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ruft die Berliner anlässlich des 75. Jahrestages der Pogromnacht auf, Rechtsextremismus und Alltagsrassismus zu bekämpfen. In den letzten 20 Jahren habe es in Deutschland 150 Todesopfer rechter Gewalt gegeben. Erschütternder Höhepunkt sei die NSU-Mordserie gewesen. Wieland erinnert daran, dass in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 in ganz Deutschland Synagogen in Brand gesteckt, 30 000 Juden in Konzentrationslager verschleppt und tausende getötet wurden. "Die große Masse schaute zu und schwieg". Er appelliert an die Berliner, ein Zeichen zu setzen und am kommenden Sonnabend (9. November) am Schweigemarsch der evangelischen und katholischen Kirche unter dem Motto "Gedenken-Erinnern-Mitgehen" teilzunehmen.


