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rbbonline | Abgeordnetenhaus Berlin | 2009 | 02. April 2009

Im Parlament
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Arbeitslose warten

2. April 2009

45. Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses

Zum Auftakt ruft das Abgeordnetenhaus alle Berliner auf, am Samstag gegen die rechtsextreme NPD zu demonstrieren. Nach einem Wortgefecht zwischen CDU und SPD beschließt die CDU-Fraktion der gesamten Parlamentssitzung fernzubleiben. _mehr

Aufruf gegen NPD-Parteitag

Momper (Quelle: rbb)

Aufruf gegen NPD-Bundesparteitag

Parlamentspräsident Momper verliest eine Resolution aller Fraktionen des Abgeordnetenhauses, in der sie gemeinsam zu einer Kundgebung gegen die NPD in Reinickendorf aufrufen. Der Aufruf wird einstimmig angenommen.
_mehr

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    Aufruf gegen NPD-Bundesparteitag
  • Aufruf gegen NPD-Bundesparteitag

Geschäftliches

Radziwill (SPD); Zimmer (CDU); Eichstädt-Bohlig (Bündnis90/Die Grünen); Senftleben (FDP); Quelle: rbb

Begründung und Abstimmung des Themas der Aktuellen Stunde

Beim Präsidenten des Abgeordnetenhauses, Walter Momper, gingen vier Anträge für die Aktuelle Stunde ein. Debattiert wurde der Antrag der Regierungsfraktionen über die Reform der Jobcenter. _mehr

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    Begründung und Abstimmung des Themas der Aktuellen Stunde
  • Begründung und Abstimmung des Themas der Aktuellen Stunde

Eklat im Abgeordnetenhaus

leere Sitze der CDU-Fraktion; Quelle: rbb

Eklat

Die CDU-Fraktion verlässt unter Protest das Plenum und bleibt dem Rest der Sitzung fern. Anlass war eine Äußerung der SPD-Abgeordneten Radziwill. Sie hatte bei der Begründung der Aktuellen Stunde zum Thema Reform der Jobcenter mit Blick auf die Ablehnung durch die Unionsfraktion im Bundestag gesagt: "Man könnte meinen, die Verfassungsfeinde befinden sich in der Mitte des Bundestages, genauer gesagt halb rechts in der CDU/CSU-Fraktion." _mehr

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  • Eklat

Fragestunden

Senator Körting (SPD); Senator Sarrazin (SPD);Senatorin Junge-Reyer (SPD); Quelle: rbb;

Mündliche Anfragen

Innensenator Ehrhardt Körting (SPD) begrüßt das Verbot der "Heimattreuen deutschen Jugend“. Das Verbot durch Bundesinnenminister Schäuble werde die rechtsextreme Szene erheblich schwächen. _mehr

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    Mündliche Anfragen
  • Mündliche Anfragen
Regierender Bürgermeister Wowereit; Senator Wolf(Die Linke); Senatorin Knake-Werner (Die Linke); Quelle: rbb

Spontane Fragestunde

Gefragt wird u.a. nach Druckräumen für Drogenabhängige in Kreuzberg und nach dem Abstimmungsverhalten Berlins im Bundesrat zur Pendlerpauschale.  _mehr

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    Spontane Fragestunde
  • Spontane Fragestunde

Aktuelle Stunde

Zukunft der Jobcenter

Ein Urteil des Bundesverfassungsgericht erfordert die Umstrukturierung der Arbeitsämter/ Jobcenter. Der Antrag der Regierungsfraktionen: "Klarheit für Arbeitslose und Beschäftigte in Jobcentern – Die Reform muss schnell kommen“ wird angenommen. Die  Anträge der Opposition (Antrag der GrünenÄnderungsantrag der CDU) werden abgelehnt.

Burgunde Grosse (SPD); Quelle: rbb

Burgunde Grosse (SPD)

kritisiert die CDU/CSU im Bundestag. Hier würde ein politischer Kampf auf dem Rücken der Betroffenen ausgetragen. Der Bundeskanzlerin wirft sie „Führungsschwache“ vor, das Verhalten von Merkel sei verantwortungslos und peinlich. Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD fordert die Bundesregierung auf, noch vor der Sommerpause eine Lösung zu finden, mit der das Prinzip „Hilfe aus einer Hand“ erhalten bleibe. _mehr

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    Burgunde Grosse (SPD)
  • Burgunde Grosse (SPD)
Burgunde Grosse (SPD) / Martin Lindner (FDP); Quelle: rbb

Kurzintervention M. Lindner vs. B. Grosse

Lindner fordert die SPD auf, sich aus der Großen Koalition auf Bundesebene zurückzuziehen und den Weg für Neuwahlen freizumachen. Die Empörung, die Frau Grosse hier äußere, sei doch "durchsichtige, scheinheilige Agitation". Frau Grosse erklärt, sie habe von Lindner nichts anderes erwartet, er spiele "hier den Westerwelle auf Berliner Ebene", das helfe den Arbeitslosen nun gar nicht. _mehr

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    Kurzintervention M. Lindner vs. B. Grosse
  • Kurzintervention M. Lindner vs. B. Grosse
Ramona Pop (Bündnis90/Die Grünen); Quelle: rbb

Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen)

stimmt dem Abgeordneten Lindner zu, die Diskussion um die Jobcenter zeige die Handlungsunfähigkeit der Bundesregierung und lobt das Engagement der Sozialministerin Knake-Werner für das Konzept „Hilfe aus einer Hand“. Eine Reform der Job-Center und der Arbeitsverwaltung sei dringend notwendig. Das zeigten die unzähligen Probleme und nicht zuletzt die Vielzahl von Fällen vor den Sozialgerichten. _mehr

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    Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen)
Elke Breitenbach (Die Linke); Quelle: rbb

Elke Breitenbach (Die Linke)

stellt fest, dass das "Hartz-Gesetz grandios gescheitert" sei. Zurzeit werde eines der Kernprinzipien, „Hilfe aus einer Hand“, zerschlagen. Die Blockade der CDU-Bundestagsfraktion sei ein Skandal, ihre Haltung sei „zynisch“, sie sollte ihren „Hut“ nehmen.  _mehr

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    Elke Breitenbach (Die Linke)
  • Elke Breitenbach (Die Linke)
Elke Breitenbach (Die Linke) / Ramona Pop (Bündnis90/Die Grünen); Quelle: rbb

Kurzintervention R. Pop vs. E. Breitenbach

Die beiden Abgeordneten tauschen sich über die richtige Strategie für eine Offensive in Sachen Erhalt der Jobcenter aus. Pop verteidigt die Idee einer Bundesratsinitiative, der Weg habe mehr Gewicht. Breitenbach erklärt, dass die Sozial- und Arbeitsminister der Länder sich bereits geeinigt hätten. Jetzt müsse man sich an die Verursacher des Problems wenden.  _mehr

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    Kurzintervention R. Pop vs. E. Breitenbach
  • Kurzintervention R. Pop vs. E. Breitenbach
Rainer Michael Lehmann (FDP); Quelle: rbb

Rainer-Michael Lehmann (FDP)

warnt vor einer Grundgesetzänderung. Er spricht sich gegen eine zentrale Verwaltung und für eine kommunale Verankerung im Rahmen der Neuordnung aus. Konkrete Verbesserungen seien vor Ort durchzusetzen, "das Grundgesetz regelt doch nicht die Erreichbarkeit der Jobcenter-Mitarbeiter am Telefon". _mehr

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    Rainer-Michael Lehmann (FDP)
  • Rainer-Michael Lehmann (FDP)
Senatorin für Arbeit und Soziales Heidi Knake-Werner (Die Linke); Quelle: rbb

Heidi Knake-Werner (Die Linke)

Die Sozialsenatorin entgegnet ihrem Vorredner, dass die Optimierung der Jobcenter immer wieder an „dem lausigen Kompromiss, der 2004 ausgehandelt worden ist“ gescheitert sei. Daran sei auch die FDP beteiligt gewesen. _mehr

Aktionsplan gegen Homophobie

"Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt", so der Titel des Aktionsplans gegen Homophobie, den das Abgeordnetenhaus beschließt. Den Anstoß dazu hatte die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen gegeben.

Klaus Lederer (Die Linke); Quelle: rbb

Klaus Lederer (Die Linke)

begründet den Antrag, den jetzt alle Fraktionen tragen, damit, dass die tatsächliche Gleichstellung sehr viel schwieriger umzusetzen sei als die rechtliche. Homophobie sei vor allem ein Problem männlicher Jugendlicher, die in traditionellen Geschlechterrollen sozialisiert worden seien. _mehr

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    Klaus Lederer (Die Linke)
  • Klaus Lederer (Die Linke)
Thomas Birk (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Thomas Birk (Bündnis 90/Die Grünen)

freut sich, dass es seiner Fraktion gelungen sei, die rot-rote Koalition zu bewegen, einen "Aufschlag für eine systematische Herangehensweise an das Thema vorzulegen“. Er vermutet, einige von der CDU könnten erleichtert sein, dafür nicht die Hand heben zu müssen. _mehr

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    Thomas Birk (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Thomas Birk (Bündnis 90/Die Grünen)
Susann Engert (SPD) (Quelle: rbb)

Susann Engert (SPD)

wendet sich dagegen, Homophobie als „Migrantenproblem“ abzutun. Damit würden Vorurteile geschürt. Es gehe um ein friedliches und tolerantes Miteinander in der gesamten Gesellschaft. Bis sich Einstellungen änderten, brauche es viel Zeit und einen langen Atem. Aufklärung und Bildung müssten im Mittelpunkt stehen. _mehr

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    Susann Engert (SPD)
  • Susann Engert (SPD)
Rainer-Michael Lehmann (FDP); Quelle: rbb

Rainer-Michael Lehmann (FDP)

nennt die Gewalt gegen Schwule, Lesben und Transgender in Berlin einen Skandal, den sich die Stadt nicht gefallen lassen dürfe. Man solle auch nicht so tun, als seien die Parteien in Berlin frei von Vorurteilen. Das Bewusstsein für sexuelle Vielfalt sei noch in vielen Köpfen unterentwickelt. _mehr

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    Rainer-Michael Lehmann (FDP)
  • Rainer-Michael Lehmann (FDP)

Schienenanbindung zum BBI

Bündnis 90/Die Grünen wollen den Ausbau der A 100 stoppen und das Geld für die Schienenanbindung an den BBI umwidmen. Der Antrag wird in die Ausschüsse überwiesen.

Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Claudia Hämmerling (Bündnis 90/ Die Grünen)

wendet sich gegen den Weiterbau der Autobahn A 100, von der jeder Meter 140.000 Euro koste. Das eingesparte Geld solle in die Verbesserung des Bahnverkehrs fließen. Die Verkehrsanbindung an den Flughafen BBI kriege man damit zum schnellstmöglichen Termin. _mehr

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    Claudia Hämmerling (Bündnis 90/ Die Grünen)
  • Claudia Hämmerling (Bündnis 90/ Die Grünen)
Christian Gaebler (SPD); Quelle: rbb

Christian Gaebler (SPD)

Nach seinen Worten will die SPD in Berlin nicht mehr Individualverkehr. Aber man müsse auch sehen, wo er seinen Sinn habe. Das sei eine schwierige Abwägung. Dafür gebe es Planfeststellungsverfahren. Dort sollten die Grünen ihre Einwendungen machen. _mehr

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    Christian Gaebler (SPD)
  • Christian Gaebler (SPD)
Klaus-Peter von Luedeke (FDP); Quelle: rbb

Klaus-Peter von Luedeke (FDP)

begrüßt die geplante Erweiterung der A 100 „ohne jede Einschränkung“ und unterstützt in dieser Sache ausdrücklich die zuständige Senatorin. Die Erweiterung sei längst überfällig. Berlins Osthälfte brauche endlich eine „vernünftige Autobahnanbindung“. Man könne nicht ein Projekt gegen das andere ausspielen. _mehr

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    Klaus-Peter von Luedeke (FDP)
  • Klaus-Peter von Luedeke (FDP)
Jutta Matuschek (Die Linken); Quelle: rbb

Jutta Matuschek (Die Linke)

sieht die Verlängerung der A 100 kritisch. Diese stehe aber im Koalitionsvertrag, den die Linke unterschrieben habe. Die große Gefahr sei jetzt, dass mit dem Ausbau ein Anreiz gegeben werde, auch in der Stadt wieder mehr mit dem Auto zu fahren. Sie hoffe, die Autobahn werde nicht gebaut. _mehr

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    Jutta Matuschek (Die Linke)
  • Jutta Matuschek (Die Linke)

Drogenspürhunde

Der Antrag der FDP zum Einsatz von Drogenspürhunden im Strafvollzug, für den sich bei den anderen Parteien keine Zustimmung findet, wird nach der Debatte in die Ausschüsse verwiesen.

Sebastian Kluckert (FDP); Quelle: rbb

Sebastian Kluckert (FDP)

hält es für nicht hinnehmbar, dass viele erstmalig im Gefängnis mit Drogen in Berührung kommen. In Berlin werde zu wenig gegen Drogen in Justizvollzugsanstalten getan. Die FDP wolle, dass dafür auch Drogenspürhunde eingesetzt werden. Das sei eine „kreative Idee“. _mehr

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    Sebastian Kluckert (FDP)
  • Sebastian Kluckert (FDP)
Sven Kohlmeier (SPD); Quelle: rbb

Sven Kohlmeier (SPD)

Für ihn ist die „kreative Idee“ der FDP ein „populistischer Schnellschuss“. Der Antrag sei unsachgemäß, nutzlos und „frech“. Die Verdächtigung von Anwälten und Bediensteten als „Vertriebswege“ für Drogen sei untragbar. _mehr

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    Sven Kohlmeier (SPD)
  • Sven Kohlmeier (SPD)
Sebastian Kluckert (FDP); Sven Kohlmeier (SPD); Quelle: rbb

Kurzintervention S. Kluckert vs. S. Kohlmeier

Es kommt zu einem Schlagabtausch mit Sebastian Kluckert. _mehr

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    Kurzintervention S. Kluckert vs. S. Kohlmeier
  • Kurzintervention S. Kluckert vs. S. Kohlmeier
Dirk Behrendt (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Dirk Behrendt (Bündnis 90/ Die Grünen)

lehnt das „Abschnüffeln von Menschen“ ab, unabhängig davon, ob es um Gefangene, Bedienstete oder Anwälte gehe. Hunde hätten im Strafvollzug nichts zu suchen. Stichprobenkontrollen bei Bediensteten des Strafvollzugs seien aber in einem gewissen Umfang sinnvoll. _mehr

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    Dirk Behrendt (Bündnis 90/ Die Grünen)
  • Dirk Behrendt (Bündnis 90/ Die Grünen)
Minka Dott (Die Linke); Quelle: rbb

Minka Dott (Die Linke)

Ihr wäre es lieber gewesen, das ernste Thema seriös zu diskutieren. Dafür biete der FDP-Antrag aber keinen Ansatz. Bediensteten und Anwälten sei es nicht zumutbar, sich von Hunden beschnüffeln zu lassen. _mehr

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    Minka Dott (Die Linke)
  • Minka Dott (Die Linke)

Ansiedlung Einzelhandel

SPD und Linksfraktion fordern in ihrem Antrag den Senat auf, sich verstärkt für eine siedlungs-, stadtbild- und zentrenverträgliche Ansiedlung von Unternehmen des großflächigen Einzelhandels in Berlin einzusetzen. Der Antrag wurde in die Ausschüsse überwiesen.

Daniel Buchholz (SPD); Quelle: rbb

Daniel Buchholz (SPD)

begründet den Antrag damit, dass Berlin "lebendige Kieze" haben wolle. Was vor sich gehe, sei aber ein Verdrängungswettbewerb, der das Stadtbild zerstöre. Mehr Einkaufsflächen führten nicht dazu, dass die Berliner mehr Geld zum Ausgeben hätten. Man brauche Vielfalt und nicht den fünften neben dem vierten Discounter.  _mehr

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    Daniel Buchholz (SPD)
  • Daniel Buchholz (SPD)
Claudia Haemmerling (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Claudia Hämmerling (Bündnis 90/ Die Grünen)

lobt den Antrag und findet ihn in allen Punkten der Begründung gut. Leider sei die Politik der Großen Koalition und auch die der rot-roten Regierung bisher eine völlig andere gewesen. Sie seien die "Totengräber des Einzelhandels". Zehntausende Arbeitsplätze seien vernichtet und die Stadtstruktur zerstört worden.  _mehr

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    Claudia Hämmerling (Bündnis 90/ Die Grünen)
  • Claudia Hämmerling (Bündnis 90/ Die Grünen)
Albert Weingartner (FDP); Quelle: rbb

Albert Weingartner (FDP)

wertet den Antrag als Eingeständnis des Versagens der bislang zuständigen Senatoren. Warum die Ausdehnung von Verkaufsflächen  "undifferenziert" möglichst gering gehalten werden solle, sei allerdings nicht plausibel. Die FDP wolle nicht, dass "die Politik bis in das letzte Einzelhandeslregal hineingreift".  _mehr

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    Albert Weingartner (FDP)
  • Albert Weingartner (FDP)
Thomas Flierl (Die Linke); Quelle: rbb

Thomas Flierl (Die Linke)

teilt die Kritik der Grünen an der Einzelhandelsentwicklung "im Umfeld Berlins". Jetzt müsse das "Volllaufen" der noch unbebauten Bereiche in der Innenstadt mit "unkontrollierten Einzelhandelsflächen" vermieden werden.  Deshalb sei der Antrag außerordentlich sinnvoll.  _mehr

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    Thomas Flierl (Die Linke)
  • Thomas Flierl (Die Linke)

Investitionsbank Berlin

Vier Anträge beschäftigen sich mit der Investitionsbank Berlin IBB. Drei davon kommen aus der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen. Zwei werden abgelehnt, der dritte in die Ausschüsse überwiesen. Angenommen wird ein Antrag der Regierungskoalition über die Zukunft der Bank.

Frank Jahnke (SPD); Quelle: rbb

Frank Jahnke (SPD)

bescheinigt der IBB erhebliche Fortschritte seit ihrer Ausgliederung aus der Bankgesellschaft Berlin. Die Anträge der Grünen gingen von falschen Voraussetzungen aus, so als sei die IBB bisher ein "Pleiteprojekt". Neue Schwerpunkte sollten aber gesetzt werden: Trennung von Immobilien und Wirtschaftsförderung, Kundennähe durch Mikrokredite und Künstlerförderung.  _mehr

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    Frank Jahnke (SPD)
  • Frank Jahnke (SPD)
Elisabeth Paus (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Elisabeth Paus (Bündnis 90/ Die Grünen)

meint, Frank Jahnke habe eine "Schaufensterrede" gehalten, und wirft der SPD Machtversessenheit und Arroganz vor. Die IBB sei eine öffentlich-rechtliche Bank, deshalb müsse über ihre Probleme auch öffentlich geredet werden, nicht in "irgendwelchen Hinterzimmern der SPD". Die Bank habe zu hohe Kosten und erhalte vom Mittelstand schlechte Noten.   _mehr

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    Elisabeth Paus (Bündnis 90/ Die Grünen)
  • Elisabeth Paus (Bündnis 90/ Die Grünen)
Stefan Liebich (Die Linke); Quelle: rbb

Stefan Liebich (Die Linke)

versteht die Verärgerung von Frau Paus - wegen der kurzen Bearbeitungszeit der Anträge - kann ihr in der Sache aber nicht folgen. Die IBB sei gut aufgestellt. Ihre Umwandlung in eine Förder- und Strukturbank des Landes Berlin sei auf einem gutem Weg. Der Antrag der Koalition unterstütze diese Neuaufstellung. Mit der SPD habe man nur eine "klitzekleine" Differenz.  _mehr

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    Stefan Liebich (Die Linke)
  • Stefan Liebich (Die Linke)
Volker Thiel (FDP); Quelle: rbb

Volker Thiel (FDP)

findet die Anträge gar nicht so widersprüchlich, sondern in vielen Punkten "überlappend", wenn nicht gar identisch. Es gehe um Neuausrichtung und Fördercontrolling. In den Anträgen der Grünen wie auch der Koalition gebe es aber Punkte, die die FDP nicht mittragen könne.  _mehr

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    Volker Thiel (FDP)
  • Volker Thiel (FDP)

Guantanamo-Inhaftierte

Aufnahme von Guantánamo-Inhaftierten

Die Fraktion Bündnis 90/ die Grünen möchte sich aktiv für die Aufnahme von Guantánamo-Häftlingen einsetzen.
Antrag

Benedikt Lux (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Benedikt Lux (Bündnis 90/ Die Grünen)

mahnt eine konstruktive Unterstützung der von US-Präsident Obama verfügten Schließung des Guantánamo-Lagers an. Die EU habe grünes Licht gegeben. Innensenator Körting hingegen sage „Nicht mit uns!“. _mehr

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    Benedikt Lux (Bündnis 90/ Die Grünen)
  • Benedikt Lux (Bündnis 90/ Die Grünen)
Anja Hertel (SPD); Quelle: rbb

Anja Hertel (SPD)

bezweifelt die Zuständigkeit von Berlin für die Aufnahme von Guantánamo-Häftlingen. Sie begrüßt die Schließung,  gibt aber zu bedenken, dass dort „nicht nur Chorknaben“ einsitzen. Die Schließung sei komplizierter, als Obama es sich gedacht habe. _mehr

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    Anja Hertel (SPD)
  • Anja Hertel (SPD)
Benedikt Lux (Bündnis 90/Die Grünen); Anja Hertel (SPD); Quelle: rbb

Kurzintervention B. Lux vs. A. Hertel

entschuldigt, sich für „den Eindruck, den seine Vorrednerin hinterlassen“ habe, dass „Berlin nicht zu seiner internationalen Verantwortung“ stehe. Es sei „nichts als plumper Anti-Amerikanismus“, zu sagen, dass Amerika die Verantwortung für die Lager habe, die es eingerichtet habe. - Die Abgeordnete Hertel ... _mehr

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    Kurzintervention B. Lux vs. A. Hertel
  • Kurzintervention B. Lux vs. A. Hertel
Björn Jotzo (FDP); Quelle: rbb

Björn Jotzo (FDP)

begrüßt ebenfalls die Schließung von Guantánamo. Es sei in „allererster Linie die Verantwortung der USA“, dies zu gewährleisten. Man könne aber nicht, wie seine Vorrednerin, behaupten, dass es „überhaupt keine Mit-Verantwortung der Bündnispartner“ gebe. Das „kategorische Nein“ des Innensenators sei nicht akzeptabel. Zunächst müsse die Angelegenheit aber außenpolitisch vom Bund geklärt werden. _mehr

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    Björn Jotzo (FDP)
  • Björn Jotzo (FDP)
Giyasettin Sayan (Die Linke); Quelle: rbb

Giyasettin Sayan (Die Linke)

erklärt, dass seine Fraktion nicht gegen den Antrag sei. Die USA dürften aber nicht durch eine Blanko-Zusage naus der Verantwortung entlassen werden. Der Abgeordnete verteidigt Innensenator Körting, der auf eine Einzelfallprüfung gepocht habe. _mehr

    Im Parlament
    Giyasettin Sayan (Die Linke)
  • Giyasettin Sayan (Die Linke)

Nächste Sitzung: 30. April 2009

  

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Das rbb Fernsehen berichtet von der 45. Sitzung des Berliner Abgeordnetenhaus am 02.04.2009

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