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rbbonline | Abgeordnetenhaus Berlin | 2009 | 11. Juni 2009

Im Parlament
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Elektronische Schultafel, Quelle dpa

11. Juni 2009

49. Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses

Die Aktuelle Stunde befasst sich auf Antrag der Fraktion der Grünen mit den Zugangsvoraussetzungen für Gymnasien. Die Regierungskoalition will, dass 30 Prozent aller Gymnasialplätze im Losverfahren vergeben werden. _mehr

Fragestunden

Gisela von der Aue wird gefragt von/ Fritz Felgentreu und Dirk Behrendt (Quelle: rbb)

Mündliche Anfragen

Die Fragen der Abgeordneten drehen sich um Kindergeld für Inhaftierte, das an die JVAs umgeleitet werden soll, Sprachrückstände bei Kita-Kindern sowie um Kritik an der Qualität der Dienstleistungen der S-Bahn. Senatorin von der Aue kündigt drastische Konsequenzen für die S-Bahn GmbH an. Alle Anfragen _mehr

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    Mündliche Anfragen
  • Mündliche Anfragen
Klaus Wowereit/ Ehrhart Körting und Heidi Knake-Werner werden gefragt (Quelle: rbb)

Spontane Fragestunde

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit  (SPD) will den Karstadt-Häusern in der Hauptstadt helfen. Der Senat werde sich um die "Zukunftssicherheit" der Häuser bemühen, sagte Wowereit, ohne konkret zu werden. Derzeit stelle sich die Frage aber nicht, man müsse zunächst das Insolvenzverfahren abwarten. _mehr

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    Spontane Fragestunde
  • Spontane Fragestunde

Aktuelle Stunde

Die Abgeordneten debattieren den Antrag der Grünen "Gerechten Schulzugang sichern, Gymnasien reformieren und Sekundarschulen stark machen" in Verbindung mit einem Antrag der CDU zu Lehrmittelfreiheit und einem Dringlichen Antrag der Regierungsfraktionen zur Schulreform.

Öczan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen) (Quelle: rbb)

Öczan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen)

kritisiert scharf das Losverfahren zur Vergabe der Plätze an Gymnasien. Die Koalition habe die letzten Wochen mit Feilschen um Prozentpunkte zugebracht - wie auf einem Basar. dies sei beschämend. Mutlu lehnt außerdem das Probejahr ab. Kinder, die wieder an die Sekundarschule zurück müßten, würden als Versager abgestempelt.  _mehr

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    Öczan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Öczan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen)
Felicitas Tesch (SPD) (Quelle: rbb)

Felicitas Tesch (SPD)

verteidigt den Kompromiss voller Engagement. Das Wohnort-Prinzip sei abgeschafft, es gebe keinen NC und keine Aufnahmeprüfung. Dieses sei ein Fortschritt, genauso wie die Verlängerung des Probehalbjahres auf ein Jahr. Der FDP, namentlich Frau Senftleben, und den Grünen sowie den Medien wirft sie Hysterie vor. _mehr

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    Felicitas Tesch (SPD)
  • Felicitas Tesch (SPD)
Sascha Steuer (CDU) (Quelle: rbb)

Sascha Steuer (CDU)

bezeichnet es als völlig absurd, die Plätze an Gymnasien unabhängig von der Leistung zu verteilen. Der Streit in der Koalition sowie die "Tischvorlage" über die Schulstrukturreform seien unzumutbar. Dies habe nichts mit seriöser Bildungspolitik zu tun. Steuer fordert die Offenlegung des Berichts über die Schulinspektionen vom letzten Jahr. _mehr

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    Sascha Steuer (CDU)
  • Sascha Steuer (CDU)
Michael Müller vs. Sascha Steuer (Quelle: rbb)

Kurzintervention Michael Müller (SPD) vs. Sascha Steuer (CDU)

Der SPD-Fraktionsvorsitzende nennt die Rede des CDU-Abgeordneten einen bildungspolitischen Offenbarungseid. Sein Vorredner habe keinen einzigen Vorschlag zur Schulreformierung beigetragen. Der Abgeordnete Steuer entgegnet, dass die CDU im Januar ein eigenes Schulreform-Programm vorgelegt habe. _mehr

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    Kurzintervention Michael Müller (SPD) vs. Sascha Steuer (CDU)
  • Kurzintervention Michael Müller (SPD) vs. Sascha Steuer (CDU)
Steffen Zillich (Die Linke) (Quelle: rbb)

Steffen Zillich (Die Linke)

räumt ein, dass die Koalition das Konzept früher hätte vorlegen müssen. Nun solle es noch vor der Sommerpause, nach eingehender parlamentarischer Beratung, verabschiedet werden. Die neue Sekundar-Schule biete die Möglichkeit, eine völlig neue Lernkultur zu praktizieren.   _mehr

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    Steffen Zillich (Die Linke)
  • Steffen Zillich (Die Linke)
Mieke Senftleben (FDP) – Quelle: rbb

Mieke Senftleben (FDP)

rekapituliert die Reaktionen auf die Vorstellung des Schulreform-Konzeptes durch Bildungssenator Zöllner am Dienstag. Die Abgeordnete moniert die mangelhafte und verspätete Information des Parlaments durch den Senat und erklärt dies mit der „Arroganz der Macht“. Der Strukturreform prognostiziert sie ein Scheitern. _mehr

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    Mieke Senftleben (FDP)
  • Mieke Senftleben (FDP)
Jürgen Zöllner (SPD); Quelle: rbb

Jürgen Zöllner (SPD)

weist auf die Prioritäten der Schulreform hin, er wolle klar stellen, worum es "wirklich“ gehe. Probejahr, Verzicht auf Aufnahmeprüfungen und Abschied vom Wohnortprinzip stärke das Wahlrecht der Eltern und Schulen. _mehr

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    Jürgen Zöllner (SPD)
  • Jürgen Zöllner (SPD)

Literatur in Berlin

Die Große Anfrage der Regierungskoalition eröffnet dem Senat die Gelegenheit, Auskunft zu Literatur als Wirtschaftsfaktor und den Förderprogrammen zu geben. Antwort des Senats

Klaus Wowereit (SPD) – Quelle: rbb

Klaus Wowereit (SPD)

unterstreicht in seiner Funktion als Kultursenator die große Anziehungskraft, die Berlin auf deutsche und internationale Schriftsteller ausübe. Berlin sei die "Hauptstadt der Autoren", aber auch der Verlage und Leser. Die Bibliotheken gehörten zu den meistbesuchten Kultureinrichtungen in der Stadt. Daher habe er auch vorgeschlagen, für die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) einen Neubau auf dem Gelände des Flughafens Tempelhof zu errichten. _mehr

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    Klaus Wowereit (SPD)
  • Klaus Wowereit (SPD)
Brigitte Lange (SPD) – Quelle: rbb

Brigitte Lange (SPD)

bekräftigt, dass man mit Fug und Recht behaupten könne, dass Berlin die Hauptstadt der Literatur sei. Es müsse aber noch mehr getan werden, um die Arbeitsbedingungen der Schriftsteller und Schriftstellerinnen zu verbessern. Besonders wichtig sei ihr die Unterstützung der Lyrik. _mehr

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    Brigitte Lange (SPD)
  • Brigitte Lange (SPD)
Michael Braun (CDU) – Quelle: rbb

Michael Braun (CDU)

qualifiziert die Anfrage der Regierungsfraktionen als "Gefälligkeitsanfrage" ab. Die Szene lebe, aber der Senat habe damit wenig zu tun. Die Regierung sollte lieber mit einer Bildungsreform dafür sorgen, dass die Schüler lesen könnten. _mehr

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    Michael Braun (CDU)
  • Michael Braun (CDU)
Wolfgang Brauer (Die Linke) – Quelle: rbb

Wolfgang Brauer (Die Linke)

beklagt die soziale Lage der Autoren, die immer noch an Spitzwegs "armen Poeten" erinnere. Der Doppelhaushalt 2010/11 solle einen Honorartopf für Berliner Autoren vorsehen. _mehr

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    Wolfgang Brauer (Die Linke)
  • Wolfgang Brauer (Die Linke)
Alice Ströver (Bündnis 90/Die Grünen) – Quelle: rbb

Alice Ströver (Bündnis 90/Die Grünen)

ist froh, dass Berlin immer noch als Kulturstadt Anziehungskraft hat. Dass nur 0,6 Prozent des gesamten Kulturetats in die Literaturförderung gingen, sei zu wenig. _mehr

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    Alice Ströver (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Alice Ströver (Bündnis 90/Die Grünen)
Klaus-Peter von Lüdeke (FDP) – Quelle: rbb

Klaus-Peter von Lüdeke (FDP)

vermisst Struktur und Prioritätensetzung in der Anfrage und der Antwort. Seine Fraktion sei ebenfalls für  die Förderung der Literatur in Berlin, aber gegen das Gießkannenprinzip. Es müsse um Qualität und nicht um Masse gehen.
_mehr

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    Klaus-Peter von Lüdeke (FDP)
  • Klaus-Peter von Lüdeke (FDP)

Alkoholmissbrauch Minderjähriger

Die CDU-Fraktion will mit einer Verordnung zur Bekämpfung alkoholbedingter Störungen der öffentlichen Ordnung den Alkoholgenuss rund um Schulen, Spielpätzen, Kitas und Sportstätten unter Strafe stellen. Ein zweiter Antrag fordert den Senat zum Handeln auf. Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen tritt für eine Intensivierung der Präventionsarbeit ein. Die Anträge werden abgelehnt.

Emine Demirbüken-Wegner (CDU) – Quelle: rbb

Emine Demirbüken-Wegner (CDU)

konstatiert, dass der Senat bezüglich Alkoholprävention bei Kindern und Jugendlichen "komplett versagt" habe. Konkret wirft sie der Koalition vor, auf Papier und Flyer zu vertrauen. An dem Antrag der Grünen bemängelt sie, dass Suchtfaktoren wie Persönlichkeit, familiäre Vorbelastung und die vom Alkohol direkt ausgehende Gefahr unbeachtet blieben. _mehr

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    Emine Demirbüken-Wegner (CDU)
  • Emine Demirbüken-Wegner (CDU)
Sven Kohlmeier (SPD) – Quelle: rbb

Sven Kohlmeier (SPD)

nennt die Initiative der CDU "Aktionismus". Die Betroffenheit der Vorrednerin sei unglaubwürdig. Die Bezirke könnten bereits jetzt die Flatrate-Partys verbieten, die Kontrolle sei effektiv. Die Jugendschutzgesetze seien ausreichend. Die Koalition setzte auf Prävention, wie er in dem Antrag der Grünen formuliert sei. Der beinhalte nichts Neues. _mehr

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    Sven Kohlmeier (SPD)
  • Sven Kohlmeier (SPD)
Clara Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen) – Quelle: rbb

Clara Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen)

möchte Schwung in die Debatte bringen. Der Antrag der CDU ziele nur darauf ab, die Jugend aus der Öffentlichkeit zu verdrängen. Sie räumt ein, dass einiges in Berlin geschehe, aber es fehle eine Erziehung zum "vernünftigen Konsum". Sie plädiert eindringlich für einen Fonds der Alkoholindustrie, aus dem Suchtprojekte finanziert werden sollen. _mehr

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    Clara Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Clara Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen)
Margrit Barth (Die Linke) – Quelle: rbb

Margrit Barth (Die Linke)

freut sich über die Gelegenheit, über die aktuelle Debatte über neue Projekte und Maßnahmen auf Landes- und Bundesebene zu informieren. Der Antrag der Grünen berge nichts Neues. Der Antrag der CDU sei abzulehnen, da das Problem nicht allein durch Verbote gelöst werden könne. _mehr

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    Margrit Barth (Die Linke)
  • Margrit Barth (Die Linke)
Sebastian Czaja (FDP) – Quelle: rbb

Sebastian Czaja (FDP)

weist daraufhin, dass trotz insgesamt rückläufigem Alkohol-Konsum es eine große Anzahl von exzessiv trinkenden Minderjährigen gebe.Der Antrag der CDU sei schlicht repressiv statt kausal. Die Forderung der CDU nach Evaluation der bereits bestehenden Maßnahmen hingegen sei sinnvoll. Die Gesundheitssenatorin ruft er auf, sich stärker für Prävention einzusetzen. _mehr

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    Sebastian Czaja (FDP)
  • Sebastian Czaja (FDP)

Migration

Die Debatte dreht sich um die Integration von Migranten und ihre Versorgung in psycho-sozialen Notlagen. Die CDU-Fraktion fordert die Regierung auf, einen Berliner Lebenslagenbericht mit Schwerpunkt Migration vorzulegen. Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen fordert eine Verbesserung der psycho-therapeutischer Versorgung der Berliner Migranten.

Canan Bayram (Bündnis 90/Die Grünen) – Quelle: rbb

Canan Bayram (Bündnis 90/Die Grünen)

beschreibt die Dringlichkeit eines besonderen psycho-therapeutischen Angebots für Migranten. Oft rufe schon die Migration selbst Belastungsstörungen hervor, auch das Verhalten der Ausländerbehörde führe zu psychischer Belastung. Sie richtet einen eindringlichen Appell an den Senat, diese Praxis in der Ausländerbehörde zu beenden. _mehr

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    Canan Bayram (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Canan Bayram (Bündnis 90/Die Grünen)
Raed Saleh (SPD) – Quelle: rbb

Raed Saleh (SPD)

fragt die CDU-Fraktion, wozu sie immer mehr Zahlen benötige. Zur grundsätzlichen Information gebe es Crash-Kurse und genug Berichte. Benötigt würden zukunftsweisende Konzepte. Die CDU-Fraktion solle zum Umdenken in ihrer Partei beitragen, wo das Thema "stiefmütterlich und wenig produktiv" behandelt werde. Zuletzt habe die CDU im Ausschuss sogar Maßnahmen zur Ausbildungsförderung boykottiert. _mehr

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    Raed Saleh (SPD)
  • Raed Saleh (SPD)
Kurt Wansner (CDU) – Quelle: rbb

Kurt Wansner (CDU)

wirft seinem Vorredner vor, dass sein Beitrag komplett an der Sache vorbei gegangen sei. Integration sei eines der wichtigsten Themen, das diesbezügliche "absolute Versagen" des Senats sei eines der "größten Tragödien, die wir hier haben". Die Koalition solle von der Bundeskanzlerin lernen, die das Thema zur Chefsache erklärt habe. _mehr

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    Kurt Wansner (CDU)
  • Kurt Wansner (CDU)
Wolfgang Albers (Die Linke) – Quelle: rbb

Wolfgang Albers (Die Linke)

fragt, warum die CDU-geführten Bezirke Spandau und Reinickendorf keine Integrationsbeauftragten hätten, wenn das Thema für die Partei so wichtig sei. Diese Bezirke hätten nichts zum Integrationsbericht II beigetragen; die CDU-Fraktion möge doch dort die Daten abrufen, die sie jetzt vom Senat einfordere. _mehr

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    Wolfgang Albers (Die Linke)
  • Wolfgang Albers (Die Linke)
Canan Bayram (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Kurzintervention Canan Bayram (Bündnis 90/Die Grünen)

ergänzt die Ausführungen des Abgeordneten Albers zur therapeutischen Versorgungssituation und fordert konkrete Konzepte zur Verbesserung der Angebote. Sie werte die Rede des Vorredners als Unterstützung für eine weitere gemeinsame Erörterung im Ausschuss. _mehr

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    Kurzintervention Canan Bayram (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Kurzintervention Canan Bayram (Bündnis 90/Die Grünen)
Rainer-Michael Lehmann (FDP) – Quelle: rbb

Rainer-Michael Lehmann (FDP)

wird grundsätzlich und erklärt den Paradigmenwechsel von der Ausländer- zur Integrationspolitik. Er bedauert, dass Deutschland noch einen weiten Weg vor sich habe, bevor das Potential der Einwanderer richtig ausgeschöpft werden könne. Dies sei auch einer Politik geschuldet, die jahrelang die Integration vernachlässigt habe. _mehr

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    Rainer-Michael Lehmann (FDP)
  • Rainer-Michael Lehmann (FDP)

Haushaltskontrolle

Debattiert wird der Bericht des Landesrechnungshofes 2009, der bereits Anfang Mai veröffentlicht worden ist.

Christoph Meyer (FDP) – Quelle: rbb

Christoph Meyer (FDP)

nutzt die Gelegenheit, um dem Präsidenten des Rechnungshofes, Dr. Jens Harms zu danken, der nach acht Jahren aus dem Amt scheidet. Auch im jetzt vorgelegten Bericht habe er die Konsolidierung des Haushaltes nicht aus den Augen verloren und Spar-Vorschläge gemacht. Der Abgeordnete geht auf die Verschwendungen seitens der BVG und der Sozialverwaltung ein. _mehr

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    Christoph Meyer (FDP)
  • Christoph Meyer (FDP)
Holger Thärichen (SPD) – Quelle: rbb

Holger Thärichen (SPD)

schließt sich dem Dank an Dr. Harms an. Zurzeit sei ein sorgfältiger Umgang mit Steuergeldern besonders wichtig. Der Abgeordnete verweist darauf, dass der Bericht im Unterausschuss Finanzkontrolle intensiv debattiert werden wird. _mehr

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    Holger Thärichen (SPD)
  • Holger Thärichen (SPD)
Monika Thamm (CDU) – Quelle: rbb

Monika Thamm (CDU)

verweist auf die Diskrepanz zwischen den Ausführungen des früheren Finanzsenators Sarrazin zum Haushalt und dem Bericht des Rechnungshofes. Es stelle sich jetzt heraus, dass die Angaben Sarrazins reine Phantasie gewesen seien. Durch den Bericht würden gravierende Mängel in der Haushaltsführung offenbar. _mehr

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    Monika Thamm (CDU)
  • Monika Thamm (CDU)
Mari Weiss (Die Linke) – Quelle: rbb

Mari Weiss (Die Linke)

dankt dem Rechnungshof und auch ihren Kollegen vom Haushaltskontrollausschuss. Als Mitglied des Ausschusses räumt sie ein, dass die Probleme mit dem Facility Management der Charité, die außertarifliche Bezahlung in Landesbehörden sowie die Kontrolle von Unternehmen mit Landesbeteiligungen dringend thematisiert werden müßten. _mehr

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    Mari Weiss (Die Linke)
  • Mari Weiss (Die Linke)
Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen) – Quelle: rbb

Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen)

schließt sich ebenfalls den Danksagungen an. Die Abgeordnete lobt insbesondere die kritische Begleitung der Haushaltskonsolidierung, Die angemahnten Millionenverschwendungen bezögen sich auf Bekanntes: "BVG und Charité, die Themen sind bekannt". _mehr

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    Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen)

Nachtragshaushalt - 1. Lesung

In erster Lesung wird der zweite Nachtragshaushalt behandelt. Ein Antrag der CDU zur Finanzierung der Bezirke wird abgelehnt. Der Dringliche Antrag der Koalitionsfraktionen zum Abstimmungsverhalten Berlins im Bundesrat zur  Schuldenbremse wird mit rot-roter Mehrheit angenommen.

Ulrich Nussbaum – Quelle: rbb

Ulrich Nußbaum (parteilos)

Der Finanzminister verteidigt die Entscheidung, mit 1,6 Milliarden Euro neuen Schulden auf die Wirtschaftskrise zu reagieren. Die Spielräume für Berlin würden "dramatisch enger". Zugleich sollen nach seinen Worten aber die Ausgaben in den nächsten Jahren unverändert durchschnittlich um 1,3 Prozent steigen. Für die Zeit nach der Krise kündigt er "unbequeme Entscheidungen" an. _mehr

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    Ulrich Nußbaum (parteilos)
  • Ulrich Nußbaum (parteilos)
Uwe Goetze (CDU); Quelle: rbb

Uwe Goetze (CDU)

wirft dem Senat vor, den Haushalt nicht strukturell ausgeglichen zu haben. Man sei voller Sorge, dass Berlin mit diesem Nachtragshaushalt nicht auf die Krise reagiere, sondern "voll in die Neuverschuldung" hineingehe. Und dies sei für Berlin "ganz schlecht." _mehr

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    Uwe Goetze (CDU)
  • Uwe Goetze (CDU)
Stefan Zackenfels (SPD) – Quelle: rbb

Stefan Zackenfels (SPD)

widerspricht energisch seinem Vorredner von der CDU. Rot-rot habe in den letzten Jahren gute Arbeit geleistet und von niemandem Solidarität erfahren.  _mehr

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    Stefan Zackenfels (SPD)
  • Stefan Zackenfels (SPD)
Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen) – Quelle: rbb

Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)

kritisiert den Kurs des Senats. Rot-rot mache neue Schulden, anstatt Wege aus der Verschuldung zu suchen. Es müsse jetzt die Einsicht wachsen, dass man ohne nachhaltiges Wirtschaften nicht mehr weiterkomme. _mehr

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    Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)
Jutta Matuschek (Die Linke) – Quelle: rbb

Jutta Matuschek (Die Linke)

verteidigt den Haushalt als "alternativlos". Sie dankt ausdrücklich Senator Nußbaum für seine Rolle bei der Aufstellung der Bezirksfinanzen.  _mehr

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    Jutta Matuschek (Die Linke)
  • Jutta Matuschek (Die Linke)
Uwe Goetze (CDU) – Quelle: rbb

Kurzintervention Uwe Goetze (CDU)

ergreift noch einmal das Wort, um die Finanzpolitik der CDU nach der Wende zu rechtfertigen. Die Linke habe als SED systematisch den Staat ausgeplündert, sagt er an Jutta Matuschek gewandt. _mehr

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    Kurzintervention Uwe Goetze (CDU)
  • Kurzintervention Uwe Goetze (CDU)
Christoph Meyer (FDP) – Quelle: rbb

Christoph Meyer (FDP)

beklagt das Ziel, den Haushalt nur über die Einnahmenseite sanieren zu wollen. Dies werde nicht gehen. Dazu müsse man auch die Ausgabeseite in Griff bekommen. Einnahmen wiederum ließen sich nur über eine wachsende Wirtschaftskraft erhöhen. _mehr

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    Christoph Meyer (FDP)
  • Christoph Meyer (FDP)
Uwe Goetze (CDU) – Quelle: rbb

Uwe Goetze (CDU)

geht in seinem 3. Redebeitrag speziell auf die Finanzierung der Bezirke und die Schuldenbremse ein.    _mehr

    Im Parlament
    Uwe Goetze (CDU)
  • Uwe Goetze (CDU)
Holger Thärichen (SPD) – Quelle: rbb

Holger Thärichen (SPD)

bezeichnet die geplante Schuldenbremse im Grundgesetz als inakzeptabel. Daher werde der Senat im Bundesrat gegen die Schuldenbremse stimmen. Die Gestaltungsfähigkeit des Landesparlaments müsse erhalten bleiben.  _mehr

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    Holger Thärichen (SPD)
  • Holger Thärichen (SPD)
Oliver Schruoffeneger (Bündnis 90/Die Grünen); Quelle: rbb

Kurzintervention Oliver Schruoffeneger (Bündnis 90/Die Grünen)

wirft Rot-rot mangelnde Transparenz bei der Bezirksfinanzierung vor. Es sei wie auf einem Basar gehandelt worden; sachgerechte Entscheidungen seien nicht getroffen worden. _mehr

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    Kurzintervention Oliver Schruoffeneger (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Kurzintervention Oliver Schruoffeneger (Bündnis 90/Die Grünen)
Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen) – Quelle: rbb

Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)

fragt sich, wozu der Antrag zum Abstimmungsverhalten Berlins dienen soll. Man wisse doch, dass der Senat der Schuldenbremse nicht zustimmen werde. Berlin müsse sich aber in einem föderalen System der Mehrheit beugen.  _mehr

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    Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)
Stefan Liebich (Die Linke) – Quelle: rbb

Stefan Liebich (Die Linke)

verweist darauf, dass neben Berlin auch Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gegen die Schuldenbremse im Grundgesetz stimmen werden. Die "beste Schuldenbremse sei eine steuergerechte Politik" und nicht "absurde Verfassungsregeln". _mehr

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    Stefan Liebich (Die Linke)
  • Stefan Liebich (Die Linke)

Lichtkonzept für Berlin

Es wird der dritte Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zum Thema „Klimaschutz beschleunigen“ debattiert. Hierbei geht es um die Forderung, die „Öffentliche Beleuchtung energieeffizient und kostengünstig (zu) gestalten“.

Andreas Otto (Bündnis 90/Die Grünen) – Quelle: rbb

Andreas Otto (Bündnis 90/Die Grünen)

wirft dem Senat vor, ein „Energieverschwender“ zu sein. Einsparpotentiale blieben ungenutzt und der Senat tue zu wenig gegen Lichtverschmutzung. es gehe um technischen Fortschritt, den Schutz der Natur, insbesondere der Insekten, sowie „um viel Geld“. _mehr

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    Andreas Otto (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Andreas Otto (Bündnis 90/Die Grünen)
Ellen Haussdörfer (SPD) – Quelle: rbb

Ellen Haussdörfer (SPD)

unterstreicht die Bedeutung der öffentlichen Beleuchtung. Licht habe jenseits der Umweltauflagen auch einen kulturellen, einen stadt-gestalterischen sowie einen finanziellen Aspekt. _mehr

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    Ellen Haussdörfer (SPD)
  • Ellen Haussdörfer (SPD)
Rene Stadtkewitz (CDU) – Quelle: rbb

René Stadtkewitz (CDU)

bezieht sich auf die Ausführungen des Abgeordneten Otto. Der Senat reagiere nicht und sei konzeptlos. Stadtkewitz moniert, dass alle Termine geplatzt oder verschoben worden seien. Das Land habe sich wieder langfristig gebunden, ohne dass Neues gewagt worden sei. _mehr

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    René Stadtkewitz (CDU)
  • René Stadtkewitz (CDU)
Marion Platta (Die Linke) – Quelle: rbb

Marion Platta (Die Linke)

trägt die Probleme wie Licht- und Luftverschmutzung und Insektentod sowie den Stand der Diskussion innerhalb des Senats vor. Für den neuen Management-Vertrag für die Beleuchtung in Berlin seien bundesweite Wettebewerbe ausgeschrieben worden, damit der neueste Stand der Technologie und Wissenschaft einfließen konnte. _mehr

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    Marion Platta (Die Linke)
  • Marion Platta (Die Linke)
Henner Schmidt (FDP) – Quelle: rbb

Henner Schmidt (FDP) 15

findet den Antrag der Grünen "außerordentlich gelungen". Es sei ihm auch nach dem Vortrag der Rednerinnen der Koalition nicht klargeworden, warum dieser Antrag abgelehnt werden soll. Das Konzept könne mit einer Private-Public-Partnership (PPP) einfach finanziert werden. Leider halte Rot-Rot nichts von PPP. _mehr

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    Henner Schmidt (FDP) 15
  • Henner Schmidt (FDP) 15

Deutschlandhalle

Die CDU und die Grünen wollen mit ihrem Antrag erreichen, dass über die Zukunft der Deutschlandhalle erst entschieden wird, wenn die neue Halle für den Eissport am Glockenturm in Betrieb genommen wurde. Der Antrag findet keine Mehrheit.

Andreas Statzkowski (CDU) – Quelle: rbb

Andreas Statzkowski (CDU)

setzt sich für die Offenhaltung der Deutschlandhalle für "die nächsten zwei Eiszeiten" ein. Dem Senat wirft er vor, keine Anstrengungen unternommen zu haben, um die Deutschlandhalle durch Einnahmen zu retten. _mehr

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    Andreas Statzkowski (CDU)
  • Andreas Statzkowski (CDU)

Weitere Wortmeldungen lagen zu diesem Thema nicht vor.

Nächste Sitzung: 25. Juni 2009

 

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Das rbb Fernsehen berichtet von der 49. Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses am 11.06.2009.

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