Himmel und Erde Reportagen

  • Zeiten zurücksetzen
Ehemalige Textilindustrie in Lodz ist heute die Manufaktura, die Kunst- und Textilmuseum u.a. beherbergt, Quelle: rbb/Gerhard Leber

Eine Stadt will wieder nach oben - Lodzer Lust - Lodzer Last

Lodz - Deutsche kennen die Stadt aus dem Lied "Theo! Wir fahr'n nach Lodz." Dann hört es mit den Kenntnissen schnell auf. Lodz, drittgrößte Stadt Polens, träumt noch immer vom Glanz der einst florierenden Textilindustrie im 19. Jahrhundert.

Ein Paar Boxhandschuhe (Bild: dpa)

Reportage - Wenn Mädchen boxen

Boxen ist brutal. Manch einer fragt sich, was das noch mit Sport zu tun hat. Ist Boxen nur etwas für harte Männer? Ein Sport auch für Frauen? Undenkbar, sagen die meisten Zeitgenossen.

Sybille Seitz wird spazieren gefahren (Quelle: rbb)

Ein rbb-Experiment von Sybille Seitz - Drei Tage Pflege auf Probe

Wie fühlt es sich an, wenn man 24 Stunden am Tag gepflegt werden muss? Wenn man nicht mehr allein aus dem Bett kommt, wenn wenig Zeit für ein Gespräch bleibt. Wieviel Würde bleibt übrig? Was macht eine gute Pflege aus? Reporterin Sybille Seitz begibt sich freiwillig in diese Situation und erlebt so den Tagesablauf eines pflegebedürftigen Menschen aus dessen Sicht.

Großmutter und Enkelin berühren sich an der Nasenspitze, Quelle: imago/Westend61

Von der Sehnsucht nach Umarmung - Berühr mich!

40 Prozent aller Deutschen leben allein, und jeder dritte Single ist über 65 Jahre alt. Kein Partner, niemand, der einen anfasst. Wohin mit all der Sehnsucht nach Haut- und Körperkontakt?  

Kuscheltiere und Blumen; Gedenken an der Uferpromenade; Quelle: WDR/imago/PanoramiC

Ein Jahr nach dem Anschlag - Klassenfahrt nach Nizza

Am 14. Juli 2016 rast ein Laster in Nizza in eine feiernde Menschenmenge. Der Attentäter tötet binnen Minuten 86 Menschen. Darunter zwei Schülerinnen und eine Lehrerin aus Berlin. Weitere Jugendliche werden schwer verletzt. Eine wundervolle Klassenfahrt endet in einem Alptraum. Ein Jahr nach dem Anschlag von Nizza sprechen die überlebenden Jugendlichen und Lehrer über diese Nacht und ihre Folgen.

Joaquin LaHabana Reyes; Quelle: rbb

Einblicke in eine geheimnisvolle Religion - Ab morgen mach' ich Voodoo

Es sind die Anhänger der Santeria und des Candomblé, der afrokubanischen und der afrobrasilianischen Variante des Voodoo, die ihre Zeremonien meist nur im Geheimen abhalten. Und auch die bunten Altäre in ihren Wohnungen, mit denen Geister gnädig gestimmt werden sollen, verbergen sie meist vor der Öffentlichkeit. Zu groß ist die Angst vor Vorurteilen und Stigmatisierung.

Matondo; Quelle: rbb/Simone Brannahl

Reportage - Matondo, ein waschechter Berliner

Matondo (20), Bahar (29) und Daniel (18) sind "waschechte" Berliner, die ihre Stadt über alles lieben. Sie haben einen großen Freundeskreis und engagieren sich für die Gesellschaft, in der sie geboren und sozialisiert wurden. Dass ihre Eltern aus dem Kongo, aus Persien und Aserbaidschan kommen, sieht man den jungen Menschen an, und daran werden sie im Alltag immer wieder erinnert.

Katharina und Jacek bei ihrer Trauung; Quelle: rbb

Reportage - Katharinas verbotene Liebe

Ihre Liebe begann, als sich Jacek bei Katharina als Pfleger vorstellte. Durch einen aggressiven Keim hatte Katharina nacheinander erst beide Beine, dann auch beide Unterarme verloren. Seither ist sie auf Hilfe angewiesen.

Schatten von Mutter, Vater und Kind auf der Gehwegpflasterung; Foto: © dpa-Bildfunk

Reportage - Rabenmütter

Eine Mutter packt die Koffer. Kati zieht zu einem neuen Freund nach Bayern. Mit im Gepäck: der Lieblingsteddy ihres achtjährigen Sohnes und die Puppe ihrer zehnjährigen Tochter. Aber ihre Kinder lässt sie zurück beim Vater.

Rabbiner Walter Rothschild in seinem Wohnzimmer; Quelle: rbb

Die eigensinnigen Wege des Rabbi Rothschild - Mein Gott, Walter!

Rabbiner Walter Rothschild ist blitzgescheit, witzig und sehr direkt. Mit seinem britischen Humor eckt er oft an und hat sogar zwei Jobs als Gemeinderabbiner verloren. Seitdem versucht der 62‑Jährige als Freiberufler über die Runden zu kommen. Rabbi Rothschild führt ein bewegtes Leben und bewegt dabei auch immer die Menschen, die ihn umgeben.