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rbbonline | Abgeordnetenhaus Berlin | 2008 | 24. April

Im Parlament
Im Parlament
Bild zum Volksentscheid über Tempelhof, Quelle: rbb

24. April 2008

28. Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses

Drei Tage vor dem Volksentscheid zu Tempelhof debattierte das Abgeordnetenhaus noch einmal über die Zukunft des Flughafens. In der Aktuellen Stunde prallten erneut die gegensätzlichen Meinungen der Tempelhof-Befürworter sowie der Gegner aufeinander. _mehr

Geschäftliches

Tempelhof-Schild im Abgeordntenhaus Berlin; Quelle: rbb

Begründung und Abstimmung des Themas der Aktuellen Stunde

Bei dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses, Walter Momper, gingen vier Anträge für die Aktuelle Stunde ein. Alle drei Oppositionsfraktionen wollten das Thema Tempelhof debattieren. _mehr

    Im Parlament, 24.04.08
    Begründung und Abstimmung des Themas der Aktuellen Stunde
  • Begründung und Abstimmung des Themas der Aktuellen Stunde, 24.04.08

Fragestunden

Harald Wolf/Canan Bayram und Mädchen, die anlässlich des Girlsdays im Abgeordntenhaus Berlin sin

Mündliche Anfragen

Dabei geht es u.a. um die jüngste Berliner Bildungsstudie "Element" und um das neue Bundesfamilienrecht zur Eindämmung der Verwahrlosung von Kindern. Anlässlich des Girls Days wird gefragt, ob das Interesse der jungen Frauen und Mädchen für Berufe in männerdominierten Bereichen zugenommen hat. Alle Anfragen (pdf) _mehr

    Im Parlament, 24.04.08
    Mündliche Anfragen
  • Mündliche Anfragen, 24.04.08
Klaus Wowereit beantwortet eine Frage der CDU-Abgeordneten Margit Görsch; Quelle: rbb

Spontane Fragestunde

Zu den Themen gehört die Kampagne des Vattenfall-Konzerns für ein Kohlekraftwerk in Berlin. Die Frage nach der drohenden Lärmbelastung für die Anwohner der ILA im Mai nutzt Klaus Wowereit zu einem kurzen Tempelhof-Statement. _mehr

    Im Parlament, 24.04.08
    Spontane Fragestunde
  • Spontane Fragestunde, 24.04.08

Aktuelle Stunde

<b>Thema: Berlin vor dem Volksentscheid für den Flughafen Tempelhof</b>

Das Thema wird auf Antrag der CDU-Fraktion in Verbindung mit mehreren Beschlussempfehlungen des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr diskutiert. Es findet eine sehr emotionale Debatte statt.

Friedbert Pflüger; Quelle: rbb

Friedbert Pflüger (CDU)

Der Fraktionschef greift scharf den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) an. Seine Weigerung, einen möglichen Sieg der Tempelhof-Befürworter zu respektieren, sei die "Arroganz der Macht". _mehr

    Im Parlament, 24.04.08
    Friedbert Pflüger (CDU)
  • Friedbert Pflüger (CDU), 24.04.08
Wolfgang Albers; Quelle: rbb

Wolfgang Albers (Die Linke)

fragt den CDU-Fraktionschef Pflüger, wie er denn zu den Zielen der ICAT stehe, Tempelhof "auf Dauer" als Verkehrsflughafen zu erhalten. Dies würde bedeuten, dass an 365 Tagen im Jahr alle sieben Minuten zwischen 6 und 22 Uhr ein Flugzeug lande. Genau darum... _mehr

    Im Parlament, 24.04.08
    Wolfgang Albers (Die Linke)
  • Wolfgang Albers (Die Linke), 24.04.08
Friedbert Pflüger; Quelle: rbb

Friedbert Pflüger (CDU)

erwidert, es gehe zunächst darum, dass der Senat das Ende der Betriebsgenehmigung für Tempelhof zum 31.10. zurücknehmen müsse. Der Flughafen solle als Verkehrsflughafen zumindest bis zum Start des BBI offengehalten werde. Danach müssten der Bund, Berlin und Brandenburg neu verhandeln. _mehr

    Im Parlament, 24.04.08
    Friedbert Pflüger (CDU)
  • Friedbert Pflüger (CDU), 24.04.08
Michael Müller; Quelle: rbb

Michael Müller (SPD)

Der SPD-Fraktionsvorsitzende wirft Pflüger Verschleierungstaktik und Populismus vor. Es gebe keine Chance für Tempelhof als Verkehrsflughafen. Dies sei "juristisch unstrittig". Es sei "eine Schande", wie Pflüger argumentiere. _mehr

    Im Parlament, 24.04.08
    Michael Müller
  • Michael Müller, 24.04.08
Friedbert Pflüger (CDU); Quelle: rbb

Friedbert Pflüger (CDU)

wendet sich gegen den Vorwurf, er würde parteipolitisch agieren. Auch Helmut Schmidt, Peer Steinbrück (beide SPD), Angela Merkel, die IHK und die Handwerkskammer unterstützten die Bürgerinitiative für die Offenhaltung des Flughafens. _mehr

    Im Parlament, 24.04.08
    Friedbert Pflüger (CDU)
  • Friedbert Pflüger (CDU), 24.04.08
Christian Gaebler; Quelle: rbb

Christian Gaebler (SPD)

Der SPD-Verkehrspolitiker betont, ein Volksentscheid könne weder Planungsrecht noch Gerichtsurteile ändern. Tempelhof sei unwirtschaftlich und koste den Berliner Steuerzahler jährlich Millionen. _mehr

    Im Parlament, 24.04.08
    Christian Gaebler (SPD)
  • Christian Gaebler (SPD), 24.04.08
Rainer Ueckert; Quelle: rbb

Rainer Ueckert (CDU)

wirft Gaebler (SPD) vor, falsch aus dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes zu zitieren. So könnten Tempelhof und Tegel sehr wohl bis zu sechs Monate nach der Eröffnung des Großflughafens BBI offen gehalten werden. _mehr

    Im Parlament, 24.04.08
    Rainer Ueckert (CDU)
  • Rainer Ueckert (CDU), 24.04.08
Christian Gaebler; Quelle: rbb

Christian Gaebler (SPD)

fragt, warum Bund und Bahn jetzt 60 Millionen Euro für Tempelhof versprächen, aber kein Geld für die Dresdner Bahn hätten. Im übrigen möchte er gern wissen, wer die millionenschwere Kampagne der ICAT für Tempelhof finanziere. _mehr

    Im Parlament, 24.04.08
    Christian Gaebler (SPD)
  • Christian Gaebler (SPD), 24.04.08
Franziska Eichstädt-Bohlig; Quelle: rbb

Franziska Eichstädt-Bohlig (Bündnis 90/Die Grünen)

Die Fraktionschefin erläutert noch einmal dezidiert den Inhalt des Volksentscheides. Viele Argumente gingen völlig am Thema vorbei. So könne man beispielsweise in Tempelhof künftig auch "wunderbar der Luftbrücke gedenken, ohne dass man täglich nach Brüssel oder sonst wohin fliegt". _mehr

    Im Parlament, 24.04.08
    Franziska Eichstädt-Bohlig (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Franziska Eichstädt-Bohlig (Bündnis 90/Die Grünen), 24.04.08
Carola Bluhm (Die Linke); Quelle: rbb

Carola Bluhm (Die Linke)

Die Fraktionschefin lässt keinen Zweifel daran, dass der Flughafen Tempelhof geschlossen werde. Der Senat werde auf keinen Fall den Großflughafen Schönefeld gefährden und einen Baustopp riskieren. _mehr

    Im Parlament, 24.04.08
    Carola Bluhm (Die Linke)
  • Carola Bluhm (Die Linke), 24.04.08
Martin Lindner (FDP); Quelle: rbb

Martin Lindner (FDP)

Der Fraktionsvorsitzende begrüßt den Volksentscheid und tritt für eine dauerhafte Offenhaltung Tempelhofs parallel zum BBI ein. Wenn er allerdings "Brandenburger Minister wäre", würde er beim Volksentscheid auch mit NEIN stimmen. _mehr

    Im Parlament, 24.04.08
    Martin Lindner (FDP)
  • Martin Lindner (FDP), 24.04.08
Ratzmann; Quelle: rbb

Volker Ratzmann (Bündnis 90/Die Grünen)

Der Grünen-Fraktionschef sieht die Zukunft Berlins gefährdet, wenn der Großflughafen BBI gefährdet werde. Es gehe um Schadenersatzklagen in Milliardenhöhe, die auf die Stadt zukämen, wenn Tempelhof offengehalten werde. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Volker Ratzmann (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Volker Ratzmann (Bündnis 90/Die Grünen), 25.04.08
Martin Lindner (FDP); Quelle: rbb

Martin Lindner (FDP)

geht in seinem 2. Redebeitrag auf seinen Vorredner Ratzmann ein. Es gehe im Volksentscheid gar nicht um die "dauerhafte Offenhaltung Tempelhofs als Verkehrsflughafen". Über die Dauer müsse später noch einmal nachgedacht werden. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Martin Lindner (FDP)
  • Martin Lindner (FDP), 25.04.08
Klaus Wowereit (SDP); Quelle: rbb

Klaus Wowereit (SDP)

Der Regierende Bürgermeister äußerte Verständnis für die emotionale Debatte. Ein Offenhalten Tempelhofs als Verkehrsflughafen gefährde aber BBI. Das sei die Rechtslage. Wer etwas anderes behaupte, verdumme das Volk, sagte Wowereit an die Adresse des CDU-Fraktionschefs Pflüger. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Klaus Wowereit
  • Klaus Wowereit, 25.04.08

Berliner Kinder in Europa

Drucksache 16/1375 (pdf)

Die FDP-Fraktion will "Berliner Kinder und Jugendliche besser auf Europa vorbereiten". In ihrem Antrag fordert sie den Senat auf, ein Konzept zur Förderung des Europagedankens vorzulegen. Dabei geht es ihr u.a. um das das Erlernen europäischer Sprachen und um die Thematisierung europapolitischer Themen in den Schulen. Drucksache 16/1375 (pdf)

Mirco Dragowski (FDP); Quelle: rbb

Mirco Dragowski (FDP)

fordert den Senat im Namen seiner Fraktion auf, ein Konzept vorzulegen, um den Europagedanken bei Kindern und Jugendlichen zu fördern. Z.B. sollten schon in Kitas Fremdsprachen spielerisch angeboten und bilinguale Abschlüsse an den Schulen ausgebaut werden. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Mirco Dragowski (FDP)
  • Mirco Dragowski (FDP), 25.04.08
Felicitas Tesch (SPD); Quelle: rbb

Felicitas Tesch (SPD)

unterstützt prinzipiell das Anliegen der FDP. Der Antrag sei aber überflüssig, da bereits viel getan werde, nichts "eingeführt" werden müsse. Berlin habe u.a. 85 bilinguale Kita, in denenen auch Muttersprachler die Jüngsten auf die Europaschulen vorbereiteten. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Felicitas Tesch (SPD)
  • Felicitas Tesch (SPD), 25.04.08
Oliver Scholz (CDU); Quelle: rbb

Oliver Scholz (CDU)

wirft dem Senat vor, für ihn sei das Wort Europa zum Reizwort geworden. Die Linke gehe sogar soweit, dass sie den Vertrag von Lissabon als Niederlage für die Demokratie bezeichne. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Oliver Scholz (CDU)
  • Oliver Scholz (CDU), 25.04.08
Stefan Liebich (Die Linke) vs. Scholz (CDU); Qielle: rbb

Stefan Liebich (Die Linke) contra Oliver Scholz (CDU)

Zur Bewertung des Lissabon-Vertrages vom Herbst 2007 durch einzelne Politiker ihrer Parteien liefern sich beide einen kurzen Schlagabtausch. Den FDP-Antrag "Kinder in Europa" betreffend, ruft Scholz die Abgeordneten zur Zustimmung auf. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Stefan Liebich (Die Linke) vs. Oliver Scholz (CDU)
  • Stefan Liebich (Die Linke) vs. Oliver Scholz (CDU), 25.04.08
Gabriele Hiller (Die Linke); Quelle: rbb

Gabriele Hiller (Die Linke)

kritisiert, dass die FDP bei ihren Vorschlägen nicht berücksichtige, dass 40 Prozent der Berliner Kinder von Armut betroffen sind: Was nützten Austauschprogramme, wenn die Eltern sie nicht bezahlen könnten. Rot-rot setze andere Prioritäten. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Gabriele Hiller (Die Linke)
  • Gabriele Hiller (Die Linke), 25.04.08
Mieke Senftleben (FDP) vs. Hiller (Die Linke); Quelle: rbb

Mieke Senftleben (FDP) contra Gabriele Hiller (Die Linke)

wird fortgesetzt... _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Mieke Senftleben (FDP) vs. Hiller (Die Linke)
  • Mieke Senftleben (FDP) vs. Hiller (Die Linke), 25.04.08
Clara Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Clara Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen)

empfindet den Antrag der Liberalen als unvollständig, weil die Vorschläge ausschließlich Kita und Schulen betreffen. Europa sei für Kinder und Jugendliche viel erlebbarer in außerschulischen Angeboten, meint sie. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Clara Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Clara Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen), 25.04.08
Gabriele Hiller (Die Linke) vs. Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Gabriele Hiller (Die Linke) contra Clara Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen)

beharrt auf der kritischen Haltung der Linken zum EU-Reformvertrag. Sie lädt Clara Herrmann zu einem gemeinsamen Schulbesuch am 6. Mai ein, wo beide dann mit den Jugendlichen "ausgeglichen" über das Thema Europa sprechen könnten. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Gabriele Hiller (Die Linke) vs. Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Gabriele Hiller (Die Linke) vs. Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen), 25.04.08

Personalsituation an Schulen

Große Anfrage der Regierungsfraktionen

Die Fraktion der SPD und die Linksfraktion wollen vom Senat Auskunft über die aktuelle Personalsituation an den Berliner Schulen. Dabei geht es um die Ausstattung der Schulen mit Lehrkräften zum Schuljahresbeginn 2007/2008 und die mittelfristige Lehrerbedarfsplanung im Land Berlin bis 2015/16. Drucksache 16/0838 (pdf)

Bildungssenator Jürgen Zöllner (SDP); Quelle: rbb

Jürgen Zöllner (SDP)

Der Bildungssenator räumt ein, dass das Ziel des neuen "Systems der Lehrerzuweisung" noch nicht erreicht wurde. Die Schulen sollen künftig zwei Monate früher als bisher wissen, wie viele und welche Lehrer sie bekommen. In diesem Jahr sei man erst einen Monat schneller. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Bildungssenator Jürgen Zöllner (SDP)
  • Bildungssenator Jürgen Zöllner (SDP), 25.04.08
Felicitas Tesch (SPD); Quelle: rbb

Felicitas Tesch (SPD)

Zur Begründung der Anfrage sagt die Vertreterin der SPD-Fraktion im Bildungsausschuss, man nehme die Sorgen der Schulen ernst. Sie wertet es als "Riesenerfolg" gegenüber den letzten Jahren, dass die dauerkranken Lehrer aus dem Bestand an Lehrkräften herausgerechnet wurden. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Felicitas Tesch (SPD)
  • Felicitas Tesch (SPD), 25.04.08
Sascha Steuer (CDU); Quelle: rbb

Sascha Steuer (CDU)

wirft dem Senat "anderthalb Jahre Beschäftigung auf den Spielwiesen idelogischer Bildungspolitik" vor. Der Erfolg der Bildungspolitik hänge aber nicht an den 11 Gemeinschaftsschulen, sondern an der Frage, wie viel Unterricht an den anderen 800 Schulen ausfalle. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Sascha Steuer (CDU)
  • Sascha Steuer (CDU), 25.04.08
Steffen Zillich (Die Linke); Quelle: rbb

Steffen Zillich (Die Linke)

hält es wegen der Komplexität des Themas und der vielen Details nicht für die richtige Entscheidung, die große Anfrage im Plenum zu behandeln. Sie gehöre in den Ausschuss und werde dort auch ausführlich beraten. Der Senat habe aber darauf bestanden, dass die Anfrage ins Plenum komme. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Steffen Zillich (Die Linke)
  • Steffen Zillich (Die Linke), 25.04.08
Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen)

bezweifelt ebenfalls, dass die Anfrage im Plenum am richtigen Platz ist. Eine durchschnittliche Lehrer-Ausstattung mit 100 Prozent bedeute nicht, dass in den Schulen "vor Ort" alle Stellen besetzt seien. Der Unterrichtsausfall liege über 10 Prozent. Berlin biete keine Anreize für den Lehrerberuf. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen), 25.04.08
Mieke Senftleben (FDP); Quelle: rbb

Mieke Senftleben (FDP)

bezeichnet den Auftritt des Bildungssenators als enttäuschend und blamabel. Bewerbungsverfahren bei Vertretungen an den Schulen dauerten zu lange. Bevor eine Vertretung antrete, sei die erkrankte Lehrkraft schon wieder an der Schule. Man müsse dezentralisieren. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Mieke Senftleben (FDP)
  • Mieke Senftleben (FDP), 25.04.08

Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen

Die CDU-Fraktion wirft dem Senat vor, zu wenig gegen den Alkoholholkonsum von Jugendlichen zu tun. Anlässlich des 1. Todestages eines jungen Berliner Gymnasiasten bringt sie den Antrag "Exzessiver Alkoholkonsum und Ankündigungspolitik des Senates" ins Parlament. Der Antrag wurde nach der Debatte in die zuständigen Ausschüsse überwiesen.

Emine Demirbüken-Wegner (CDU); Quelle: rbb

Emine Demirbüken-Wegner (CDU)

beklagt, dass es keine "ordentliche Zusammenarbeit zwischen Jugendämtern, Ordnungsämtern und Polizei" gibt. Auch im Senat schiebe ein Senator die Verantwortung auf den anderen Senator - so die familienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Emine Demirbüken-Wegner (CDU)
  • Emine Demirbüken-Wegner (CDU), 25.04.08
Sandra Scheeres (SPD); Quelle: rbb

Sandra Scheeres (SPD)

sieht keine dramatische Zuspitzung der Situation, wie die CDU mit ihrem Antrag suggeriere. Das Bild, das die CDU vermittle, wonach die meisten Jugendlichen ein Alkoholproblem hätten, entspreche nicht den Tatsachen. Es sei eine kleine Gruppe, die exzessiv Alkohol konsumiere. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Sandra Scheeres (SPD)
  • Sandra Scheeres (SPD), 25.04.08
Emine Demirbüken-Wegner (CDU); Quelle: rbb

Emine Demirbüken-Wegner (CDU)

fühlt sich "wie in einem falschen Film". Besonders moniert sie die Äußerung ihrer Vorrednerin Sandra Scheeres (SPD), nach der es sich um eine "kleine Gruppe von Jugendlichen" handle, die Alkohol exzessiv konsumierten. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Emine Demirbüken-Wegner (CDU)
  • Emine Demirbüken-Wegner (CDU), 25.04.08
Sandra Scheeres (SPD); Quelle: rbb

Sandra Scheeres (SPD)

listet die Angebote des Senats auf und weist die Vorwürfe von Emine Demirbüken-Wegner(CDU) zurück. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Sandra Scheeres (SPD)
  • Sandra Scheeres (SPD), 25.04.08
Benedikt Lux (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Benedikt Lux (Bündnis 90/Die Grünen)

fordert eine ehrliche Debatte jenseits von Alarmismus. Zugleich verweist er auf die Vorschläge seiner Fraktion. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Benedikt Lux (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Benedikt Lux (Bündnis 90/Die Grünen), 25.04.08
Wolfgang Albers (Die Linke); Quelle: rbb

Wolfgang Albers (Die Linke)

setzt sich vor allem für eine zivilgesellschaftliche Lösung des Alkoholproblems ein. Die CDU fragt er, warum sie nicht schon zu ihren Regierungszeiten das Problem, das sie heute beklage, angegangen sei. In der Zeit seien doch die Eltern der ... _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Wolfgang Albers (Die Linke)
  • Wolfgang Albers (Die Linke), 25.04.08
Mirco Dragowski (FDP); Quelle: rbb

Mirco Dragowski (FDP)

meint, die Nachrichten der letzten Wochen zeigten, dass die Gesundheitssenatorin das Problem des Alkoholmissbrauchs noch nicht gelöst habe. Seine Fraktion werde daher dem Antrag der CDU zustimmen. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Mirco Dragowski (FDP)
  • Mirco Dragowski (FDP), 25.04.08

Problem Bus-Spuren

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Die Abgeordneten debattieren den Antrag der Fraktion der SPD und der Linksfraktion "Busspuren für den Nahverkehr sichern". Beide Fraktionen wollen mit einigen Maßnahmen erreichen, dass Busspuren dem ÖPNV auch wirklich zur Verfügung stehen.

Jutta Matuschek (Die Linke); Quelle: rbb

Jutta Matuschek (Die Linke)

begründet den Antrag der Regierungsfraktionen, wonach sich der Senat für die ausschließliche Nutzung der Busspuren durch den Nahverkehr stark machen solle. SPD und Linke schlagen u.a. eine öffentliche Kampagne vor, die die Akzeptanz dieser Fahrbahnen erhöhen soll. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Jutta Matuschek (Die Linke)
  • Jutta Matuschek (Die Linke), 25.04.08
Rainer Ueckert (CDU); Quelle: rbb

Rainer Ueckert (CDU)

zeigt sich verwundert über den Antrag. Schließlich würden SPD und Linke seit sieben Jahren in der Regierung sitzen. Die meisten Busspuren stammten aus der Zeit davor. Zugleich verwies er auf den "Schilder-Irrsinn" auf diesen Strecken. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Rainer Ueckert (CDU)
  • Rainer Ueckert (CDU), 25.04.08
Ellen Haussdörfer (SPD); Quelle: rbb

Ellen Haussdörfer (SPD)

verweist auf die hohe Zufriedenheit der täglich 3,4 Millionen Fahrgäste mit dem öffentlichen Nahverkehr Berlins. Das hänge auch mit der Akzeptanz der Busspuren zusammen, wenngleich sie verbesserungswürdig seien. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Ellen Haussdörfer (SPD)
  • Ellen Haussdörfer (SPD), 25.04.08
Felicitas Kubala (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Felicitas Kubala (Bündnis 90/Die Grünen)

ist sich einig mit dem CDU-Redner: Der Senat habe das "wirklich vorteilhafte verkehrs- und umweltpolitische Konzept der Busspuren in den letzten Jahren zur Farce verkommen lassen". Auch Kubala lehnt eine Öffentlichkeitskampagne ab. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Felicitas Kubala (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Felicitas Kubala (Bündnis 90/Die Grünen), 25.04.08
Klaus-Peter von Lüdeke (FDP); Quelle: rbb

Klaus-Peter von Lüdeke (FDP)

pflichtet den Vorrednern der Opposition bei: SPD und Linke würden den Senat stellen und seien so in der Lage, ihre Vorschläge für eine bessere Fahrbahnmarkierung und Beschilderung selbst umzusetzen. Dafür müssten sie keinen Antrag stellen. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Klaus-Peter von Lüdeke (FDP)
  • Klaus-Peter von Lüdeke (FDP), 25.04.08

Innerstädtische Verkehrsleistungen

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert den Senat in ihrem Antrag "Verkehrsleistungen mittelstandsfreundlich und umweltgerecht vergeben" auf, sicherzustellen, dass die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bei der Vergabe von Verkehrsleistungen an private Dritte eine Reihe entsprechender Vorgaben einhalten.

Andreas Otto (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Andreas Otto (Bündnis 90/Die Grünen)

nennt in der Begründung des Antrags die BVG einen Monopolisten, für den man sich nicht einseitig verwenden dürfe. Das zeige auch die gegenwärtige Streiksituation. Andere Verkehrsunternehmen seien obendrein umweltfreundlicher. Ihnen sei aber gekündigt worden. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Andreas Otto (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Andreas Otto (Bündnis 90/Die Grünen), 25.04.08
Jutta Matuschek (Die Linke); Quelle: rbb

Jutta Matuschek (Die Linke)

verteidigt den "Nahverkehr aus einer Hand". Er sei besser als ein zersplittertes Nahverkehrssystem. Es gehe jedoch auch darum, die Arbeitsplätze bei der BVG zu sichern. Die Fremdvergabequote sei jetzt auf 8 Prozent festgelegt worden. Daran dürfe nicht gerüttelt werden. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Jutta Matuschek (Die Linke)
  • Jutta Matuschek (Die Linke), 25.04.08
Heiko Melzer (CDU); Quelle: rbb

Heiko Melzer (CDU)

macht geltend, dass 124 Busse der BVG nicht die Normen der Umweltzone erfüllen. Subunternehmen mit Erdgasbussen sei aber gekündigt worden. Die niedrige "Fremdvergabequote" sei eine politische Vorgabe. Deshalb trage die Koalition auch die Verantwortung ... _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Heiko Melzer (CDU)
  • Heiko Melzer (CDU), 25.04.08
Daniel Buchholz (SPD); Quelle: rbb

Daniel Buchholz (SPD)

geht mit seinem Vorredner hart ins Gericht. Dieser habe sich die Wahrheit "hingedreht" und zum ersten Mal in seinem Leben das Wort "Nachhaltigkeit" in den Mund genommen. Dabei gehe es jedoch um die Zerschlagung der BVG und des öffentlichen Nahverkehrs. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Daniel Buchholz (SPD)
  • Daniel Buchholz (SPD), 25.04.08
Heiko Melzer (CDU); Quelle: rbb

Heiko Melzer (CDU)

nimmt das Wort zu einer heftigen Kurzintervention. Er frage sich, ob aus Herrn Buchholz ideologische Verblendung oder die Verweigerung des Verständnisses spreche. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Heiko Melzer (CDU)
  • Heiko Melzer (CDU), 25.04.08
Daniel Buchholz (SPD); Quelle: rbb

Daniel Buchholz (SPD)

erhebt in seiner Antwort den Vorwurf, Heiko Melzer habe sich von einer Fremdfirma instrumentalisieren lassen. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Daniel Buchholz (SPD)
  • Daniel Buchholz (SPD), 25.04.08
Andreas Otto (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Andreas Otto (Bündnis 90/Die Grünen)

plädiert in einer Kurzintervention dafür, so viele Erdgasbusse wie möglich einzusetzen. Deshalb stelle sich die Frage, warum ausgerechnet dem Unternehmen mit den meisten Erdgasbussen gekündigt worden sei. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Andreas Otto (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Andreas Otto (Bündnis 90/Die Grünen), 25.04.08
Daniel Buchholz; Quelle: rbb

Daniel Buchholz (SPD)

zitiert in seiner Antwort einen umweltpolitischen Passus aus dem Nahverkehrsvertrag, von dem er vermutet, keiner aus der Fraktion der Grünen habe ihn gelesen. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Daniel Buchholz (SPD)
  • Daniel Buchholz (SPD), 25.04.08
Albert Weingarnter (FDP); Quelle: rbb

Albert Weingarnter (FDP)

unterstützt die Anträge von CDU und Bündnis 90/Die Grünen. Die Forderung nach einer höheren Fremdvergabequote im Nahverkehr gehe den Liberalen nicht weit genug, aber sie gehe in die richtige Richtung. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Albert Weingarnter (FDP)
  • Albert Weingarnter (FDP), 25.04.08

Forschungslandschaft

Große Anfrage der FDP-Fraktion

Die FDP-Fraktion möchte wissen, wie sich die Berliner Forschungslandschaft in den letzten 10 Jahren entwickelt hat. Drucksache 16/0679

Bildungssenator Jürgen Zöllner (SDP); Quelle: rbb

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die übrigen Beiträge folgen noch heute... _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Bildungssenator Jürgen Zöllner (SDP)
  • Bildungssenator Jürgen Zöllner (SDP), 25.04.08
Sebastian Czaja (FDP); Quelle: rbb

Sebastian Czaja (FDP)

wirft dem Senator vor, er beweihräuchere die Berliner Wissenschaftslandschaft. Dafür gebe es aber keinen Grund. Man müsse ehrlicher und konkreter werden und auch über die Folgen von Personalabbau reden. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Sebastian Czaja (FDP)
  • Sebastian Czaja (FDP), 25.04.08
Jutta Koch-Unterseher (SPD); Quelle: rbb

Jutta Koch-Unterseher (SPD)

betont, dass Wissenschaft und Forschung nach dem Willen der Koalition der Schwerpunkt der Wahlperiode sind. Die Förderung von Wissenschaftlerinnen sei aber noch im Anfangsstadium. Es gebe noch männlich geprägtes Selbstverständnis. Da sei noch einiges zu tun. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Jutta Koch-Unterseher (SPD)
  • Jutta Koch-Unterseher (SPD), 25.04.08
Nikolas Zimmer (CDU); Quelle: rbb

Nicolas Zimmer (CDU)

bestätigt: "Die Berliner Forschungslandschaft ist gut." Das Bessere sei aber der Feind des Guten. Und die Grundlagen seien nicht in der Amtszeit von Senator Zöllner gelegt worden, sondern in der Zeit der Großen Koalition. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Nikolas Zimmer (CDU)
  • Nikolas Zimmer (CDU), 25.04.08
Wolfgang Albers (Die Linke); Quelle: rbb

Wolfgang Albers (Die Linke)

lobt die FDP für ihre "mit Fleiß zusammengestellte" Anfrage, weil sie dem Senat die Möglichkeit gebe, eine Erfolgsgeschichte öffentlich zu machen. Er vermerkt jedoch, dass viele Studenten über eine unzureichende Betreuung klagen und die Zahl der Studienabbrüche zu hoch ist. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Wolfgang Albers (Die Linke)
  • Wolfgang Albers (Die Linke), 25.04.08
Anja Schillaneck; Quelle: rbb

Anja Schillhaneck (Bündnis 90/Die Grünen)

fragt, worum denn Deutschland den Forschungsstandort Berlin beneide. Die miserable finanzielle Ausstattung der Hochschulen könne es nicht sein. Was man loben müsse, sei, dass die Wissenschaftseinrichtungen mit "dem, was sie haben, eine ganze Menge anstellen". _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Anja Schillhaneck (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Anja Schillhaneck (Bündnis 90/Die Grünen), 25.04.08

Gender Check

Die Abgeordneten debattieren zwei Anträge zum Gender Check. Der Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen "Gender Check zur verbindlichen Vorgabe für alle Senatsvorlagen machen!" wird abgelehnt. Der Antrag der Koalitionsfraktionen "Stärkung des Gender-Check-Verfahrens" wird auf Beschlussempfehlung des Ausschusses für Wirtschaft, Technologie und Frauen angenommen.

Anja Kofbinger (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Anja Kofbinger (Bündnis 90/Die Grünen)

verweist auf einen Senatsbeschluss von März 2005. Danach soll bei allen Vorlagen der Gender Check durchgeführt werden. Der Antrag ihrer Fraktion sei darauf gerichtet, diesen Beschluss umzusetzen. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Anja Kofbinger (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Anja Kofbinger (Bündnis 90/Die Grünen), 25.04.08
Canan Bayram (SPD) ; Quelle: rbb

Canan Bayram (SPD)

bezeichnet das Verhalten der Abgeordneten Kofbinger als "unseriös".
Sie wirft ihr vor, nur "draufzuhauen" und "kleinzureden". Es gebe Bereiche, in denen die Verwaltungsmitarbeiter die Senatsbeschlüsse zum Gender Check gut umsetzten. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Canan Bayram (SPD)
  • Canan Bayram (SPD), 25.04.08
Margit Goersch (CDU); Quelle: rbb

Margit Görsch (CDU)

macht klar, dass ihre Fraktion beide Anträge zum Thema für unnötig hält, weil sie "uns keinen Schritt weiter bringen". Die Abgeordneten würden sich der Stimme enthalten. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Margit Görsch (CDU)
  • Margit Görsch (CDU), 25.04.08
Evrim Baba (Die Linke) ; Quelle: rbb

Evrim Baba (Die Linke)

wirbt um Zustimmung für den Antrag von SPD und Linken zur Stärkung des Gender-Check-Verfahrens. Darin sei auch geregelt, wie die Überprüfung zu erfolgen habe. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Evrim Baba (Die Linke)
  • Evrim Baba (Die Linke), 25.04.08
Rainer-Michael Lehmann (FDP); Quelle: rbb

Rainer-Michael Lehmann (FDP)

hat auch den Eindruck, dass "man sich in der Berliner Verwaltung nicht an die eigenen Vorschriften hält". Die Vereinbarungen zum Check-Verfahren würden nicht umgesetzt, woran auch die beiden Anträge nichts änderten. _mehr

    Im Parlament, 25.04.08
    Rainer-Michael Lehmann (FDP)
  • Rainer-Michael Lehmann (FDP), 25.04.08

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