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rbbonline | Abgeordnetenhaus Berlin | 2008 | 13. März

Im Parlament
Im Parlament
Streik bei der BVG, Wolf und Wowereit im Abgeordnetenhaus; Quelle: rbb

13. März 2008

26. Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses

In der Aktuellen Stunde stand der Tarifkonflikt bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) im Vordergrund. Die BVG-Mitarbeiter befinden sich seit neun Tagen in einem unbefristeten Streik. _mehr

Geschäftliches

Gaebler, Henkel, Esser, von Lüdeke; Quelle: rbb

Begründung und Abstimmung des Themas der Aktuellen Stunde

Bei dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses, Walter Momper, gingen vier Anträge für die Aktuelle Stunde ein. Alle Fraktionen mit Ausnahme der Grünen wollten den BVG-Streik thematisieren. _mehr

    Im Parlament, 13.03.08
    Abstimmung über das Thema der Aktuellen Stunde
  • Abstimmung über das Thema der Aktuellen Stunde, 13.03.08

18. März - Nationaler Gedenktag

Drucksache 16/1263

Zur Erinnerung an die Märzrevolutionäre von 1848 soll der 18. März nach dem Willen des Abgeordnetenhauses ein nationaler Gedenktag werden. Der Senat wird aufgefordert, sich dafür über eine Bundesratsinitiative einzusetzen. Der 18. März 1848 sei die Geburtsstunde der Demokratie in Deutschland gewesen, heißt es in dem fraktionsübergreifenden Antrag. Drucksache 16/1263

Walter Momper; Quelle: rbb

Walter Momper (SPD)

Der Parlamentspräsident erinnert an die mutigen Bürger Berlins, die 1848 "auf Barrikaden die erste demokratische Verfassung für Preußen erkämpften". Zugleich mahnt er, dass Freiheit und Demokratie jeden Tag neu erkämpft werden müssen. _mehr

    Im Parlament, 13.03.08
    18. März - Nationaler Gedenktag
  • 18. März - Nationaler Gedenktag, 13.03.08

Fragestunden

Uwe Doering/ Fritz Felgentreu und Senator Körting; Quelle: rbb

Mündliche Anfragen

Es geht u.a. um Kriminalität von Jugendgruppen und den Rückgang der Körperverletzungs-Delikte, um eine Flächenveräußerung des Landes an den Golfclub Wannsee und um den Spielbetrieb des Fußballstadions an der Alten Försterei. Alle Anfragen _mehr

    Im Parlament, 13.03.08
    Mündliche Anfragen
  • Mündliche Anfragen, 13.03.08
Zöllner/Liebich/Wolf; Quelle: rbb

Spontane Fragestunde

Themen u.a.: Islam-Unterricht an staatlichen Schulen, das Tragen von Waffen im öffentlichen Raum; der Postmindestlohn, die Baumfällungen an der Invalidenstraße und Online-Durchsuchungen. _mehr

    Im Parlament, 13.03.08
    Spontane Fragestunde
  • Spontane Fragestunde, 13.03.08

Aktuelle Stunde

<b>BVG-Streik</b>

In der Aktuellen Stunde diskutieren die Abgeordneten auf Antrag der Fraktion der SPD und der Fraktion Die Linke zum Thema: "Sprachlosigkeit im Tarifkonflikt bei der BVG überwinden". Ein Antrag der FDP-Fraktion auf finanziellen Ausgleich für die Bürger wurde abgelehnt.

Christian Gaebler; Quelle: rbb

Christian Gaebler (SPD)

beklagt, dass der BVG-Streik auf dem Rücken der Menschen ausgetragen werde, die sich nicht wehren könnten. Er treffe besonders die Alten, die Kranken und die Schüler. Die Tarifparteien müßten wieder an den Verhandlungstisch zurückkehren, so der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion. _mehr

    Im Parlament, 13.03.08
    Christian Gaebler (SPD)
  • Christian Gaebler (SPD), 13.03.08
Friedbert Pflüger; Quelle: rbb

Friedbert Pflüger (CDU)

Der CDU-Fraktionsvorsitzende macht den Regierenden Bürgermeister Wowereit persönlich verantwortlich für die "Eskalation" des BVG-Streiks. Der Senat habe durch die "Beweihräucherung" seiner Haushaltssanierung die Begehrlichkeiten geweckt. _mehr

    Im Parlament, 13.03.08
    Friedbert Pflüger (CDU)
  • Friedbert Pflüger (CDU), 13.03.08
Jutta Matuschek; Quelle: rbb

Jutta Matuschek (Die Linke)

stellt sich demonstrativ hinter die Forderungen der BVG-Beschäftigten, deren Arbeitsdruck ständig wachse. Obwohl Millionen von Touristen Berlin um sein öffentliches Verkehrsnetz beneideten, sei die BVG der "Lieblingsadressat für Pauschalkritik". _mehr

    Im Parlament, 13.03.08
    Jutta Matuschek (Die Linke)
  • Jutta Matuschek (Die Linke), 13.03.08
Volker Ratzmann; Quelle: rbb

Volker Ratzmann (Bündnis 90/Die Grünen)

Der Grünen-Fraktionsvorsitzende wirft dem Senat vor, sprach- und ideenlos auf den BVG-Streik zu reagieren. Zudem sei durch den Streik eine Beschädigung des öffentlichen Nahverkehrs zu befürchten. Es gebe "eine schleichende Gewöhnung an das Auto". _mehr

    Im Parlament, 13.03.08
    Volker Ratzmann (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Volker Ratzmann (Bündnis 90/Die Grünen), 13.03.08
Christian Gaebler; Quelle: rbb

Christian Gaebler (SPD)

sieht die Positionen der Tarifparteien nicht so weit auseinander. Er begrüße, dass beide Seiten jetzt wenigstens wieder miteinander sprechen. Das Verhältnis der Grünen zu den Gewerkschaften bezeichnete er als "ziemlich gestört". _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Christian Gaebler (SPD)
  • Christian Gaebler (SPD), 14.03.08
Volker Ratzmann; Quelle: rbb

Volker Ratzmann (Bündnis 90/Die Grünen)

macht den Regierenden Bürgermeister Wowereit für die jetzige Situation verantwortlich. Der Tarifvertrag 2005 sei falsch ausgehandelt worden. Wowereit trage die Verantwortung, wenn jetzt die Fahrpreise ansteigen oder mehr Zuschüsse zum öffentlichen Nahverkehr gezahlt werden müßten. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Volker Ratzmann (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Volker Ratzmann (Bündnis 90/Die Grünen), 14.03.08
Klaus Lederer; Quelle: rbb

Klaus Lederer (Die Linke)

polemisiert gegen die Grünen, die sich auf Bundesebene für Sozialabbau eingesetzt hätten. Die Linken hätten tatsächlich Verständnis für die Arbeitnehmer, die in den letzten Jahren u.a. Reallohnverluste hinnehmen mußten. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Klaus Lederer (Die Linke)
  • Klaus Lederer (Die Linke), 14.03.08
Volker Ratzmann; Quelle: rbb

Volker Ratzmann (Bündnis 90/Die Grünen)

polemisiert seinerseits gegen Die Linke, die einseitig "Klientel-Politik" betreibe. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Volker Ratzmann (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Volker Ratzmann (Bündnis 90/Die Grünen), 14.03.08
Martin Lindner; Quelle: rbb

Martin Lindner (FDP)

Der FDP-Fraktionschef sieht die Ursache für den aktuellen Tarifkonflikt im Jahr 2005. Wowereit habe den weitgehenden Forderungen damals zugestimmt, damit die SPD die Bundestagswahl gewinne. Das zweite große Versäumnis sei der Verkehrsvertrag mit der BVG gewesen. _mehr

    Im Parlament, 13.03.08
    Martin Lindner (FDP)
  • Martin Lindner (FDP), 13.03.08
Harald Wolf; Quelle: rbb

Harald Wolf (Die Linke)

Der Wirtschaftssenator verteidigt den 2005 geschlossenen Tarifvertrag. Er rief ver.di auf, beim Streik auch das Interesse des Unternehmens "im Auge zu haben". Der zwischen der BVG und dem Land geschlossene Verkehrsvertrag dürfe nicht durch "Übereifer an der Streikfront" zu einem Negativbeispiel werden. _mehr

    Im Parlament, 13.03.08
    Wirtschaftssenator Harald Wolf - Die Linke
  • Wirtschaftssenator Harald Wolf - Die Linke, 13.03.08

Novellierung des Berliner Vergabegesetzes

Erstes Gesetz zur Änderung des Berliner Vergabegesetzes: Drucksache 16/1155
Dazu gab es einen Änderungsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Dieser wurde abgelehnt: Drucksache 16/1155-2
Vier Anträge der CDU-Fraktion wurden an den Ausschuss Wirtschaft, Technologien und Frauen überwiesen. Drucksachen: 16/1255, 16/1256, 16/1257, 16/1258

Stefan Liebich; Quelle: rbb

Stefan Liebich (Die Linke)

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende kritisiert, dass die SPD beim Thema Mindestlohn nicht weit genug geht und lobt das Vergabegesetz als "bundesweit einzigartig" und vorbildhaft für ganz Deutschland. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Stefan Liebich (Die Linke)
  • Stefan Liebich (Die Linke), 14.03.08
Heiko Melzer; Quelle: rbb

Heiko Melzer (CDU)

findet das neue Vergabegesetz gründlich misslungen. Es sei mehr "rot-rote Symbolpolitik" als echter Motor für die mittelständische Wirtschaft. _mehr

    Im Parlament, 13.03.08
    Heiko Melzer (CDU)
  • Heiko Melzer (CDU), 13.03.08
Frank Jahnke; Quelle: rbb

Frank Jahnke (SPD)

wüscht, dass zukünftig auch ökologische und soziale Vergabekriterien berücksichtigt werden. Gleichzeitig verteidigt er die Notwendigkeit, einige Kriterien auszusparen, um das Gesetz juristisch unanfechtbar zu machen. _mehr

    Im Parlament, 13.03.08
    Frank Jahnke (SPD)
  • Frank Jahnke (SPD), 13.03.08
Elisabeth Paus; Quelle: rbb

Elisabeth Paus (Bündnis 90/Die Grünen)

kritisiert scharf, dass ausbeuterische Kinderarbeit nicht als Vergabeausschlusskriterium aufgenommen wurde und wirft der rot-roten Koalition Solidarität mit China vor. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Elisabeth Paus (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Elisabeth Paus (Bündnis 90/Die Grünen), 14.03.08
Stefan Liebich/Elisabeth Paus; Quelle: rbb

Stefan Liebich contra Elisabeth Paus

Liebich weist darauf hin, dass die Grünen in Bremen kein so weitgehendes Vergabegesetz durchgesetzt haben. Paus erinnert nochmals an den Änderungsantrag für das Gesetz in Berlin und versichert, dass die Grünen ... _mehr

    Im Parlament, 13.03.08
    Stefan Liebich contra Elisabeth Paus
  • Stefan Liebich contra Elisabeth Paus, 13.03.08
Volker Thiel; Quelle: rbb

Volker Thiel (FDP)

Der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion warnt vor den zu erwartenden Konsequenzen bei Einführung eines Mindestlohns: Schwarzarbeit, Stellenabbau und Standortwechsel. Das sei zutiefst unsozial. _mehr

    Im Parlament, 13.03.08
    Volker Thiel (FDP)
  • Volker Thiel (FDP), 13.03.08

Autofreier Tag in Berlin

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen möchte erreichen, dass sich der Senat am europaweiten autofreien Tag am 22. September beteiligt. (Drucksache 16/0670) Der Antrag wurde abgelehnt. Dagegen unterstützt das Abgeordnetenhaus die Forderung des 7. Berliner Jugendforums, am 01. Juni 2008 einen autofreien Sonntag in Berlin durchzuführen. Drucksache 16/1194

Stefan Ziller; Quelle: rbb

Stefan Ziller (Bündnis 90/Die Grünen)

kritisiert, dass die Koalition den autofreien Tag nur freiwillig praktizieren will und nennt den Änderungsantrag der SPD "weichgespült". _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Stefan Ziller (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Stefan Ziller (Bündnis 90/Die Grünen), 14.03.08
Daniel Buchholz; Quelle: rbb

Daniel Buchholz (SPD)

Der umweltpolitische Sprecher der SPD wirft der Opposition Realitätsverweigerung und Verwirrung vor. Rechtliche Vorgaben lassen nur einen freiwilligen autofreien Tag zu. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Daniel Buchholz (SPD)
  • Daniel Buchholz (SPD), 14.03.08
Rainer Ueckert (CDU); Quelle: rbb

Rainer Ueckert (CDU)

ist gegen staatliche Zwangsverordnungen und erinnert daran, dass der autofreie Tag keine messbare Wirkung, sondern nur symbolischen Wert habe. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Rainer Ueckert (CDU)
  • Rainer Ueckert (CDU), 14.03.08
Jutta Matuschek; Quelle: rbb

Jutta Matuschek (Die Linke)

Die verkehrspolitische Sprecherin der Linken betont, dass laut des Antrags nur Streckenabschnitte für Straßenfeste und Initiativen gesperrt werden sollen. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Jutta Matuschek (Die Linke)
  • Jutta Matuschek (Die Linke), 14.03.08
Henner Schmidt; Quelle: rbb

Henner Schmidt (FDP)

Der umweltpolitische Sprecher kündigt an, dass die FDP dem Antrag zustimmen wird und möchte ohne Zwang Menschen für ein Leben ohne Auto begeistern. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Henner Schmidt (FDP)
  • Henner Schmidt (FDP), 14.03.08

Transparenz in der Kindertagespflege

Antrag der FDP-Fraktion: Vorhandene Kindertages-Pflegestellen sollen erhalten und für die Betroffenen eine Informations- und Beratungsstruktur mit mehr Transparenz aufgebaut werden.
Drucksache 16/1203

Mirco Dragowski; Quelle: rbb

Mirco Dragowski (FDP)

hat eine Tagespflegestelle besucht und fordert, dass Berlin sich verstärkt für Tagespflegeeltern auf Bundesebene einsetzen und diese besser über Änderungen informieren sollte. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Mirco Dragowski (FDP)
  • Mirco Dragowski (FDP), 14.03.08
Renate Harant (SPD); Quelle: rbb

Renate Harant (SPD)

Die Vorsitzende des Arbeitskreises Bildung versichert, dass die bestehende Tagespflege in Berlin in unveränderter Form erhalten bleibt. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Renate Harant (SPD)
  • Renate Harant (SPD), 14.03.08
Emine Demirbüken-Wegner (CDU); Quelle: rbb

Emine Demirbüken-Wegner (CDU)

wirft der Koalition "vorauseilenden Gehorsam" bei der Umstrukturierung vor und fordert den Erhalt der Vielfalt der Angebote. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Emine Demirbüken-Wegner (CDU)
  • Emine Demirbüken-Wegner (CDU), 14.03.08
Margrit Barth (Die Linke); Quelle: rbb

Margrit Barth (Die Linke)

Die kinderpolitische Sprecherin der Linksfraktion beklagt die Abschaffung der Großtagesstätten durch den Bund, aber erklärt, dass die Koalition diesen Erlass umsetzen muss. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Margrit Barth (Die Linke)
  • Margrit Barth (Die Linke), 14.03.08
Emine Demirbüken-Wegner (CDU); Quelle: rbb

Emine Demirbüken-Wegner (CDU)

erinnert daran, dass momentan Tagespflegestellen abgebaut werden und die Koalition sich nicht um eine Besitzstandwahrung bemüht habe. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Emine Demirbüken-Wegner (CDU)
  • Emine Demirbüken-Wegner (CDU), 14.03.08
Margrit Barth (Die Linke); Quelle: rbb

Margrit Barth (Die Linke)

entgegnet Emine Demirbüken-Wegner, dass die CDU maßgeblich an der Änderung des Bundesgesetzes beteiligt war und Berlin keine Sonderregelung zugestanden wurde. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Margrit Barth (Die Linke)
  • Margrit Barth (Die Linke), 14.03.08
Mirco Dragowski contra Margrit Barth; Quelle: rbb

Mirco Dragowski contra Margrit Barth

Dragowski erinnert daran, dass die betroffenen Tageseltern nicht informiert wurden und beklagt, dass die Koalition gegen den Referentenentwurf nicht vorgehen will. Barth gesteht ein, dass sie erst durch Betroffene von den Gesetzesänderungen erfuhr ... _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Mirco Dragowski contra Margrit Barth
  • Mirco Dragowski contra Margrit Barth, 14.03.08
Elfi Jantzen; Quelle: rbb

Elfi Jantzen (Bündnis 90/Die Grünen)

ist überzeugt, dass die Tagespflege in Berlin akut gefährdet ist und fordert den Senat auf, bis zur Verabschiedung des neuen Gesetzentwurfs die Tagespflegeplätze wie bisher zu erhalten und mit den Tagespflegeverbänden bereits jetzt über adäquate Vergütung zu verhandeln. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Elfi Jantzen (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Elfi Jantzen (Bündnis 90/Die Grünen), 14.03.08

Jugendliche und Alkoholmissbrauch

Der Antrag der Fraktion der SPD und der Linksfraktion - Drucksache 16/0874 wird mit neuem Berichtstermin im Juni angenommen. Die Anträge der Fraktion der CDU (Drucksache 16/0338) und der Franktion der FDP (Drucksache 16/0347) wurden abgelehnt.

Sandra Scheerers; Quelle: rbb

Sandra Scheeres (SPD)

macht deutlich, dass der Alkoholkonsum von Jugendlichen nicht zugenommen habe. Er habe aber eine andere Qualität erreicht: Jugendliche tränken früher, exzessiver und regelmäßiger. Nur starke Persönlichkeiten könnten Suchtmitteln widerstehen. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Sandra Scheerers (SPD)
  • Sandra Scheerers (SPD), 14.03.08
Mario Czaja (CDU); Quelle: rbb

Mario Czaja (CDU)

verweist darauf, dass im vergangenen Jahr 660 Kinder und Jugendliche nach übermäßigem Alkoholkonsum ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Es stimme, es gebe kein Gesetzesdefizit, aber ein Vollzugsdefizit ... _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Mario Czaja (CDU)
  • Mario Czaja (CDU), 14.03.08
Wolfgang Albers (Die Linke); Quelle: rbb

Wolfgang Albers (Die Linke)

hält nichts vom CDU-Antrag, das Abgabealter für Alkohol auf 18 heraufzusetzen. Das Problem liege in der heimlichen Akzeptanz von Alkohol in der Gesellschaft und in der Werbung. So seien im Jahr 2006 für Alkoholwerbung 510 Millionen Euro ausgegeben worden. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Wolfgang Albers (Die Linke)
  • Wolfgang Albers (Die Linke), 14.03.08
Clara Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Clara Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen)

Alkoholmissbrauch gibt es nach ihrer Meinung in allen Altersgruppen und nicht nur bei Jugendlichen. Bei Jugendlichen sei es oft ein Hilferuf. Regelungen gebe es genug, die müßten nur umgesetzt werden. Von einem Alkoholverbot in der Öffentlichkeit halte sie nichts. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Clara Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Clara Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen), 14.03.08
Mirco Dragowski (FDP); Quelle: rbb

Mirco Dragowski (FDP)

auch er hält Prävention für wichtig, sowohl zu Hause in der Familie als auch in der Schule. Zudem müßten die Freizeitangebote verbessert werden. Hier habe der Senat zu wenig getan. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Mirco Dragowski (FDP)
  • Mirco Dragowski (FDP), 14.03.08

Gedenken an Luftbrücken-Jahrestag

Drucksache 16/1253

Die Fraktion der CDU fordert den Senat auf, des 60. Jahrestages des Beginns der Luftbrücke am 24. Juni 2008 angemessen zu gedenken.
Drucksache 16/1253

Michael Braun (CDU); Quelle: rbb

Michael Braun (CDU)

Der kulturpolitische Sprecher der CDU erinnert an die Blockade West-Berlins. Er fordert, des Tages des Beginns der Luftbrücke zu gedenken und wirft der rot-roten Koalition geschichtliche Umdeutung vor. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Michael Braun (CDU)
  • Michael Braun (CDU), 14.03.08
B. Lange; Quelle: rbb

Brigitte Lange (SPD)

Die kulturpolitische Sprecherin der SPD wirft der CDU vor, sie instrumentalisiere das Andenken an die Luftbrücke, um Tempelhof offen zu halten. Sie verspricht, diesem Andenken in der Nachnutzung des Flughafens Rechnung zu tragen. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Brigitte Lange (SPD)
  • Brigitte Lange (SPD), 14.03.08
Franziska Eichstädt-Bohlig (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Franziska Eichstädt-Bohlig (Bündnis 90/Die Grünen)

Die Fraktionsvorsitzende wirft der CDU eine "künstliche Aktion" vor, um das Bündnis gegen die Schließung Tempelhofs voranzutreiben. Sie wünscht sich von der CDU konkrete Konzepte und keine Nostalgie. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Franziska Eichstädt-Bohlig (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Franziska Eichstädt-Bohlig (Bündnis 90/Die Grünen), 14.03.08
Wolfgang Brauer (Die Linke); Quelle: rbb

Wolfgang Brauer (Die Linke)

ärgert sich über den Aufruf zum "angemessenen" Gedenken und stellt fest, dass der Luftbrücke jedes Jahr ausreichend gedacht wird. Zudem wundert er sich, dass der Beginn der Luftbrücke gefeiert werden soll statt ihres Endes. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Wolfgang Brauer (Die Linke)
  • Wolfgang Brauer (Die Linke), 14.03.08
Christoph Meyer (FDP); Quelle: rbb

Christoph Meyer (FDP)

versteht die Aufregung über den Zeitpunkt des Gedenkens nicht und möchte gerne sowohl Beginn als auch Ende feiern. Zudem wundert er sich, dass die Koalition nicht auf den Gedenkvorschlag des Landes Hessen reagieren will. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Christoph Meyer (FDP)
  • Christoph Meyer (FDP), 14.03.08

Vorschulische Sprachförderung

Drucksache 16-0794

Vorlage zur Beschlussfassung: Ergänzung des Schulgesetzes Drucksache 16-0794

Emine Demibruecken-Wegner; Quelle: rbb

Emine Demirbüken-Wegner (CDU)

begrüßt die Initiative zur Sprachförderung in Kindertagesstätten und fordert zudem systematische Konzepte für Grundschulen mit einem hohen Prozentsatz an Kindern aus nicht-deutschsprachigen Familien. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Emine Demirbüken-Wegner (CDU)
  • Emine Demirbüken-Wegner (CDU), 14.03.08
Sandra Scheeres (SPD); Quelle: rbb

Sandra Scheeres (SPD)

ist stolz auf die Gesetzesänderung und weist besonders auf neue finanzielle Anreize für Eltern hin, Kinder in die Kindertagesstätte zu schicken. Zudem begrüßt sie die künftig bessere Zusammenarbeit zwischen Kitas und Schulen. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Sandra Scheeres (SPD)
  • Sandra Scheeres (SPD), 14.03.08
Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen) ; Quelle: rbb

Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen)

beschimpft die Koalition als "Stümper und Heuchler". Nach seiner Ansicht geht die Gesetzesänderung an den Bedürfnissen der Kindertagesstätten und Schulen vorbei. Zudem beklagt er, dass die Kosten der Reform den Kitas aufgebürdet werden. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen), 14.03.08
Steffen Zillich (Die Linke); Quelle: rbb

Steffen Zillich (Die Linke)

freut sich, dass die Koalition den Rechtsanspruch für eine Ganztagsbetreuung ausweiten wird und möchte weiterhin in die Beseitigungen von Zugangshürden und in die Qualität der Erziehung investieren. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Steffen Zillich (Die Linke)
  • Steffen Zillich (Die Linke), 14.03.08
Mieke Senftleben; Quelle: rbb

Mieke Senftleben (FDP)

vertritt die Ansicht, dass alle Bemühungen des Senats zur Sprachförderung verpuffen. Sie stellt die Finanzierung und Qualität der Maßnahmen in Frage und beklagt, dass die Ergebnisse gleich schlecht blieben. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Mieke Senftleben (FDP)
  • Mieke Senftleben (FDP), 14.03.08

Bezirksverwaltungsgesetz

Drucksache 16/1235

Vorlage zur Beschlussfassung: Achtes Gesetz zur Änderung des Bezirksverwaltungsgesetzes Drucksache 16/1235

Michael Braun (CDU); Quelle: rbb

Michael Braun (CDU)

Der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion ist für die Stärkung der Selbstverwaltung der Bezirke. Gleichzeitig wendet er sich strikt gegen eine Reduzierung der Bezirksstadträte und Senatoren. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Michael Braun (CDU)
  • Michael Braun (CDU), 14.03.08
Thomas Kleineidam (SPD); Quelle: rbb

Thomas Kleineidam (SPD)

möchte mehr Bürgerfreundlichkeit und findet, dass der vorliegende Entwurf in die richtige Richtung zeigt. Er begrüßt die neue einheitliche Ämterstruktur und die Reduzierung von Geschäftsbereichen. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Thomas Kleineidam (SPD)
  • Thomas Kleineidam (SPD), 14.03.08
Thomas Birk (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Thomas Birk (Bündnis 90/Die Grünen)

hält die Bezirke für die Verlierer der Reform. Durch die Auslagerungen und Kürzungen in den letzten Jahren sei auch der Veränderungswille in den Bezirken zerstört worden. Er fordert die Koalition auf, die Diskussion neu aufzunehmen. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Thomas Birk (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Thomas Birk (Bündnis 90/Die Grünen), 14.03.08
Peter-Rudolf Zotl (Die Linke); Quelle: rbb

Peter-Rudolf Zotl (Die Linke)

Der Sprecher für Verwaltungspolitik betont, dass die Vereinheitlichung der Ämter im Rat der Bürgermeister initiiert wurde und möchte deshalb dieses Vorhaben wie geplant umsetzen. Beratungsbedarf sieht er dagegen bei der Formulierung "Bürgeramt" und seinen Funktionen. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Peter-Rudolf Zotl (Die Linke)
  • Peter-Rudolf Zotl (Die Linke), 14.03.08
Henner Schmidt (FDP); Quelle: rbb

Henner Schmidt (FDP)

begrüßt, dass mit der Reform eine "bisher unzumutbare Ungleichheit" beendet wird und unterstützt den Entwurf. Gleichzeitig wundert er sich über den späten Termin der geplanten Umsetzung und fordert, die Diskussion über den bisherigen Entwurf weiter zu führen. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Henner Schmidt (FDP)
  • Henner Schmidt (FDP), 14.03.08

Fachkräfte in der Altenpflege

Große Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Sicherung des Fachkräftebedarfs in der Altenpflege Drucksache 16/0538 und die Antwort der Senatorin Knake-Werner (SDP): Drucksache 16/1175

Heidi Knake-Werner; Quelle: rbb

Heidi Knake-Werner (Die Linke)

Nach Angaben der Sozialsenatorin wird im Jahr 2020 jeder 4. Berliner zu den Senioren zählen. Daher werde der Bedarf an professionellen Fachkräften steigen. Dem müsse man bereits heute in der Ausbildung Rechnung tragen. Zudem müsste das Image der Pflegeberufe aufgewertet werden. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Heidi Knake-Werner (Die Linke)
  • Heidi Knake-Werner (Die Linke), 14.03.08
Jasenka Villbrandt; Quelle: rbb

Jasenka Villbrandt (Bündnis 90/Die Grünen)

hält die Antwort der Senatorin auf die Große Anfrage nicht für ausreichend. Kritisch äußert sie sich auch zu der Vereinbarung, die Frau Knake-Werner mit den Pflegeeinrichtungen getroffen hat. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Jasenka Villbrandt (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Jasenka Villbrandt (Bündnis 90/Die Grünen), 14.03.08
Ülker Radziwill (SPD); Quelle: rbb

Ülker Radziwill (SPD)

macht deutlich, dass die Pflegefachkräfte oft unter fehlender Wertschätzung leiden. Das System der starren Regelsätze, der Klassifizierung der Handgriffe und minutiösen Berechnungen müsse man langfristig überdenken. Auch die Bezahlung müsse besser geregelt werden. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Ülker Radziwill (SPD)
  • Ülker Radziwill (SPD), 14.03.08
Gregor Hoffmann (CDU); Quelle: rbb

Gregor Hoffmann (CDU)

begrüßt es, dass man sich dem Problem des Fachkräftemangels in der Altenpflege derzeit fachlich nähere und nicht unter dem Druck einer "skandalierten Berichterstattung". Angesichts des demografischen Wandels müsse man jetzt die richtigen Weichen stellen. Ob die "Knakeschen Wunderwaffen" da reichten, bezweifle er. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Gregor Hoffmann (CDU)
  • Gregor Hoffmann (CDU), 14.03.08
Stefanie Schulze (Die Linke); Quelle: rbb

Stefanie Schulze (Die Linke)

widerspricht der Behauptung, dass es einen Pflegenotstand in Berlin gibt. Der Senat stelle sich den Anforderungen. Zugleich räumt sie ein, dass die gesellschaftliche Anerkennung der Pflegeberufe erhöht werden müsse. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Stefanie Schulze (Die Linke)
  • Stefanie Schulze (Die Linke), 14.03.08
Rainer-Michael Lehmann (FDP); Quelle: rbb

Rainer-Michael Lehmann (FDP)

hält weder den von der SPD geforderten Mindestlohn für Pflegekräfte noch eine Image-Kampagne für geeignet, Anreize für die Pflegearbeit zu schaffen. Wichtiger seien die Rahmenbedingungen, unter denen die Fachkräfte arbeiteten. Lehmann schlägt die Einrichtung eines ... _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Rainer-Michael Lehmann (FDP)
  • Rainer-Michael Lehmann (FDP), 14.03.08

Denkmal für Johann Georg Elser

Antrag der Fraktion der CDU: Denkmal für den Hitler-Attentäter Johann Georg Elser, Drucksache: 16/1197

Uwe Lehmann-Brauns (CDU); Quelle:rbb

Uwe Lehmann-Brauns (CDU)

begründet den Antrag seiner Fraktion, in Berlin ein Denkmal für Johann Georg Elser zu schaffen. Elser habe seinerzeit begriffen, dass Hitler einen Weltkrieg plante. Berlin habe die Pflicht, nicht nur der Opfer zu gedenken, sondern auch der Menschen, die der Diktatur widerstanden hätten. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Uwe Lehmann-Brauns (CDU)
  • Uwe Lehmann-Brauns (CDU), 14.03.08
Brigitte Lange (SPD); Quelle: rbb

Brigitte Lange (SPD)

ist auch dafür, Johann Georg Elser zu ehren. In den Prüfprozess solle jedoch die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Beratungsausschuss Kunst einbezogen werden. Da es um den öffentlichen Raum gehe, müsse auch demokratisch entschieden werden. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Brigitte Lange (SPD)
  • Brigitte Lange (SPD), 14.03.08
Alice Ströver (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Alice Ströver (Bündnis 90/Die Grünen)

bezeichnet alle Argumente gegen das Denkmal als fadenscheinig. Daher werde ihre Fraktion den Antrag der CDU unterstützen, dem mutigen Kommunisten Johann Georg Elser ein Denkmal zu setzen. Gerade der kommunistische Widerstand sei bei der Erinnerung oft zu kurz gekommen. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Alice Ströver (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Alice Ströver (Bündnis 90/Die Grünen), 14.03.08
Wolfgang Brauer (Die Linke); Quelle: rbb

Wolfgang Brauer (Die Linke)

würdigt den Hitler-Attentäter Elser und verweist darauf, dass beide deutsche Staaten ihn aus unterschiedlichen Motiven nicht würdigen wollten. Ob es ein Denkmal oder ein Denkzeichen geben sollte, müßte noch geprüft werden. Auch über den Standort sollte gründlich nachgedacht werden. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Wolfgang Brauer (Die Linke)
  • Wolfgang Brauer (Die Linke), 14.03.08
Christoph Meyer (FDP); Quelle: rbb

Christoph Meyer (FDP)

ist auch dafür, die Lücke im Gedenken zu schließen. Die FDP werde den Antrag der CDU unterstützen. Sie trete ausdrücklich für ein Denkmal und nicht nur ein Denkzeichen ein. _mehr

    Im Parlament, 14.03.08
    Christoph Meyer (FDP)
  • Christoph Meyer (FDP), 14.03.08

Landespolitik im rbb

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