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rbbonline | Abgeordnetenhaus Berlin | 2009 | 25. Juni 2009

Im Parlament
Im Parlament

 

Autonome auf Hausdach, Quelle dpa

25. Juni 2009

50. Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses

Das Parlament befasst sich nach den gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei am Flughafen Tempelhof im Rahmen der Autonomen Aktionswochen mit dem Thema Linksextremismus. _mehr

Der Parlamentspräsident

(Quelle: rbb)

Verurteilung von Brandanschlägen

Der Parlamentspräsident Walter Momper verurteilt im Namen des Parlaments den Angriff auf Autos vor dem Privathaus des Abgeordneten Dr. Robbin Juhnke in Alt-Buckow in der Nacht zum 18. Juni. _mehr

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    Verurteilung von Brandanschlägen
  • Verurteilung von Brandanschlägen

Geschäftliches

(Quelle: rbb)

Begründung und Abstimmung des Themas der Aktuellen Stunde

Die Abgeordneten stimmen für den Antrag der CDU-Fraktion "Herr Körting, stoppen Sie den roten Terror – Berlin darf nicht Hauptstadt des Linksextremismus werden!" Die FDP-Fraktion bringt den Antrag ein "Katastrophales Agieren des Senats beim Thema Tempelhof: _mehr

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    Begründung und Abstimmung des Themas der Aktuellen Stunde
  • Begründung und Abstimmung des Themas der Aktuellen Stunde

Fragestunden

(Quelle: rbb)

Mündliche Anfragen

Der Abgeordnete Steuer (CDU) plaziert eine Plakattafel „Keine Schülerlotterie“ vor dem Platz des Regierenden Bürgermeisters, bevor er seine Frage zur Personalsituation in den Gymnasien stellt. Alle Anfragen
_mehr

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    Mündliche Anfragen
  • Mündliche Anfragen
(Quelle: rbb)

Spontane Fragestunde

Innensenator Körting kündigt ein Forschungsprojekt des Berliner Polizeipräsidenten zur Stasi-Verwicklung von Westberliner Polizeibeamten an. Wirtschaftssenator Wolf betont, dass der Mietvertrag mit der Modemesse Bread and Butter rechtskonform sei. Die Kürzung des Weihnachtsgeldes für Berliner Landesbeamte solle weiter bestehen bleiben. _mehr

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    Spontane Fragestunde
  • Spontane Fragestunde

Aktuelle Stunde

Die Abgeordneten debattieren den Antrag der CDU „Herr Körting, stoppen Sie den roten Terror – Berlin darf nicht Hauptstadt des Linksextremismus werden!“ in Verbindung mit dem Antrag "Runden Tisch gegen Linksextremismus einrichten". Dazu gibt es eine Beschlussempfehlung des Innenausschusses, einen "Bericht über die Ursachen linksextremistischer Gewalt in Berlin" vorzulegen.

(Quelle: rbb)

Robbin Juhnke (CDU)

verweist auf Schäden und Verletzte, die in den letzten Monaten vor den „Action Weeks“ zu verzeichnen waren. Zu der „Bilanz des Schreckens“ käme das Einsatzfiasko der Polizei am 1. Mai 2009. Mit der alleinigen Lösung des Problems sei die Polizei überfordert. Er erwarte einen „Aufschrei der Zivilbevölkerung gegen den dunkelroten Ungeist“. Der Berliner Senat sei auf dem „linke Auge“ blind. _mehr

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    Robbin Juhnke (CDU)
  • Robbin Juhnke (CDU)
(Quelle: rbb)

Fritz Felgentreu (SPD)

zeigt Verständnis für das Anliegen der Aktivisten der „Action Week“. Er stellt klar, dass es in Berlin keine Spielräume für illegale und kriminelle Aktivitäten gebe. Der Senat und die Polizei hätten während der Aktionswochen Augenmaß bewiesen. _mehr

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    Fritz Felgentreu (SPD)
  • Fritz Felgentreu (SPD)
(Quelle: rbb)

Volker Ratzmann (Bündnis 90/Die Grünen)

plädiert dafür, sich einig gegen die Brandanschläge zu stellen. Über Bauanträge und Stadtentwicklung würden immer noch die gewählten Verantwortlichen und die kommunalen Gremien entscheiden. Wer sich an diese Regeln nicht halte, müsse mit allen rechtsstaatlichen Mitteln verfolgt werden. _mehr

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    Volker Ratzmann (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Volker Ratzmann (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Udo Wolf (Die Linke)

unterstützt die gemeinsame Anti-Gewalt-Haltung der Abgeordneten. Die verschiedenen Taten dürften jedoch nicht vermischt werden. Straftaten, wie sie am 1. Mai begangen wurden, seien durch nichts gerechtfertigt. _mehr

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    Udo Wolf (Die Linke)
  • Udo Wolf (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Martin Lindner (FDP)

konstatiert eine Erosion des Rechtsstaats. Jeder Schritt des Bürgers würde von Ämtern und Behörden reglementiert und Nicht-Einhalten mit Strafgeldern geahndet. Wer sich aber „asozial und kriminell“ verhalte, dem begegne Milde. _mehr

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    Martin Lindner (FDP)
  • Martin Lindner (FDP)
(Quelle: rbb)

Erhart Körting (SPD)

verweist darauf, dass Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft generell zugenommen habe, sowohl im "rechtsextremistischen" als auch im "linksextremistischen" Spektrum. Der CDU-Begriff  "roter Terror" sei verletzend, weil die CDU damit Parteien für die Gewalttaten von Kriminellen verantwortlich mache. _mehr

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    Erhart Körting (SPD)
  • Erhart Körting (SPD)
(Quelle: rbb)

Robbin Juhnke (CDU)

ist amüsiert, dass die Debatte zur Inneren Sicherheit zu einer Debatte über Tempelhof mutiert sei. Auf Seiten der SPD vermisst er Lösungsvorschläge, es seien nur „Lippenbekenntnisse“ zu hören gewesen. _mehr

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    Robbin Juhnke (CDU)
  • Robbin Juhnke (CDU)
(Quelle: rbb)

Fritz Felgentreu (SPD)

dankt dem Redner der Grünen für seine klaren Worte, vermisst aber ebenso klare Worte der Selbstkritik zum Verhalten der Grünen in den letzten zwei Wochen. An den FDP-Abgeordneten Lindner gerichtet, wundert er sich, dass Selbstverantwortung in dieser Debatte negiert werde. _mehr

    Im Parlament
    Fritz Felgentreu (SPD)
  • Fritz Felgentreu (SPD)

Wohnformen

Auf Antrag der Fraktion der CDU wird ein "Gesetz zur Stärkung der Selbstbestimmung und der Teilhabe sowie zum Schutz von Menschen in gemeinschaftlich betreuten Wohnformen" debattiert. Der Gesetzentwurf wird an die zuständigen Ausschuss überwiesen.

(Quelle: rbb)

Gregor Hoffmann (CDU)

begründet den Antrag mit einem Anpassungsbedarf der Gesetze, die die Wohlfahrtsverbände anmahnen. Das alte Heimgesetz umfasse nicht die neuen Wohnformen und berücksichtige nicht die zunehmende Zahl der Demenzkranken. _mehr

    Im Parlament
    Gregor Hoffmann (CDU)
  • Gregor Hoffmann (CDU)
(Quelle: rbb)

Ülker Radziwill (SPD)

wirft der CDU „Plagiatismus“ und Klientelismus vor. Es gebe einen Referenten-Entwurf des Senats, der zurzeit mit den Verbänden abgestimmt werde. Sie bezweifle, dass der CDU-Entwurf, der in großen Teilen abgeschrieben sei, abgestimmt sei. _mehr

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    Ülker Radziwill (SPD)
  • Ülker Radziwill (SPD)
(Quelle: rbb)

Janeska Villbrandt (Bündnis 90/Die Grünen)

begrüßt die Initiative der CDU, das Heimgesetz müsse überarbeitet werden. Die Zukunft der Pflege liege nicht in der Heimunterbringung. Die Abgeordnete bedauert, dass kein gemeinsames Gesetz mit Brandenburg geben werde. _mehr

    Im Parlament
    Janeska Villbrandt (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Janeska Villbrandt (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Minka Dott (Die Linke)

wiederholt den Vorwurf, dass die CDU den Entwurf abgeschrieben habe. Sie sei verwundert, dass die CDU solch einen Antrag auch noch zur Priorität erkläre. Das Vorgehen der CDU sei dreist. _mehr

    Im Parlament
    Minka Dott (Die Linke)
  • Minka Dott (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Rainer-Michael Lehmann (FDP)

weist auf die Schwierigkeiten hin, dass in Folge der Föderalismus-Reform, die Länder plötzlich für Heim und Pflege zuständig seien. Die Ausarbeitung von 16 Landesheimgesetzen sei ein riesiges ABM-Programm für Juristen. Den Entwurf des Senats kritisiert er als schwach. _mehr

    Im Parlament
    Rainer-Michael Lehmann (FDP)
  • Rainer-Michael Lehmann (FDP)
(Quelle: rbb)

Minka Dott (Die Linke) - Kurzintervention

korrigiert ihren Vorredner. Es lege seitens des Senats kein Gesetzesentwurf, sondern ein Referentenentwurf vor, der zunächst im Ausschuss debattiert werden müsse. Das sei ja der Skandal, dass die CDU ohne Debatte und Abstimmung einen Gesetzesentwurf als Priorität vorlege.  _mehr

    Im Parlament
    Minka Dott (Die Linke) - Kurzintervention
  • Minka Dott (Die Linke) - Kurzintervention

Sexuelle Identität

In einem Dringlichen Antrag fordern die Fraktion der SPD, der Linken und von Bündnis 90/Die Grünen eine Bundesratsinitiative zur Ergänzug des Gleichstellungsparagrafen im Grundgesetzes auf den Weg zu bringen. Es solle  ein  "Verbot der Diskriminierung aufgrund sexueller Identität" in Artikel 3 GG aufgenommen werden. Der Antrag wird angenommen.

(Quelle: rbb)

Klaus Lederer (Die Linke)

kritisiert, dass CDU und FDP eine Ablehnung des Antrags in Aussicht gestellt haben. Er erinnert daran, dass sie in den entsprechenden Ausschüssen eine vorangegangene ähnliche Initiative unterstützt hätten. Bei der Ergänzung des Anti-Diskriminierungsparagrafen handele es sich nicht um Verfassungskosmetik. Die rechtliche Gleichstellung von Schwulen und Lesben müsse der tatsächlichen Gleichstellung vorausgehen. _mehr

    Im Parlament
    Klaus Lederer (Die Linke)
  • Klaus Lederer (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Andreas Gram (CDU)

verweist darauf, dass das Thema seit Jahren diskutiert werde.  Experten sowie ein Großteil von Politikern lehne die Erweiterung des Grundrechtskatalogs ab. Den Antragstellern gehe es lediglich um Stimmenfang im Wahlkampf, das Anliegen sei nicht dringlich. Das Grundgesetz schütze Gleichgeschlechtlichkeit schon ausreichend und solle nicht überfrachtet werden. _mehr

    Im Parlament
    Andreas Gram (CDU)
  • Andreas Gram (CDU)
(Quelle: rbb)

Susann Engert (SPD)

verweist darauf, dass das Grundgesetz immer wieder geprüft und geändert werden müsse. Anders als Frauen und Behinderte könnten sich Homosexuelle auf keinen Anti-Diskriminierungsparagrafen im Grundgesetz berufen, um ihre Rechte einzuklagen. Der Abgeordnete Gram (CDU) zitiere in diesem Zusammenhang falsche Urteile des Bundesverfassungsgerichts. Die Erwähnung von Homosexuellen in einem Atemzug mit Pädophilen durch den Abgeordneten Kluckert (FDP) zeige, wie wichtig der Antrag sei. _mehr

    Im Parlament
    Susann Engert (SPD)
  • Susann Engert (SPD)
(Quelle: rbb)

Sebastian Kluckert (FDP) vs. Susann Engert (SPD)

Der FDP-Abgeordnete Kluckert dringt darauf, dass er Homosexualität nicht in einem Atemzug mit Pädophilen und Sodomisten genannt habe. Er habe im Tagesspiegel gesagt, dass der Begriff  "sexuelle Identität" zu weit gefasst sei und auch Sodomisten und Pädophile umfasse. Die SPD-Abgeordnete Engert zitiert den fraglichen Zeitungsartikel und empfiehlt Kluckert, auch Klage gegen die Landverfassung einzureichen, in der der Begriff ebenfalls verwendet werde. _mehr

    Im Parlament
    Sebastian Kluckert (FDP) vs. Susann Engert (SPD)
  • Sebastian Kluckert (FDP) vs. Susann Engert (SPD)
(Quelle: rbb)

Thomas Birk (Bündnis 90/Die Grünen)

verweist darauf, dass Bündnis 90/Die Grünen schon vor Jahren einen entsprechenden Antrag eingebracht hätten. Es gehe nicht um Klientelpolitik, sondern um Menschenrechtsfragen. _mehr

    Im Parlament
    Thomas Birk (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Thomas Birk (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Sebastian Kluckert

bezweifelt die Dringlichkeit des Antrags, der bereits seit zwei Jahren existiere. Eine weitere Ausdifferenzierung von Artikel 3, Abs. 3 des Grundgesetzes sei ebenso wie eine Atomisierung des Grundgesetzes nach Gruppen zu vermeiden. Ein nicht gewährter Familienzuschlag sei keine Menschenrechtsfrage. _mehr

    Im Parlament
    Sebastian Kluckert
  • Sebastian Kluckert
(Quelle: rbb)

Klaus Lederer (Die Linke) vs. Sebastian Kluckert (FDP)

Der Abgeordnete Lederer wirft der FDP vor, bestimmte Benachteiligungen z.B. im Steuer- und Adoptionsrecht nicht sehen zu wollen. Es gehe dabei nicht um fehlende Kindergeldzuschläge, sondern um eine Gleichstellungsfrage, die zugleich Menschenrechtsfrage sei. Der FDP-Abgeordnete Kluckert bezweifelt weiterhin die Ernsthaftigkeit des Anliegens, da der Antrag zwei Jahre lang im Ausschuss gelegen habe. _mehr

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    Klaus Lederer (Die Linke) vs. Sebastian Kluckert (FDP)
  • Klaus Lederer (Die Linke) vs. Sebastian Kluckert (FDP)

Taxiverbände

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert in ihrem Antrag "Taxiverbände gleichberechtigt am Runden Tisch beteiligen – einheitliche Standards und Fahrpreise für ganz Berlin", dass die Fahrpreiserhöhungen zum 1. Juli zurückgenommen werden.

(Quelle: rbb)

Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen)

wirft dem Senat vor, dass die neue Taxi-Verordnung ein „Deal“ mit der Flughafengesellschaft sei, mit der deren „Einnahmen verfünffacht werden sollen“. 2500 demonstrierende Taxifahrer zeigten, dass nicht alle Taxiverbände der neuen Verordnung zugestimmt hätten. _mehr

    Im Parlament
    Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Christian Gaebler (SPD)

Nennt die Abgeordnete Hämmerling eine selbst ernannte „Jeanne D’Arc des Taxigewerbes“ und verteidigt die Tariferhöhung unter Zwischenrufen. Der Flughafenzuschlag sei notwendig, da die Flughafengesellschaft eine Millionen Euro für die Bereitstellung von Taxi-Warteplätzen investiert habe, diese Kosten dürften nicht dem Steuerzahler zugemutet werden. _mehr

    Im Parlament
    Christian Gaebler (SPD)
  • Christian Gaebler (SPD)
(Quelle: rbb)

Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen) vs. Christian Gaebler (SPD)

Die Abgeordnete Hämmerling moniert, dass eine private Firma mit der Qualitätskontrolle beauftragt wurde. Der Abgeordnete Gäbler habe mit seiner Rede „Die Katze aus dem Sack“ gelassen und gezeigt,    _mehr

    Im Parlament
    Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen) vs. Christian Gaebler (SPD)
  • Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen) vs. Christian Gaebler (SPD)
(Quelle: rbb)

Oliver Friederici (CDU)

verwahrt sich dagegen, dass der Abgeordnete Gäbler weite Teile der Berliner Taxifahrer in den „Verruf einer Schwarzarbeiterkolonne“ bringe. Auch er moniert, dass die Tarife nicht mit allen Taxi-Verbänden abgesprochen worden seien. _mehr

    Im Parlament
    Oliver Friederici (CDU)
  • Oliver Friederici (CDU)
(Quelle: rbb)

Jutta Matuschek (Die Linke)

resümiert die Probleme im Taxigewerbe, die Qualitätsoffensive sei von den Verbänden selbst initiiert worden. Sie verteidigt sowohl die Gebührenerhöhung als auch die Zuschläge für Tegel. _mehr

    Im Parlament
    Jutta Matuschek (Die Linke)
  • Jutta Matuschek (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen)

stellt klar, dass sie nicht einzelne Taxiverbände „hofiere“. Sie wiederholt, dass es mehr als drei Verbände gebe, die alle nicht gehört worden seien.  _mehr

    Im Parlament
    Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Jutta Matuschek (Die Linke)

Die Abgeordnete Matuschek wiederholt, dass die Argumente aller drei Verbände gehört worden seien. _mehr

    Im Parlament
    Jutta Matuschek (Die Linke)
  • Jutta Matuschek (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Klaus-Peter Lüdeke (FDP)

bedauert, dass die momentane Diskussion nur ein „Machtkampf konkurrierender Taxiverbände“ sei. Die FDP wolle weder Einheitsschulen, noch Einheitsstandards für Taxen, noch Einheitspreise, sondern Wettbewerb und Qualität inklusive Preisdifferenzierung. _mehr

    Im Parlament
    Klaus-Peter Lüdeke (FDP)
  • Klaus-Peter Lüdeke (FDP)

Schulreform

Die FDP-Fraktion fordert in ihrem Antrag den Senat auf, im Haushalt 2010/11 die Schulfinanzierung über eine Budgetierung durch Schüler-Kostensätze vorzunehmen. Der Antrag der CDU fordert, dass ohne Schulentwicklungsplanung keine Schulen geschlossen werden. Die Regierungsfraktionen legen einen Plan zur Weiterentwicklung der Berliner Schulstruktur vor, der angenommen wird. Abgelehnt werden die Anträge der CDU, der FDP, sowie der Änderungsantrag der Grünen zum Regeirungsvorschlag.

(Quelle: rbb)

Mieke Senftleben (FDP)

begründet ihre Einschätzung, dass das bestehende Finanzierungssystem „schlecht“ sei und nach „Gutsherrenart“ betrieben würde, mit einzelnen Beispielen. Die Finanzierung sei nicht verlässlich und nicht transparent. Man könne keine Reform ohne ausreichende Finanzierung umsetzen. _mehr

    Im Parlament
    Mieke Senftleben (FDP)
  • Mieke Senftleben (FDP)
(Quelle: rbb)

Felicitas Tesch (SPD)

weist die Kritik der Vorrednerin zurück. Die Umsetzung der Schulreform sei finanziell abgesichert. Der Antrag der FDP-Fraktion sei ein „Running Gag“ der regelmäßig vor die Haushaltsberatung gestellt werde. Sie plädiert dafür, den Vorschlag der Regierungskoaltion anzunehmen, damit die Reform auf den Weg gebracht werden könne. _mehr

    Im Parlament
    Felicitas Tesch (SPD)
  • Felicitas Tesch (SPD)
(Quelle: rbb)

Mieke Senftleben (FDP)

insistiert auf ihren Vorschlag einer Budgetierung nach Schülerkostensätzen. _mehr

    Im Parlament
    Mieke Senftleben (FDP)
  • Mieke Senftleben (FDP)
(Quelle: rbb)

Sascha Steuer (CDU)

bemängelt, dass die Abgeordnete Tesch nur auf den FDP-Antrag eingegangen sei und auch zu dem eigenen Reformvorschlag nichts Inhaltliches beigetragen habe. Der Senat habe weder ein Finanzierungs-, noch ein Pädagogik- oder Personalkonzept. _mehr

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    Sascha Steuer (CDU)
  • Sascha Steuer (CDU)
(Quelle: rbb)

Steffen Zillich (Die Linke)

weist die Kritik der CDU- und FDP-Fraktion zurück. Es ginge um die Verabschiedung von Eckpunkten für eine Schulreform. Da interessierten einzelne Punkte nicht, Details würden erst später festgelegt. Er erklärt nochmals die Kernpunkte des Konzepts. _mehr

    Im Parlament
    Steffen Zillich (Die Linke)
  • Steffen Zillich (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen)

fordert die anderen Oppositionsfraktionen zu mehr Sachlichkeit auf. Die Grünen unterstützten den Reformvorschlag grundsätzlich. Allerdings seien Probejahr und Sitzenbleiben am Gymnasium inakzeptabel. _mehr

    Im Parlament
    Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen)

Datenschutzbericht 2007

Der Bericht ist im Innenausschuss erörtert worden. Nun liegt eine Beschlussempfehlung des Ausschusses vor, die die Anregungen aus dem Bericht für aktuelle IT-Projekte des Landes aufgreift. Das Abgeordnetenhaus nimmt die Beschlüsse einstimmig an.

(Quelle: rbb)

Alexander Dix (Datenschutzbeauftragter)

bedankt sich bei den Abgeordneten für die konstruktive Zusammenarbeit. Er verweist auf die ungelösten Probleme im Zusammenhang mit dem Datenskandal bei der Bahn. Es müssten gesetzliche Initiativen ergriffen werden, damit „Unternehmen ihre Beschäftigten nicht zu informationellem Freiwild machen“. _mehr

    Im Parlament
    Alexander Dix (Datenschutzbeauftragter)
  • Alexander Dix (Datenschutzbeauftragter)
(Quelle: rbb)

Marion Seelig (Die Linke)

freut sich, dass das Abgeordnetenhaus auf seine Redezeit verzichtet und sich dem Votum des Ausschusses anschließt. Dies zeige, dass dieses Thema ernst genommen werde. Als Ausschussvorsitzende erläutert sie die Konsequenzen aus dem Bericht. _mehr

    Im Parlament
    Marion Seelig (Die Linke)
  • Marion Seelig (Die Linke)

Nachtragshaushaltsgesetz

Das Abgeordnetenhaus verabschiedet mehrheitlich einen Nachtragshaushalt  (Zweites Nachtragshaushaltsgesetz 2009 – 2. NHG 09). Die Opposition stimmt dagegen. Der Änderungsantrag der Grünen wird abgelehnt.

(Quelle: rbb)

Uwe Götze (CDU)

beklagt, dass von der Haushaltskonsolidierung nichts übrig geblieben sei. Mit dem Nachtragshaushalt würde eine Netto-Neuverschuldung um 710 Millionen Euro beschlossen. Dies würde die Verschuldung auf 1, 6 Milliarden Euro anheben. Ansätze zur Gegenfinanzierung oder Ausgabensenkung seien nicht erkennbar. _mehr

    Im Parlament
    Uwe Götze (CDU)
  • Uwe Götze (CDU)
(Quelle: rbb)

Stefan Zackenfels (SPD)

erklärt, dass der Nachtragshaushalt nicht sehr spektakulär sei und im Wesentlichen der Steuerschätzung im Mai geschuldet sei. Man wolle nicht „Nachsparen“ und gleichzeitig weiter strukturelle Änderungen vornehmen. Dazu gehöre z.B. das Controlling bei Transfer-Leistungen, aber auch ein zügiges Lösen der Probleme der Charité. _mehr

    Im Parlament
    Stefan Zackenfels (SPD)
  • Stefan Zackenfels (SPD)
(Quelle: rbb)

Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)

begründet den Änderungsantrag seiner Fraktion mit mangelnder Vorsorge des Senats. Der Nachtragshaushalt sei zu großzügig bemessen. Zurzeit seien Sparen und  richtige Schwerpunktsetzung gefragt. Eine solche politische Linie sei beim Senat nicht erkennbar. _mehr

    Im Parlament
    Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Jutta Matuschek (Die Linke)

unterstreicht, dass der Haushalt des Senats die Folgen der Krise tragen müsse. Die Steuermindereinnahmen seien dramatisch und auch der Bundespolitik geschuldet. Der CDU-Vorschläge seien absurd. Der Senat werde nicht auf Kosten der Armen sparen. Wer jetzt Steuersenkung verlange, habe die Welt nicht begriffen. _mehr

    Im Parlament
    Jutta Matuschek (Die Linke)
  • Jutta Matuschek (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Christoph Meyer (FDP)

stimmt dem Redner der Grünen-Fraktion zu, der vorgelegte Nachtragshaushalt sei intransparent und nicht sauber berechnet. In zwei von vier Titeln seien fragwürdige Ansätze eingeflossen. _mehr

    Im Parlament
    Christoph Meyer (FDP)
  • Christoph Meyer (FDP)
(Quelle: rbb)

Kurzintervention: Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)

wiederholt, dass das rezessionsbedingte Finanzproblem nicht nur über die Ausgabenseite zu bewältigen sei. Es müsse auch auf der Einnahmeseite etwas geschehen. Jetzt werde eine  Mehrwertsteuerungerhöhung und Kürzung von Hartz- IV -Bezügen diskutiert. Das sei "Klassenkampf von oben": _mehr

    Im Parlament
    Kurzintervention: Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Kurzintervention: Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Kurzintervention: Stefan Zackenfels (SPD)

weist die Kritik des Abgeordneten Meyer zurück. Es würde keiner Kommune, keinem Land gelingen, einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Der Abgeordnete Meyer wisse, dass er "wider die Vernunft" rede, wenn er weiterhin behaupte, der Senat hätte seine Hausaufgaben nicht gemacht.  _mehr

    Im Parlament
    Kurzintervention: Stefan Zackenfels (SPD)
  • Kurzintervention: Stefan Zackenfels (SPD)
(Quelle: rbb)

Christoph Meyer (FDP)

bezieht sich auf das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. 2005 hätten die Richter festgestellt, dass Berlin nicht alle gestalterischen Haushaltsmittel ausgeschöpft habe. Die Probleme seien nur kurzfristig durch die konjunkturbedingten Steuermehreinahmen überdeckt worden. Finanzsenator Sarrazin hätte sich auf der Fehleinschätzung, dass dieser Trend anhalte, ausgeruht.  _mehr

    Im Parlament
    Christoph Meyer (FDP)
  • Christoph Meyer (FDP)

Mobilfunk in der JVA

Die SPD-, Links-, CDU- und FDP-Fraktionen beschließen das Gesetz zur Verhinderung des Mobilfunkverkehrs in Justizvollzugsanstalten. Hintergrund ist, dass Handys von Gefangenen immer häufiger zur Planung von Straftaten benutzt werden. Unklar ist noch, mit welchen Mitteln der Mobilfunkverkehr unterbunden werden soll.

(Quelle: rbb)

Dirk Behrendt (Bündnis 90/Die Grünen)

kritisiert das Vorhaben als völlig unausgereift mit nicht abzuschätzenden Kosten. Offen sei außerdem, wieviele Störsender benötigt würden und welche Auswirkungen sie auf das Umfeld der JVA hätten.  Wirksamkeit wie Erforderlichkeit seien fraglich. Bündnis 90/Die Grünen würde deshalb die Zustimmung verweigern. _mehr

    Im Parlament
    Dirk Behrendt (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Dirk Behrendt (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Sven Kohlmeier (SPD)

verweist darauf, dass es noch nicht um den konkreten Einsatz eines Störsystems, sondern zunächst um die gesetzliche Grundlage dafür gehe. Mobilfunk und Handys sollten im Erwachsenenstrafvollzug verboten werden, da darüber Fluchthelfer organisiert oder Filmaufnahmen gemacht werden könnten. _mehr

    Im Parlament
    Sven Kohlmeier (SPD)
  • Sven Kohlmeier (SPD)
(Quelle: rbb)

Cornelia Seibeld (CDU)

kritisiert die schlechte Vorbereitung des Gesetzentwurfs. Seriöse Angaben zu den Kosten seien nicht gemacht worden. Die CDU-Fraktion werde dennoch zustimmen, da der Gesetzentwurf des Senats ursprünglich von der CDU komme. _mehr

    Im Parlament
    Cornelia Seibeld (CDU)
  • Cornelia Seibeld (CDU)
(Quelle: rbb)

Klaus Lederer (Die Linke)

plädiert für Zustimmung zum Gesetzentwurf. Dieser sei die Rechtsgrundlage für die Unterbindung des Funkverkehrs in Haftanstalten. Über die konkreten Mittel müsse später entschieden werden. Daher sei es nur natürlich, dass man noch nichts Genaues über die Kosten wisse. Auch die Linke sei dazu noch nicht eindeutig entschieden. _mehr

    Im Parlament
    Klaus Lederer (Die Linke)
  • Klaus Lederer (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Sebastian Kluckert (FDP)

plädiert für die Unterbindung des illegalen Mobilfunkverkehrs in Haftanstalten. Die FDP werde dem Gesetzentwurf daher zustimmen. Allerdings müsse eindeutig zwischen Ermächtigungsgrundlage und Umsetzung getrennt werden. Die FDP werde keine Zustimmung zu konkreten Maßnahmen geben, da die Kosten und die Wirksamkeit der Maßnahmen unklar seien. 

  _mehr

    Im Parlament
    Sebastian Kluckert (FDP)
  • Sebastian Kluckert (FDP)

Bezirke

Stärkung der Bezirke

Die Fraktion Bündnis90/ Die Grünen legt vier Anträge zur Selbstverwaltung der Bezirke vor. Alle Anträge werden an die Ausschüsse für Inneres sowie Recht und Verwaltung überwiesen.
 Drucksache 16/2496 Drucksache 16/2497Drucksache 16/2498 - Drucksache 16/2499

(Quelle: rbb)

Thomas Birk (Bündnis 90/Die Grünen)

stellt ein Antragspaket zur Stärkung der bezirklichen Demokratie vor und plädiert für ein politisches Bezirksamt im Gegensatz zum bisherigen Proporz-Bezirksamt. Unter anderem werde dadurch die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) in ihren Entscheidungsrechten gestärkt. Eine Folge davon wäre, dass Bürgerentscheide bindend würden. _mehr

    Im Parlament
    Thomas Birk (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Thomas Birk (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Thomas Kleineidam (SPD)

verweist darauf, dass es ab Januar 2010 kein Proporz-Bezirksamt mehr geben werde. Dann könne ein Bezirksamt mit einfacher Mehrheit der BVV gewählt werden (politisches Bezirksamt). Bündnis 90/Die Grünen wiesen zurecht darauf hin, dass ohne weitere Gesetzesänderung dann eine Gesetzeslücke entstehen würde, da sich viele Regelungen auf das Proporz-Bezirksamt bezögen. Die SPD habe sich für die Beibehaltung des bisherigen Prinzips entschieden. _mehr

    Im Parlament
    Thomas Kleineidam (SPD)
  • Thomas Kleineidam (SPD)
(Quelle: rbb)

Kurzintervention: Thomas Birk (Bü'90/Die Grünen)

verweist darauf, dass Bündnis 90/Die Grünen kein Vetorecht gegen beschlossene Gesetze im Abgeordnetenhaus durch den (neuen) Rat der Bezirksämter wollen. _mehr

    Im Parlament
    Kurzintervention: Thomas Birk (Bü'90/Die Grünen)
  • Kurzintervention: Thomas Birk (Bü'90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Andreas Statzkowski (CDU)

hält es für wichtig, mit den Bezirken über Parteigrenzen hinweg zu diskutieren und nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg zu entscheiden. Fraglich ist, ob es grundsätzlich gut sei, zu einer weiteren Politisierung der Strukturen der Berliner Bezirke beizutragen. Die CDU wolle gemeinschaftliche Lösungen, die sich an den Interessen der Bürger/innen orientieren. Sie lehnt den Gesetzesentwurf von Bündnis 90/Die Grünen ab. _mehr

    Im Parlament
    Andreas Statzkowski (CDU)
  • Andreas Statzkowski (CDU)
(Quelle: rbb)

Peter-Rudolf Zotl (Die Linke)

verweist darauf, dass die CDU schon seit zehn Jahren ein politische Stärkung der Bezirke wolle. Dies solle allerdings in umgekehrter Reihenfolge - als von Bündnis 90/Die Grünen vorgesehen - geschehen: Zuerst solle eine deutliche Kompetenzerweiterung der Bezirke erfolgen und dann geprüft werden, ob ein politisches Bezirksamt sinnvoll sei. Die CDU halte die Bildung von politischen Bezirksämtern zur nächsten Legislaturperiode noch nicht für möglich. _mehr

    Im Parlament
    Peter-Rudolf Zotl (Die Linke)
  • Peter-Rudolf Zotl (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Henner Schmidt (FDP)

plädiert für starke Bezirke, allerdings im Sinne einer starken Rolle bei der Bewältigung der Aufgaben der Bezirke. Wichtig sei auch eine klare Trennung der Aufgaben von Hauptverwaltung und Bezirken. Insbesondere der Ausbau des Rates der Bürgermeister läge beim Vorschlag von Bündnis 90/Die Grünen ein wesentlicher Fehler. _mehr

    Im Parlament
    Henner Schmidt (FDP)
  • Henner Schmidt (FDP)

Eishockey in der Deutschlandhalle

Die CDU-Fraktion fordert mit ihrem Antrag den Senat auf, die Deutschlandhalle noch bis 2011 für den Eissport offen zu halten. Der Antrag wird abgelehnt.

(Quelle: rbb)

Andreas Stazkowski (CDU)

begründet den Antrag damit, dass der Senat über ein Jahr lang nicht in der Lage gewesen sei, das Problem zu lösen. Der Weg ins Velodrom werde für viele Sportler nicht möglich sein. Darüber hinaus sei das Provisorium teurer als der Weiterbetrieb der Deutschlandhalle. _mehr

    Im Parlament
    Andreas Stazkowski (CDU)
  • Andreas Stazkowski (CDU)
(Quelle: rbb)

Markus Pauzenberger (SPD)

verweist darauf, dass es Gespräche mit den Fachverbänden, der Poelchau-Oberschule und den Vereinen gibt. Der Ersatzstandort Velodrom sei eine gute Wahl. Die CDU betreibe mit ihrer Kritik reinen Populismus. Der Senat habe andere Standorte geprüft - mit negativem Ergebnis. Die neue Eissporthalle in der Glockenturmstraße werde voraussichtlich planmäßig fertig - die Zukunft des Eissports in Berlin sei also gesichert. _mehr

    Im Parlament
    Markus Pauzenberger (SPD)
  • Markus Pauzenberger (SPD)
(Quelle: rbb)

Felicitas Kubala (Bündnis 90/Die Grünen)

schätzt  das Velodrom als durchaus zumutbaren Ersatzstandort ein, da eine gute Verkehrsanbindung vorhanden sei. Allerdings seien die Kosten für die Errichtung einer Eisfläche im Velodrom für zwei Jahre zu teuer. Sie plädiert daher für die Erhaltung der Deutschlandhalle und stimmt dem Antrag der CDU zu. _mehr

    Im Parlament
    Felicitas Kubala (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Felicitas Kubala (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Stefan Liebich (Die Linke)

schließt sich den Ausführungen von Innensenator Körting bei der Beantwortung der mündlichen Anfrage an. _mehr

    Im Parlament
    Stefan Liebich (Die Linke)
  • Stefan Liebich (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Volker Thiel (FDP)

unterstreicht die Notwendigkeit eines Abrisses der Deutschlandhalle zugunsten der Messe Berlin. _mehr

    Im Parlament
    Volker Thiel (FDP)
  • Volker Thiel (FDP)

SED-Vermögen

Verwendung der Novum-Gelder

Die CDU fordert erneut in einem Antrag, die sog. "Novum-Gelder" in Höhe von 4,4 Millionen Euro für die Aufarbeitung der SED-Politik, die Aufklärung und die Unterstützung der Opfer zu verwenden. Das Vermögen der früheren DDR-Außenhandelsfirma Novum in Höhe von rund 250 Millionen Euro war nach der Wende ins Ausland transferiert worden und 2003 per Gericht der Bundesrepublik Deutschland unter Maßgabe der Verwendung für gemeinnützige Zwecke zugesprochen worden. Der Antrag wird in den zuständigen Ausschuss überwiesen.

(Quelle: rbb)

Andreas Otto (Bündnis 90/Die Grünen)

weist auf die Aktualität des Themas Stasi im Jahre 20 nach der Wende hin. Im März sei bekannt geworden, dass 3,5 Millionen Euro aus dem Novum-Vermögen in das Schloss Friedrichsfelde fließen solle. Das sei kein redlicher Umgang mit dem Parlament. Dies seien wahrscheinlich die letzten Gelder, die für Aufklärungsarbeit und Opferverbände genutzt werden könnten.Er schlägt vor, die Novum-Gelder für eine Gedenkstätte Jürgen Fuchs zu verwenden.  _mehr

    Im Parlament
    Andreas Otto (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Andreas Otto (Bündnis 90/Die Grünen)

Frauen in Führungspositionen

Die Fraktion Bündnis90/ Die Grünen möchte mit dem Antrag erreichen, dass das Abgeordnetenhaus missbiligt, dass Frauen bei der Besetzung von Vorstandspositionen landeseigener Betriebe nicht zum Zuge gekommen sind.

(Quelle: rbb)

Anja Kofbinger (Bündnis 90/Die Grünen)

beglückwünscht SPD und Linke zur voraussichtlichen Verabschiedung eines Antrags von Bündnis 90/Die Grünen zu mehr Frauen in Führungspositionen. Sie kritisiert die lange Dauer und die Konflikte, die es um diesen Antrag gegeben habe. _mehr

    Im Parlament
    Anja Kofbinger (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Anja Kofbinger (Bündnis 90/Die Grünen)

Aufarbeitung des Stasi-Unrechts

Nach dem Fall Kurras mahnt die Fraktion der FDP an, die Einflussnahme der Stasi auf die Politik im Westen sowei die personelle Verstrickung zu erkunden. Der FDP-Antrag  "Aufarbeitung des Stasi-Unrechts beschleunigen: Auswirkungen von IM der Stasi auf Berlin prüfen" wird an den zuständigen Ausschuss überwiesen.

(Quelle: rbb)

Björn Jotzo (FDP)

begründet den Antrag damit, dass es nur ein unzureichendes Wissen über den Einfluss der Stasi auf die Politik in West-Berlin und Westdeutschland gebe. Es habe eine umfassende Überprüfung statt gefunden, aber es sei versäumt worden, „neben den Häuptlingen auch die Indianer“ zu überprüfen. _mehr

    Im Parlament
    Björn Jotzo (FDP)
  • Björn Jotzo (FDP)
(Quelle: rbb)

Torsten Hilse (SPD)

unterstützt seinen Vorredner. Der Fall Karl-Heinz Kurras zeige, dass eine systematische, wissenschaftliche Beschäftigung mit diesem Teil der Geschichte, 20 Jahre nach dem Fall der Mauer, mehr als überfällig sei. Die Untersuchung dürfe nicht auf die (West-)Berliner Polizei beschränkt werden. _mehr

    Im Parlament
    Torsten Hilse (SPD)
  • Torsten Hilse (SPD)
(Quelle: rbb)

Michael Braun (CDU)

moniert, dass der Antrag sachliche Fehler berge. Die Überschrift passe z.B. nicht zu dem Antrag. Richtig sei der Verweis auf den Terrorcharakter der Stasi und ihrer IMs. Ohne "Helfershelfer, ohne die kleinen miesen Zuträger" könne ein totalitäres Regime nicht existieren. In den Mittelpunkt der Debatte gehörten jedoch die "Verbrecher der SED" und nicht nur  ihre "ausführenden Werkzeuge". Ironie der Geschichte sei, dass heute die Kinder Honneckers im Parlament säßen. _mehr

    Im Parlament
    Michael Braun (CDU)
  • Michael Braun (CDU)
(Quelle: rbb)

Marion Seelig (Die Linke)

bestätigt, dass diese Art der Aufarbeitung der richtige Ansatz sei. Interessanterweise seien diese IMs auch in den bürgerlichen Parteien aktiv gewesen, insbesondere in West-Berlin. Die Überprüfung sei nicht gleichwertig erfolgt. Trotzdem müsse sie sich dagegen verwehren, pauschal vom Roten Terror zu sprechen.  _mehr

    Im Parlament
    Marion Seelig (Die Linke)
  • Marion Seelig (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Benedikt Lux (Bündnis 90/Die Grünen)

unterstützt im Namen seiner Fraktion den FDP-Antrag. Die Pannen in der Untersuchung des Fall Kurras zeige, dass dort noch einiges im Verborgenen liege. Solch eine Untersuchung hätte schon viel früher geschehen müssen. _mehr

    Im Parlament
    Benedikt Lux (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Benedikt Lux (Bündnis 90/Die Grünen)

Landeseigene Immobilien

Der Antrag von Bündnis90/ DIe Grünen "Landeseigene Immobilien für die Zukunft der Stadt nutzen" wird an den zuständigen Ausschuss überwiesen. Der Antrag zielt darauf ab, auf neuere demografische Entwicklungen (Babyboom, Zunahme von Singles, Senioren) zu reagieren.

(Quelle: rbb)

Andreas Otto (Bündnis 90/Die Grünen)

erklärt, dass landeseigene Immobilien ein besonderes Vermögen Berlin darstellten. Diese Immobilien sollten für die Stadtplanung genutzt werden und für zukünftige Investitionen als Vorratsvermögen vorgehalten werden. Bisher sei nur der finanzielle Gewinn entscheidend gewesen. _mehr

    Im Parlament
    Andreas Otto (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Andreas Otto (Bündnis 90/Die Grünen)

JVA Heidering/Großbeeren

Die Fraktion Bündnis90/ Die Grünen fordert in ihrem Antrag den Stopp der geplanten Justizvollzugsanstalt Heidering im brandenburgischen Großbeeren. Die Errichtung und Finanzierung einer JVA in Brandenburg ist umstritten. Der Antrag wird an den zuständigen Ausschuss überwiesen.

(Quelle: rbb)

Dirk Behrendt (Bündnis 90/Die Grünen)

kritisiert, dass die JVA Großbeeren überteuert und nicht erforderlich sei. Zum einen seien viel zu niedrige Baukosten veranschlagt worden, zum anderen bestehe kein Bedarf, weil die Prognose einer Steigerung der Gefangenenzahlen nicht eingetreten sei. Ein Teil des veranschlagten Betrages könne statt dessen für die Sanierung der alten JVAs in Tegel und Moabit verwendet werden.  _mehr

    Im Parlament
    Dirk Behrendt (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Dirk Behrendt (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Sven Kohlmeier (SPD)

erinnert daran, dass Bündnis 90/Die Grünen die Haftanstalt Großbeeren wollten. Die neue JVA sei aus justizpolitischer Sicht notwendig. Zwar seien die Gefangenenzahlen leicht rückläufig, doch wisse jeder seit den Vorkommnissen in Siegburg, welche Folgen eine Mehrfachbelegung von Zellen haben könne. _mehr

    Im Parlament
    Sven Kohlmeier (SPD)
  • Sven Kohlmeier (SPD)
(Quelle: rbb)

Dirk Behrendt (Bü'90/Die Grünen) vs. Sven Kohlmeier (SPD)

Der Abgeordnete Behrendt korrigiert Angaben seines Vorredners. Eine Überbelegung von Zellen träfe v.a. auf das Frauengefängnis zu, eine verfassungswidrige Unterbingung sei in der Untersuchungshaftanstalt Moabit festgestellt worden. _mehr

    Im Parlament
    Dirk Behrendt (Bü'90/Die Grünen) vs. Sven Kohlmeier (SPD)
  • Dirk Behrendt (Bü'90/Die Grünen) vs. Sven Kohlmeier (SPD)
(Quelle: rbb)

Sven Rissmann (CDU)

weist die Kritik an der JVA Großbeeren als Profilierungssucht des Abgeordneten Behrendt zurück. Die JVA sei wegen chronischer Überbelegung der anderen Berliner Gefängnisse notwendig. Ein moderner Strafvollzug sei in Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert nur schwerlich möglich. Allerdings sei die Explosion der Baukosten skandalös. _mehr

    Im Parlament
    Sven Rissmann (CDU)
  • Sven Rissmann (CDU)
(Quelle: rbb)

Minka Dott (Die Linke)

erinnert daran, dass sich die Linken anfänglich gegen den Neubau gewehrt, dann aber aufgrund der Situation der Strafgefangenen umgedacht hätten. Die Vorsitzende des Sozialausschusses wirft den Grünen Wahlkampftheater und Populismus vor. Die Haftanstalten klagten über Mehrfachbelegungen, mangelnde Arbeits- und fehlende Resozialisierungsmöglichkeiten. _mehr

    Im Parlament
    Minka Dott (Die Linke)
  • Minka Dott (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Sebastian Kluckert (FDP)

unterstützt den Bau einer Haftanstalt in Großbeeren aus fachpolitischen Gründen. FDP wolle verfassungswidrige Überbelegung beseitigen und den Einstieg in den modernen Anstaltsbau wagen. Allerdings ergebe sich die haushalterische Frage, ob auch ein kleinerer Anstaltsbau möglich wäre. _mehr

    Im Parlament
    Sebastian Kluckert (FDP)
  • Sebastian Kluckert (FDP)

Nächste Sitzung: 10. September 2009

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Das rbb Fernsehen berichtet von der 50. Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses am 25.06.2009.

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