Die Sendung im Detail

Religion im Kulturradio

Religion im Inforadio

Programmtipp

Helma Döbbeling blickt auf das Grab ihrer verstorbenen Lebensgefährtin; Quelle: rbb

Zeit der Trauer - allein weiterleben

Der Tod kam schneller als ihn die Ärzte prognostiziert hatten. Im März dieses Jahres stirbt die langjährige Lebensgefährtin von Helma Döbbeling an Magenkrebs. Bis zum letzten Augenblick hatte sie die 60-jährige zu Hause begleitet, ihr den Tod angesichts des Schmerzes sehnlich gewünscht und zugleich schon um den Schmerz der Trauer gewusst.

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Industriekletterer bei der Konrolle des goldenen Kreuzes auf dem Berliner Dom (Foto: dpa)

Redaktion

Mit Themen zwischen Himmel und Erde wendet sich das Magazin zu Religion und Kirche nicht allein an religiös gebundene Zuschauer.

Himmel und Erde jeweils am ersten Samstag des Monats um 18:00 Uhr

Archiv

  • Himmel und Erde vom 04.10.2014

    +++ Der Wallstreet-Agent +++ Babylotsen +++ Verdrängen, Verleugnen, Versagen +++ Die Eltern-AG +++ TV-Tipp: Bikini, Kirche, Wasserklops +++ Palästinensische Berlinerin und moderne Muslima +++

    Herbert Büdke, Quelle: rbb

    Der Wallstreet-Agent

    1952 gab die SED das Startsignal für den konsequenten Aufbau des Sozialismus in der DDR. Dabei störte die Kirche. Ihre Mitglieder wurden diffamiert, Zeitungen waren voller Verunglimpfungen. Auch der junge Diakon Herbert Büdke wurde Opfer dieser Kampagne. Als "Wallstreet-Agent" abgestempelt wurde er von der Straße weg verhaftet. 

    Babylotsen, Quelle: rbb

    Babylotsen

    Laut polizeilicher Kriminalstatistik sterben in Deutschland jede Woche drei Kinder an den Folgen von Misshandlungen, 70 weitere müssen medizinisch behandelt werden. Häufig sind Misshandlungen die Folge einer Überforderung der Eltern. Damit es gar nicht so weit kommt, wird in der Charité schon auf der Säuglingsstation mit der Prävention begonnen. 

    Prof. Michael Tsokos, Quelle: rbb

    Verdrängen, Verleugnen, Versagen

    "Wenn ein Kind vor Schmerzen schreit, wenn man beobachtet, wie es gequält wird, dann muss man eingreifen – als Nachbar und Bürger", - Prof. Michael Tsokos, Rechtsmediziner und ärztlicher Leiter der Gewaltschutzambulanz der Charité, im Gespräch mit Friederike Sittler.  

    Eltern-AG, Quelle: rbb

    Die Eltern-AG

    Die ELTERN-AG ist ein Treff für Eltern von Kindern im Vorschulalter und für werdende Eltern. Sie will Müttern und Vätern in belastenden Lebenssituationen helfen, ihrer eigenen Stärken zu entdecken, will Verständnis und Unterstützung bieten. 

    Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Quelle: rbb

    TV-Tipp: Bikini, Kirche, Wasserklops

    Der Breitscheidplatz, Zentrum der West-City, ist nach Jahren der Stagnation wieder im Aufwind: Bikini-Shopping, Hotel Waldorf-Astoria, Pan-Am Lounge und Monkey-Bar ziehen Berliner und Touristen aus aller Welt an. Mitten drin: die Kaiser Wilhelm-Gedächtniskirche. Ein Reporterteam begleitet die Menschen in und um die Kirche 24 Stunden lang. 

    Nadine Hijab, Quelle: rbb

    Palästinensische Berlinerin und moderne Muslima

    Am 4. Oktober beginnt das Opferfest – das höchste Fest für gläubige Muslime. Auch Nadine Hijab wird spenden, wie schon oft. Sie wird etwas kochen und vor der Moschee verteilen. Der jungen Berlinerin gefällt es, wenn sie anderen damit eine Freude machen kann. Und die arabischen Spezialitäten bringen ein Stück Heimat nach Berlin.

  • Himmel und Erde vom 06.09.2014

    Quereinsteiger Lehrer +++ Sorge um Verwandte im Irak +++ Kardinal Woelkis Abschied von Berlin +++ Tango gegen Kälte 

    Fritz Braeuer, Quelle: rbb

    Quereinsteiger Lehrer

    Seit einer Woche sind Bahnen, Busse und Straßen wieder voller. Die Ferien sind zu Ende.
    Und unterwegs in die Schule sind nun auch Leute, die vorher einen ganz anderen Job hatten und jetzt die Lücken in den Kollegien als Quereinsteiger füllen sollen. Einige sehen darin eine gute Chance zur Verbindung mit der Praxis, andere fürchten eine Entprofessionalisierung des Lehrerberufs.

    Irakische Christen, Quelle: rbb

    Auf der Flucht – Sorge um Verwandte im Irak

    Es ist Irrsinn und es ist Realität: Christen, Muslime und Juden fühlen sich gleichermaßen in aller Welt bedroht. Angeblich im Namen Gottes wird brutale Gewalt gegen Andersgläubige ausgeübt. Das wohl schlimmste Beispiel dieser Tage: der Terror der IS  – Morden für einen islamischen Staat. - Was bedeutet dieses Leben mit der Angst für eine christliche Familie aus dem Irak?

    ShlemonYonan, Quelle: rbb

    Kein Zurück in die Heimat?

    Dem Grauen entkommen, gestrandet in Flüchtlingslagern. Was überwiegt: Das Glück davon gekommen zu sein – oder die Verzweiflung?  In der syrisch-orthodoxen Kirche in Berlin-Schöneberg spricht Friederike Sittler mit Shlemon Yonan von der Berliner Initiative „Christen helfen Christen“.

    Rainer Maria Kardinal Woelki, Quelle: rbb

    Abschied von Berlin

    Am 7. September gibt der Berliner Kardinal Woelki zumindest liturgisch seinen Abschied - bevor er am 20. September in Köln Erzbischof wird. Abschiedsgottesdienst in St. Hedwig, der Berliner Kathedrale mit der Woelki noch einiges vorhatte, wie überhaupt mit dem Bistum. Eine Bilanz der drei Jahre des Mannes vom Rhein an der Spree. 

    St. Adalbert, Quelle: rbb

    Rettung einer Verborgenen

    Was tun mit einer Kirche, die baufällig geworden ist und deren Sanierung viel Geld kostet?
    Fast wäre sie in teuren Wohnraum umgewandelt worden – hätte sich die Gemeinde der St. Adalbert-Kirche in Berlin-Mitte nicht mit einer quicklebendigen religiösen Gemeinschaft zusammengetan, die ursprünglich aus Frankreich stammt und nun in 30 Ländern Aufbrüche wagt. 

    Tango-Kalender, Quelle: rbb

    Tango gegen Kälte

    Noch lässt es sich auf den Straßen gut aushalten. Die Berliner Stadtmission aber plant längst für die kalte Jahreszeit vor und überlegt, wie sie Spenden für den Kältebus gewinnen kann – für den Bus, der im Winter zu den Obdachlosen fährt, um sie vor dem Erfrieren zu bewahren.
    Der „Tango-Kalender“ mit Prominenten ist da schon mal eine sehr herzerwärmende Idee. 

  • Friederike Sittler vor dem Diakoniezentrum Heiligensee (Quelle: rbb)

    Himmel und Erde vom 02.08.2014

    Wo Generationen zusammenwohnen +++ Zu Besuch im Kloster Alexanderdorf +++ Der gute Hirte +++ Chor der Straßensänger

    Generationenwohnen, Quelle: rbb

    Generationenwohnen

    Auf eine Wohnung im Diakoniezentrum Heiligensee muss man mitunter jahrelang warten. In einer lebendigen Mischung verschiedener Wohnformen leben hier Familien, Senioren, Alleinstehende, Alleinerziehende und Menschen mit Behinderung in bunter Normalität zusammen und unterstützen sich gegenseitig.

    Ehepaar Ciupka. Quelle: rbb

    Helfen und helfen lassen

    Natürlich hat jeder so seine Vorbehalte und Klischees. Wo DIAKONIE draufsteht, da muss doch Altenheim oder Pflegeeinrichtung drin sein. Und wie ist das in Heiligensee? – Friederike Sittler im Gespräch mit Dagmar und Joachim Ciupka, zwei Bewohnern des Generationenprojektes.

    Kloster Alexanderdorf, Quelle: rbb

    Klosterleben

    Ein wenig aus der Zeit gefallen scheint dem Außenstehenden das Leben im Kloster. Im Kloster Alexanderdorf aber – rund 30 Kilometer südlich von Berlin – kann man sich davon überzeugen, wie die dreißig Benediktinerinnen gemeinsam leben, arbeiten und beten – und dabei auch ganz irdisch Geld verdienen.

    Schäfer, Quelle: rbb

    Schäferstunden

    Ihr Hauptinteresse gilt den saftigen Wiesen. Und ihr Chef sorgt dafür, dass es ihnen an nichts mangelt. Der 47jährige Knut Kutznick aus Altlandsberg ist Schäfer, Vorsitzender der Brandenburger Hirtenzunft, einer der letzten Wanderhirten und Optimist, wenn es um die Zukunft seines Berufsstandes geht.

    Straßenchor, Quelle: rbb

    Straßensänger

    In diesem Chor können die meisten ein Lied davon singen, wie hart einem das Leben zusetzen kann. Viele waren arbeits- oder obdachlos, haben getrunken oder sich prostituiert. Der Konzertpianist Stefan Schmidt hat sie vor einigen Jahren von der Straße aufgelesen und mit ihnen den Berliner Straßenchor gegründet.

  • Friederike Sittler (Quelle: rbb)

    Himmel und Erde vom 07.06.2014

    +++ Klöster und Kräuter - Die Geheimnisse der Klostermedizin +++ Der Tod hilft dem Leben - Körperspenden +++ Verstecktes Bekenntnis - Ein Dachbodenfund +++ Bekennende Fans - Die christlichen Herthaner +++

    Klostermedizin, Quelle: rbb

    Klöster und Kräuter - Die Geheimnisse der Klostermedizin

    Die Kunst des Lesens und Schreibens hatte im Mittelalter in den Klöstern überlebt.
    So konnten Mönche und Nonnen das antike medizinische Wissen erhalten und Erfahrungswerte über die Heilkraft der Pflanzen weiter entwickeln.
    Ein Blick in die Geschichte und ein Besuch im Kräutergarten des Klosters Lehnin, wo Friederike Sittler mit Dr. Johannes Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin verabredet ist.

    Koerperspenden, Quelle: rbb

    Der Tod hilft dem Leben - Körperspenden

    Wem eine Operation bevorsteht, der hofft auf die Kompetenz des Arztes. Er soll sich auskennen mit dem menschlichen Körper. Deshalb lernen die Studierenden erst einmal am toten Körper das medizinische Handwerk – und: den Respekt vor den Verstorbenen.

    Pfarrer Finndorf, Quelle: rbb

    Verstecktes Bekenntnis - Ein Dachbodenfund

    Vor 80 Jahren wurde die Barmer Theologische Erklärung verabschiedet und war damit quasi das Gründungsdokument der Bekennenden Kirche, die im Gegensatz zu den nazinahen "Deutschen Christen", in Opposition ging. Aber vielerorts ließ sich später gar nicht mehr nachvollziehen, wer eigentlich im Widerstand war und wer nicht. Anders in Zechlinerhütte.

    HerthaFanClub, Quelle: rbb

    Bekennende Fans - Die christlichen Herthaner

    "Wichtig is auf'm Platz!" – manchmal aber auch auf den Rängen. Fans haben ja nicht immer den besten Ruf und da kann ein guter Christenmensch schon mal in Gewissensnöte kommen. Aber – es gibt sie: die Vereinbarkeit von Fußball und Kirche. Und das nicht nur zur Weltmeisterschaft.

  • Friederike Sittler (Quelle: rbb)

    Himmel und Erde vom 03.05.2014

    +++ Liederwanderweg +++ Kiezkantine – Arbeit für psychisch Kranke +++ Pflegeeltern +++ Familien für Kinder +++ Neuköllner Kinder-Big Band +++ Ein TV-Oldie wird 60 - Das Wort zum Sonntag +++

    Liederwanderweg, Quelle: rbb

    Liederwanderweg

    Zwei Liedsteine, ein gepflanzter Violinenschlüssel, zwei Wanderführer und zwei Gitarristinnen erwarten am Bahnhof Rehfelde die Gäste, die den ersten Brandenburger Liederwanderweg entdecken wollen.

    Kiezkantine, Quelle: rbb

    Kiezkantine – Arbeit für psychisch Kranke

    Schuften, abrackern, ausbrennen – dass Arbeit krank machen kann, ist durch das Burn-Out-Syndrom in aller Munde. Doch eine angemessene Tätigkeit bewirkt bei psychisch Kranken oft auch das Gegenteil: Sie hilft ihnen, gesund zu werden.

    Pflegefamilie, Quelle: rbb

    Pflegeeltern

    Wer selbst keine Kinder bekommen kann, denkt über Adoption nach. Die Vorlaufzeiten dafür aber sind lang – mitunter wird der Wunsch auch nie erfüllt. Eine Alternative könnten Pflegekinder sein, Kinder, die vorübergehend oder auch auf längere Zeit nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können.

    Angelika Nitzsche, Quelle: rbb

    Familien für Kinder

    Wer ein Pflegekind bei sich aufnehmen möchte, sollte Freude am Zusammenleben mit Kindern haben und sich auf ein fremdes Kind mit seiner ganz speziellen Lebensgeschichte und daraus resultierenden Verhaltensweisen einlassen können.

    Kinder-Big-Band, Quelle: rbb

    Neuköllner Kinder-Big Band

    Um Kinder großzuziehen braucht es ein ganzes Dorf, sagt ein afrikanisches Sprichwort.
    Viele müssen mitwirken, um zum Beispiel Selbstvertrauen aufzubauen und Disziplin zu vermitteln. Im Neuköllner Rollbergviertel trägt eine Kinder-Big Band dazu bei.

    Wort zum Sonntag, Quelle: rbb

    Ein TV-Oldie wird 60 - Das Wort zum Sonntag

    Zwischen Samstagabendshow und Boxen, von der Reeperbahn kurz vorm Eurovision Song Contest oder auch mal zwischen den Leichen und Verfolgungsjagden zweier Krimis: Das Wort zum Sonntag behauptet seit 60 Jahren seinen Platz im Ersten Deutschen Fernsehen.

  • Friederike Sittler (Quelle: rbb)

    Himmel und Erde vom 05.04.2014

    +++ Opferhilfe +++ Der WEISSE RING +++ Heimwegtelefon +++ Aramäisch für Anfänger +++ Himmlische Tänze +++

    Ballons, Weißer Ring, Quelle: rbb

    Opferhilfe

    Über gerechte Strafen, Haftbedingungen oder Resozialisierung von Tätern wird viel gesprochen. Über die Opfer von Straftaten weniger. Für sie aber ist mit der Verurteilung und Bestrafung der Täter längst nicht alles ausgestanden. Oft leiden sie noch lange an den Folgen der Straftat, körperlich und seelisch.

    Sophia Edeling, Weißer Ring, Quelle: rbb

    Der WEISSE RING

    Verletzte und Geschädigte brauchen behutsame und unbürokratische Hilfe.
    Zum Schwerpunktthema dieser Sendung ein Gespräch mit Sophia Edeling, Leiterin einer der Außenstellen des WEISSEN RINGS in Berlin sowie Zahlen und Fakten aus der Berliner Kriminalstatistik 2013.

    Heimwegtelefon, Quelle: rbb

    Heimwegtelefon

    Sicherheit durchs Handy am Ohr - eine Initiative, die helfen soll Ängste zu überwinden und Frauen auf dem nächtlichen Nachhauseweg nicht zum Opfer werden zu lassen. Das Heimwegtelefon - eine Dienstleistungsidee, die noch in den Kinderschuhen steckt, aber bereits Zuspruch findet.

    Jüdische Theologie, Quell: rbb

    Aramäisch für Anfänger

    Die Universität Potsdam bietet seit letztem Jahr das Studienfach Jüdische Theologie an. Damit wird das Wissen über das Judentum nun in Deutschland genauso gelehrt wie die christliche oder islamische Theologie.

    Hindu Tänzerin, Quelle: rbb

    Himmlische Tänze

    Es kommt auf die Gesten an, auf die Mimik und den Rhythmus. Die Inderin Rajyashree Ramesh lebt seit 1977 in Berlin. Ihre Bewegungen sind nicht nur Tanz, sie erzählt Geschichten – hinduistische Göttergeschichten.