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rbbonline | Abgeordnetenhaus Berlin | 2008 | 14. Februar

Im Parlament
Im Parlament

14. Februar 2008

24. Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses

In der Sitzung des Abgeordnetenhauses verteidigt Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) seine umstrittenen Berechnungen für einen Speiseplan für Hartz-IV-Empfänger. _mehr

Geschäftliches

Ratzmann, Senftleben, Hoffmann; Quelle: rbb

Begründung und Abstimmung des Themas der Aktuellen Stunde

Bei dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin, Walter Momper, gingen vier Anträge auf Durchführung einer Aktuellen Stunde für die Sitzung am 14. Februar 2008 ein. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Abstimmung über das Thema der Aktuellen Stunde
  • Abstimmung über das Thema der Aktuellen Stunde, 15.02.08

Fragestunden

im Abgeordnetenhaus Berlin; Quelle: rbb

Mündliche Anfragen

Es geht u.a. um Mittagessen in Ganztagsschulen, den Aufruf einer unbekannten Gruppe zu einer Veranstaltung "Kriegsgerät interessiert uns brennend!", die Kündigung von Busunternehmen durch die BVG und Sarrazins Modell-Speiseplan für Arbeitslosengeld-II–Empfänger.
Alle Anfragen (pdf) _mehr

    Im Parlament, 14.02.08
    Mündliche Anfragen
  • Mündliche Anfragen, 14.02.08
Klaus Wowereit; Quelle: rbb

Spontane Fragestunde

An den Regierenden Bürgermeister Wowereit geht die Frage, ob er die Regelsätze für Arbeitslosengeld-II-Empfänger für ausreichend hält. Außerdem gibt es mehrere Anfragen zur Sprachförderung von Schülern nichtdeutscher und deutscher Herkunft. _mehr

    Im Parlament, 14.02.08
    Spontane Fragestunde
  • Spontane Fragestunde, 14.02.08

Aktuelle Stunde

Zukunftsfähigkeit der BVG

In der Aktuellen Stunde diskutieren die Abgeordneten auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen über die Frage:
Wie stellt der Senat ohne Wettbewerb die Zukunftsfähigkeit der BVG sicher?"
Die Aktuelle Stunde wurde verbunden mit TOP 12. Nachfolgende Anträge der FDP-Fraktion wurden abgelehnt:
Drucksachen 16/0885, 16/0886 und 16/1186.

Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)

Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)

wirft dem rot-roten Senat vor, die BVG krankgewirtschaftet zu haben. Das Unternehmen habe trotz der Zuschüsse 750 Millionen Euro Schulden aufgetürmt und sei "chronisch krank". Daher sei die BVG auch nicht in der Lage, die Lohnforderungen der Beschäftigten zu erfüllen. _mehr

    Im Parlament, 14.02.08
    Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen), 14.02.08
Christian Gaebler (SPD)

Christian Gaebler (SPD)

Der verkehrspolitische Sprecher der SPD bezeichnet das öffentliche Verkehrsnetz in Berlin als vorbildlich in Europa und widerspricht J. Esser von den Grünen. Er wirft ihm vor, die 12-tausend Mitarbeiter der BVG mit seinem Redebeitrag diskreditiert zu haben. _mehr

    Im Parlament, 14.02.08
    Christian Gaebler (SPD)
  • Christian Gaebler (SPD), 14.02.08
Joachim Esser und Christian Gaebler; Quelle: rbb

Joachim Esser contra Christian Gaebler

Zwischen beiden Abgeordneten kommt es zu einem heftigen Schlagabtausch. Joachim Esser von den Grünen verweist erneut auf das Vorbild Hamburgs und fragt nach dem Konzept zur Lösung des Tarifkonflikts bei der BVG. Gaebler (SPD) wirft Esser vor, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. _mehr

    Im Parlament, 14.02.08
    Joachim Esser contra Christian Gaebler
  • Joachim Esser contra Christian Gaebler, 14.02.08
Uwe Goetze (CDU), Quelle: rbb

Uwe Goetze (CDU)

wirft dem Senat vor, kläglich bei der Konsolidierung der BVG versagt zu haben und die strukturellen Defizite schön zu reden. Das Unternehmen sei noch immer auf Landeszuschüsse angewiesen und habe trotz steigender Fahrpreise Schulden. _mehr

    Im Parlament, 14.02.08
    Uwe Goetze (CDU)
  • Uwe Goetze (CDU), 14.02.08
Jutta Matuschek (Die Linke); Quelle: rbb

Jutta Matuschek (Die Linke)

Die verkehrspolitische Sprecherin der Linken würdigt den Verkehrsvertrag, der auf den Erhalt und die Zukunftsfähigkeit der BVG als landeseigenes Unternehmen setze. Der "Wettbewerb", den Grüne und CDU meinten, laufe auf Lohndumping und den Abbau von Arbeitsplätzen hinaus. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Jutta Matuscheck (Die Linke)
  • Jutta Matuscheck (Die Linke), 15.02.08
Jutta Matuscheck; Quelle: rbb

Jutta Matuscheck (Die Linke)

in ihrem 2. Redebeitrag verteidigt Matuschek erneut den Verkehrsvertrag von 2007 und den 2005 geschlossenen Tarifvertrag. Dabei sei es auch um sichere Arbeitsplätze gegangen. Die Grünen wollten offenbar am liebsten die Mitarbeiter auf die Straße werfen. _mehr

    Im Parlament, 14.02.08
    Jutta Matuschek (Die Linke)
  • Jutta Matuschek (Die Linke), 14.02.08
Klaus-Peter Lüdecke; Quelle: rbb

Klaus-Peter Lüdeke (FDP)

kritisiert die hohen Zugeständnisse des Landes an die BVG-Mitarbeiter, wie den Kündigungsschutz bis zum Rentenalter. Durch die jetzt von ver.di geforderten höheren Löhne werde es zu einer "unverantwortlichen Schuldenerhöhung" kommen. _mehr

    Im Parlament, 14.02.08
    Klaus-Peter Lüdeke (FDP)
  • Klaus-Peter Lüdeke (FDP), 14.02.08
Ingeborg Junge-Reyer; Quelle: rbb

Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD)

warnt im Tarifstreit bei der BVG vor höheren Fahrpreisen in Folge möglicher Lohnsteigerungen. Ein Kreislauf aus höheren Löhnen, höheren Fahrpreisen, weniger Kunden und neuen Schulden der Berliner Verkehrsbetriebe dürfe es nicht geben, so die Senatorin. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Ingeborg Junge-Reyer
  • Ingeborg Junge-Reyer, 15.02.08

 

Vergabegesetz

Auf Vorschlag der Fraktion der SPD wird die Gesetzesvorlage zur Änderung des Berliner Vergabegesetzes diskutiert. Drucksache 16/1155

Matthias Brauner; Quelle: rbb

Matthias Brauner (CDU)

kritisiert, dass sich der Senat in der Debatte um das Vergaberecht nur für die Festsetzung eines Mindestlohnes engagiere, nicht aber für die Interessen der mittelständischen Wirtschaft. "Mehr Schein als Sein" wirft Brauner der Regierung darüber hinaus vor: _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Matthias Brauner (CDU)
  • Matthias Brauner (CDU), 15.02.08
Matthias Brauner und Frank Jahnke; Quelle: rbb

Frank Jahnke contra Matthias Brauner

Jahnke entgegnet auf diesen Vorwurf, die geltende Gesetzeslage lasse dem Senat hier keine andere Möglichkeit. Deshalb wolle der Senat ja das Vergaberecht auch ändern. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Frank Jahnke contra Matthias Brauner
  • Frank Jahnke contra Matthias Brauner, 15.02.08
Stefan Liebich (Die Linke); Quelle: rbb

Stefan Liebich (Die Linke)

erinnert an die Hoffnung der 90er Jahre, den Niedergang der Berliner Industrie durch die Entwicklung der Dienstleistungsbranche zu kompensieren. Stattdessen sei das verarbeitende Gewerbe heute das "Rückgrat der Berliner Wirtschaft". _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Stefan Liebich (Die Linke)
  • Stefan Liebich (Die Linke), 15.02.08
Elisabeth Paus; Quelle: rbb

Elisabeth Paus (Bündnis 90/Die Grünen)

"Der Gesetzentwurf springt deutlich zu kurz", meint die wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion. Sie fordert, neben der Lohnhöhe auch Ökologie, "Fairen Handel" und Gleichstellung zu zentralen Kriterien bei der Auftragsvergabe zu machen. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Elisabeth Paus (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Elisabeth Paus (Bündnis 90/Die Grünen), 15.02.08
Volker Thiel; Quelle: rbb

Volker Thiel (FDP)

Der wirtschaftspolitische Sprecher warnt, der Gesetzentwurf lege die "Axt an die soziale Marktwirtschaft". Die Festlegung eines Mindestlohns sei "systemwidrig" und verhindere den Wettbewerb. Die FDP werde deshalb gegen diesen "Blödsinn" zu Felde ziehen, so Thiel. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Volker Thiel
  • Volker Thiel, 15.02.08

 

Kindergarten-Grundschul-Verzahnung

Auf Antrag der Fraktion der CDU wird diskutiert, wie man eine bessere Verknüpfung von Kindergarten und Grundschule erreichen könnte. Drucksache 16/1113

Sandra Scheerers; Quelle: rbb

Sandra Scheeres (SPD)

Die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion hält teure Modellprojekte für überflüssig. Der Senat habe bereits zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht, um den Übergang von der Kita in die Grundschule zu erleichtern. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Sandra Scheerers (SPD)
  • Sandra Scheerers (SPD), 15.02.08
Emine Demibrücken-Wegner contra Margit Barth; Quelle: rbb

Emine Demirbüken-Wegner (CDU) contra Margit Barth (Die Linke)

Emine Demirbüken-Wegner wirft der Abgeordneten Barth vor, die Realität auszublenden, wenn sie nicht in ihr ideologisches Konzept passe. Margit Barth entgegnet darauf, die Abgeordnete Demirbüke-Wegner habe ihre Rede nicht verstanden. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Emine Demibrücken-Wegner contra Margit Barth
  • Emine Demibrücken-Wegner contra Margit Barth, 15.02.08
Elfi Jantzen; Quelle: rbb

Elfi Jantzen (Bündnis 90/Die Grünen)

unterstützt die Position der CDU-Fraktion, dass die Zusammenarbeit in der frühkindlichen Bildung verbessert werden müsse. Ein Modellprojekt lehnt sie ab, da es in Berlin nicht an Erkenntnissen mangle, sondern an der praktischen Umsetzung. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Elfi Jantzen (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Elfi Jantzen (Bündnis 90/Die Grünen), 15.02.08
Margit Barth; Quelle: rbb

Margrit Barth (Die Linke)

lobt die Schulpolitik des Senats: Dieser habe gute Voraussetzungen für die Verzahnung von Kita und Grundschule geschaffen, die nun flächendeckend umgesetzt werden müssten. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Margit Barth (Die Linke)
  • Margit Barth (Die Linke), 15.02.08
Sascha Steuer; Quelle: rbb

Sascha Steuer (CDU)

bestreitet unter Bezug auf die spontane Fragestunde die ihm vom Abgeordneten der Linksfraktion, Wolfgang Brauer, vorgehaltene Äußerung, an vielen Berliner Schulen hätten "Werkzeuge Margot Honeckers" wieder die Meinungshoheit übernommen. Er sei lediglich von der Zeitung "Neues Deutschland" falsch zitiert worden. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Sascha Steuer (CDU)
  • Sascha Steuer (CDU), 15.02.08
Wolfgang Brauer; Quelle: rbb

Wolfgang Brauer (Die Linke)

weist den Vorwurf Sascha Steuers (CDU) zurück, er habe ihm eine falsche Äußerung unterstellt. Tatsächlich sei Steuer die Äußerung zuzuordnen, an vielen Berliner Schulen hätten die "Werkzeuge Margot Honeckers" die Meinungshoheit übernommen. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Wolfgang Brauer (Die Linke)
  • Wolfgang Brauer (Die Linke), 15.02.08

 

Haltung Berlins zum EU-Reformvertrag

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert den Senat auf, sich bei der Bundesregierung für die Ratifizierung des EU-Reformvertrags einzusetzen. Drucksache 16/1167

Günther Krug; Quelle: rbb

Günther Krug (SPD)

erinnert daran, dass SPD-Außenminister Steinmeier am Zustandekommen des Vertragsentwurfs beteiligt war. Seine Partei werde alles dafür tun, dass "Europa vorankomme", der Senat habe auf die Verabschiedung des EU-Vertrages aber keinen Einfluss. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Günther Krug (SPD)
  • Günther Krug (SPD), 15.02.08
Oliver Scholz; Quelle: rbb

Oliver Scholz (CDU)

fordert alle Abgeordneten auf, ein klares Bekenntnis zu den Zielen des EU-Vertrags abzulegen. Der Senat müsse außerdem helfen, die öffentliche Akzeptanz der Berliner für die Europäische Einigung und den Verfassungsentwurf zu stärken. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Oliver Scholz (CDU)
  • Oliver Scholz (CDU), 15.02.08
Martina Michels; Quelle: rbb

Martina Michels (Die Linke)

Die europapolitische Sprecherin der Fraktion der Linken will nicht "schnell ja sagen", sondern eine breite Diskussion über Chancen und Risiken des EU-Reformvertrags führen. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Martina Michels (Die Linke)
  • Martina Michels (Die Linke), 15.02.08
Ingeborg Eichstädt-Bohlig; Quelle: rbb

Franziska Eichstädt-Bohlig (Bündnis 90/Die Grünen)

weist die Äußerung von Frau Matuschek (Die Linke) zurück, die Grünen wollten die BVG zerschlagen. Dies entspreche nicht der Wahrheit. Wie ihr Parteikollege Esser fordert sie ein Stufenkonzept zur schrittweisen Anpassung der Tarife. _mehr

    Im Parlament, 14.02.08
    Franziska Eichstädt-Bohlig (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Franziska Eichstädt-Bohlig (Bündnis 90/Die Grünen), 14.02.08
Mirko Dragowski; Quelle: rbb

Mirco Dragowski (FDP)

wirft der Linksfraktion vor, die wolle mit der Forderung nach einem Referendum den EU-Vertrag nur "beerdigen, egal wie". Der Vertrag mache die EU aber handlungsfähiger und demokratischer. Deshalb unterstütze seine Fraktion den Antrag der Grünen. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Mirko Dragowski (FDP)
  • Mirko Dragowski (FDP), 15.02.08

 

Modellversuch Bürgerschule

Auf Antrag der Fraktion der FDP wird die Bürgerschule für Berlin als Modellversuch für eine neue Schulpolitik diskutiert. Drucksache 16/1158

Mieke Senftleben; Quelle: rbb

Mieke Senftleben (FDP)

bescheinigt auch der SPD-Abgeordneten Scheeres "Probleme mit der Wirklichkeit". Die Projekte des Senats für die bessere Verzahnung von Kita und Grundschule seien erfolglos. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Mieke Senftleben (FDP)
  • Mieke Senftleben (FDP), 15.02.08
Lars Oberg; Quelle: rbb

Lars Oberg (SPD)

es überrasche ihn nicht, dass die FDP für die Überwindung der staatlichen Schulen eintrete. Dieser Idee könne die SPD aber wenig abgewinnen. Sie werde nicht zulassen, dass die FDP die "Axt an das staatliche Schulsystem anlegen" werde. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Lars Oberg (SPD)
  • Lars Oberg (SPD), 15.02.08
Steffen Zillich; Quelle: rbb

Steffen Zillich (Die Linke)

räumt ein, dass die FDP teilweise richtige Forderungen stelle, wie nach mehr Eigenständigkeit der Schulen, mehr pädagogischer Verantwortung und nach Abbau von Bürokratie und Gängelung. Die Idee der Bildungsgutscheine lehne er jedoch ab, da sie nur die guten Schulen stärken würde. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Steffen Zillich (Die Linke)
  • Steffen Zillich (Die Linke), 15.02.08
Mieke Senftleben und Steffen Zillich; Quelle: rbb

Mieke Senftleben contra Steffen Zillich

Senftleben (FDP) erläuterte ihr Modell der Schulgutscheine. Zillich lehnte die seiner Ansicht nach "radikale Umstellung auf ein marktbasiertes Bildungssystem" ab. Dies werde nicht zu mehr Gerichtigkeit führen. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Mieke Senftleben contra Steffen Zillich
  • Mieke Senftleben contra Steffen Zillich, 15.02.08
Öczan Mutlu; Quelle: rbb

Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen)

lehnt die Bürgerschule und Bildungsgutscheine für alle ab. Die Erfahrungen der USA zeigten, dass dadurch Spaltungstendenzen in der Gesellschaft Vorschub geleistet werde. Sie führten zu "Elite- und Restschulen". _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen), 15.02.08

 

Volksentscheid

Die Fraktion der FDP plädiert für ein Gesetz zur besseren Verständlichkeit von Volks- und Bürgerentscheiden.
Das Bezirksverwaltungsgesetz und das Gesetz über Volksinitiative und Volksentscheid sollen geändert werden. Drucksache 16-0831

Sebastian Kluckert; Quelle: rbb

Sebastian Kluckert (FDP)

"Wir haben keine Angst vor dem Bürger!" Der rechtspolitische Sprecher der FDP-Fraktion begrüßt die Erleichterung von Bürgerbegehren und Volksentscheiden, kritisiert aber,... _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Sebastian Kluckert (FDP)
  • Sebastian Kluckert (FDP), 15.02.08
Fritz Felgentreu; Quelle: rbb

Fritz Felgentreu (SPD)

weist den Vorwurf der "Arroganz" zurück und verteidigt den Beschluss zur Schließung Tempelhofs. Der rechtspolitische Sprecher lobt aber den parteiübergreifenden Konsens für mehr Bürgerbeteiligung und fordert die Fraktionen auf, letzte Differenzen zu überwinden. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Fritz Felgentreu (SPD)
  • Fritz Felgentreu (SPD), 15.02.08
Cornelia Seibeld; Quelle: rbb

Cornelia Seibeld (CDU)

gibt zu, dass die CDU ihre anfänglichen Vorbehalte gegen die direkte Demokratie überwinden musste. Umso mehr freue sie sich darauf, mit der FDP den ersten Volksentscheid gegen die Schließung des Flughafens Tempelhof zum Erfolg zu führen. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Cornelia Seibeld (CDU)
  • Cornelia Seibeld (CDU), 15.02.08
Klaus Lederer; Quelle: rbb

Klaus Lederer (Die Linke)

erinnert daran, dass CDU und FDP sich lange gegen die Einführung von mehr direkter Demokratie gesperrt hätten. Gemessen daran seien deren aktuelle Vorwürfe gegen den Senat "ganz schön keck". _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Klaus Lederer (Die Linke)
  • Klaus Lederer (Die Linke), 15.02.08

 

Perspektive der Berliner Industrie

Große Anfrage der Fraktion der SPD und der Fraktion Die Linke zur wirtschaftlichen Zukunft der Berliner Industrie. Drucksache 16/0873

Frank Jahnke (SPD); Quelle: rbb

Frank Jahnke (SPD)

wirft Pflüger (CDU) vor, den Standort Berlin schlecht zu reden und die schwierige historische Ausgangssituation nicht zu berücksichtigen. Die rot-rote Koalition habe "den Karren aus dem Dreck gezogen" und den richtigen Weg eingeschlagen. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Frank Jahnke (SPD)
  • Frank Jahnke (SPD), 15.02.08
Harald Wolf; Quelle: rbb

Harald Wolf (Die Linke) Wirtschaftssenator

Der Wirtschaftssenator sieht die Berliner Industrie im Aufwind. Der Niedergang des Standortes sei gestoppt, Umsätze und Beschäftigung nähmen zu. Das erläutert Wolf in einem detaillierten Überblick über die Entwicklung der einzelnen Branchen. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Harald Wolf
  • Harald Wolf, 15.02.08
Friedbert Pflüger (CDU); Quelle: rbb

Friedbert Pflüger (CDU)

Der Fraktionsvorsitzende warnt davor, die wirtschaftliche Entwicklung schön zu reden. Die positive Entwicklung in Berlin sei keine Leistung des Berliner Senats, sondern Folge der guten bundesweiten Konjunktur. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Friedbert Pflüger (CDU)
  • Friedbert Pflüger (CDU), 15.02.08
Volker Thiel; Quelle: rbb

Volker Thiel (FDP)

will die Erfolge nicht klein reden. Trotzdem müsse der Senat die Rahmenbedingungen für die Ansiedlung neuer Betriebe verbessern, so der wirtschaftspolitische Sprecher: Ohne industrielle Arbeitsplätze habe Berlin keine wirtschaftliche Zukunft. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Volker Thiel (FDP)
  • Volker Thiel (FDP), 15.02.08

 

Schnelle Hilfe für Berlin

Die Fraktion der FDP fordert, dass die Feuerwehr Schutzziele einhalten können muss (Drucksache 16-0877)und eine Optimierung der Notrufannahme. (Drucksache 16-0795)

Björn Matthias Jotzo (FDP); Quelle: rbb

Björn Matthias Jotzo (FDP)

sieht dringenden Handlungsbedarf, die Notrufannahme zu optimieren. Es gehe nicht an, dass Bürger im Durchschnitt vier bis fünf Minuten in der Telefon-Warteschleife hingen. In 50 Prozent aller Fälle dauere es dann 50 Minuten, ehe die Feuerwehr bzw. der Rettungsdienst komme. Dies sei ein skandalöser Zustand. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Björn Matthias Jotzo (FDP)
  • Björn Matthias Jotzo (FDP), 15.02.08
Thomas Kleineidam (SPD); Quelle: rbb

Thomas Kleineidam (SPD)

wirft seinem Vorredner Jotzo (FDP) eine "Skandalisierung" vor. Der Vorschlag, der Bürger solle in der Warteschleife nach der Wahl des Notrufs 112 über die Dringlichkeit seines Anliegens selbst entscheiden - beispielsweise über ein Callcenter o.ä. - sei eine Zumutung. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Thomas Kleineidam (SPD)
  • Thomas Kleineidam (SPD), 15.02.08
Peter Luther (CDU) ; Quelle: rbb

Peter Luther (CDU)

bezeichnet es als eine Selbstverständlichkeit, dass die Schnelle Medizinische Hilfe auch schnell sei. Darin seien sich doch alle Abgeordneten einig. Er verstehe nicht den Unmut der Regierung über den FDP-Antrag. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Peter Luther (CDU)
  • Peter Luther (CDU), 15.02.08
Marion Seelig (Die Linke); Quelle: rbb

Marion Seelig (Die Linke)

hält den Vorschlag der FDP, der Anrufer solle am Telefon per Taste über die Priorität seines Anliegens entscheiden, nicht für sinnvoll. Dies entspreche nicht der Lebenswirklichkeit. Selbstverständlich fahre die Feuerwehr schneller zu einem Bürger mit Herzinfarkt als zu einem mit Wasserschaden. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Marion Seelig (Die Linke)
  • Marion Seelig (Die Linke), 15.02.08
Benedikt Lux (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Benedikt Lux (Bündnis 90/Die Grünen)

bewertet die zwei Anträge der FDP als zwei kleine "Stückwerke". Defizite sehe er auch, so bei der Sprachkompetenz der Feuerwehrleute. Er schlug vor, die Debatte noch einmal im Innenausschuss zu führen. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Benedikt Lux (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Benedikt Lux (Bündnis 90/Die Grünen), 15.02.08

Altersgerechtes Wohnen

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert eine Unterstützung und Verbesserung altersgerechten Wohnens.(Drucksache16/0616) Der Antrag wurde abgelehnt. Debattiert wird der Antrag der Fraktion der SPD und der Fraktion Die Linke Wohnen im Alter (Drucksache 16/0981)

Ülker Radziwill (SPD); Quelle: rbb

Ülker Radziwill (SPD)

begründet den Antrag und machte deutlich, wie wichtig für Berlin angesichts der demografischen Entwicklung das Thema "Wohnen im Alter" sei. Dabei gehe es vor allem um "Gütekriterien für altersgerechtes Wohnen". _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Ülker Radziwill (SPD)
  • Ülker Radziwill (SPD), 15.02.08
Jasenka Villbrandt (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Jasenka Villbrandt (Bündnis 90/Die Grünen)

verweist darauf, dass in Berlin die Altersarmut zunehmen wird. Sie fordert ein integratives seniorenpolitisches Konzept. Nötig seien altersgerechte, barrierefreie Wohnungen, die sich auch Menschen ohne großes Einkommen leisten könnten. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Jasenka Villbrandt (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Jasenka Villbrandt (Bündnis 90/Die Grünen), 15.02.08
Uwe Doering (Die Linke); Quelle: rbb

Uwe Doering (Die Linke)

räumt ein, dass noch viel zu tun ist. Wohnen im Alter habe viele Facetten, die über die vier Wände weit hinaus gingen. Notwendig sei ein gesamtstädisches Konzept. Der Senat werde - wie beschlossen - bis Ende 2008 ein Demografiekonzept vorlegen. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Uwe Doering (Die Linke)
  • Uwe Doering (Die Linke), 15.02.08
René Stadtkewitz (CDU); Quelle: rbb

René Stadtkewitz (CDU)

spricht sich für eine Enquete-Komission aus. Dies sei der richtige Weg, um alle Fragen, die mit dem Wohnen im Alter zusammenhängen, zu beraten. Er forderte die SPD auf, der Einsetzung dieser Komission zuzustimmen. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    René Stadtkewitz (CDU)
  • René Stadtkewitz (CDU), 15.02.08
Klaus-Peter von Lüdeke (FDP); Quelle: rbb

Klaus-Peter von Lüdeke (FDP)

schlägt vor, gutsituierte Pensionäre in die Stadt zu locken. Es gebe viele Parks und ein großes kulturelles Angebot. Sie könnten so Geld in die Stadt bringen, sagte von Lüdeke als letzter Redner des Tages zu später Stunde. _mehr

    Im Parlament, 15.02.08
    Klaus-Peter von Lüdeke (FDP)
  • Klaus-Peter von Lüdeke (FDP), 15.02.08

Landespolitik im rbb

Logo: Abendschau, Quelle: rbb

Abendschau

Das Nachrichtenmagazin für Berlin. Täglich 19.30 Uhr _mehr

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Informationen über die Abgeordneten, Termine, Sitzungsprotokolle und ausführliche Hintergründe zur parlamentarischen Arbeit im Internetangebot des Abgeordnetenhauses Berlin [parlament-berlin.de]

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24. Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses am 14. Februar 2008 _mehr

© Rundfunk Berlin-Brandenburg

http://www.rbb-online.de/imparlament/berlin/2008/14_februar/14_02_2008_24_sitzung.html

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