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rbbonline | Abgeordnetenhaus Berlin | 2008 | 25. September

Im Parlament
Im Parlament
Fahne der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di vor der Berliner Senatsinnenverwaltung; Quelle: dpa

25. September 2008

35. Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses

Der Berliner Senat geht davon aus, dass der Zusammenbruch der US-Investment-Bank Lehmann Brothers keine gravierenden Auswirkungen auf die Landesbank Berlin haben wird. Dies erklärte Wirtschaftssenator Wolf (Die Linke) in der Sitzung des Abgeordnetenhauses. _mehr

Geschäftliches

Felicitas Tesch, Florian Graf; Volker Ratzman, Kai Gersch; Quelle: rbb

Begründung und Abstimmung des Themas der Aktuellen Stunde

Bei dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses, Walter Momper, gingen vier Anträge für die Aktuelle Stunde ein. Debattiert wird auf Antrag der CDU über die Fürsorgepflicht des Senats für den Öffentlichen Dienst. _mehr

    Im Parlament, 25.09.08
    Begründung und Abstimmung des Themas der Aktuellen Stunde
  • Begründung und Abstimmung des Themas der Aktuellen Stunde, 25.09.08

Fragestunden

Harald Wolf antwortet/ Hiller, Schäfer fragen den Senator; Quelle: rbb

Mündliche Anfragen

Auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Bankenkrise beruhigt Wirtschaftssenator Wolf das Parlament: Berlins Landesbank werde "nicht in relevantem Ausmaß tangiert". Alle Anfragen _mehr

    Im Parlament, 25.09.08
    Mündliche Anfragen am 25.09.2008 im Abgeordnetenhaus Berlin
  • Mündliche Anfragen am 25.09.2008 im Abgeordnetenhaus Berlin, 25.09.08
Alice Ströver (Bü60/Die Grünen) fragt, Thilo Sarrazin (SDP) antwortet; Quelle: rbb

Spontane Fragestunde

Alice Ströver von den Grünen möchte z.B. gerne von Finanzminister Sarrazin wissen, wie ein Zoodirektor Kulturangebote macht, da der Tierpark zukünftig das Schloss Friedrichsfelde selbst verwalten wird und dort trotzdem weiterhin Kulturveranstaltungen stattfinden sollen. _mehr

    Im Parlament, 25.09.08
    Spontane Fragestunde am 25.09.2008
  • Spontane Fragestunde am 25.09.2008, 25.09.08

Aktuelle Stunde

Debatte zum Stellenpool

"Vernächlässigt Rot-Rot die Fürsorgepflicht für den Öffentlichen Dienst?" - fragt die CDU in ihrem Antrag. In der Debatte geht es vorrangig um den sogenannten Stellenpool. Hintergrund ist ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes, das die Versetzung zweier Beamter in den Stellenpool für unzulässig erklärt hatte.

Frank Henkel (CDU) ; Quelle: rbb

Frank Henkel (CDU)

In seiner ersten Rede als Fraktionsvorsitzender stellt Henkel sich auf die Seite der unzufriedenen Beschäftigten. Die Rot-Rote Personalpolitik sei verfehlt. Im Zentrum der Kritik der CDU stehen der Stellenpool und der Anwendungstarifvertrag. _mehr

    Im Parlament, 25.09.08
    Frank Henkel (CDU)
  • Frank Henkel (CDU), 25.09.08
Kirsten Flesch (SPD); Quelle: rbb

Kirsten Flesch (SPD)

wirft ihrem Vorredner Henkel (CDU) vor, aus einer Kristallkugel lesen zu wollen. Noch sei die schriftliche Urteilsbegründung des Bundesverwaltungsgerichts zum Stellenpool nicht da. Daher sei die Diskussion über Konsequenzen aus dem Urteil verfrüht. _mehr

    Im Parlament, 25.09.08
    Kirsten Flesch (SPD)
  • Kirsten Flesch (SPD), 25.09.08
Oliver Schruoffeneger (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Oliver Schruoffeneger (Bündnis 90/Die Grünen)

fordert klare Vorgaben für die Personalplanung. Verlässlichkeit sei Grundvoraussetzung für Flexibilität; bisher sei die Nutzung des Personalpools nicht transparent. Schruoffeneger listet einzelne Aspekte der Verwaltung auf, die seiner Meinung nach nicht effizient sind. _mehr

    Im Parlament, 25.09.08
    Oliver Schruoffeneger (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Oliver Schruoffeneger (Bündnis 90/Die Grünen), 25.09.08
Marion Seelig (Die Linke); Quelle: rbb

Marion Seelig (Die Linke)

verweist auf die Gründe zur Schaffung des Stellenpools. Zugleich räumt sie ein, dass Verbesserungen, z.B. bei der Beihilfe, nötig seien. Der CDU wirft sie vor, keine Alternativen zu haben. _mehr

    Im Parlament, 25.09.08
    Marion Seelig (Die Linke)
  • Marion Seelig (Die Linke), 25.09.08
Björn Jotzo (FDP); Quelle: rbb

Björn Jotzo (FDP)

freut sich, dass seine Vorredner sich gegenseitig Versagen vorwerfen. Damit zeige sich, dass sowohl die jetzige als auch die Vorgänger-Regierung in Sachen Fürsorgepflicht versagt hätten. Der eigentliche Skandal sei..., _mehr

    Im Parlament, 25.09.08
    Björn Jotzo (FDP)
  • Björn Jotzo (FDP), 25.09.08
Erhart Körting (SPD); Quelle: rbb

Erhart Körting (SPD)

Der Innensenator weist die Kritik zurück. Der Koalition sei es gelungen, durch den sogenannten Solidarpakt rund 500 Millionen Euro jährlich zu sparen. Im Übrigen frage er sich, ob das Beamtenrecht noch zeitgemäß sei. _mehr

    Im Parlament, 25.09.08
    Erhart Körting (SPD)
  • Erhart Körting (SPD), 25.09.08
Uwe Goetze (CDU); Quelle: rbb

Uwe Goetze (CDU)

bezweifelt, dass es eine Personalpolitik im Interesse des Personals gibt, sonst würde es keine Streiks geben. Die Äußerungen der Abgeordneten Seelig (Die Linke) bewiesen, dass "so gut wie nichts mit dem Personalpool klappt". _mehr

    Im Parlament, 26.09.08
    Uwe Goetze (CDU)
  • Uwe Goetze (CDU), 26.09.08
Christian Gaebler (SPD); Quelle: rbb

Christian Gaebler (SPD)

kontert, dass Streiks nichts über die Qualität des Personalpools aussagen würden. Die Argumente der CDU seien schwach. Der stringente Sparkurs der Regierung sei Landowsky zu verdanken und nicht dem "bösen Senat". _mehr

    Im Parlament, 26.09.08
    Christian Gaebler (SPD)
  • Christian Gaebler (SPD), 26.09.08
Oliver Schruoffeneger (Bündnis 90/ Die Grünen); Quelle: rbb

Oliver Schruoffeneger (Bündnis 90/Die Grünen)

fordert von Senator Körting konkrete Aussagen, wie der Service der Verwaltung aufrechterhalten werden kann, wenn 50 Prozent der Mitarbeiter des Stellenpools in den nächsten Jahren aus dem Dienst aussteigen, und plädiert für einen "Einstiegskorridor für Jüngere". _mehr

    Im Parlament, 26.09.08
    Oliver Schruoffeneger 2 (Bündnis90/Die Grünen)
  • Oliver Schruoffeneger 2 (Bündnis90/Die Grünen), 26.09.08
Carl Wechselberg (Die Linke); Quelle: rbb

Carl Wechselberg (Die Linke)

wirft Innensenator Körting vor, dass er den Abbau weiterer 20.000 Stellen verschweige. Der Öffentliche Dienst sei kein Steinbruch, in dem man sich nach Belieben bedienen könne. _mehr

    Im Parlament, 26.09.08
    Carl Wechselberg (Die Linke)
  • Carl Wechselberg (Die Linke), 26.09.08
Joachim Esser (Bündnis 90/ Die Grünen); Carl Wechselberg (Die Linke); Quelle: rbb

Esser (Bündnis 90/Die Grünen) contra Wechselberg (Die Linke)

Esser rechnet vor, dass sich Berlin 20.000 Bedienstete mehr als Hamburg leiste. Dies koste 800 Millionen Euro, die die Linke im Bereich Soziales, Kultur, Jugend und an den Universitäten einsparen wolle. _mehr

    Im Parlament, 26.09.08
    Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen) contra Wechselberg (Die Linke)
  • Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen) contra Wechselberg (Die Linke), 26.09.08
Björn Jotzo (FDP); Quelle: rbb

Björn Jotzo (FDP)

bezweifelt, dass seine Vorredner von der Koalition so sozial sind, wie sie selbst sagen. Es sei nicht sozial, die Kosten den kommenden Generationen aufzubürden. Die Opposition habe die besseren Konzepte, denen sich die Koalition rigoros verweigere. _mehr

    Im Parlament, 26.09.08
    Björn Jotzo (FDP)
  • Björn Jotzo (FDP), 26.09.08

Kitazeit ist Bildungszeit

CDU-Anträge

Nach der Ablehnung des Kita-Volksbegehrens durch den Senat stellt die CDU mehrere Anträge, um die Qualität in der frühkindlichen Erziehung zu verbessern. (Drucksache 16/1750, 16/1751, 16/1752 und Drucksache 16/1753) Der Senat hatte das Volksbegehren Ende August für unzulässig erklärt, weil es die Budgethoheit des Abgeordnetenhauses verletze.

Emine Demirbücken Wegner (DCU); Quelle: rbb

Emine Demirbüken-Wegner (CDU)

ist der Ansicht, dass die Ablehnung des Volksbegehrens zeige, dass der Senat nicht bereit sei, in die frühkindliche Förderung zu investieren. Für eine bessere Qualität in der Kinderbetreuung sei eine bessere Vor- und Nachbereitung sowie Fortbildung notwendig. _mehr

    Im Parlament, 25.09.08
    Emine Demirbüken-Wegner (CDU)
  • Emine Demirbüken-Wegner (CDU), 25.09.08
Sandra Sheeres (SPD); Quelle: rbb

Sandra Scheeres (SPD)

wirft der CDU vor, dass der Antrag zeige, dass "die Opposition sich mal wieder einfach an eine Bürgerinitiative ranhänge". Zur Begründung des Vorwurfs vergleicht sie die Angebote in CDU- regierten Ländern mit dem Standard in Berlin. _mehr

    Im Parlament, 26.09.08
    Sandra Scheeres (SPD)
  • Sandra Scheeres (SPD), 26.09.08
Emine Demirbücken Wegner (DCU); Quelle: rbb

Emine Demirbüken-Wegner (CDU)

weist den Vorwurf zurück, dass die CDU sich an eine Bürgerinitiative "ranhänge". Die Forderungen seien von der CDU seit Jahren gestellt worden. Sie dankt ihrer Vorrednerin allerdings auch, da die Inhalte der Forderungen anscheinend angekommen seien. _mehr

    Im Parlament, 25.09.08
    Emine Demirbüken-Wegner (CDU)
  • Emine Demirbüken-Wegner (CDU), 25.09.08
Elfi Jantzen (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Elfi Jantzen (Bündnis 90/Die Grünen)

stellt klar, dass es nicht ausreiche, dass die Ziele von der Koalition geteilt würden. "Die Eltern erwarten, dass konkret etwas getan wird". Der CDU wirft sie vor, mit den Forderungen hinter die Standards, auf die man sich bereits geeinigt habe, zurückzufallen. _mehr

    Im Parlament, 25.09.08
    Elfi Jantzen (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Elfi Jantzen (Bündnis 90/Die Grünen), 25.09.08
Margrit Barth (Die Linke); Quelle: rbb

Margrit Barth (Die Linke)

verweist darauf, dass die Anträge inhaltlich im Ausschuss ausführlich debattiert und dann abgelehnt worden seien. In ihrer Partei sei man zu dem Resultat gekommen, dass die Anträge die Verwaltung beschäftigen würden, aber in der Praxis damit keine Verbesserungen erzielt werden könnten. _mehr

    Im Parlament, 25.09.08
    Margrit Barth (Die Linke)
  • Margrit Barth (Die Linke), 25.09.08
Mirco Dragowski (FDP); Quelle: rbb

Mirco Dragowski (FDP)

unterstützt den Antrag der CDU, da für die Liberalen die Qualitätsverbesserung wichtig sei. An die CDU gerichtet räumt er ein, dass die Finanzierung ein großes Problem sei. Kostenfreiheit für die Eltern sei nicht umzusetzen. _mehr

    Im Parlament, 25.09.08
    Mirco Dragowski (FDP)
  • Mirco Dragowski (FDP), 25.09.08

Kinder in den Mittelpunkt

Kinder- und Jugendbeteiligung in Berlin stärken

Bündnis 90/Die Grünen und die FDP haben mehrere Anträge zum Kindeswohl vorgelegt, die gemeinsam debattiert werden. Die FDP fordert einen Spezialbericht zur sozialen Lage ein, die Grünen wollen mehr Mitspracherechte für Kinder- und Jugendliche sowie eine Kinderfreundlichkeitsprüfung. Der Antrag zur Kinderfreundlichkeitsprüfung wird leicht verändert angenommen.

Clara Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Clara Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen)

ist enttäuscht, dass die Koalition die Anträge ablehnen wolle. Betroffene könnten am Besten selbst für sich reden, deswegen sei es wichtig die Partizipation von Kindern und Jugendlichen auszubauen. _mehr

    Im Parlament, 25.09.08
    Clara Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Clara Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen), 25.09.08
Raed Saleh (SPD); Quelle: rbb

Raed Saleh (SPD)

erklärt, dass Armut mit Bildungsreichtum kompensiert werden müsse. Berlin nehme einen Spitzenplatz im Bundesvergleich in Sachen Maßnahmen für Kinder ein. _mehr

    Im Parlament, 26.09.08
    Raed Saleh (SPD)
  • Raed Saleh (SPD), 26.09.08
Margrit Barth (Die Linke); Quelle: rbb

Margrit Barth (Die Linke)

verweist darauf, dass die Anträge inhaltlich im Ausschuss ausführlich debattiert und dann abgelehnt worden seien. In ihrer Partei sei man zu dem Resultat gekommen, dass die Anträge die Verwaltung beschäftigen würden, aber in der Praxis damit keine Verbesserungen erzielt werden könnten. _mehr

    Im Parlament, 25.09.08
    Margrit Barth (Die Linke)
  • Margrit Barth (Die Linke), 25.09.08
Mirco Dragowski (FDP); Quelle: rbb

Mirco Dragowski (FDP)

erklärt, dass seine Partei den Anträgen zustimmen werde, da die Kinder- und Jugendbeteiligung weiterentwickelt werden müsse. In seinen Ausführungen nimmt er insbesondere auf die Förderung des Ehrenamtes und die Einrichtung einer Kinderkommission Bezug. _mehr

    Im Parlament, 25.09.08
    Mirco Dragowski (FDP)
  • Mirco Dragowski (FDP), 25.09.08
Margrit Barth (Die Linke); Quelle: rbb

Margrit Barth (Die Linke)

stellt in ihrer Kurzintervention klar, dass nicht alle Anträge pauschal abgelehnt würden. Der Antrag zur Prüfung der Kinderfreundlichkeit sei abgeändert worden und werde so angenommen. _mehr

    Im Parlament, 26.09.08
    Margrit Barth (Die Linke)
  • Margrit Barth (Die Linke), 26.09.08

Krankenkassen-Finanzierung

Verhinderung von Gesundheitsfonds

Die FDP-Fraktion fordert den Senat auf, sich im Bundesrat gegen den Gesundheitsfonds auszusprechen und die staatliche Beitragssatzfestsetzung in der gesetzlichen Krankenversicherung zu verhindern. (Drucksache 16/1755)

Kai Gersch (FDP); Quelle: rbb

Kai Gersch (FDP)

begründet den Antrag seiner Fraktion mit der "vorprogrammierten Ungerechtigkeit durch die Zusatzbeiträge", die ab 2009 erhoben werden können. Der Gesundheitsfonds sei ein schlechter Kompromiss aus Bürgerversicherung und Kopfpauschale und führe zu Wettbewerbsverzerrungen und möglicherweise Insolvenzen. _mehr

    Im Parlament, 26.09.08
    Kai Gersch (FDP)
  • Kai Gersch (FDP), 26.09.08
Stefanie Winde (SPD); Quelle: rbb

Stefanie Winde (SPD)

erklärt, das Thema gehöre in den Bundestag. Sie räumt ein, dass der Gesundheitsfonds kritikwürdig sei, da eine Entlastung der Kassen und Beitragszahler nicht gewährleistet sei. Die Union habe erfolgreich verhindert, dass Privat-Kassen miteingebunden würden. _mehr

    Im Parlament, 26.09.08
    Stefanie Winde (SPD)
  • Stefanie Winde (SPD), 26.09.08
Martin Lindner (FDP), Stefanie Winde (SPD); Quelle: rbb

Martin Lindner (FDP) contra Stefanie Winde (SPD)

Lindner möchte klarstellen, dass die Privat-Versicherten durch ihre Beiträge das Versicherungssystem "quersubventionierten". - Dieses Argument - so Winde - sei vorhersehbar gewesen. Wenn alle Beitragszahler in das gleiche System einzahlten, gäbe es mehr Gerechtigkeit. _mehr

    Im Parlament, 25.09.08
    Martin Lindner (FDP) contra Stefanie Winde (SPD)
  • Martin Lindner (FDP) contra Stefanie Winde (SPD), 25.09.08
Mario Czaja (CDU); Quelle: rbb

Mario Czaja (CDU)

macht sich über den Antrag der FDP lustig: er sei 1:1 von dem Antrag der Bundespartei abgeschrieben, und dann würde daraus auch noch eine "Priorität" gemacht. Auch die Argumente der SPD-Abgeordneten seien nicht neu. _mehr

    Im Parlament, 26.09.08
    Mario Czaja (CDU)
  • Mario Czaja (CDU), 26.09.08
Kai Gersch (FDP), Mario Czaja (CDU); Quelle: rbb

Kai Gersch (FDP) contra Mario Czaja (CDU)

weist die Kritik zurück. Weisheit sei nicht veränderbar, insofern übernehme er gerne diese wunderbare Vorlage. Entgegen den Angaben seines Vorredners gebe es sehr wohl ein Konzept der FDP. _mehr

    Im Parlament, 26.09.08
    Kai Gersch (FDP) contra Mario Czaja(CDU)
  • Kai Gersch (FDP) contra Mario Czaja(CDU), 26.09.08
Wolfgang Albers (Die Linke); Quelle: rbb

Wolfgang Albers (Die Linke)

erklärt, dass die Linke dem Antrag der FDP nicht folgen könne, obwohl die Partei dem Gesundheitsfonds ablehnend gegenüber stehe. Krankheit würde noch mehr zum Risiko des Einzelnen, weil Zusatzbeiträge drohten. _mehr

    Im Parlament, 25.09.08
    Wolfgang Albers (Die Linke)
  • Wolfgang Albers (Die Linke), 25.09.08
Heidi Kosche (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Heidi Kosche (Bündnis 90/Die Grünen)

konstatiert, dass sich alle einig sind, dass der Gesundheitsfonds kein Fortschritt sei, da er weder das Finanzierungs- noch das Gerechtigkeitsproblem löse. Stattdessen würde der Gesundheitsfonds gravierende Konsequenzen für die Gesundheitsversorgung haben, die jetzt noch nicht abschätzbar seien. _mehr

    Im Parlament, 25.09.08
    Heidi Kosche (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Heidi Kosche (Bündnis 90/Die Grünen), 25.09.08

BBI - Finanzierungsgesetz beschlossen

Nach der Debatte verabschiedet das Parlament den Gesetzentwurf des Senats zur Sicherstellung der Finanzierung des BBI, mit dem das Land Berlin die Bürgschaft zum Bau des Groß-Flughafens erhöht. Die Koalitionsfraktionen und die CDU-Fraktion stimmen für das Gesetz, Grüne und FDP enthalten sich.

Oliver Schruoffeneger (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Oliver Schruoffeneger (Bündnis 90/Die Grünen)

kritisiert, dass nur von der Höhe des Bürgschaftsrahmens die Rede sei, nicht aber von der geänderten Form. Die ursprüngliche Ausfallbürgschaft sei in eine selbstschuldnerische Bürgschaft umgewandelt worden. Dies sei ein gravierender Unterschied, der eine Privatisierung des Flughafens nahezu ausschließe. _mehr

    Im Parlament, 26.09.08
    Oliver Schruoffeneger (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Oliver Schruoffeneger (Bündnis 90/Die Grünen), 26.09.08
Stefan Zackenfels (SPD); Quelle: rbb

Stefan Zackenfels (SPD)

wirft Schruoffeneger vor, nicht die Zeichen der Zeit zu verstehen. Er habe offenbar die internationale Finanzkrise nicht wahrgenommen. Er wolle als Vertreter der Opposition nur "ein Haar in der Suppe" finden. _mehr

    Im Parlament, 25.09.08
    Stefan Zackenfels (SPD)
  • Stefan Zackenfels (SPD), 25.09.08
Oliver Schruoffeneger (Bündnis 90/Die Grünen) contra Stefan Zackenfels (SPD); Quelle: rbb

Schruoffeneger (Bündnis 90/Die Grünen) contra Zackenfels (SPD)

Schruoffeneger wiederholt seine Kritik, dass man nicht über die Frage diskutiert habe, ob die Einsparung von einer halben Milliarde Euro den langfristigen Verzicht auf eine Privatisierung des BBI rechtfertige. - Zackenfels entgegnet, man dürfe keine Zeit verschwenden. Es sei auch absurd, dass die Form der Bürgschaft eine Privatisierung ausgeschließe. _mehr

Uwe Goetze (CDU); Quelle: rbb

Uwe Goetze (CDU)

glaubt auch, dass mit der Finanzierung noch nicht "alles in trockenen Tüchern" sei. Angesichts der Größe des Projektes sei der Stil, wie das Parlament eingebunden werde, "unmöglich". Die Koalition hätte ein Rechtsgutachten einholen müssen. _mehr

    Im Parlament, 26.09.08
    Uwe Goetze (CDU)
  • Uwe Goetze (CDU), 26.09.08
Jutta Matuschek (Die Linke); Quelle: rbb

Jutta Matuschek (Die Linke)

wirft den Grünen eine Pro-Privatisierungs-Haltung vor. Das Land habe in den nächsten Jahren keine Absicht, den Flughafen zu privatisieren. Man wäre doch mit dem "Klammerbeutel gepudert", würde man freiwillig eine halbe Milliarde Euro mehr bezahlen. _mehr

    Im Parlament, 26.09.08
    Jutta Matuschek (Die Linke)
  • Jutta Matuschek (Die Linke), 26.09.08
Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen), Jutta Matuschek (Die Linke); Quelle: rbb

Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen) contra Matuschek (Die Linke)

Esser bekräftigt die Ansicht der Grünen, dass es sich um ein verfassungswidriges Gesetz handele und äußert Erstaunen, dass Rot-Rot einen eigenen Flughafen haben wolle. - Matuschek kontert: Man übernehme doch keine Bürgschaft und überlasse die Rendite anderen. _mehr

    Im Parlament, 26.09.08
    Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen) contra Jutta Matuschek (Die Linke)
  • Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen) contra Jutta Matuschek (Die Linke), 26.09.08
Christoph Meyer (FDP); Quelle: rbb

Christoph Meyer (FDP)

kann den von den Grünen thematisierten gravierenden Unterschied zwischen einer Ausfallbürgschaft und einer selbstschuldnerischen Bürgschaft nicht nachvollziehen. Das größte Risiko seien die Baukosten.
_mehr

    Im Parlament, 25.09.08
    Christoph Meyer (FDP)
  • Christoph Meyer (FDP), 25.09.08

Analphabetismus in Berlin

Große Anfrage der CDU-Fraktion

In der hitzigen Debatte geht es um die Große Anfrage der CDU und die Antwort von Bildungssenator Zöllner, aus der hervorgeht, dass etwa 130.000 erwachsene Berliner nicht lesen und schreiben können.

Andreas Statzkowski (CDU); Quelle: rbb

Andreas Statzkowski (CDU)

findet es erschreckend, dass das Ausmaß immer noch unbekannt sei. Es stimme auch nicht, dass hauptsächlich Immigranten betroffen seien. Die Antwort des Senats auf die CDU-Anfrage sei völlig realitätsfern.
Statzkowski lobt abschließend die Arbeit der Volkshochschulen. _mehr

    Im Parlament, 26.09.08
    Andreas Statzkowski (CDU)
  • Andreas Statzkowski (CDU), 26.09.08
Renate Harant (SPD); Quelle: rbb

Renate Harant (SPD)

verweist darauf, dass es genügend Angebote für Analphabeten in der Stadt gebe. Jedoch würden nur 2.000 von den 130.000 erwachsenen Analphabeten diese nutzen. Damit könne man nicht zufrieden sein. Hier seien die Schulen gefragt.
_mehr

    Im Parlament, 26.09.08
    Renate Harant (SPD)
  • Renate Harant (SPD), 26.09.08
Öczan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Öczan Mutlu (Bündnis 90/ Die Grünen)

verweist auf eine Studie, die die Grünen in Auftrag gegeben hätten. Danach könne jeder 15. Berliner über 15 nicht lesen und schreiben. Dies sei erschreckend. Die Regierung müsse endlich handeln. Mutlu widerspricht Renate Harrant (SPD), wonach es genügend Angebote gibt. _mehr

    Im Parlament, 25.09.08
    Öczan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Öczan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen), 25.09.08
Steffen Zillich (Die Linke); Quelle: rbb

Steffen Zillich (Die Linke)

bemerkt, der Analpabetismus habe Ursachen und die gelte es zu bekämpfen. Er räumt ein, dass es keine genauen Untersuchungen über das Ausmaß gibt. Bildungsrückstände müssten frühzeitig erkannt werden. _mehr

    Im Parlament, 25.09.08
    Steffen Zillich (Die Linke)
  • Steffen Zillich (Die Linke), 25.09.08
Mieke Senftleben (FDP); Quelle: rbb

Mieke Senftleben (FDP)

ist höchst unzufrieden mit der Antwort des Senats, dass "keine Daten zu den Ursachen, warum Schulabgänger keine Abschlüsse erreichen" erhoben würden. Offenbar wolle der Senat die Ursachen gar nicht wissen. Die Verwaltung müsse sich fragen lassen, warum die Schule nicht einmal das Bildungsminimum gewährleiste. _mehr

    Im Parlament, 26.09.08
    Mieke Senftleben (FDP)
  • Mieke Senftleben (FDP), 26.09.08

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