet?
    Fast wäre sie in teuren Wohnraum umgewandelt worden – hätte sich die Gemeinde der St. Adalbert-Kirche in Berlin-Mitte nicht mit einer quicklebendigen religiösen Gemeinschaft zusammengetan, die ursprünglich aus Frankreich stammt und nun in 30 Ländern Aufbrüche wagt. 

    Tango-Kalender, Quelle: rbb

    Tango gegen Kälte

    Noch lässt es sich auf den Straßen gut aushalten. Die Berliner Stadtmission aber plant längst für die kalte Jahreszeit vor und überlegt, wie sie Spenden für den Kältebus gewinnen kann – für den Bus, der im Winter zu den Obdachlosen fährt, um sie vor dem Erfrieren zu bewahren.
    Der „Tango-Kalender“ mit Prominenten ist da schon mal eine sehr herzerwärmende Idee. 

  • Generationenwohnen, Quelle: rbb

    Generationenwohnen

    Auf eine Wohnung im Diakoniezentrum Heiligensee muss man mitunter jahrelang warten. In einer lebendigen Mischung verschiedener Wohnformen leben hier Familien, Senioren, Alleinstehende, Alleinerziehende und Menschen mit Behinderung in bunter Normalität zusammen und unterstützen sich gegenseitig.

    Ehepaar Ciupka. Quelle: rbb

    Helfen und helfen lassen

    Natürlich hat jeder so seine Vorbehalte und Klischees. Wo DIAKONIE draufsteht, da muss doch Altenheim oder Pflegeeinrichtung drin sein. Und wie ist das in Heiligensee? – Friederike Sittler im Gespräch mit Dagmar und Joachim Ciupka, zwei Bewohnern des Generationenprojektes.

    Kloster Alexanderdorf, Quelle: rbb

    Klosterleben

    Ein wenig aus der Zeit gefallen scheint dem Außenstehenden das Leben im Kloster. Im Kloster Alexanderdorf aber – rund 30 Kilometer südlich von Berlin – kann man sich davon überzeugen, wie die dreißig Benediktinerinnen gemeinsam leben, arbeiten und beten – und dabei auch ganz irdisch Geld verdienen.

    Schäfer, Quelle: rbb

    Schäferstunden

    Ihr Hauptinteresse gilt den saftigen Wiesen. Und ihr Chef sorgt dafür, dass es ihnen an nichts mangelt. Der 47jährige Knut Kutznick aus Altlandsberg ist Schäfer, Vorsitzender der Brandenburger Hirtenzunft, einer der letzten Wanderhirten und Optimist, wenn es um die Zukunft seines Berufsstandes geht.

    Straßenchor, Quelle: rbb

    Straßensänger

    In diesem Chor können die meisten ein Lied davon singen, wie hart einem das Leben zusetzen kann. Viele waren arbeits- oder obdachlos, haben getrunken oder sich prostituiert. Der Konzertpianist Stefan Schmidt hat sie vor einigen Jahren von der Straße aufgelesen und mit ihnen den Berliner Straßenchor gegründet.