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rbbonline | Abgeordnetenhaus Berlin | 2011 | 03. März 2011

Im Parlament
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Collage - Schülerin schreibt mit Kreide an die Tafel Rot-rote Bildungsreformitis; Quelle: rbb/dpa

03. März 2011

78. Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses

Die Themen
Aktuelle Stunde zu Bildungsreformen
Wahlrecht für Drittstaatsangehörige
Arbeitnehmerfreizügigkeit
Hochschulverträge mit der Charité
Sprachförderung für Berliner Kinder
Biogasanlage der BSR
Grundwasserregulierung in Rudow
Bildungspaket zügig umsetzen _mehr

Geschäftliches

(Quelle: rbb)

Begründung der Aktuellen Stunde

Redner aller Fraktionen begründen die Aktualität ihrer Anträge. Die Abgeordnete Anja Hertel (SPD) verurteilt die jüngsten Überfälle in BVG-Einrichtungen, die sich in ihrer Brutalität und Hinterhältigkeit nicht unterschieden. In pawlowscher Manier verlange die Opposition längere Speicherzeiten für die Videoaufzeichnungen und eine Bürgerpolizei.  _mehr

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    Begründung der Aktuellen Stunde
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    Begründung der Aktuellen Stunde
    Begründung der Aktuellen Stunde

Fragestunden

(Quelle: rbb)

Mündliche Anfragen

Gefragt wird u.a. nach der Qualitätssicherung von Promotionsverfahren in Berlin, der Zukunft des Kunsthauses Tacheles, Mieterhöhungen in Kreuzberg sowie der Anti-Tourismus-Kampagne der Kreuzberger Grünen. _alle Fragen _mehr

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    Mündliche Anfragen
    Mündliche Anfragen
(Quelle: rbb)

Spontane Fragestunde

Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) sieht Berlin mit der zweiten Runde der Exzellenzinitiative als herausragenden Wissenschaftsstandort in der Bundesrepublik bestätigt. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) berichtet von den Ergebnissen seiner Wirtschaftsreise nach Saudi-Arabien. _mehr

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    Spontane Fragestunde
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    Spontane Fragestunde
    Spontane Fragestunde

Aktuelle Stunde

Thema auf Antrag der FDP: "Rot-rote Bildungsreformitis hat Kinder und Eltern völlig aus den Augen verloren – Kitaplatzmangel, Betreuungsdefizite bei den Eigenbetrieben, Hortlücke für Fünft- und Sechstklässler, Beratungsdefizite und Verunsicherung bei der Anmeldung an den weiterführenden Schulen!"

(Quelle: rbb)

Mieke Senftleben (FDP)

wirft dem Senat eine mangelhafte Kitabedarfsplanung vor. Nach Angaben des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes fehlten 15.000 Kita-Plätze. Dies sei besonders fatal für Alleinerziehende. In den 5. und 6. Klassenstufen gebe es zu wenig Hortplätze. Das neue Anmeldeverfahren für Oberschulen verunsichere viele Eltern. _mehr

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    Mieke Senftleben (FDP)
  • Mieke Senftleben (FDP)
(Quelle: rbb)

Felicitas Tesch (SPD)

sieht Berlin im Kita- und Schulbereich hervorragend aufgestellt. Das Problem sei, dass die Kitabedarfe in den Bezirken unterschiedlich stiegen. Zudem meldeten viele Eltern ihre Kinder mehrfach an – dadurch sei es schwierig, eine eindeutige Zahl für fehlende Plätze zu ermitteln.
_mehr

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    Felicitas Tesch (SPD)
  • Felicitas Tesch (SPD)
(Quelle: rbb)

Sascha Steuer (CDU)

bezeichnet es als "traurige Wahrheit", dass keine Bildungsreform der rot-roten Koalition Besserung gebracht habe. Die Berliner hätten es satt, ihre Kinder für Bildungsexperimente missbrauchen zu lassen. Dafür werde die Regierung bei den Wahlen im September ihren Denkzettel erhalten. _mehr

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    Sascha Steuer (CDU)
  • Sascha Steuer (CDU)
(Quelle: rbb)

Margrit Barth (Die Linke)

weist die Kritik zurück. Mit der rot-roten Bildungsreform habe Berlin ein hervorragendes Bildungssystem aufgebaut, auf das andere Bundesländer mit Neid blickten. Der Versorgungsgrad der 3- bis 6-Jährigen mit Kitaplätzen liege bei 94 Prozent. _mehr

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    Margrit Barth (Die Linke)
  • Margrit Barth (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Kurzintervention Mieke Senftleben (FDP)

kritisiert, dass die Regierungskoalition einen extrem hohen Anspruch in der frühkindlichen Bildung definiere, diesen Anspruch aber nicht ausfülle. Sie müsse sich nicht wundern, wenn die Opposition die Erfüllung dieses Anspruchs einfordere. _mehr

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    Kurzintervention Mieke Senftleben (FDP)
  • Kurzintervention Mieke Senftleben (FDP)
(Quelle: rbb)

Elfi Jantzen (Bündnis 90/Die Grünen)

stellt fest, dass die Regierungskoalition offensichtlich vom eigenen Erfolg überrollt wurde. Sie hätte wissen müssen, dass mehr Kitaplätze gebraucht würden. Die Parteien seien dabei, den Spitzenplatz Berlins in der Bildungspolitik zu verspielen. _mehr

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    Elfi Jantzen (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Elfi Jantzen (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Jürgen Zöllner (SPD)

Der Bildungssenator wirft der Opposition Panikmache vor. Mit der Einführung der Bildungsreform seien die Anforderungen erheblich gestiegen. Zwar würden mehr Erzieherinnen gebraucht, doch sei es unverantwortlich, in diesem Zusammenhang von "allgemeinen Betreuungsdefiziten" zu sprechen. _mehr

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    Jürgen Zöllner (SPD)
  • Jürgen Zöllner (SPD)

Wahlrecht für Drittstaatsangehörige

Die Fraktion Bündnis 90/Grüne will in Berlin lebenden Ausländern die Teilnahme an Kommunalwahlen ermöglichen. Der Antrag "Gesetz zur Änderung der Verfassung von Berlin. Wahlrecht für Drittstaatenangehörige zu Bezirksverordnetenversammlungen" wird in die Ausschüsse verwiesen.

(Quelle: rbb)

Canan Bayram (Bündnis 90/Die Grünen)

will nach eigenem Bekunden mit dem Antrag Demokratiedefizite abbauen. 20 Jahre nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum EU-Wahlrecht hätten sich Gesellschaft und Rechtssprechung geändert. Menschen, die seit Jahrzehnten in der Stadt lebten, müssten am politischen Leben partizipieren können. _mehr

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    Canan Bayram (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Canan Bayram (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Florian Dörstelmann (SPD)

spricht sich für ein kommunales Wahlrecht für Ausländer aus, die längere Zeit in Deutschland leben. Hierfür spreche die große Anzahl der Betroffenen als auch die Gefahr eines abnehmenden Integrationsinteresses. Probleme sehe er allerdings im vorgeschlagenen Verfahrensweg. _mehr

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    Florian Dörstelmann (SPD)
  • Florian Dörstelmann (SPD)
(Quelle: rbb)

Canan Bayram (Bündnis 90/Die Grünen) vs. Florian Dörstelmann (SPD)

In einer Kurzintervention fragt Canan Bayram, ob die SPD-Fraktion ihre Entscheidung überdenken würde, wenn der Antrag zu einem späteren Zeitpunkt gestellt werde. Sie verweist auf die politische Zusammensetzung des Abgeordnetenhauses, die eine Änderung der Landesverfassung möglich machen würde. _mehr

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    Canan Bayram (Bündnis 90/Die Grünen) vs. Florian Dörstelmann (SPD)
  • Canan Bayram (Bündnis 90/Die Grünen) vs. Florian Dörstelmann (SPD)
(Quelle: rbb)

Kurt Wansner (CDU)

lehnt den Antrag ab. Die Berliner Migranten wollten kein kommunales Wahlrecht sondern eine "gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben". Hierzu zählten Arbeit, bessere Schulbildung und eine "vernünftige Durchmischung" der Bezirke. _mehr

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    Kurt Wansner (CDU)
  • Kurt Wansner (CDU)
(Quelle: rbb)

Klaus Lederer (Die Linke)

bekräftigt, dass eine nachhaltige Integrationspolitik die gleichberechtigte Teilhabe von Migranten in allen gesellschaftlichen Bereichen erfordere. Das kommunale Wahlrecht für Drittstaatenbürger wäre ein erster und wichtiger Schritt um Diskriminierung abzubauen. _mehr

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    Klaus Lederer (Die Linke)
  • Klaus Lederer (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Sebastian Kluckert (FDP)

lehnt den Antrag ab und bezeichnet das vorgeschlagene Ausländerwahlrecht als eindeutig verfassungswidrig. Die Grünen wüssten das und stellten den Antrag nur, um sich die Zuneigung von Migranten zu sichern. Auch politisch spreche kaum ein Argument für das Ausländerwahlrecht. _mehr

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    Sebastian Kluckert (FDP)
  • Sebastian Kluckert (FDP)
(Quelle: rbb)

René Stadtkewitz (fraktionslos)

dankt dem Abgeordneten Kluckert für seinen Beitrag. Auch er halte das beantragte Wahlrecht für verfassungswidrig. In Deutschland gehe alle Staatsgewalt vom Volke aus, und diese Staatsgewalt definiere, was das Volk sei. _mehr

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    René Stadtkewitz (fraktionslos)
  • René Stadtkewitz (fraktionslos)

Arbeitnehmerfreizügigkeit in der Region

Die Regierungsfraktionen bringen einen Antrag im Zusammenhang mit der Arbeitnehmerfreizügigkeit ab 1. Mai ein. Dieser wird in die zuständigen Ausschüsse verwiesen. Ebenso verfährt das Landesparlament mit einem Änderungsantrag von Bündnis 90/Die Grünen und einem Änderungsantrag der FDP.

(Quelle: rbb)

Martina Michels (Die Linke)

wirft dem Bund vor, es versäumt zu haben, ausreichende arbeitsmarkt- und sozialpolitische Rahmendingungen geschaffen zu haben. Diese sollten das Risiko von Sozialdumping ausschließen. Ein flächendeckender Mindestlohn für alle und eine wirkungsvolle Kontrolle der Arbeitsbedingungen seien ... _mehr

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    Martina Michels (Die Linke)
  • Martina Michels (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Marion Kroll (CDU)

lehnt das Festhalten von Rot-Rot am flächendeckenden Mindestlohn ab. Die Forderung sei schädlich, weil Jobs vernichtet und die Tarifautonomie demontiert werden würde. Die CDU befürworte stattdessen, weitere Branchen in das Arbeitnehmerentsendegesetz aufzunehmen. _mehr

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    Marion Kroll (CDU)
  • Marion Kroll (CDU)
(Quelle: rbb)

Frank Zimmermann (SPD)

entgegnet seiner Vorrednerin, dass der Bund, nicht das Land, verschlafen habe. Der Senat habe eingeleitet, was auf Landesebene zu tun gewesen sei. Den teils berechtigten Sorgen der Menschen angesichts der Arbeitnehmerfreizügigkeit könnte durch die Einführung des flächendeckenden Mindestlohns begegnet werden. _mehr

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    Frank Zimmermann (SPD)
  • Frank Zimmermann (SPD)
(Quelle: rbb)

Anja Schillhaneck (Bündnis 90/Die Grünen)

freut sich nach den jahrelangen Zögerlichkeiten von Rot-Rot nun über ein "klar formuliertes Bekenntnis" zur Arbeitnehmerfreizügigkeit. Sie teile die Bedenken, dass Lohndumping und schlechte Arbeitsbedingungen nicht "durch die Hintertür" eingeführt werden dürften. Ihre Fraktion habe dennoch einen Änderungsantrag eingebracht.   _mehr

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    Anja Schillhaneck (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Anja Schillhaneck (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Volker Thiel (FDP)

hält das so genannte Risiko des Lohndumpings für "nichts weiter als diffuse Angstmacherei". Ein Mindestlohn für alle führe zu Wettbewerbsverhinderung und -ausschluss. _mehr

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    Volker Thiel (FDP)
  • Volker Thiel (FDP)

Zukunftsfähige Energieversorgung

Die FDP bringt einen Antrag gegen die Rekommunalisierung der Berliner Strom- und Gasnetze sowie einen Antrag zur Förderung preisgünstiger und umweltfreundlicher Energieerzeugung ein. Beide Anträge werden in die Ausschüsse verwiesen.

(Quelle: rbb)

Henner Schmidt (FDP)

sieht Berlin vor energiepolitisch wichtigen Entscheidungen. Die FDP wolle mit ihren Anträgen eine dezentrale Energieerzeugung fördern und die Potentiale erneuerbarer Energien nutzen. Gleichzeitig soll Energie für die Bürger bezahlbar bleiben. _mehr

    Im Parlament
    Henner Schmidt (FDP)
  • Henner Schmidt (FDP)
(Quelle: rbb)

Frank Jahnke (SPD)

hält den Betrieb der Strom- und Gasnetze für eine typische Aufgabe der öffentlichen Hand, weil Energie allen Bürgern diskriminierungsfrei zur Verfügung stehen müsse. Er argumentiert, dass der Betrieb kein unkalkulierbares Risiko für die öffentlichen Haushalte sei. _mehr

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    Frank Jahnke (SPD)
  • Frank Jahnke (SPD)
(Quelle: rbb)

Henner Schmidt (FDP) vs. Frank Jahnke (SPD)

In einer Kurzintervention bezeichnet Schmidt (FDP) die vorangegangenen Ausführungen als Unfug. Er habe kein konkretes Argument gehört, was die Rekommunalisierung der Netze bringen solle. - Jahnke (SPD) kontert, dass Schmidt offensichtlich nicht zugehört habe. _mehr

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    Henner Schmidt (FDP) vs. Frank Jahnke (SPD)
  • Henner Schmidt (FDP) vs. Frank Jahnke (SPD)
(Quelle: rbb)

Heiko Melzer (CDU)

lehnt eine Rekommunalisierung eindeutig ab. Der Staat dürfe nur in Ausnahmefällen als Unternehmer tätig werden. Bei der Energieversorgung solle er sich auf die Schaffung sicherer Rahmenbedingungen beschränken.
_mehr

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    Heiko Melzer (CDU)
  • Heiko Melzer (CDU)
(Quelle: rbb)

Klaus Lederer (Die Linke)

lehnt die FDP-Anträge ab, weil sie nichts zu einer zukunftsfähigen Energieversorgung Berlins beitrügen. Mit der Regierungskoalition werde es keine teuren und undurchdachten Lösungen geben. Er verweist darauf, dass immer mehr Kommunen dazu übergingen, ihre Energieinfrastruktur zurückzuholen. _mehr

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    Klaus Lederer (Die Linke)
  • Klaus Lederer (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Michael Schäfer (Bündnis 90/Die Grünen)

findet es "lustig", dass sich die FDP als Wettbewerbshüterin im Energiesektor aufspiele. Mit der Verlängerung der Atomlaufzeiten seien auf Bundesebene das Energiemonopol gestärkt und erneuerbare Energien abgewürgt worden. _mehr

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    Michael Schäfer (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Michael Schäfer (Bündnis 90/Die Grünen)

Hochschulvertrag mit der Charité

Der Senat legt den Hochschulvertrag des Landes Berlin mit der Universitätsklinik Charité vor. Nach der Debatte wird die Vorlage in die Ausschüsse verwiesen.

(Quelle: rbb)

Lars Oberg (SPD)

begrüßt den vorliegenden Hochschulvertrag. Seit mehr als einem Jahrzehnt harter Einschnitte bekomme die Charité erstmals wieder mehr Geld. Von 2011 bis 2013 erhalte die Universitätsklinik 40 Millionen Euro mehr für Forschung und Lehre.  _mehr

    Im Parlament
    Lars Oberg (SPD)
  • Lars Oberg (SPD)
(Quelle: rbb)

Christian Goiny (CDU)

sieht den Hochschulvertrag kritisch. Er stelle keine wirkliche Perspektive für die Charité dar, sondern lege sie ans Gängelband. Es sei höchste Zeit, dass es zu einer Umkehr in der Wissenschaftspolitik komme. _mehr

    Im Parlament
    Christian Goiny (CDU)
  • Christian Goiny (CDU)
(Quelle: rbb)

Lars Oberg (SPD) vs. Christian Goiny (CDU)

Oberg wehrt sich in einer Kurzintervention gegen die Darstellung, er erwecke den Eindruck, der rot-rote Senat habe  nichts mit den Einschnitten der Vergangenheit zu tun. Es stimme auch nicht, dass der Senat die Charité kaputt gespart habe. - Goiny möchte u. a. wissen, welche wissenschaftliche und medizinische Leistung an den drei Standorten angeboten wird. Dazu habe der Senat kein Konzept. _mehr

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    Lars Oberg (SPD) vs. Christian Goiny (CDU)
  • Lars Oberg (SPD) vs. Christian Goiny (CDU)
(Quelle: rbb)

Wolfgang Albers (Die Linke)

erinnert seinen Vorredner Goiny (CDU) daran, dass die Strukturprobleme der Charité sich schon zu den Zeiten angedeutet hätten, als die CDU noch an der Regierung war. Man habe seinerzeit leere Kassen vorgefunden. Albers rechnet detailliert vor, wieviel Geld die Charité in den nächsten Jahren bekomme.  _mehr

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    Wolfgang Albers (Die Linke)
  • Wolfgang Albers (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Anja Schillhaneck (Bündnis 90/Die Grünen)

begrüßt im Grundsatz den Hochschulvertrag, sieht jedoch im Detail Nachbesserungsbedarf in punkto Planungssicherheit. Die Detailauseinandersetzung sollte jedoch in den Ausschüssen geführt werden. _mehr

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    Anja Schillhaneck (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Anja Schillhaneck (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Mirco Dragowski (FDP)

Nach seiner Ansicht trägt der Hochschulvertrag weder zur Eigenständigkeit noch zur Planungssicherheit der Charité bei. Mit dem Vertrag werde die Unterfinanzierung der Charité fortgeschrieben. Die vom Senat bereitgestellten Mittel deckten nicht den Investitionsbedarf. _mehr

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    Mirco Dragowski (FDP)
  • Mirco Dragowski (FDP)

Sprachförderung der Berliner Kinder

Die FDP fordert den Senat auf, die pädagogischen Konzepte der Sprachförderung und des jahrgangsübergreifenden Lernens zu evaluieren. Der FDP-Antrag wird abgelehnt. Auch der Antrag der CDU, der einen Bericht über Stand und Qualität der Sprachförderung Berliner Kinder im Alter von 3 – 6 Jahren fordert, findet keine Mehrheit.

(Quelle: rbb)

Emine Demirbüken-Wegner (CDU)

malt ein düsteres Bild und spricht von "Bildungsnotstand" und "sozialer Verelendung" in Folge rot-roter Bildungspolitik. _mehr

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    Emine Demirbüken-Wegner (CDU)
  • Emine Demirbüken-Wegner (CDU)
(Quelle: rbb)

Renate Harant (SPD)

fordert ihre Vorrednerin auf, sich dem Thema sachlich zu nähern. Weltuntergangsszenarien seien nicht angebracht. Frühkindliche Bildung sei seit Jahren Schwerpunkt des rot-roten Senats. Nicht zuletzt deshalb habe man die Kita-Gebühren abgeschafft. Das Qualitätspaket des Senats sehe bereits eine Evaluation der Sprachförderung vor.

_mehr

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    Renate Harant (SPD)
  • Renate Harant (SPD)
(Quelle: rbb)

Kurzintervention: Emine Demirbüken-Wegner (CDU)

verweist auf das Statement von neun Berliner Bezirken, die dem Senat vorhielten, alle Warnungen ignoriert zu haben. – Renate Harant verzichtet auf eine Erwiderung. _mehr

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    Kurzintervention: Emine Demirbüken-Wegner (CDU)
  • Kurzintervention: Emine Demirbüken-Wegner (CDU)
(Quelle: rbb)

Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen)

meint, dass in dem CDU-Antrag zu viele Themen vermischt würden. Von einem Bundesländerranking halte er auch nichts. Deshalb werde sich seine Fraktion bei der Abstimmung enthalten. Dem Senat wirft er vor, die Kita-Erzieherinnen allein zu lassen. Es gebe zu wenig Sprachförderung in den Kitas und auch an den Grundschulen. _mehr

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    Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Renate Harant (SPD) vs. Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen)

Harant zählt in ihrer Kurzintervention auf, was der Senat bereits alles getan habe. Man werde auch weiterhin schrittweise alles tun, damit die Kinder bereits vor der Schule gefördert werden. Dies sollte die Opposition zur Kenntnis nehmen. - Mutlu erneuert seine Vorwürfe, es sei zu wenig getan worden. _mehr

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    Renate Harant (SPD) vs. Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Renate Harant (SPD) vs. Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Margrit Barth (Die Linke)

begründet, warum die Regierungskoalition beide Anträge ablehnen wird. Es sei Wesentliches zur Sprachförderung der Berliner Kinder getan worden. Für jedes Kind in der Kita werde ein Sprachlerntagebuch angelegt. Ein umfassendes Berichtswesen – wie in den Anträgen gefordert – halte sie nicht für hilfreich. _mehr

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    Margrit Barth (Die Linke)
  • Margrit Barth (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Mieke Senftleben (FDP)

moniert das  "ständige sich auf die Schulter klopfen" der Regierungsfraktionen und wirbt für den Antrag ihrer Fraktion. Die Kitas und Schulen brauchten Prozess-Evaluationen, um die besten pädagogischen Konzepte zu identifizieren.
_mehr

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    Mieke Senftleben (FDP)
  • Mieke Senftleben (FDP)

Biogasanlage der BSR

Der Antrag von Bündnis 90/Die Grünen richtet sich dagegen, dass die derzeitige Planung einer Biogasvergärungsanlage in Ruhleben umgesetzt wird. Nach Auffassung der Fraktionsmitglieder sind erhebliche klimaschädliche Methanemissionen zu befürchten. Der Antrag soll im zuständigen Ausschuss weiter beraten werden.

(Quelle: rbb)

Felicitas Kubala (Bündnis 90/Die Grünen)

macht darauf aufmerksam, dass die geplante Biovergärungsanlage in Ruhleben zu klimaschädlichen Methanemmissionen führen wird. Methan sei 26 Mal schädlicher als der Klimakiller CO2. Die Umweltsenatorin dürfe diese Biogasanlage nicht genehmigen.  _mehr

    Im Parlament
    Felicitas Kubala (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Felicitas Kubala (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Daniel Buchholz (SPD)

macht geltend, dass es mehrere Lösungen gibt, um die Methanemissionen der Biovergärungsanlage zu minimieren. Er könne sich auch eine solarthermische Anlage auf dem Dach der Biogasanlage vorstellen. Den Grünen fehle offenbar das Verständnis für moderne Anlagentechnologie, antwortet er auf eine Zwischenfrage von Frau Kubala.    _mehr

    Im Parlament
    Daniel Buchholz (SPD)
  • Daniel Buchholz (SPD)
(Quelle: rbb)

Carsten Wilke (CDU)

bedauert es, dass sich die Koalitionsparteien auf die geltenden rechtlichen Vorgaben zurückgezogen hätten. Senatorin Lompscher beharre in ihrer sturen und bequemen Haltung: Aber die aktuellen Vorschriften enthielten nicht immer die neuesten Erkenntnisse und neuesten Möglichkeiten. Es wäre verheerend, ... _mehr

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    Carsten Wilke (CDU)
  • Carsten Wilke (CDU)
(Quelle: rbb)

Marion Platta (Die Linke)

sagt, der Antrag sei durch "Vermutungen" gekennzeichnet. Das schließe ein, dass es bei dem Verfahren zur emissionsrechtlichen Genehmigung für Bau und Betrieb der Anlage nicht mit rechten Dingen zugehe. Beispielgebend für eine "transparente Arbeitsweise" seien die Zusammenarbeit zwischen BSR und ... _mehr

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    Marion Platta (Die Linke)
  • Marion Platta (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Henner Schmidt (FDP)

stellt fest, der Gesamteffekt der Bioabfallsammlung wäre gleich Null, wenn die Anlage - wie momentan geplant - entstünde. Es wäre keine klimafreundliche Anlage. Die FDP werde im Ausschuss versuchen, gemeinsam mit allen anderen einen Weg zu finden, wie die Emissionen geringer ausfallen könnten.  _mehr

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    Henner Schmidt (FDP)
  • Henner Schmidt (FDP)

Grundwasserregulierung in Rudow

Den CDU-Antrag "Menschen im Rudower Blumenviertel vor steigendem Grundwasser schützen - Grundwasserregulierung voll ausnutzen!" überweisen die Abgeordneten in den zuständigen Ausschuss. 

(Quelle: rbb)

Debatte zur Grundwasserregulierung in Rudow

Sascha Steuer (CDU) beklagt, dass seit Monaten in etwa 1000 Häusern im Rudower Blumenviertel die Keller dauerhaft unter Wasser stünden. Für die 1994 gebaute Grundwasser-Regulierungsanlage scheine sich der Senat kaum noch zu interessieren. Sie werde nicht regelmäßig gewartet, was zu Totalausfällen geführt habe. Sie werde auch nur zu 86 Prozent ausgelastet. _mehr

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    Debatte zur Grundwasserregulierung in Rudow
  • Debatte zur Grundwasserregulierung in Rudow

Bildungspaket zügig umsetzen

Abgelehnt wird ein Dringlicher FDP-Antrag zur Annahme einer Entschließung. Hintergrund ist die Stimmenthaltung des Senats zum Hartz IV-Kompromiss im Bundesrat vor einer Woche.

(Quelle: rbb)

Mieke Senftleben (FDP)

missbilligt das Abstimmungsverhalten Berlins im Bundesrat vor einer Woche: "Selten lagen gesellschaftliche Notwendigkeit und Regierungshandeln so weit auseinander“. Es sei fahrlässig gewesen, den ausgehandelten Kompromiss aufs Spiel zu setzen. Den Bildungssenator fordert sie auf, das beschlossene Bildungspaket zügig umzusetzen. _mehr

    Im Parlament
    Mieke Senftleben (FDP)
  • Mieke Senftleben (FDP)
(Quelle: rbb)

Ülker Radziwill (SPD)

spricht von einem "Hohn", dass sich ausgerechnet die FDP als Kämpferin für die sozial Schwachen darstelle. Sie habe ihre Spuren in der unsozialen Politik der Bundesregierung hinterlassen. Sie zählt auf, was die SPD in den Kompromiss-Beschluss "reinverhandelt“ habe. Der FDP-"Schaufenstervertrag"“ sei unverschämt. _mehr

    Im Parlament
    Ülker Radziwill (SPD)
  • Ülker Radziwill (SPD)
(Quelle: rbb)

Sascha Steuer (CDU)

findet die Ausführungen seiner Vorrednerin vergleichbar mit dem Abstimmungsverhalten Berlins vor einer Woche: wirr. Es sei unbegreiflich, dass die SPD dem Bildungspaket nicht zugestimmt und sich unter Hinweis auf den Koalitionspartner der Verwantwortung entzogen habe. _mehr

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    Sascha Steuer (CDU)
  • Sascha Steuer (CDU)
(Quelle: rbb)

Elke Breitenbach (Die Linke)

betont die Kritik der Linken an Hartz IV. Deswegen sei es richtig gewesen, dass sich Berlin im Bundesrat enthalten habe. Der Kompromiss sei nicht verfassungskonform. Sie gehe davon aus, dass sich das Bundesverfassungsgericht mit ihm befassen werde. Zudem sei er teuer, bürokratisch, diskriminierend. Er ...   _mehr

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    Elke Breitenbach (Die Linke)
  • Elke Breitenbach (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen)

hält die FDP-Forderung für richtig, das Bildungspaket rasch umzusetzen. Auf welche Art und Weise das geschehe, könne Berlin selbst entscheiden. Allerdings habe sie bei Frau Breitenbach schon "die eine oder andere Zaghaftigkeit" bemerkt. Auch die Ausführungen von Bildungssenator Zöllner am Vormittag hätten sie ratlos zurückgelassen. Es drohe ein Bürokratiemonster.  

 

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    Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen)

Nächste Sitzung am 17. März 2011

 

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Informationen über die Abgeordneten, Termine, Sitzungsprotokolle und ausführliche Hintergründe zur parlamentarischen Arbeit im Internetangebot des Abgeordnetenhauses von Berlin. www.parlament-berlin.de

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Heute Im Parlament

03. März 2011

Heute im Parlament

Das rbb Fernsehen berichtet live ab 16:05 von der 78. Sitzung des Abgeordnetenhauses.

© Rundfunk Berlin-Brandenburg

http://www.rbb-online.de/imparlament/berlin/2011/03__maerz_2011/17__Februar_2011_-_77__Sitzung_des_Berliner_Abgeordnetenhauses.html

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