rbb Fernsehen

rbbonline | Abgeordnetenhaus Berlin | 2010 | 11. November 2010

Im Parlament
Im Parlament
Glas Wasser mit der Aufschrift Berliner Wasserbetriebe; Quelle: dpa

11. November 2010

72. Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses

Themen:
Aktuelle Stunde zu den Wasserverträgen
Kennzeichnung von Polizeibeamten
Berlinpass für DDR-Opfer
Umstrukturierung der Jobcenter - 1. Lesung
Neues Straßenreinigungsgesetz verabschiedet
Neues Landesgleichstellungsgesetz verabschiedet
Abschlussbericht zum Spreedreieck
Flugrouten über Berlin - Große Anfrage der FDP
Ehrung für Bärbel Bohley
_mehr

Geschäftliches

(Quelle: rbb)

Begründung der Aktuellen Stunde

SPD-Fraktionschef Michael Müller unterstreicht, es sei ein Fehler gewesen, die Wasserbetriebe zu privatisieren. Mit der Offenlegung der Verträge sei das Thema nicht erledigt. Man müsse neu verhandeln. Dem Volksbegehren werde der Senat sich aber wahrscheinlich nicht anschließen. CDU-Fraktionschef Frank Henkel wirbt... _mehr

    Im Parlament
    Begründung der Aktuellen Stunde
  • Begründung der Aktuellen Stunde

Fragestunde

(Quelle: rbb)

Fragestunde

Sozialsenatorin Carola Bluhm (Linke) erläutert die Hilfsangebote für Obdachlose im bevorstehenden Winter. Es gebe mit 300 bis 400 finanzierten Schlafplätzen ein ausreichendes Angebot. Breiten Raum in der Fragestunde nehmen die BBI-Flugrouten und der Lärmschutz ein. Alle Fragen _mehr

    Im Parlament
    Fragestunde
  • Fragestunde

Spontane Fragestunde

(Quelle: rbb)

Spontane Fragestunde

Gefragt wird u. a. nach den den Folgen der Abschaffung der Wehrpflicht, nach dem monatlichen Einkommen junger Feuerwehrleute und der Sanierung asbestbelasteter Schulgebäude. _mehr

    Im Parlament
    Spontane Fragestunde
  • Spontane Fragestunde

Aktuelle Stunde

Einen Tag nach der Offenlegung der Verträge über die Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe aus dem Jahr 1999 findet eine hitzige Debatte zum diesem Thema statt. Beantragt wurde es von der SPD- und der Linksfraktion. Der FDP-Antrag "Transparente Wasserpolitik - Berlin braucht bezahlbares Wasser" wurde in die Ausschüsse überwiesen.

(Quelle: rbb)

Frank Jahnke (SPD)

bewertet es als Erfolg, dass die Wasserverträge offengelegt wurden. Bis 1990 habe Berlin bundesweit die höchsten Energiepreise und die niedrigsten Wasserpreise gehabt. Heute sei es umgekehrt. Der Hauptgrund seien die Gewinngarantien für private Investoren. _mehr

    Im Parlament
    Frank Jahnke (SPD)
  • Frank Jahnke (SPD)
(Quelle: rbb)

Frank Henkel (CDU)

beklagt, dass Berlin unter den höchsten Wasserpreisen aller Großstädte leide. Das habe eine politische Komponente. Die Verantwortung für diese hohen Preise trage Wirtschaftssenator Wolf. Er habe alle Preiserhöhungen "durchgewinkt". Wolf veralbere sich selbst und die Berliner. _mehr

    Im Parlament
    Frank Henkel (CDU)
  • Frank Henkel (CDU)
(Quelle: rbb)

Klaus Lederer (Die Linke)

erinnert daran, dass PDS und Grüne 1999 vor der Privatisierung der Wasserbetriebe gewarnt und vor dem Landesverfassungsgericht geklagt hätten. Alle damals geäußerten Befürchtungen seien jetzt eingetreten. Wenn die Grünen jetzt die rot-rote Koalition belasteten, sagten sie die Unwahrheit. _mehr

    Im Parlament
    Klaus Lederer (Die Linke)
  • Klaus Lederer (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Heidi Kosche (Bündnis 90/Die Grünen)

kritisiert ebenfalls, ohne ihn namentlich zu nennen, den Wirtschaftssenator von den Linken: Ein Gegner der Teilprivatisierung habe die "Verfeinerung" der Wasserverträge  "mitgestaltet".  Geheimverträge seien out. In Zukunft dürfe es sie nicht mehr geben. _mehr

    Im Parlament
    Heidi Kosche (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Heidi Kosche (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Henner Schmidt (FDP)

erinnert die CDU daran, dass sie die umstrittenen Wasserverträge gemeinsam mit der SPD ausgehandelt habe. Die Bürger seien  bewusst geschädigt worden. Der rote-rote Senat habe jedoch in den Folgejahren ebenfalls abkassiert. _mehr

    Im Parlament
    Henner Schmidt (FDP)
  • Henner Schmidt (FDP)
(Quelle: rbb)

Harald Wolf (Die Linke)

Der Wirtschaftssenator weist die Kritik der CDU und der Grünen scharf zurück. "Den Vogel" habe CDU-Fraktionschef Henkel abgeschossen. Die CDU trage die historische Verantwortung für die Gewinngarantien der privaten Anteilseigner in den Wasserverträgen.  _mehr

    Im Parlament
    Harald Wolf (Die Linke)
  • Harald Wolf (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Kurzintervention: Gregor Hoffmann (CDU)

fühlt sich vom Wirtschaftssenator angegriffen und erklärt, er sei "damals" nicht Mitglied des Parlaments gewesen.  _mehr

    Im Parlament
    Kurzintervention: Gregor Hoffmann (CDU)
  • Kurzintervention: Gregor Hoffmann (CDU)
(Quelle: rbb)

Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)

wirft dem Senat vor, 2004 die Wasserverträge schlecht nachverhandelt zu haben.  _mehr

    Im Parlament
    Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Kurzintervention: Klaus Lederer (Die Linke) vs. Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)

Es kommt zu einem kurzen Schlagabtausch zwischen beiden Abgeordneten. Lederer fragt die Grünen, warum sie denn nicht  in der Zeit des rot-grünen Übergangssenats die Wasserverträge offen gelegt haben.  _mehr

    Im Parlament
    Kurzintervention: Klaus Lederer (Die Linke) vs. Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Kurzintervention: Klaus Lederer (Die Linke) vs. Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)

Henner Schmidt (FDP)

geht auf einige Punkte der Rede des Wirtschaftssenators ein und wiederholt den Vorschlag, eine unabhängige Kommission zur Kalkulation der Wassergebühren ins Leben zu rufen. _mehr

    Im Parlament
    Henner Schmidt (FDP)
  • Henner Schmidt (FDP)

Kennzeichnung von Polizeibeamten

Die Berliner CDU ist mit einem Antrag gegen die geplante namentliche Kennzeichnung für Polizisten gescheitert. Bei einer namentlichen Abstimmung lehnten 105 der 139 anwesenden Parlamentarier den Vorschlag ab, 34 votierten dafür. Auch der FDP-Antrag für rotierende Nummern fand keine Mehrheit. Der FDP-Antrag zur Beförderung wurde an den Innenausschuss überwiesen.

(Quelle: rbb)

Robbin Juhnke (CDU)

fordert das Parlament auf, eine Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte im Dienst zu verhindern. Ein Namensschild für Beamte auf der Straße sei "überflüssig wie ein Kropf" und ein Zeichen des Misstrauens. Die Sorgen der Polizisten vor Übergriffen auf ihre Privatsphäre würden nicht ernst genommen. _mehr

    Im Parlament
    Robbin Juhnke (CDU)
  • Robbin Juhnke (CDU)
(Quelle: rbb)

Anja Hertel (SPD)

macht deutlich, dass es nicht um eine bessere Identifizierbarkeit von Polizisten gehe. Man wolle eine weltoffene und bürgernahe Polizei. Ausdrücklich dankte sie dem Polizeipräsidenten für sein Vorgehen. Die Einführung einer zunächst freilligen Kennzeichnung habe Bedenken abgebaut.
   _mehr

    Im Parlament
    Anja Hertel (SPD)
  • Anja Hertel (SPD)
(Quelle: rbb)

Benedikt Lux (Bündnis 90/Die Grünen)

sieht "Null-Akzeptanz" bei der Polizei für eine Kennzeichnungspflicht. Dafür seien der Innensenator und der Polizeipräsident verantwortlich. Die CDU jedoch spiele mit den Ängsten der Polizei. Sie solle sich ein Beispiel an der Brandenburger CDU nehmen, die da viel weiter sei. _mehr

    Im Parlament
    Benedikt Lux (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Benedikt Lux (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Robbin Juhnke (CDU) vs. Benedikt Lux (Bündnis 90/Die Grünen)

In einer Kurzintervention weist Juhnke den Vorwurf zurück, seine Partei spiele mit den Ängsten der Polizei. Im Gegenteil, sie nehme sie ernst. – Lux macht geltend, dass die CDU-Argumentation letztlich darauf hinauslaufe, dass alle Personen mit Eingriffsbefugnissen anonym auftreten müssten.  _mehr

    Im Parlament
    Robbin Juhnke (CDU) vs. Benedikt Lux (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Robbin Juhnke (CDU) vs. Benedikt Lux (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Christian Gaebler (SPD) vs. Benedikt Lux (Bündnis 90/Die Grünen)

bezeichnet die Argumentation von Benedikt Lux als perfide. Einerseits werfe er dem Senat vor, zu wenig mit den Polizisten zu reden, andererseits fordere er ein Gesetz zur individuellen Kennzeichnung. _mehr

    Im Parlament
    Christian Gaebler (SPD) vs. Benedikt Lux (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Christian Gaebler (SPD) vs. Benedikt Lux (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Marion Seelig (Die Linke)

stellt klar, dass keineswegs eine durchgehende namentliche Kennzeichnung geplant sei. Dies gelte nur für den normalen Einsatz im Alltag. Bei speziellen Polizei-Einsätzen solle in Absprache mit den Zugführern von Hundertschaften eine individuelle Nummer vergeben werden. _mehr

    Im Parlament
    Marion Seelig (Die Linke)
  • Marion Seelig (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Björn Jotzo (FDP)

erläutert das von der FDP favorisierte Prinzip der "rotierenden Dienstnummer", die bei Einsätzen unabhängig von der normalen Dienstnummer verteilt werde. _mehr

    Im Parlament
    Björn Jotzo (FDP)
  • Björn Jotzo (FDP)

Berlin-Pass für DDR-Opfer

Die Opfer des DDR-Unrechtsregimes werden auch künftig nicht automatisch in den Genuss des Berlin-Passes kommen, der Hartz-IV- und anderen Hilfeempfängern verbilligte Tickets für Kultur- und Sporteinrichtungen ermöglicht. SPD-und Linksfraktion lehnten den Antrag der Grünen-Fraktion ab. Die CDU unterstützte die Grünen, die FDP enthielt sich. Vorausgegangen war eine hitzige Debatte.

(Quelle: rbb)

Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen)

Die Fraktionschefin warf vor allem der Linken vor, gerade den Opfern ihrer Vorgängerpartei SED die Vorzüge des Berlin-Passes vorenthalten zu wollen. Sie kreidete die Ablehnung aber auch der SPD an. Rot-Rot müsse sich schämen, so auf die Opfer des DDR-Regimes zu reagieren. Es gehe um einen "symbolischen Minibeitrag". _mehr

    Im Parlament
    Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Ülker Radziwill (SPD)

hält eine Ehrung der Opfer des DDR-Regimes über den Berlin-Pass nicht für angemessen. Der Berlin-Pass sei ein bundesweit einmaliges sozial-politisches Angebot, das allen Einkommensarmen zustehe. Die Grünen suchten offenbar händeringend nach Themen. _mehr

    Im Parlament
    Ülker Radziwill (SPD)
  • Ülker Radziwill (SPD)
(Quelle: rbb)

Kurzintervention: Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen)

empört sich über die ablehnende Haltung ihrer Vorrednerin, Ülker Radziwill (SPD), zum Berlinpass. Das sei beschämend. _mehr

    Im Parlament
    Kurzintervention: Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Kurzintervention: Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Gregor Hoffmann (CDU)

spricht ebenfalls von einer Schande, den Opfern des DDR-Regimes den Berlin-Pass zu verweigern. Viele litten noch heute - 20 Jahre nach der Einheit - an den Spätfolgen der Repressalien des SED-Staates. _mehr

    Im Parlament
    Gregor Hoffmann (CDU)
  • Gregor Hoffmann (CDU)
(Quelle: rbb)

Minka Dott (Die Linke)

beschuldigt die Grünen, die Forderung nach einem Berlin-Pass für ihren Wahlkampf zu missbrauchen. Die DDR-Opfer hätten Besseres verdient als ein Almosen. Außerdem gebe es einen per Gesetz definierten Empfängerkreis des Berlin-Passes. _mehr

    Im Parlament
    Minka Dott (Die Linke)
  • Minka Dott (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Mieke Senftleben (FDP)

findet ebenfalls, dass der Berlin-Pass nicht das geeignete Instrument ist, den Mut und das erlittene Unrecht der DDR-Opfer zu würdigen. Zudem werde der Berlin-Pass nach Ansicht der FDP willkürlich vergeben und benachteilige Geringverdiener. _mehr

    Im Parlament
    Mieke Senftleben (FDP)
  • Mieke Senftleben (FDP)
(Quelle: rbb)

Kurzintervention: Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)

hätte sich eine geräuschlose Regelung "ohne große Debatte" als kleine symbolische Anerkennung gewünscht. Unter den DDR-Opfern gebe es eine kleine Gruppe von Geringverdienern, denen man den Berlin-Pass gern zugesprochen hätte.  _mehr

    Im Parlament
    Kurzintervention: Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Kurzintervention: Joachim Esser (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Elke Breitenbach (Die Linke) vs. Mieke Senftleben (FDP)

Elke Breitenbach wehrt sich in einer Kurzintervention dagegen, dass den Linken die Übernahme historischer Verantwortung abgesprochen werde. Die Verantwortung für erlittenes Unrecht jetzt mit dem Berlin-Pass zu verknüpfen, sei unredlich. - Mieke Senftleben ist gespannt, wie das künftige Parteiprogramm der Linken aussehen wird. _mehr

    Im Parlament
    Elke Breitenbach (Die Linke) vs. Mieke Senftleben (FDP)
  • Elke Breitenbach (Die Linke) vs. Mieke Senftleben (FDP)
(Quelle: rbb)

Björn Jotzo (FDP)

wiederholt in einer Persönlichen Erklärung seine Ansicht, dass er den Berlin-Pass nicht für das richtige Instrument hält, DDR-Opfer zu ehren. Er finde es "unverfroren", wie Joachim Esser (Bündnis90/Die Grünen) ihn zitiert habe. _mehr

    Im Parlament
    Björn Jotzo (FDP)
  • Björn Jotzo (FDP)

AG SGB II - 1. Lesung

Die bundesgesetzlichen Neuregelungen im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende erfordern Neuregelungen im Landesrecht. Der Senat hat dazu eine Vorlage zur Beschlussfassung vorgelegt, die nach der Debatte in die Ausschüsse verwiesen wird.

(Quelle: rbb)

Debatte zu AG SGB II

Elke Breitenbach (Die Linke) begründet die Vorlage. In der Debatte äußern sich Marion Kroll (CDU), Burgunde Grosse (SPD),
Ramona Pop (Bü90/Die Grünen) und Volker Thiel (FDP).  _mehr

    Im Parlament
    Debatte zu AG SGB II
  • Debatte zu AG SGB II

Neues Straßenreinigungsgesetz - Winterdienst

Mit der rot-roten Regierungsmehrheit wird das neue Straßenreinigungsgesetz verabschiedet. Es sieht eine Verschärfung der Regelungen zum Winterdienst vor. Auch ein Änderungsantrag von SPD und Die Linke wurde angenommen. CDU, Grüne und FDP kritisierten die Gesetzesnovelle als überzogen.

(Quelle: rbb)

Henner Schmidt (FDP)

kritisiert den rot-roten Gesetzentwurf zum Winterdienst. Die Koalition schieße weit über das Ziel hinaus. Mieter und Hauseigentümer würden insbesondere mit den Regelungen zur Eisbeseitigung unzumutbar belastet. Zudem könne das Gesetz nicht mehr 2010 in Kraft treten, weil die Verträge mit den Räumfirmen zum großen Teil bereits geschlossen seien. _mehr

    Im Parlament
    Henner Schmidt (FDP)
  • Henner Schmidt (FDP)
(Quelle: rbb)

Daniel Buchholz (SPD)

erläutert die wichtigsten Änderungen im neuen Straßenreinigungsgesetz, damit sich das Eis- und Schneechaoas des letzten Winters nicht wiederhole. So werde die BSR zentral verantwortlich sein für die sechs großen Berliner Fußgängerzonen, die 12 großen Plätze und die Haltestellen von Bus und Tram. _mehr

    Im Parlament
    Daniel Buchholz (SPD)
  • Daniel Buchholz (SPD)
(Quelle: rbb)

Carsten Wilke (CDU)

wirft Rot-Rot vor, die Berliner mit dem Gesetzentwurf zur Straßenreinigung "aufs Glatteis" zu führen. Er sehe nicht, wie die BSR die neuen Aufgaben schaffen solle. Auch die Haftungsregel beweise die Inkompetenz des Senats. Die CDU sei dafür, bei einem Winter wie im letzten Jahr, der nur alle 30 Jahre vorkomme, einen Notfallplan zu erarbeiten.  _mehr

    Im Parlament
    Carsten Wilke (CDU)
  • Carsten Wilke (CDU)
(Quelle: rbb)

Wolfgang Albers (Die Linke)

betont, dass der Winterdienst nach dem vergangenen harten Winter zu Recht in dem neuen Gesetz "stringent" geregelt worden sei. Die Hauseigentümer stünden jetzt klar in der Haftungspflicht. Vom Mieterverein seien die Gesetzesänderungen ausdrücklich begrüßt worden. _mehr

    Im Parlament
    Wolfgang Albers (Die Linke)
  • Wolfgang Albers (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Felicitas Kubala (Bündnis 90/Die Grünen)

sieht in dem Gesetzentwurf keine adäquate Antwort auf das Schneechaos des vergangenen Jahres. Das neue Gesetz werde lediglich die Gerichte und Verwaltungen beschäftigen. Die Grünen seien für einen Notfallplan im Falle extremer Winter.  _mehr

    Im Parlament
    Felicitas Kubala (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Felicitas Kubala (Bündnis 90/Die Grünen)

Neues Landesgleichstellungsgesetz

Gegen die Stimmen von CDU und FDP wird das 9. Gesetz zur Änderung des Landesgleichstellungsgesetzes in der vom Ausschuss empfohlenen Fassung angenommen.

(Quelle: rbb)

Debatte zum Landesgleichstellungsgesetz

Ulrike Neumann (SPD) hebt hervor, dass es gelungen sei, den Geltungsbereich des Landesgleichstellungsgesetzes klar zu stellen. Sie sehe keine Belastungen für die Wirtschaft. Das Gesetz sei für die Gleichberechtigkeit der Frauen ein "großer Schritt nach vorn".  _mehr

    Im Parlament
    Debatte zum Landesgleichstellungsgesetz
  • Debatte zum Landesgleichstellungsgesetz

Spreedreieck

Nach zwei Jahren Arbeit hat der Untersuchungsausschuß des Abgeordnetenhauses zum Spreedreieck seinen Abschlußbericht vorgelegt. SPD und Linke kommen zu dem Ergebnis, dass durch den umstrittenen Grundstücksverkauf dem Land Berlin kein Schaden entstanden ist. Nach Einschätzung von CDU, Grünen und FDP ergab sich ein Minus von 20 bzw. 30 Millionen Euro. Der gemeinsame Antrag der Opposition wird abgelehnt. Auch zwei gesonderte Anträge der FDP zu Konsequenzen aus dem Spreedreieck-Skandal werden abgelehnt. Drucksache 16/3601 und Drucksache 16/3602

(Quelle: rbb)

Debatte zum Spreedreieck

Der Ausschussvorsitzende Andreas Köhler (SPD) sieht den Kardinalfehler im zu schnell abgeschlossenen Kaufvertrag von 2000. In der Debatte äußern sich: Torsten Schneider (SPD), Florian Graf (CDU), Uwe Doering (Die Linke), Joachim Esser (Bündnis90/Die Grünen) und Klaus-Peter von Lüdeke (FDP). _mehr

    Im Parlament
    Debatte zum Spreedreieck
  • Debatte zum Spreedreieck

Flugrouten über Berlin

Es findet eine lebhafte Debatte zur Großen Anfrage der FDP statt, die von der Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) beantwortet wird.

(Quelle: rbb)

Klaus-Peter von Lüdeke (FDP)

fordert vom Senat ein transparentes Verfahren für die Festlegung der Flugrouten. "Die Berliner haben einen Anspruch auf Fakten". Zugleich erinnert er die CDU an ihre Mitverantwortung bei der Standortfindung für den BBI während der 90er Jahre erinnert. Es seien vor allem der damalige Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen und der ehemalige Bundesverkehrsminister Matthias Wissmann (beide CDU) gewesen. _mehr

    Im Parlament
    Klaus-Peter von Lüdeke (FDP)
  • Klaus-Peter von Lüdeke (FDP)
(Quelle: rbb)

Ingeborg Junge-Reyer (SPD)

Die Stadtentwicklungssenatorin kritisiert ebenfalls die geplante Routenführung der Deutschen Flugsicherung. "Weder vom Verfahren, noch vom Ergebnis ist dies hinzunehmen". Berlin erwarte von der DFS eine Stellungnahme zum Geradeaus-Verkehr ab der Flugbahn Nord. _mehr

    Im Parlament
    Ingeborg Junge-Reyer (SPD)
  • Ingeborg Junge-Reyer (SPD)
(Quelle: rbb)

Klaus-Peter von Lüdeke (FDP)

ist verärgert über die Antwort der Senatorin. Sollte der Senat nicht binnen zwei Wochen die Fragen erschöpfend beantworten, werde seine Fraktion bis vor das Verfassungsgericht ziehen, um erschöpfend Auskunft zu erhalten. _mehr

    Im Parlament
    Klaus-Peter von Lüdeke (FDP)
  • Klaus-Peter von Lüdeke (FDP)
(Quelle: rbb)

Christian Gaebler (SPD)

verteidigt Senatorin Junge-Reyer. Die Anfragen der FDP könnten nur als inhaltsleere Provokation verstanden werden. Im Übrigen sei es auffällig, wie viele Freunde des ehemaligen Flughafens Tempelhof plötzlich gegen Flugrouten über Berlin seien. _mehr

    Im Parlament
    Christian Gaebler (SPD)
  • Christian Gaebler (SPD)
(Quelle: rbb)

Kurzintervention: Klaus-Peter von Lüdeke (FDP)

fordert seinen Vorredner Gaebler (SPD) auf, nicht die Bürger zu beschimpfen und einen Ost-West-Konflikt aufzumachen. Es wäre besser, wenn die Senatorin die Fragen beantworte.  _mehr

    Im Parlament
    Kurzintervention: Klaus-Peter von Lüdeke (FDP)
  • Kurzintervention: Klaus-Peter von Lüdeke (FDP)
(Quelle: rbb)

Michael Braun (CDU)

verweist darauf, dass bei der Standort-Entscheidung für den BBI niemand davon ausgegangen sei, dass die Flugrouten über Berlin führen würden. Im Vertrauen auf die ursprüngliche Flugroutenplanung hätten viele Menschen persönliche Lebensentscheidungen getroffen. Daher dürfe es von der Nordbahn keine abknickenden Flugrouten geben.  _mehr

    Im Parlament
    Michael Braun (CDU)
  • Michael Braun (CDU)
(Quelle: rbb)

Jutta Matuschek (Die Linke)

plädiert ebenfalls für eine Rückkehr zu den alten Flugrouten. Äußerst kritisch äußert sie sich zur Fluglärmkomission, die sich selbst zerfleische und ihrer Aufgabe nicht nachkomme. _mehr

    Im Parlament
    Jutta Matuschek (Die Linke)
  • Jutta Matuschek (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Kurzintervention: Klaus-Peter von Lüdeke (FDP)

widerspricht der Abgeordneten Jutta Matuschek (Die Linke), wonach auf Bundesebene eine Aufweichung des Nachtflugverbotes geplant sei.  _mehr

    Im Parlament
    Kurzintervention: Klaus-Peter von Lüdeke (FDP)
  • Kurzintervention: Klaus-Peter von Lüdeke (FDP)
(Quelle: rbb)

Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen)

wirft dem Regierenden Bürgermeister Wowereit vor, den Bürgern suggerieren zu wollen, ihm sei der Lärmschutz wichtiger als ökonomische Belange. Dies werde nur unter dem Druck der Bürgerproteste versprochen. _mehr

    Im Parlament
    Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen)

Ehrung für Bärbel Bohley

Abgelehnt wird der Antrag der CDU-Fraktion, der am 11. September 2010 verstorbenen DDR-Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley posthum das Ehrenbürgerrecht der Stadt Berlin zu verleihen. Auch der FDP-Änderungsantrag findet keine Zustimmung.

(Quelle: rbb)

Franziska Eichstädt-Bohlig (Bündnis 90/Die Grünen)

lehnt den CDU-Antrag ab, unterstützt jedoch den Antrag der FDP. Man sollte nach einer angemessenen Form suchen, um Bärbel Bohley als Symbol der Bürgerrechtsbewegung, als mutige und bescheidene Persönlichkeit zu würdigen. An der Diskussion sollten sich der Senat und das Parlament aktiv beteiligen.  _mehr

    Im Parlament
    Franziska Eichstädt-Bohlig (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Franziska Eichstädt-Bohlig (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Michael Braun (CDU)

ärgert sich über die Grünen, die den Antrag der CDU offenbar zu "ihrer eigenen Profilierung" ablehnten. Auch andere Bürger wie Marlene Dietrich oder Bersarin hätten posthum die Ehrenbürgerwürde der Stadt erhalten. _mehr

    Im Parlament
    Michael Braun (CDU)
  • Michael Braun (CDU)

Nächste Sitzung: 25. November 2010

 

Landespolitik im rbb

Logo: Abendschau, Quelle: rbb

Abendschau

Täglich von 19:30 Uhr bis 20:00 Uhr im rbb Fernsehen Die Abendschau

Service

Parlament online

Informationen über die Abgeordneten, Termine, Sitzungsprotokolle und ausführliche Hintergründe zur parlamentarischen Arbeit im Internetangebot des Abgeordnetenhauses von Berlin. www.parlament-berlin.de

rbb Fernsehen

Video

Heute im Parlament

11. November 2010

Heute im Parlament

Das rbb Fernsehen berichtet live von der 72. Sitzung des Abgeordnetenhauses.

© Rundfunk Berlin-Brandenburg

http://www.rbb-online.de/imparlament/berlin/2010/11__november_2010/11__November_2010_-_72__Sitzung_des_Berliner_Abgeordnetenhauses.html

Fenster schließen!