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rbbonline | Abgeordnetenhaus Berlin | 2008 | 26. Juni

Im Parlament
Im Parlament
Collage zur Berliner Luftbrücke; Quelle: dpa, rbb

26. Juni 2008

32. Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses

Das Abgeordnetenhaus erinnerte zum Auftakt der Sitzung an den 60. Jahrestag der Berliner Luftbrücke. Ferner beschloss das Parlament die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften im Beamten-Besoldungs- und Versorgungsrecht. _mehr

60 Jahre Berliner Luftbrücke

Walter Momper verliest Erklärung zum Luftbrückenjahrestag; Quelle: rbb

Erklärung des Parlamentspräsidenten

"Wir werden das nie vergessen...Wir danken ... für diese einzigartige humanitäre Hilfsleistung", so der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses in seiner Erklärung zum 60. Jahrestag des Beginns der Berliner Luftbrücke. _mehr

    Im Parlament, 26.06.08
    Walter Momper
  • Walter Momper, 26.06.08

Geschäftliches

Begründung und Abstimmung des Themas der Aktuellen Stunde

Beim Parlamentspräsidenten gingen vier Anträge ein. In der Abstimmung entschieden sich die Abgeordneten für den Antrag der FDP zur hohen Abgaben- und Steuerlast. _mehr

    Im Parlament, 26.06.08
    Begründung und Abstimmung des Themas der Aktuellen Stunde
  • Begründung und Abstimmung des Themas der Aktuellen Stunde, 26.06.08

Fragestunden

Klaus Wowereit/Joachim Esser; Quelle: rbb

Mündliche Anfragen

Der Regierende Bürgermeister Wowereit zeigt sich zuversichtlich, dass der am Mittwoch von der Föderalismus-Kommission vorgeschlagene "Konsolidierungspakt" auch Berlin zugute kommen könnte.
Alle Anfragen (pdf) _mehr

    Im Parlament, 26.06.08
    Mündliche Anfragen
  • Mündliche Anfragen, 26.06.08
Junge-Reyer, Zöllner/ Tesch, Zöllner; Quelle: rbb

Spontane Fragestunde

Gefragt wird u.a. nach der Wiederholung der Mathematik-Prüfung für den Mittleren Schulabschluss. Bildungsenator Zöllner (SPD) weist die Vorwürfe, wonach die Aufgaben der MSA erneut vor dem Test bekannt gewesen seien, als "völlig haltlos" zurück. _mehr

    Im Parlament, 26.06.08
    Spontane Fragestunde
  • Spontane Fragestunde, 26.06.08

Aktuelle Stunde

Steuer- und Abgabenlast für Berliner

Auf Antrag der Fraktion der FDP diskutieren die Abgeordneten über das Thema "Steuer- und Abgabenerhöhungen auf allen Ebenen schaden massiv den Bürgern und Unternehmen in Berlin".

Stefan Zackenfeld (SPD); Quelle: rbb

Stefan Zackenfels (SPD)

bemängelt die Seriosität des Vortrags seines Vorredners. Die FDP habe umfangreiche Erhöhungen mitgetragen, für niedrige Tarifabschlüsse plädiert und beklage nun paradoxerweise, dass der Bürger kein Geld mehr habe. _mehr

    Im Parlament, 26.06.08
    Stefan Zackenfels (SPD)
  • Stefan Zackenfels (SPD), 26.06.08
Mattias Brauner (CDU) - as

Matthias Brauner (CDU)

vertritt wie Martin Lindner (FDP) die Ansicht, dass Berlin die Steuerschraube "überdreht". So habe Berlin die höchsten Wasserpreise aller deutschen Metropolen. Auch mit dem Straßenausbaubeitragsgesetz werde abkassiert. _mehr

    Im Parlament, 26.06.08
    Matthias Brauner (CDU)
  • Matthias Brauner (CDU), 26.06.08
Stefan Liebich (Die Linke) - as

Stefan Liebich (Die Linke)

kommentiert den Vortrag Martin Lindners als "Stunde der Phrasendreschmaschine". Der stellvertretende Fraktionsvorsitzender der Linken umreisst, wie die Steuerbasis im Rahmen der Förderalismus-Kommission verbessert werden könnte. _mehr

    Im Parlament, 26.06.08
    Stefan Liebich (Die Linke)
  • Stefan Liebich (Die Linke), 26.06.08
Martin Lindner (FDP); Quelle: rbb

Martin Lindner (FDP)

Der Fraktionsvorsitzende beklagt die hohe Steuer- und Abgabenlast für Unternehmen und Bürger. Nicht nur auf Bundesebene, auch auf Landesebene werde "abkassiert". _mehr

    Im Parlament, 26.06.08
    Martin Lindner (FDP)
  • Martin Lindner (FDP), 26.06.08
Volker Ratzmann (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Volker Ratzmann (Bündnis 90/Die Grünen)

Der Fraktionsvorsitzende nennt Liebichs Beitrag (zur Altschuldenhilfe) "Gift für die Diskussion in der Föderalismus-Kommission". Berlin müsse seine Hauptstadt-Arroganz ablegen. "Wenn Sie meinen, dass von Berlin aus per ZK-Beschluss … noch etwas durchgesetzt werden kann, dann irren Sie!". _mehr

    Im Parlament, 26.06.08
    Volker Ratzmann (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Volker Ratzmann (Bündnis 90/Die Grünen), 26.06.08
Stefan Liebich (Die Linke), Volker Ratzmann (Bündnis 90/Die Grünen; Quelle: rbb

Stefan Liebich contra Volker Ratzmann

Liebich weist den Abgeordneten Ratzmann darauf hin, dass der Beschluss zur Altschuldenhilfe gemeinsamer Beschluss des Parlaments gewesen sei. Ratzmann erklärt, dass diese Initiative erst nötig geworden sei, nachdem Berlin dafür gesorgt habe, dass die "Altschuldenhilfe aus dem Portfolio herausgeflogen" sei. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Stefan Liebich (Die Linke)/Volker Ratzmann (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Stefan Liebich (Die Linke)/Volker Ratzmann (Bündnis 90/Die Grünen), 27.06.08
Thilo Sarrazin (SPD); Quelle: rbb

Thilo Sarrazin (SPD)

Der Finanzsenator meint, der Abgeordnete Ratzmann habe das Thema verfehlt und erklärt seine Verhandlungsstrategie im Bund in Sachen Altschuldenhilfe. Dem FDP-Fraktionsvorsitzenden entgegnet er, die Steuersätze entsprächen zurzeit denen von 1958. "Gerede vom Umverteilungsstaat sei Quatsch." _mehr

    Im Parlament, 26.06.08
    Thilo Sarrazin (Senator)
  • Thilo Sarrazin (Senator), 26.06.08

Investitionsprogramm Klimaschutz

2. Lesung

Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen will landeseigene Gebäude schneller energetisch modernisieren lassen. Dafür sollen nicht ausgegebene Investitionsmittel verwendet werden. Der Antrag zu dem Gesetz zur Errichtung eines Sondervermögens "Investitionsprogramm Klimaschutz" wurde abgelehnt.

Oliver Schruoffeneger (Bündnis 90/Die Grünen), Quelle: rbb

Oliver Schruoffeneger (Bündnis 90/Die Grünen)

greift die Klimaschutz-Politik Berlins an. Der rot-rote Senat betreibe nur Symbolpolitik. Dies werde später zu enormen Folgekosten führen. Das monatelange Gezerre des Senats für ein Klimaschutzprogramm sei unerträglich. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Oliver Schruoffeneger 2(Bündnis 90/Die Grünen)/Daniel Buchholz 2(SPD)
  • Oliver Schruoffeneger 2(Bündnis 90/Die Grünen)/Daniel Buchholz 2(SPD), 27.06.08
Daniel Buchholz (SPD); Quelle: rbb

Daniel Buchholz (SPD)

stimmt der Problemanalyse Schruoffenegers zu. Er tue aber so, als würde der Senat gar nichts tun. Berlin sei das einzige Bundesland mit einem Umweltentlastungs-Programm. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Daniel Buchholz (SPD)
  • Daniel Buchholz (SPD), 27.06.08
Oliver Schruoffeneger (Bündnis 90/Die Grünen), Quelle: rbb

Oliver Schruoffeneger (Bündnis 90/Die Grünen)

greift die Klimaschutz-Politik Berlins an. Der rot-rote Senat betreibe nur Symbolpolitik. Dies werde später zu enormen Folgekosten führen. Das monatelange Gezerre des Senats für ein Klimaschutzprogramm sei unerträglich. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Oliver Schruoffeneger 2(Bündnis 90/Die Grünen)/Daniel Buchholz 2(SPD)
  • Oliver Schruoffeneger 2(Bündnis 90/Die Grünen)/Daniel Buchholz 2(SPD), 27.06.08
Uwe Goetze (CDU), Quelle: rbb

Uwe Goetze (CDU)

bezeichnet alle klimapolitischen Maßnahmen als "heiße Luft". Der Senat betreibe reine Symbolpolitik. Bei der Sanierung der Bäder sowie der Schul- und Sportstätten gehe es doch nicht vorrangig um Energiesanierung. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Uwe Goetze (CDU)
  • Uwe Goetze (CDU), 27.06.08
Marion Platta (Die Linke); Quelle: rbb

Marion Platta (Die Linke)

kritisiert, dass der Gesetzentwurf von Bündnis90/Die Grünen kein "scharfes Schwert", sondern ein "Stöckchen mit ungedecktem Scheck" sei. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Marion Platta (Die Linke)
  • Marion Platta (Die Linke), 27.06.08
Michael Schäfer (Bündnis 90/Die Grünen), Quelle: rbb

Michael Schäfer (Bündnis 90/Die Grünen)

bezeichnet es als ärgerlich, dass SPD und Linke keine eigenen Vorschläge machten. Bereits eine sinnvolle Analyse des Gebäudebestandes erfordere eine Bereitstellung von Mitteln. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Michael Schäfer (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Michael Schäfer (Bündnis 90/Die Grünen), 27.06.08
Christoph Meyer (FDP); Quelle: rbb

Christoph Meyer (FDP)

will dem Antrag nicht zustimmen, da es sich um einen "finanzpolitischen Schnellschuss" handele. Die FDP sei gegen Sondervermögen; Mittel für den Klimaschutz müssten in den Haushalt eingestellt werden und zwar zu Beginn der Haushaltsberatungen. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Christoph Meyer (FDP)
  • Christoph Meyer (FDP), 27.06.08
Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)/Christoph Meyer (FDP), Quelle: rbb

Joachim Esser contra Christoph Meyer

reagiert verärgert auf den Vorwurf, die Grünen legten finanzpolitische Schnellschüsse hin. Esser nennt mehrere Argumente, warum ein Sondervermögen nach Ansicht seiner Fraktion sinnvoll sei. Meyer bekräftigt, dass die FDP anderer Meinung sei und den Antrag ablehnen werde. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)/Christoph Meyer (FDP)
  • Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)/Christoph Meyer (FDP), 27.06.08

Hungernde Kinder an Grundschulen

Große Anfrage der FDP-Fraktion

In der Anfrage (Drucksache 16/0574) geht es der FDP um die Schulspeisung in Berlin. Bildungssenator Zöllner antwortet schriftlich: Drucksache 16/1487

Mieke Senftleben (FDP); Quelle: rbb

Mieke Senftleben (FDP)

Die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion fordert die Umsetzung der Beschlüsse zur Schulspeisung, die das Parlament vor 11 Monaten einstimmig verabschiedet habe. Der Senat habe "kläglich und auf voller Linie versagt". Die Schulen sollten das Geld direkt erhalten; das wäre eine einfache Lösung. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Mieke Senftleben (FDP)
  • Mieke Senftleben (FDP), 27.06.08
Felicitas Tesch (SPD); Quelle: rbb

Felicitas Tesch (SPD)

bedauert, dass die Umsetzung nicht geklappt hat. Alles sei geregelt, jetzt liege die Verantwortung bei den Bezirken und den Schulen. Die FDP mache das Thema mit ihren Anfragen zum "Running Gag". _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Felicitas Tesch (SPD)
  • Felicitas Tesch (SPD), 27.06.08
Sascha Steuer (CDU); Quelle: rbb

Sascha Steuer (CDU)

nennt den Beitrag seiner Vorrednerin eine "Chaos-Rede". Jedes einzelne hungernde Kind beschäme alle im Parlament. Der Senat habe die Umsetzung verzögert, es läge nicht nur an den Bezirken. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Sascha Steuer (CDU)
  • Sascha Steuer (CDU), 27.06.08
Steffen Zillich (Die Linke); Quelle: rbb

Steffen Zillich (Die Linke)

erläutert das Gesamtpaket an Leistungen, das der Senat für Kinder aus armen Familien auf den Weg gebracht hat. Der Weg über die Bezirke sei normal und üblich. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Steffen Zillich (Die Linke)
  • Steffen Zillich (Die Linke), 27.06.08
Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen), Quelle: rbb

Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen)

erklärt, dass der Senat sehr wohl dafür verantwortlich sei, wenn die Beschlüsse nach einem Jahr noch nicht umgesetzt seien. Es stelle sich die Frage, ob die vorgesehenen Mittel "im Rachen des Herrn Sarrazin, im Haushaltsloch" oder doch noch bei den Schulen landeten. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen), 27.06.08

Änderung des Landesbesoldungsrechts - 2. Lesung

Gleichstellung homosexueller Partnerschaften

Eingetragene Lebenspartnerschaften von homosexuellen Beamten werden ab sofort im Besoldungs- und Versorgungsrecht wie eine traditionelle Ehe behandelt. Das Gesetz gilt rückwirkend zum 2. März 2003. Der Gesetzentwurf der Fraktion der SPD und der Linksfraktion wurde mit zwei Änderungsbeschlüssen nach der 2. Lesung angenommen. (Drucksache 16/1538 und Drucksache 16/1573)

Klaus Lederer (Die Linke)

wirbt für den Beschluss als einem "Meilenstein in der Politik gegen die Diskriminierung unterschiedlicher sexueller Orientierungen". Die Zeit sei reif für eine vollständige Gleichstellung. Ein bisschen Gleichheit gebe es nicht. _mehr

Andreas Gram (CDU); Quelle: rbb

Andreas Gram (CDU)

stellt die Argumente der Befürworter und der Gegner der Regelung gegenüber. Für "Menschen mit Ratio" sei der pauschale Diskriminierungsvorwurf genauso ewig-gestrig wie Schwulenfeindlichkeit. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Andreas Gram (CDU)
  • Andreas Gram (CDU), 27.06.08
Thomas Keineidam (SPD); Quelle: rbb

Thomas Kleineidam (SPD)

bedankt sich bei seinem Vorredner für dessen Bemühen um Sachlichkeit. Das Abgeordnetenhaus habe mit dem Beschluss die Chance, ein positives Signal in die Stadt zu senden. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Thomas Kleineidam (SPD)
  • Thomas Kleineidam (SPD), 27.06.08
Thomas Birk (Bündnis 90/Die Grüne); Quelle: rbb

Thomas Birk (Bündnis 90/ Die Grünen)

beschreibt den Vorlauf zur Beschlussfassung als "Kleinkrieg, der die ganze Szene amüsierte". Ein "Machtwort des Regierenden" sei notwendig gewesen, damit "die Koalition sich nicht zum CSD blamiere". _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Thomas Birk (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Thomas Birk (Bündnis 90/Die Grünen), 27.06.08
Kleineidam/Birk; Quelle: rbb

Thomas Kleineidam contra Thomas Birk

Kleineidam moniert, dass verfassungsrechtliche Erörterungen als "Lachnummer" abgetan werden. Es werde nichts "wegen eines Jahrestages übers Knie gebrochen". Birk bekräftigt seinen Eindruck. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Thomas Kleineidam 2(SPD)/Thomas Birk 2(Bündnis 90/Die Grünen)
  • Thomas Kleineidam 2(SPD)/Thomas Birk 2(Bündnis 90/Die Grünen), 27.06.08
Björn Jotzo (FDP); Quelle: rbb

Björn Jotzo (FDP)

freut sich immens, dass in dieser Debatte "einer politisch korrekter ist als der andere". Da sei man von der FDP "natürlich mit dabei", da es um "Vielfalt und Pluralität" gehe. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Björn Jotzo (FDP)
  • Björn Jotzo (FDP), 27.06.08

Zukunft der Deutschlandhalle

Die Fraktionen von CDU und Bündnis 90/Die Grünen fordern in ihrem Antrag den Senat auf, über die Zukunft der Deutschlandhalle erst nach Inbetriebnahme der neuen Eissport-Halle am Glockenturm zu entscheiden. Der Antrag wird an die zuständigen Ausschüsse verwiesen.

Andreas Statzowski (CDU), Quelle: rbb

Andreas Statzkowski (CDU)

macht geltend, dass die Deutschlandhalle, die 2001 zur Eissporthalle umgebaut wurde, mehr als neun Monate im Jahr an 6 Tagen in der Woche 12 Stunden lang genutzt werde. Deshalb sollte über die Zukunft der Halle erst entschieden werden, wenn eine neue Halle für den Eissport errichtet worden sei. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Andreas Statzowski (CDU)
  • Andreas Statzowski (CDU), 27.06.08
Markus Pauzenberger (SPD),Quelle: rbb

Markus Pauzenberger (SPD)

ist optimistisch, dass bereits nach der Leichtathletik-WM mit dem Bau einer neuen Eissporthalle begonnen werde. Er hoffe, dass die neue Halle 2012 fertig gestellt sei. Seine Fraktion werde alles tun, um Härten für die Sportler so klein wie möglich zu halten. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Markus Pauzenberger (SPD)
  • Markus Pauzenberger (SPD), 27.06.08
Lisa Paus (Bündnis 90/Die Grünen), Quelle: rbb

Elisabeth Paus (Bündnis 90/Die Grünen

spricht sich vehement gegen den Abriss der Deutschlandhalle aus. Es handele sich um ein "Tauschgeschäft" mit den Linken, die dafür auf den Abriss des ICCs verzichteten. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Elisabeth Paus (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Elisabeth Paus (Bündnis 90/Die Grünen), 27.06.08
Gabriele Hiller (Die Linke), Quelle: rbb

Gabriele Hiller (Die Linke)

verteidigt den Beschluss, die Deutschlandhalle abzureißen. Es sei ein marodes, unwirtschaftliches Gebäude. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Gabriele Hiller (Die Linke)
  • Gabriele Hiller (Die Linke), 27.06.08
Albert Weingärtner (FDP); Quelle: rbb

Albert Weingärtner (FDP)

vermisst ein Konzept des Senats. Ohne Nutzungskonzept bestehe die Gefahr, dass in Berlin eine neue Brachfläche entstehe. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Albert Weingärtner (FDP)
  • Albert Weingärtner (FDP), 27.06.08

Abgabe zur Förderung des Tourismus

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen will in Berlin eine Tourismus-Abgabe ähnlich einer Kurtaxe erheben. Der Vorschlag wird mehrheitlich abgelehnt.

Frank Jahnke (SPD), Quelle: rbb

Frank Jahnke (SPD)

bezweifelt Aufwand und Nutzen dieser Abgabe. Die Erfolgsgeschichte des Tourismus in Berlin sollte nicht durch zusätzliche Zwangsinstrumente behindert werden. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Frank Jahnke (SPD)
  • Frank Jahnke (SPD), 27.06.08
Oliver Friederici (CDU), Quelle: rbb

Oliver Friederici (CDU)

äußert sich verwundert über den Antrag. Wenn etwas in Berlin gut laufe, sei es der Tourismus. Die geforderte Abgabe lehne die CDU entschieden ab. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Oliver Friederici (CDU)
  • Oliver Friederici (CDU), 27.06.08
Bärbel Holzheuer-Rothensteiner (Die Linke), Quelle: rbb

Bärbel Holzheuer-Rothensteiner (Die Linke)

ist auch gegen eine Abgabe zur Förderung des Tourismus. Dieser Versuch sei in Berlin schon einmal gescheitert. Holzheuer-Rothensteiner erläutert die Risiken eines derartigen Gesetzes. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Bärbel Holzheuer-Rothensteiner (Die Linke)
  • Bärbel Holzheuer-Rothensteiner (Die Linke), 27.06.08
Volker Thiel (FDP), Quelle: rbb

Volker Thiel (FDP)

lehnt eine Tourismus-Abgabe ebenfalls ab. Die geplante Abgabenerhebung sei völlig willkürlich. Der Gesetzentwurf gehöre "in den Papierkorb". _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Volker Thiel (FDP)
  • Volker Thiel (FDP), 27.06.08

Flughafenpolitik

Rainer Ueckert (CDU), Quelle: rbb

Rainer Ueckert (CDU)

räumt ein, dass alle rechtlichen Möglichkeiten zum Erhalt des Flughafens Tempelhof ausgeschöpft seien und man dies akzeptiere. Es werde nicht "nachgekartet". Die Berliner hätten jedoch ein Recht nachzufragen, inwiefern ihr Votum von der Regierung aufgegriffen werde. Diese Aufgabe nehme die CDU wahr. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Rainer Ueckert (CDU)
  • Rainer Ueckert (CDU), 27.06.08
Klaus Wowereit, Quelle: rbb

Klaus Wowereit (SPD)

Der Regierende Bürgermeister stellt klar, dass selbst Kapazitäts-Engpässe nicht dazu führen würden, dass Tempelhof länger als geplant genutzt werden würde. Das Ziel, am 1. November 2011 den Flughafen zu eröffnen, sei erreichbar. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Klaus Wowereit 2(Regierender Bürgermeister)
  • Klaus Wowereit 2(Regierender Bürgermeister), 27.06.08
Klaus Wowereit (SPD), Quelle: rbb

Klaus Wowereit (SPD)

mahnt Sachlichkeit an, er selbst habe sich "im Rahmen seiner Möglichkeit" auch daran gehalten. Der von Pflüger angesprochene Tunnelbau sei in der Verantwortung des Bundes. Der BBI müsse sich an das ursprüngliche Planfeststellungsverfahren halten. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Klaus Wowereit (Regierender Bürgermeister)
  • Klaus Wowereit (Regierender Bürgermeister), 27.06.08
Christian Gaebler (SPD), Quelle: rbb

Christian Gaebler (SPD)

merkt an, dass er genau beobachtet habe, dass Pflüger sich keinerlei Notizen während des Vortrages des Regierenden Bürgermeisters gemacht habe. Antworten gelte es zur Kenntnis zu nehmen. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Christian Gaebler (SPD)
  • Christian Gaebler (SPD), 27.06.08
Andreas Otto (Bündnis 90/ Die Grünen), Quelle: rbb

Andreas Otto (Bündnis 90/ Die Grünen)

stellt die Zukunftstauglichkeit des BBI grundsätzlich in Frage, das Wachstum des traditionellen Flugverkehrs nähere sich seinem Ende. Deswegen hoffe er, dass es anlässlich der Schließung von Tegel nicht zu einer Wiederauflage des CDU-geführten Bürgerprotestes komme. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Andreas Otto (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Andreas Otto (Bündnis 90/Die Grünen), 27.06.08
Jutta Matuschek (Die Linke), Quelle: rbb

Jutta Matuschek (Die Linke)

wirft Pflüger vor, dem Projekt BBI zu schaden, da könne er noch so sehr sein Credo "Wir unterstützen den BBI" wie "eine Monstranz vor sich hertragen". _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Jutta Matuschek (Die Linke)
  • Jutta Matuschek (Die Linke), 27.06.08
Klaus Peter von Lüdeke (FDP), Quelle: rbb

Klaus Peter von Lüdeke (FDP)

stellt klar, dass seine Partei die Beschlüsse zu Tempelhof hinnehme und voll zu BBI stehe. Die Kapazitätsprobleme würde er auch nicht wirklich sehen. Auch Tegel könne leicht durch BBI ersetzt werden. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Klaus Peter von Lüdeke (FDP)
  • Klaus Peter von Lüdeke (FDP), 27.06.08
Friedbert Pflüger(CDU), Quelle: rbb

Friedbert Pflüger (CDU)

möchte abschießend noch "zu Protokoll geben", dass er und die CDU sich durch persönliche Diffamierungen von Abgeordneten wie Herrn Gaebler und Frau Matuschek "nicht die Freude auf BBI verderben" liessen. _mehr

    Im Parlament, 27.06.08
    Friedbert Pflüger 2(CDU)
  • Friedbert Pflüger 2(CDU), 27.06.08

Landespolitik im rbb

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