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Industriekletterer bei der Konrolle des goldenen Kreuzes auf dem Berliner Dom (Foto: dpa)

Redaktion

Mit Themen zwischen Himmel und Erde wendet sich das Magazin zu Religion und Kirche nicht allein an religiös gebundene Zuschauer.

Himmel und Erde jeweils am ersten Samstag des Monats um 18:00 Uhr

Archiv

  • Friederike Sittler (Quelle: rbb)

    Himmel und Erde vom 07.06.2014

    +++ Klöster und Kräuter - Die Geheimnisse der Klostermedizin +++ Der Tod hilft dem Leben - Körperspenden +++ Verstecktes Bekenntnis - Ein Dachbodenfund +++ Bekennende Fans - Die christlichen Herthaner +++

    Klostermedizin, Quelle: rbb

    Klöster und Kräuter - Die Geheimnisse der Klostermedizin

    Die Kunst des Lesens und Schreibens hatte im Mittelalter in den Klöstern überlebt.
    So konnten Mönche und Nonnen das antike medizinische Wissen erhalten und Erfahrungswerte über die Heilkraft der Pflanzen weiter entwickeln.
    Ein Blick in die Geschichte und ein Besuch im Kräutergarten des Klosters Lehnin, wo Friederike Sittler mit Dr. Johannes Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin verabredet ist.

    Koerperspenden, Quelle: rbb

    Der Tod hilft dem Leben - Körperspenden

    Wem eine Operation bevorsteht, der hofft auf die Kompetenz des Arztes. Er soll sich auskennen mit dem menschlichen Körper. Deshalb lernen die Studierenden erst einmal am toten Körper das medizinische Handwerk – und: den Respekt vor den Verstorbenen.

    Pfarrer Finndorf, Quelle: rbb

    Verstecktes Bekenntnis - Ein Dachbodenfund

    Vor 80 Jahren wurde die Barmer Theologische Erklärung verabschiedet und war damit quasi das Gründungsdokument der Bekennenden Kirche, die im Gegensatz zu den nazinahen "Deutschen Christen", in Opposition ging. Aber vielerorts ließ sich später gar nicht mehr nachvollziehen, wer eigentlich im Widerstand war und wer nicht. Anders in Zechlinerhütte.

    HerthaFanClub, Quelle: rbb

    Bekennende Fans - Die christlichen Herthaner

    "Wichtig is auf'm Platz!" – manchmal aber auch auf den Rängen. Fans haben ja nicht immer den besten Ruf und da kann ein guter Christenmensch schon mal in Gewissensnöte kommen. Aber – es gibt sie: die Vereinbarkeit von Fußball und Kirche. Und das nicht nur zur Weltmeisterschaft.

  • Friederike Sittler (Quelle: rbb)

    Himmel und Erde vom 03.05.2014

    +++ Liederwanderweg +++ Kiezkantine – Arbeit für psychisch Kranke +++ Pflegeeltern +++ Familien für Kinder +++ Neuköllner Kinder-Big Band +++ Ein TV-Oldie wird 60 - Das Wort zum Sonntag +++

    Liederwanderweg, Quelle: rbb

    Liederwanderweg

    Zwei Liedsteine, ein gepflanzter Violinenschlüssel, zwei Wanderführer und zwei Gitarristinnen erwarten am Bahnhof Rehfelde die Gäste, die den ersten Brandenburger Liederwanderweg entdecken wollen.

    Kiezkantine, Quelle: rbb

    Kiezkantine – Arbeit für psychisch Kranke

    Schuften, abrackern, ausbrennen – dass Arbeit krank machen kann, ist durch das Burn-Out-Syndrom in aller Munde. Doch eine angemessene Tätigkeit bewirkt bei psychisch Kranken oft auch das Gegenteil: Sie hilft ihnen, gesund zu werden.

    Pflegefamilie, Quelle: rbb

    Pflegeeltern

    Wer selbst keine Kinder bekommen kann, denkt über Adoption nach. Die Vorlaufzeiten dafür aber sind lang – mitunter wird der Wunsch auch nie erfüllt. Eine Alternative könnten Pflegekinder sein, Kinder, die vorübergehend oder auch auf längere Zeit nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können.

    Angelika Nitzsche, Quelle: rbb

    Familien für Kinder

    Wer ein Pflegekind bei sich aufnehmen möchte, sollte Freude am Zusammenleben mit Kindern haben und sich auf ein fremdes Kind mit seiner ganz speziellen Lebensgeschichte und daraus resultierenden Verhaltensweisen einlassen können.

    Kinder-Big-Band, Quelle: rbb

    Neuköllner Kinder-Big Band

    Um Kinder großzuziehen braucht es ein ganzes Dorf, sagt ein afrikanisches Sprichwort.
    Viele müssen mitwirken, um zum Beispiel Selbstvertrauen aufzubauen und Disziplin zu vermitteln. Im Neuköllner Rollbergviertel trägt eine Kinder-Big Band dazu bei.

    Wort zum Sonntag, Quelle: rbb

    Ein TV-Oldie wird 60 - Das Wort zum Sonntag

    Zwischen Samstagabendshow und Boxen, von der Reeperbahn kurz vorm Eurovision Song Contest oder auch mal zwischen den Leichen und Verfolgungsjagden zweier Krimis: Das Wort zum Sonntag behauptet seit 60 Jahren seinen Platz im Ersten Deutschen Fernsehen.

  • Friederike Sittler (Quelle: rbb)

    Himmel und Erde vom 05.04.2014

    +++ Opferhilfe +++ Der WEISSE RING +++ Heimwegtelefon +++ Aramäisch für Anfänger +++ Himmlische Tänze +++

    Ballons, Weißer Ring, Quelle: rbb

    Opferhilfe

    Über gerechte Strafen, Haftbedingungen oder Resozialisierung von Tätern wird viel gesprochen. Über die Opfer von Straftaten weniger. Für sie aber ist mit der Verurteilung und Bestrafung der Täter längst nicht alles ausgestanden. Oft leiden sie noch lange an den Folgen der Straftat, körperlich und seelisch.

    Sophia Edeling, Weißer Ring, Quelle: rbb

    Der WEISSE RING

    Verletzte und Geschädigte brauchen behutsame und unbürokratische Hilfe.
    Zum Schwerpunktthema dieser Sendung ein Gespräch mit Sophia Edeling, Leiterin einer der Außenstellen des WEISSEN RINGS in Berlin sowie Zahlen und Fakten aus der Berliner Kriminalstatistik 2013.

    Heimwegtelefon, Quelle: rbb

    Heimwegtelefon

    Sicherheit durchs Handy am Ohr - eine Initiative, die helfen soll Ängste zu überwinden und Frauen auf dem nächtlichen Nachhauseweg nicht zum Opfer werden zu lassen. Das Heimwegtelefon - eine Dienstleistungsidee, die noch in den Kinderschuhen steckt, aber bereits Zuspruch findet.

    Jüdische Theologie, Quell: rbb

    Aramäisch für Anfänger

    Die Universität Potsdam bietet seit letztem Jahr das Studienfach Jüdische Theologie an. Damit wird das Wissen über das Judentum nun in Deutschland genauso gelehrt wie die christliche oder islamische Theologie.

    Hindu Tänzerin, Quelle: rbb

    Himmlische Tänze

    Es kommt auf die Gesten an, auf die Mimik und den Rhythmus. Die Inderin Rajyashree Ramesh lebt seit 1977 in Berlin. Ihre Bewegungen sind nicht nur Tanz, sie erzählt Geschichten – hinduistische Göttergeschichten.

  • Friederike Sittler (Quelle: rbb)

    Himmel und Erde vom 01.03.2014

    +++ Filme für die Ohren +++ Hoyerswerda mit Herz +++ Zweiter Anlauf für Moral und Toleranz +++ Alltag im Allende-Haus +++ Spenden für Uganda +++ Schwestern der Nacht +++

    Hörfilm, Quelle: rbb

    Filme für die Ohren

    Immer mehr Filme werden mit akustischen Bildbeschreibungen, so genannten Audiodeskriptionen, versehen. Viele Blinde und Sehbehinderte gehen gern ins Kino. Anders als allein vorm Fernseher fühlen sie sich hier als Teil der Gesellschaft. Wie funktioniert so ein Text zum Film und was bedeutet die Audiodeskription für blinde Kinofans?

    Hoyerswerda von oben, Quelle: rbb

    Hoyerswerda hilft mit Herz

    Ein Asylbewerberheim in Hoyerswerda. - 1991 war das gründlich schief gegangen. Die Stadt seitdem Synonym für Ausländerfeindlichkeit, rohe Gewalt und blinden Hass. Nun also ein neuer Anlauf. Und diesmal soll alles anders werden. Dafür sorgen wollen mehrere Initiativen, so auch das Bürgerbündnis "Hoyerswerda hilft mit Herz".

    Pfarrer Jörg Michel, Quelle: rbb

    Zweiter Anlauf für Moral und Toleranz

    Es sind wenige, aber sie sind nach wie vor aktiv - die Neonazis in Hoyerswerda. Im Unterschied zu 1991 gibt es heute jedoch eine starke Gegenbewegung: Vom einfachen Bürger über Parteien und Vereine bis zu Bürgermeister und Kirchen. Wird es der Zivilgesellschaft gelingen, die Stadt zu einem Zuhause für Flüchtlinge und Asylsuchende werden zu lassen?

    Flüchtlinge Allende-Haus, Quelle: rbb

    Alltag im Allende-Haus

    Das Köpenicker Allende-Haus ist ein ehemaliges Seniorenheim. Der neue Träger, das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk, versucht, den Asylsuchenden eine menschwürdige Unterkunft zu ermöglichen und sie in Zusammenarbeit mit Bürgerinitiativen zu integrieren. Die 28-jährige Lisa Friedmann ist eine der drei Sozialarbeiterinnen im Haus.

    Uganda Schule, Quelle: rbb

    Spenden für Uganda

    Jedes Jahr zur Fastenzeit ruft das katholische Hilfswerk Misereor zu Spenden für Projekte in aller Welt auf. Diesmal ist das Partnerland Uganda. – Was ist geschehen seit dem Sturz des Diktators Idi Amin im Jahre 1979? - HIMMEL UND ERDE berichtet aus Uganda.

    Schwestern der Nacht, Quelle: rbb

    Schwestern der Nacht

    Ihr oberstes Ziel ist das Verbreiten universeller Freude, das zweite Ziel das Tilgen von Schuld. Und das dritte schließlich das Verteilen von Safersex-Materialien und Sammeln von Spendengeldern für Menschen, die von HIV und Aids betroffen sind. Sie fühlen sich als Nonnen. Irgendwie. Mit den Schwestern der Nacht unterwegs in der Berliner Szene.

  • Himmel und Erde vom 01.02.2014

    +++ Sharon Brauner – Musik mit Temperament und Melancholie +++ Die Marzahner Manege +++ Reiches Land – Arme Kinder? +++ Sister Act im Plattenbau +++

    Die Marzahner Manege

    Seit 2007 betreiben die Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel und die Salesianer Don Boscos im Berliner Bezirk Hellersdorf-Marzahn gemeinsam das Projekt "Manege". Hier, wo die Jugendarbeitslosigkeit besonders hoch ist, wollen die beiden Ordensgemeinschaften jungen Menschen eine Lebensperspektive geben.

    Reiches Land – Arme Kinder?

    Jedes sechste Kind in Berlin ist arm. Betroffen sind vor allem die Kinder Alleinerziehender. In Hellersdorf-Marzahn lebt fast jedes zweite Kind unter acht Jahren in einem Haushalt, der Arbeitslosengeld II bezieht. Wie lebt man, wenn man als arm gilt, und was bedeutet das für die Kinder?

    Sister Act im Plattenbau

    Mitten im Gewerbepark, mitten in Marzahn trifft sich eine stetig wachsende afrikanische Gemeinde, deren Ursprung in Nigeria liegt und die der Pfingstbewegung zuzurechnen ist. Bekannt wurde sie auch durch eine bemerkenswert gute Integrationsarbeit.

  • Friederike Sittler (Quelle: rbb)

    Himmel und Erde vom 04.01.2014

    +++ Farben kann man nicht hören +++ Organspende schenkt Leben +++ Wenn der Tod dem Leben hilft - ein Gespräch mit Prof. Dr. Gero Puhl +++ Mein fremdes Herz +++ Praxis für Obdachlose +++

    Farben kann man nicht hören

    Für behinderte Menschen, die keine Ausbildung finden, ist eine "Betreute Ausbildungswerkstatt" oft die einzige Chance. Belal, ein gehörloser Malerlehrling, hat eine andere Möglichkeit gesucht – und im Berliner Malerbetrieb Ates auch gefunden.

    Organspende schenkt Leben

    Gerade mal 25 Jahre war Markus als die Kupferspeicherkrankheit „Morbus Wilson“ seine Leber zerstörte. Die Diagnose war erschütternd: Nur eine Organtransplantation konnte sein Leben retten. Fünf Jahre ist die Transplantation jetzt her und in Markus’ Leben hat sich einiges verändert.

    Wenn der Tod dem Leben hilft

    Mehr als 12.000 Patienten stehen in Deutschland auf Wartelisten für Organtransplantationen – doch nur einem Viertel von ihnen kann geholfen werden. Friederike Sittler im Gespräch mit Prof. Dr. Gero Puhl, Transplantationschirurg am Virchow-Klinikum der Berliner Charité.

    Mein fremdes Herz

    27 Jahre ist die Transplantation jetzt her. Damals hatte der Postbeamte Peter Markgraf nach einer scheinbar harmlosen Grippe immer wieder Kammerflimmern bekommen. Die Nachricht, dass der 44-Jährige nur noch mit einem Spenderherz überleben wird, war ein Schock für das Ehepaar.

    Praxis für Obdachlose

    Die Zahl der Wohnungslosen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Ihr Gesundheitszustand hat sich verschlechtert: Hauterkrankungen, Tuberkulose, HIV… - Ohne Krankenversicherung aber können sie nicht einfach zum Arzt gehen, sondern sind auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen.