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rbbonline | Abgeordnetenhaus Berlin | 2008 | 11. Dezember

Im Parlament
Im Parlament
Geldscheine auf der Leine, Quelle: dpa

11. Dezember 2008

39. Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses

Die Finanzkrise und ihre Auswirkung auf die Berliner Wirtschaft stehen im Mittelpunkt der Sitzung des Landesparlaments. Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit (SPD) hatte am Vortag eine Konjunkturspritze von 50 Millionen Euro für das nächste Jahr vorgeschlagen. _mehr

Geschäftliches

Henkel, Liebich, Ratzmann/Liebich, Henkel, Ratzmann, Lindner (Quelle: rbb)

Begründung und Abstimmung des Themas der Aktuellen Stunde

Beim Präsidenten des Abgeordnetenhauses, Walter Momper, gingen vier Anträge für die Aktuelle Stunde ein. Debattiert wurde der Antrag der Regierungsfraktionen zur Finanzkrise und Rezession. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Begründung und Abstimmung des Themas der Aktuellen Stunde
  • Begründung und Abstimmung des Themas der Aktuellen Stunde, 11.12.08

Fragestunden

Zöllner und Körting werden gefragt/ Hertel, Jotzo und Steuer fragen (Quelle: rbb)

Mündliche Anfragen

Gefragt wird nach der geplanten Beteiligung des Senats am Gasnetz der GASAG, dem Polizeieinsatz während des Neonaziaufmarsches in Lichtenberg, nach der sogenannten Lehrerfeuerwehr und der Lehrerausstattung an den Förderschulen. Alle Anfragen (pdf) _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Mündliche Anfragen
  • Mündliche Anfragen, 11.12.08
Katrin Lompscher (Die Linke) wird von Michael Schäfer (Bündnis 90/Die Grünen) gefragt (Quelle: rbb)

Spontane Fragestunde

Die Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz Katrin Lompscher (Die Linke) wurde zu dem dioxin-belasteten Schweinefleisch aus Irland gefragt, das auch nach Berlin und Brandenburg gelangt ist. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Spontane Fragestunde
  • Spontane Fragestunde, 11.12.08

Aktuelle Stunde

Finanzkrise und Rezession

Auf Antrag der Fraktionen von SPD und die Linke diskutieren die Abgeordneten zum Thema: Wie kann Berlin dem Abschwung gegensteuern?

Stefan Liebich Die Linke (Quelle: rbb)

Stefan Liebich (Die Linke)

fordert mehr Geld für Investitionen zur Konjunkturbelebung. Jeder Euro der 2008 nicht abgerufenen Bauinvestitionsmittel von rund 90 Millionen Euro sollte dafür ausgegeben werden, statt ihn in die Schuldentilgung zu stecken. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Stefan Liebich (Die Linke)
  • Stefan Liebich (Die Linke), 11.12.08
Frank Henkel CDU (Quelle: rbb)

Frank Henkel (CDU)

Der Fraktionsvorsitzende lobt zunächst die Maßnahmen der Bundesregierung. Berlin als die Stadt mit den meisten Arbeitslosen müsse aber auch seinen eigenen Beitrag leisten. Das von Wowereit vorgelegte Sanierungsprogramm für die Schulen sei zwar "besser als nichts", aber zu wenig. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Frank Henkel (CDU)
  • Frank Henkel (CDU), 11.12.08
Frank Jahnke SPD (Quelle: rbb)

Frank Jahnke (SPD)

schlägt vor, die bewährte Industriepolitik fortzusetzen, die Berlin ein neues Kompetenzgebiet, die Energietechnik, gebracht habe. Davon könne Berlin nun profitieren, auch um für Handwerk und mittelständische Unternehmen Aufträge zu sichern. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Frank Jahnke (SPD)
  • Frank Jahnke (SPD), 11.12.08
Franziska Eichstädt-Bohlig Bündnis90/Die Grünen (Quelle: rbb)

Franziska Eichstädt-Bohlig (Bündnis 90/Die Grünen)

plädiert ebenfalls dafür, Überschüsse aus 2008 für Investitionen, vor allem die energetische Sanierung, zu nutzen. Der Senat habe in Sachen Planung solcher Vorhaben versagt. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Franziska Eichstädt-Bohlig (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Franziska Eichstädt-Bohlig (Bündnis 90/Die Grünen), 11.12.08
Christian Gaebler vs. Franziska Eichstädt-Bohlig (Quelle: rbb)

Christian Gaebler (SPD) contra Eichstädt-Bohlig

Gaebler weist den Vorwurf zurück, der Senat blockiere Bauinvestitionen. Der Senat habe die Unterlagen nicht ausgelegt, weil Lärmschutz und andere Umweltaspekte im Vorfeld verhandelt worden seien. Es sei "verlogen", wenn die Grünen den Senat jetzt dafür angreifen. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Christian Gaebler (SPD) vs. Eichstädt-Bohlig (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Christian Gaebler (SPD) vs. Eichstädt-Bohlig (Bündnis 90/Die Grünen), 11.12.08
Martin Lindner FDP (Quelle: rbb)

Martin Lindner (FDP)

plädiert für die Abschaffung des Verbots der Heiz-Pilze, der Umweltzone und des Straßenausbaubeitragsgesetzes. Die Zahl der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst könnte auf 80.000 gesenkt werden. Er bemängelt,... _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Martin Lindner (FDP)
  • Martin Lindner (FDP), 11.12.08
Jahnke interveniert mit Lindner (Quelle: rbb)

Frank Jahnke (SPD) contra Martin Lindner (FDP)

entgegnet seinem Vorredner, dass seine Forderungen dem neo-liberalen Denkmodell geschuldet seien. Diese Wirtschaftsphilosophie habe doch gerade einen Offenbarungseid hinlegen müssen, die Krise sei deren Scheitern geschuldet. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Frank Jahnke (SPD) vs. Martin Lindner (FDP)
  • Frank Jahnke (SPD) vs. Martin Lindner (FDP), 11.12.08
Harald Wolf Die Linke (Quelle: rbb)

Harald Wolf (Die Linke)

Der Wirtschaftssenator nennt fünf Punkte, um der Rezession gegenzusteuern. Zurzeit gebe es bereits Gespräche mit der IBB über ein Kredit- und Bürgschaftsprogramm für kleine und mittelständige Unternehmen, die von der "Kreditklemme" betroffen seien. Der Senat werde "nicht der Krise hinterhersparen", ... _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Harald Wolf (Die Linke)
  • Harald Wolf (Die Linke), 11.12.08
Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen) (Quelle: rbb)

Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen)

weist energisch den Vorwurf Gaeblers zurück, die Grünen seien gegen den Ausbau der Dresdner Bahn gewesen. Es sei doch die SPD gewesen, die auf Wunsch Wowereits das Planfeststellungsverfahren jahrelang verzögert habe. Dies solle jetzt vertuscht werden. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen), 11.12.08

Demografie-Konzept

Zukunft - Jugendliche in unserer Stadt

Die SPD- und die Linksfraktion wollen Jugendliche im Demografie-Konzept der Stadt stärker berücksichtigt wissen. Beide Fraktionen fordern den Senat auf, die Potentiale und Probleme junger Menschen als Querschnittsthema in den Bericht zu integrieren. Antrag der Fraktionen

Sandra Scheeres SPD (Quelle: rbb)

Sandra Scheeres (SPD)

macht deutlich, dass Berlin gerade für junge Leute attraktiv sei und es einen starken Zuzug aus dem Ausland und anderen Bundesländern gebe. Berlin habe natürlich auch vielfätige soziale Probleme, von denen junge Leute betroffen seien. Daher müssten sie in das Demografie-Konzept als Zielgruppe politischen Handelns aufgenommen werden. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Sandra Scheeres (SPD)
  • Sandra Scheeres (SPD), 11.12.08
Emine Demirbücken-Wegner CDU (Quelle: rbb)

Emine Demirbüken-Wegner (CDU)

wirbt für den Änderungsantrag der CDU und wirft dem Senat mangelndes Problembewusstsein und mangelnde Professionalität vor. Dies habe der Zwischenbericht zum Demografie-Konzept gezeigt. Es wäre besser gewesen, man hätte eine Enquete-Kommission eingesetzt. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Emine Demirbüken-Wegner (CDU)
  • Emine Demirbüken-Wegner (CDU), 11.12.08
Mari Weiß Die Linke (Quelle: rbb)

Mari Weiß (Die Linke)

macht darauf aufmerksam, dass auch viele junge Leute die Stadt verlassen, es eine "extrem hohe Fluktuation" gibt. Trotz der Haushaltsnotlage sei es dem Senat aber gelungen, die Zukunftschancen junger Menschen zu verbessern, sagt Weiß und nennt Beispiele aus dem Bildungsbereich. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Mari Weiß (Die Linke)
  • Mari Weiß (Die Linke), 11.12.08
Elifi Jantzen Bündnis 90/Die Grünen (Quelle: rbb)

Elfi Jantzen (Bündnis 90/Die Grünen)

kündigt an, dass ihre Fraktion dem Antrag zustimmen wird. Vor dem Hintergrund, dass Berlin immer älter werde, müssten die Interessen der Jugend besonders geschützt werden. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Elfi Jantzen (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Elfi Jantzen (Bündnis 90/Die Grünen), 11.12.08
Mirco Dragowski FDP (Quelle: rbb)

Mirco Dragowski (FDP)

vermisst jugendpolitisches Engagement des Senats, den ressortübergreifenden Ansatz. Es sei daher richtig, das Handlungsfeld Jugend jetzt in das Demografie-Konzept einzubinden. Aber auch die Abgeordneten selbst müssten in ihrer parlamentarischen Arbeit der Jugendpolitik mehr Gewicht beimessen. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Mirco Dragowski (FDP)
  • Mirco Dragowski (FDP), 11.12.08

Strafvollzug

Vollzugsbeauftragter für den Strafvollzug

Auf Antrag der Fraktionen der CDU, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP soll die Position eines "Vollzugsbeauftragten für den Strafvollzug" geschaffen und besetzt werden. Der Antrag wird in namentlicher Abstimmung abgelehnt. Antrag der Fraktionen

Cornelia Seibeld CDU (Quelle: rbb)

Cornelia Seibeld (CDU)

fordert im Namen der Oppositionsparteien die Einführung eines Beauftragten für den Strafvollzug. Die Ablehnung des Vorschlags durch die rot-rote Koalition sei eine Politik "der Macht und nicht des Verstandes". _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Cornelia Seibeld (CDU)
  • Cornelia Seibeld (CDU), 11.12.08
Sven Kohlmeier SPD (Quelle:rbb)

Sven Kohlmeier (SPD)

lehnt den Antrag als Forderung nach einer neuen bürokratischen Maschinerie ab. Der Antrag zeige, dass die CDU den Strafvollzug nicht kenne oder nicht kennen wolle. Solch ein Beauftragter sei vor 20 Jahren innovativ gewesen. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Sven Kohlmeier (SPD)
  • Sven Kohlmeier (SPD), 11.12.08
Dirk Behrendt Bündnis 90/Die Grünen (Quelle: rbb)

Dirk Behrendt (Bündnis 90/Die Grünen)

räumt ein, dass die Funktion des Beauftragten vielleicht noch ausführlicher im Ausschuss hätte diskutiert werden müssen. Das hätten die Abgeordneten der Koalition verhindert. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Dirk Behrendt (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Dirk Behrendt (Bündnis 90/Die Grünen), 11.12.08
Klaus Lederer Die Linke (Quelle: rbb)

Klaus Lederer (Die Linke)

weist den Vorwurf zurück, im Ausschuss die Diskussion zu verhindern. Das Rechtsschutzsystem sei ausreichend. Man könne sich aber darüber ins Einvernehmen setzen, an welchen Stellen die Beiräte und Vertreter noch besser gestützt werden sollten. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Klaus Lederer (Die Linke)
  • Klaus Lederer (Die Linke), 11.12.08
Lederer und Behrendt Intervention (Quelle: rbb)

Dirk Behrendt contra Klaus Lederer

Die beiden Abgeordneten werfen sich gegenseitig vor, unlauter zu argumentieren und falsch zu zitieren. Der Fraktionsvorsitzende der Linken, Lederer, besteht auf der Richtigkeit seiner eigenen Erinnerung und den Informationen aus den Protokollen. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Dirk Behrendt vs. Klaus Lederer
  • Dirk Behrendt vs. Klaus Lederer, 11.12.08
Cornelia Seibeld interveniert mit Klaus Lederer (Quelle: rbb)

Cornelia Seibeld contra Klaus Lederer

wirft dem Abgeordneten Lederer vor, den Antrag nicht gelesen zu haben und plädiert erneut für einen Ombudsmann. Lederer bekräftigt, dass der Vorschlag nicht überzeugend sei. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Cornelia Seibeld vs. Klaus Lederer
  • Cornelia Seibeld vs. Klaus Lederer, 11.12.08
Sebastian Kluckert FDP (Quelle: rbb)

Sebastian Kluckert (FDP)

ärgert sich über die "bedenkenlose Leichtigkeit", mit der die rot-rote Koalition den Antrag der "Jamaika-Opposition" ablehne. Der Rechtsweg sei nicht immer optimal, da er aufwendig und kompliziert sei. Ein Ombudsmann sei da effektiver. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Sebastian Kluckert (FDP)
  • Sebastian Kluckert (FDP), 11.12.08
Christian Gaebler (SPD) fordert zur Abstimmung auf(Quelle: rbb)

Christian Gaebler (SPD)

Der SPD-Abgeordnete bittet um namentliche Abstimmung. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Christian Gaebler (SPD)
  • Christian Gaebler (SPD), 11.12.08

EU-Sozialpaket

Grundlegende Überarbeitung des EU-Sozialpakets

Die Fraktion der SPD und die Linksfraktion wollen mit ihrem Antrag erreichen, dass das EU-Sozialpaket verbessert und soziale Mindeststandards gesichert werden. Antrag der Fraktionen

Martina Michels Die Linke (Quelle: rbb)

Martina Michels (Die Linke)

hält es nicht für hinnehmbar, dass die EU fortwährend Druck auf soziale Standards in den Mitgliedsländern ausübe. Der Prozess des Sozialabbaus werde mit dem Paket nicht gestoppt. Die Linke wolle ein Europa mit sozialen Mindeststandards. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Martina Michels (Die Linke)
  • Martina Michels (Die Linke), 11.12.08
Oliver Scholz CDU (Quelle: rbb)

Oliver Scholz (CDU)

wirft der Linken vor, an allem rumzumäkeln. In der heutigen EU hätten soziale Standards noch nie so weit oben gestanden wie jetzt. Die Linke habe offenbar die Lust an internationaler Verständigung verloren. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Oliver Scholz (CDU)
  • Oliver Scholz (CDU), 11.12.08
Frank Zimmermann SPD (Quelle: rbb)

Frank Zimmermann (SPD)

bezeichnet das europäische Sozialpaket als ungeeignet. Es erfülle nicht die Mindestanforderungen für ein soziales Europa. "Wir lassen es nicht zu, dass soziale Standards den Grundfreiheiten des EU-Vertrages untergeordnet werden. Das ist der entscheidende Punkt." _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Frank Zimmermann (SPD)
  • Frank Zimmermann (SPD), 11.12.08
Ramona Pop Bündnis 90/Die Grünen (Quelle: rbb)

Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen)

meint, ein soziales Europa sei heute wichtiger denn je. Die EU müsse sich zu einem sozialen Binnenmarkt entwickeln. Das Sozialpaket der EU-Kommission sei offenbar ein "symbolischer Schnellschuss" nach dem Nein Irlands zu dem EU-Reformvertrag. Es müsse nachgebessert werden. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen), 11.12.08
Mirco Dragowski FDP (Quelle: rbb)

Mirco Dragowski (FDP)

ist gegen den Antrag und fordert die Anerkennung des unterschiedlichen Lohnniveaus innerhalb der EU. Wenn man den ost- und mitteleuropäischen Staaten jetzt soziale Standards aufzwinge, sei der Binnenmarkt in Gefahr. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Mirco Dragowski (FDP)
  • Mirco Dragowski (FDP), 11.12.08

Mieten

Mietsteigerungen bei Neuvermietungen begrenzen

Der Senat wird von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen aufgefordert, eine Initiative zur Änderung des Mietrechts in den Bundesrat einzubringen. Diese soll Mietsteigerungen bei Neuvermietungen auf 15 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete begrenzen. Antrag der Fraktion

Andreas Otto Bündnis 90/Die Grünen (Quelle: rbb)

Andreas Otto (Bündnis 90/Die Grünen)

beklagt die enormen Steigerungen der Mieten bei Neuvermietungen. "Ohne Gegenleistung" würden die Mieten um bis zu 50 Prozent erhöht. Die Mieten stiegen wesentlich stärker an als die Einkommen. Hinzu kämen dann noch die Betriebskosten. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Andreas Otto (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Andreas Otto (Bündnis 90/Die Grünen), 11.12.08
Michael Arndt SPD (Quelle: rbb)

Michael Arndt (SPD)

sieht das Problem weniger in den Mietsteigerungen, sondern eher in den gestiegenen Heizkosten. Berlin sei eine Stadt mit einem überdurchschnittlich guten Wohnungsangebot in allen Preissegmenten. Die SPD setze auf den Mietspiegel als preisdämpfende Wirkung. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Michael Arndt (SPD)
  • Michael Arndt (SPD), 11.12.08
René Stadtkewitz CDU (Quelle: rbb)

René Stadtkewitz (CDU)

hält den Antrag der Grünen für überflüssig. Berlin würde sich mit so einer Bundesrats-Initiative lächerlich machen. Schließlich liege Berlin im Mietspiegelvergleich der Städte mit einer Durchschnittsmiete von 5,61 Euro auf Platz 55. Das größte Problem seien tatsächlich die Nebenkosten. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    René Stadtkewitz (CDU)
  • René Stadtkewitz (CDU), 11.12.08
Uwe Doering Die Linke (Quelle: rbb)

Uwe Doering (Die Linke)

fragt seinen Vorredner, was ein Städtevergleich der Mieten nutze, wenn man die Einkommen unberücksichtigt lasse. Dennoch sieht er kaum eine Chance für die von den Grünen angeregte Bundesratsinitiative. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Uwe Doering (Die Linke)
  • Uwe Doering (Die Linke), 11.12.08
Klaus-Peter von Lüdeke FDP (Quelle: rbb)

Klaus-Peter von Lüdeke (FDP)

hält nichts von einem "Schutzschirm" für die Mieter. Es gebe für alle Einkommen genügend Wohnraum. Ein Anstieg der Mieten sei nur in höherwertigen Altraumwohnungen zu beobachten. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Klaus-Peter von Lüdeke (FDP)
  • Klaus-Peter von Lüdeke (FDP), 11.12.08

Abfallberatung

Gewährleistung einer ökologischen Abfallberatung

Auf Antrag der Fraktion der FDP, der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der Fraktion der CDU soll der Senat ein offenes und transparentes Vergabeverfahren ökologischer Abfallberatung gewährleisten. Antrag der Fraktionen

Henner Schmidt FDP (Quelle: rbb)

Henner Schmidt (FDP)

hält den Gesetzentwurf der Koalition für "unerträglich" und umweltfeindlich. Die Mittel für den Grünen Punkt, die sogenannten Nebenentgelte, dürften nicht an die BSR delegiert werden. Die Abfallberatung sei eine öffentliche Aufgabe. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Henner Schmidt (FDP)
  • Henner Schmidt (FDP), 11.12.08
Daniel Buchholz SPD (Quelle: rbb)

Daniel Buchholz (SPD)

verweist darauf, dass die BSR ein öffentliches Unternehmen sei. Daher obliege auch diesem Unternehmen die Abfallberatung. Auch der Bund für Umwelt und Naturschutz sehe die Abfallberatung bei der BSR gut aufgehoben. - Während der Rede gibt es zwei Zwischenfragen. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Daniel Buchholz (SPD)
  • Daniel Buchholz (SPD), 11.12.08
Carsten Wilke CDU (Quelle: rbb)

Carsten Wilke (CDU)

ist der Ansicht, dass die Verteilung der Nebenentgelte neu geregelt werden müsste. Für die Vergabe an Dritte - z.B. die Stiftung Naturschutz - sei eine Ausschreibung der normale Weg. Eine Gesetzesnovellierung des Kreislaufwirtschafts-und Abfallgesetzes sei überflüssig. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Carsten Wilke (CDU)
  • Carsten Wilke (CDU), 11.12.08
Marion Platta Die Linke (Quelle: rbb)

Marion Platta (Die Linke)

entdeckt "nichts Konstruktives" im Antrag der Opposition. Der Koalition werde unterstellt, dass die Abfallberatung nicht unter ökologischen Gesichtspunkten erfolgen werde. Dies garantiere aber auch nicht die geforderte Ausschreibung. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Marion Platta (Die Linke)
  • Marion Platta (Die Linke), 11.12.08
Felicitas Kubala Bündnis90/Die Grünen (Quelle: rbb)

Felicitas Kubala (Bündnis 90/Die Grünen)

sieht die Verantwortung für die Abfallpolitik eindeutig beim Senat. Die BSR habe kein Interesse an Müllvermeidung, daher müsse das Geld für die Abfallberatung in den Landeshaushalt eingestellt werden. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Felicitas Kubala (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Felicitas Kubala (Bündnis 90/Die Grünen), 11.12.08

Zweite Lesung

Sechstes Gesetz zur Änderung der Landeshaushaltsordnung LHO

Um die haushaltsrechtlichen Bestimmungen neueren Entwicklungen anzupassen, ist eine Überarbeitung der Landeshaushaltsordnung notwendig geworden. Vorlage zur LHO-Änderung

Joachim Esser Bündnis 90/Die Grünen (Quelle: rbb)

Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)

bedauert das Fehlen eines Selbstbefassungsrechts des Parlamentes. Anlass sei das Grundstück in Wannsee, das vom Finanzminister in der Sommerpause "am Parlament vorbei" an einen Golfklub verpachtet worden sei. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen), 11.12.08
Stefan Zackenfels SPD (Quelle: rbb)

Stefan Zackenfels (SPD)

listet die wichtigsten Veränderungen im Haushaltsrecht auf, so beim Schuldbuchgesetz, dem Haushaltswartejahr und bei den Rechten des Landesrechnungshofes. Zugleich seien Vorstöße des Senats abgewehrt worden. Im Fall des Golfplatzes seien Konsequenzen gezogen worden. _mehr

    Im Parlament, 12.12.08
    Stefan Zackenfels (SPD)
  • Stefan Zackenfels (SPD), 12.12.08
Uwe Goetze CDU (Quelle: rbb)

Uwe Goetze (CDU)

kritisiert nachträglich die Senatsvorlage, die in Teilen verfassungswidrig gewesen sei, z. B. im Paragraph 37 der LHO. Goetze bedauert, dass keine Senkung der Verschuldungsgrenze des Landes vereinbart worden sei und äußert sich auch zum Fall des Golfplatzes. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Uwe Goetze (CDU)
  • Uwe Goetze (CDU), 11.12.08
Carl Wechselberg Die Linke (Quelle: rbb)

Carl Wechselberg (Die Linke)

nennt Argumente, die aus seiner Sicht gegen das Selbstbefassungsrecht sprechen: Das Parlament könne sich nicht vollständig an die Stelle der Exekutive setzen; es würde sich dadurch handlungsunfähig machen. Die Kontrolldichte des Parlaments sei jedoch vergrößert worden. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Carl Wechselberg (Die Linke)
  • Carl Wechselberg (Die Linke), 11.12.08
Christoph Meyer FDP (Quelle: rbb)

Christoph Meyer (FDP)

lobt ebenfalls ausdrücklich die Beratungen im Hauptausschuss. Das "Gröbste" aus der Senatsvorlage sei gestrichen worden. Als einen der Hauptgründe, warum seine Fraktion dem Änderungsantrag der Grünen nicht zustimmen werde, nennt er das Selbstbefassungsrecht. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Christoph Meyer (FDP)
  • Christoph Meyer (FDP), 11.12.08

Große Anfrage der Fraktion der CDU

Eine Schule für alle oder für alle eine Schule?

Die Abgeordneten debattieren über die Gemeinschaftsschule. Darin werden Schüler prinzipiell bis zur zehnten Klasse gemeinsam unterrichtet. Elf dieser Schulen gibt es schon, vier weitere öffnen im nächsten Schuljahr. Angestoßen hat das Modellprojekt Die Linke. Anfrage der Fraktion

Sascha Steuer CDU (Quelle: rbb)

Sascha Steuer (CDU)

konstatiert, dass die rot-rote Koalition "tiefzerstritten" in Sachen Schulpolitik sei und nicht zu einem gemeinsamen Konzept komme. Es sei ein Skandal, dass die Koalition "seit Wochen Eltern, Lehrer und Schüler verunsichere und terrorisiere". _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Sascha Steuer (CDU)
  • Sascha Steuer (CDU), 11.12.08
Jürgen Zöllner SPD (Quelle: rbb)

Jürgen Zöllner (SPD)

Der Bildungssenator umreißt die Pläne des Senats. Kernziel sei es, alle Bildungschancen zu verbessern und vom sozialen Hintergrund abzukoppeln. Sein Vorschlag für die Novellierung werde im Januar vorgelegt. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Jürgen Zöllner (SPD)
  • Jürgen Zöllner (SPD), 11.12.08
Sascha Steuer CDU (Quelle: rbb)

Sascha Steuer (CDU)

moniert, dass 7 von 9 Fragen unbeantwortet geblieben seien. Stattdessen "belästige" der Bildungssenator das Parlament mit seinen Strukturdebatten. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Sascha Steuer (CDU)
  • Sascha Steuer (CDU), 11.12.08
Felicitas Tesch SPD (Quelle: rbb)

Felicitas Tesch (SPD)

kommentiert die Ausführungen ihres Vorredners. Der Bildungssenator habe nicht versäumt, ein Gesamtkonzept vorzulegen, denn er habe den Auftrag, dies bis Ende des Jahres zu tun. Die Koalition sei überhaupt nicht zerstritten. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Felicitas Tesch (SPD)
  • Felicitas Tesch (SPD), 11.12.08
Özcan Mutlu Bündnis 90/Die Grünen (Quelle: rbb)

Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen)

kritisiert die Reformvorhaben, die auf ein zweigliedriges Schulsystem hinausliefen. Es müsse ein integriertes Konzept her, das auch die Sonderschulen mit einbeziehe. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen), 11.12.08
Steffen Zillich Die Linke (Quelle: rbb)

Steffen Zillich (Die Linke)

plädiert eindringlich für die nichtauslesende Gemeinschaftsschule. Es gelte, die Pilotphase abzuwarten. Die Schule in Pankow habe schon 80 Anmeldungen. Aber auch an den anderen Schulen sollte es Weiterentwicklungen geben. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Steffen Zillich (Die Linke)
  • Steffen Zillich (Die Linke), 11.12.08
Mieke Senftleben FDP (Quelle: rbb)

Mieke Senftleben (FDP)

meint, dass gute Schulen die seien, die nicht auf die Politik gehört, sondern vor Ort Konsequenzen gezogen hätten. Die neueste IGLU-Bildungsstudie zeige, dass das Ergebnis von sieben Jahren Bildungspolitik der rot-roten Koalition eine Katastrophe sei. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Mieke Senftleben (FDP)
  • Mieke Senftleben (FDP), 11.12.08

Universitätsmedizingesetz

Universitätsmedizingesetz umgehend novellieren

Die FDP fordert in ihrem Antrag, das Universitätsgesetz zu erneuern, damit die Charité eine schlanke, entscheidungs- und handlungsfähige Struktur erhält. Antrag der Fraktion

Sebastian Czaja (FDP) (Quelle: rbb)

Sebastian Czaja (FDP)

begründet den Antrag seiner Fraktion, das Universitätsmedizingesetz von 2005 zu novellieren. Berlin verfüge über ein einzigartiges medizinisches Forschungspotential, das ein klares strukturelles Gerüst brauche. Anlass für den Vorstoß sei die Neubesetzung ... _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Sebastian Czaja (FDP)
  • Sebastian Czaja (FDP), 11.12.08
Lars Oberg (SPD) (Quelle: rbb)

Lars Oberg (SPD)

hält ein Universitätsmedizingesetz, wie von der FDP gefordert, nicht für notwendig. Die Charité könne ihre Aufgaben auch ohne ein derartiges Gesetz bewältigen. Es gebe verlässliche Rahmenbedingungen. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Lars Oberg (SPD)
  • Lars Oberg (SPD), 11.12.08
Nicolas Zimmer (CDU) (Quelle: rbb)

Nicolas Zimmer (CDU)

geht auf die inzwischen beendete Zusammenarbeit zwischen der Charité und Helios in Berlin-Buch ein. Dieser Fall belege, dass es klare Verantwortlichkeiten geben müsse. Hier hätten Kontrollinstanzen versagt. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Nicolas Zimmer (CDU)
  • Nicolas Zimmer (CDU), 11.12.08
Wolfgang Albers (Die Linke) (Quelle: rbb)

Wolfgang Albers (Die Linke)

setzt sich kritisch mit dem Antrag der FDP auseinander, das Universitätsmedizingesetz zu verändern. Dies schüre nur weitere Unruhe und behindere die Konsolidierung der Charité. Der neue Vorstand brauche Zeit, eigene Erfahrungen zu sammeln. Dann könne man sehen, ... _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Wolfgang Albers (Die Linke)
  • Wolfgang Albers (Die Linke), 11.12.08

Kampf dem Rechtsextremismus

Rechtsextremismus nachhaltig bekämpfen - Präventionsprogramm für Kinder und Jugendliche

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen sieht die Notwendigkeit, ein umfangreiches Präventionsprogramm an Berliner Bildungseinrichtungen zum Umgang mit Rechtsextremismus zu initieren. Der Antrag wurde an die Ausschüsse überwiesen. Antrag der Fraktion

Clara Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen) (Quelle: rbb)

Clara Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen)

äußert sich kritisch zum Polizeieinsatz gegen linke Demonstranten anlässlich des Neonazi-Aufmarsches in Lichtenberg. Die Polizei sei mit unglaublicher Härte vorgegangen und habe wahllos Wasserwerfer eingesetzt. Die Rechten, so die Abgeordnete, würden sich immer mehr als braune Rattenfänger erweisen. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Clara Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Clara Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen), 11.12.08
Raed Saleh (SPD) (Quelle: rbb)

Raed Saleh (SPD)

fordert alle demokratischen Parteien auf, gegen rechtsextremes Gedankengut vorzugehen. Die Bekämpfung des Rechtsradikalismus dürfe nicht nur Aufgabe der Sicherheits- und Verfassungsschutzpolitiker sein, sondern auch der Bildungspolitiker. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Raed Saleh (SPD)
  • Raed Saleh (SPD), 11.12.08
Emine Demirbücken-Wegner (CDU) (Quelle: rbb)

Emine Demirbüken-Wegner (CDU)

fragt, was neu an dem Antrag der Grünen sei. Es sei ein Irrglaube, einen Unterschied zwischen Rechtsextremismus und Antisemitismus, zwischen schädlicher und nützlicher Gewalt zu konstruieren. Nötig seien ganzheitliche Präventionskonzepte und ein Wertekodex. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Emine Demirbücken-Wegner (CDU)
  • Emine Demirbücken-Wegner (CDU), 11.12.08
Mari Weiß (Die Linke) (Quelle: rbb)

Mari Weiß (Die Linke)

verspricht, den Antrag der Grünen im Ausschuss sorgfältig zu prüfen. Die Senatsinitiativen hält sie für gut. Das von den Grünen konstatierte Versagen sehe sie nicht. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Mari Weiß (Die Linke)
  • Mari Weiß (Die Linke), 11.12.08
Mirco Dragowski (FDP) (Quelle: rbb)

Mirco Dragowski (FDP)

betont, dass es für die FDP auch das Thema Linksextremismus gebe. Wichtig sei Prävention, und zwar nicht erst dann, wenn Kinder auffällig geworden seien. Zum Kampf gegen Antisemitismus schlägt er Bildungsreisen nach Israel vor. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Mirco Dragowski (FDP)
  • Mirco Dragowski (FDP), 11.12.08

Homophobie

Berliner Aktionsplan gegen Homophobie

Vor dem Hintergrund der jünsten Übergriffe auf Homosexuelle appelliert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen an den Senat, sich in einer Bundesratsinitiative für einen bundesweiten Aktionsplan gegen Homophobie einzusetzen. Antrag der Fraktion

Thomas Birk (Bündnis 90/Die Grünen) (Quelle: rbb)

Thomas Birk (Bündnis 90/Die Grünen)

begründet ausgehend von einem persönlichen Erlebnis den Antrag. Die Aufklärung über die sexuelle Identität müsse Pflicht in Kitas und Schulen werden. Der Kampf gegen Homophobie dürfe nicht den Homosexuellen allein überlassen werden, sondern müsse gesamtgesellschaftliche Aufgabe werden. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Thomas Birk (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Thomas Birk (Bündnis 90/Die Grünen), 11.12.08
Susann Engert (SPD) (Quelle: rbb)

Susann Engert (SPD)

zitiert aus der Simon-Studie. Danach sei Homophobie kein Immigrantenproblem, sondern auch bei männlichen deutschen Schülern anzutreffen. Es müsse noch mehr getan werden, aber man müsse auch anerkennen, dass Berlin schon viel gegen Homophobie tue. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Susann Engert (SPD)
  • Susann Engert (SPD), 11.12.08
Sascha Steuer (CDU) (Quelle: rbb)

Sascha Steuer (CDU)

verweist auf die Zunahme der Übergriffe gegen Schwule. Bei den Tätern handele es sich vorwiegend um Immigranten. Er wolle niemanden vertreiben, aber wer nicht bereit sei, unter den Regeln der Liberalität zu leben, sollte das Land verlassen. _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Sascha Steuer (CDU)
  • Sascha Steuer (CDU), 11.12.08
Klaus Lederer (Die Linke) (Quelle: rbb)

Klaus Lederer (Die Linke)

geht zunächst auf die Ursachen von Homophobie ein. Die Rede des CDU-Abgeordneten Steuer weist er als Versuch zurück, homophobe Gewalttaten dazu zu nutzen, sich "als Tabubrecher zu inszenieren" und das gesellschaftliche Problem Homophobie auf dem Rücken der Immigranten zu "entsorgen". _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Klaus Lederer (Die Linke)
  • Klaus Lederer (Die Linke), 11.12.08
Rainer Michael Lehmann (FDP) (Quelle: rbb)

Rainer Michael Lehmann (FDP)

fordert, Homophobie genauso streng zu ahnden wie Rassismus und Antisemitismus. Dem Senat wirft er vor, das Thema nicht ernst genug zu nehmen. Der Runde Tisch gegen Homophobie beim Integrationsbeauftragten sei "ein Schlag ins Wasser" gewesen. Es gehöre mehr ... _mehr

    Im Parlament, 11.12.08
    Rainer Michael Lehmann (FDP)
  • Rainer Michael Lehmann (FDP), 11.12.08

Nächste Sitzung: 15. Januar 2009

 

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